Dienstag, 24. Juli 2018
Prä­ok­ku­pa­ti­on
Am Wochenende, im einen Anfall von Überschwung, dem Mamazwerg von der Arbeit erzählt. Jetzt keine Details, sondern mehr rundherum.
Tja - warum mach ich das bloß? Jemanden teilhaben zu lassen, an etwas, was mich er/freut. (Statt das Grummelgesicht durchzuziehen & einfach den Glauben zu bestärken, ich fänd vieles einfach nur blöd.)

Geendet hats da, wo es das immer tun. Ein Mamazwergmonolog über andren Job, Katastrophe was Sozial- und sonstige Leitungen angeht und und und.
Ja, der Mamazwerg hat nicht Unrecht. Tatsache ist aber, daß ich meine Arbeit mag. Ich weiß nicht, ob ich sagen kann, sie erfüllt mich. Aber an manchen Tagen kommt es dem wohl ziemlich nah. Denk ich. Aber was weiß ich schon.
Ich renn ja nicht 30 Jahre in einen Betrieb, der mich krank macht. Der mich am Samstagabend schon zum Kotzen bringt, weil ich an Montag- morgen denke.
Nun ja.

Und dann sagt sie heute etwas zu mir, als er schon quasi ums Eck ist, mit gesenkter Stimme und ich denke mir nur, mir gehts genauso.
Und genau das sind diese Momente, die mir kein Geld der Welt bringen kann. Wenns Herz einfach nur überfließt und ich mich über jede Minute Arbeit freu.

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