Samstag, 28. Juli 2018
Von Kern und Entkernen
Nachdem ich in der Nacht doch noch das Muskelrelaxant eingenommen hab, wie vom Mamazwerg mitgegeben, hab ich heute einen faulen Tag gemacht.
In der Nacht hatte ich mal kurz das Gefühl, daß endlich diese blöde Schultersache von Mittwochfrüh ausgestanden ist, da sticht schon die Erinnerung. Bei Tageslicht kamen dann noch andere Wehwehchen dazu, die ich ausgestanden glaubte, es ist seltsam...

Allerdings kommt der Rücken wohl als Protestreaktion, weil ich heute beim Entsaften so sehr viel länger gebraucht hab als sonst (allerdings seit letztem Frühjahr/Anfang Sommer auch nimmer mit der Maschine hantiert) - das lag aber auch an den tropischen Zuständen. Da geht halt gar nix fix. Kein Denken und kein Handgriff.
Zum Saft kams auch nur, weil ich für den Mittwochfrühtermin eine Rote Rübe besorgt hatte, nachdem er mir vor zwei Wochen erklärte, in der ganzen Stadt könne man keine bekommen.
Zwei Kilo Karotten, eine Zitrone und einen Apfel später gibts nun Saft. Ausbeute dennoch geringer als sonst, anscheinend verdunstet...

Am frühen Abend hab ich mich raus gesetzt. Direkt auf den Boden. Die Ameisen dachten sich Frischfleisch und es wurde etwas schmerzhaft. Trotzdem geblieben, weil ich das aktuelle Buch sehr gerne mag. Und obwohl ich zuerst den Film gesehen hab, wird trotzdem zwischendurch vorgeblättert, weil ich es einfach so gerne lese und so das Lesen sich hinauszögert.

Überhaupt seh ich lieber zuerst die Filme und lese dann die Bücher hinterher, wie eben grad die letzten Tage.
Vor wenigen Tagen bin ich zufällig ins das Ende von Der Geschmack von Apfelkernen gestolpert und hatte zuerst ein eigenartiges Gefühl von Erkennen und Nichterkennen. Was jetzt nicht daran liegt, daß ich Hagena 2012 auf Empfehlung von Sari gelesen hab.
Ich tu mich prinzipiell leichter und bin weniger enttäuscht, wenn ichs so rum mach.
Bei der Kritik zum letzten Buch stand Gemurre wegen der filmischen Umsetzung - im Buch kämen die Beweggründe viel besser rüber.

Hmm.. find ich nicht. Aber das ist natürlich bei "erst Film, dann Buch" auch etwas einfacher, als wenn die Erwartungshaltung dann bildlich anders ausfällt.

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