Mittwoch, 10. Februar 2021
Von unmaskierten Idioten
Heute war so ein richtiger Kacktag in bezug auf (unfreiwillige) Inter-aktionen mit Mitmenschen.

Das begann in der Früh.
Unser Lift ist ja nur gut 1m2 groß und ich trage seit Wochen im Stiegenhaus Stoff-maske.
Mir schon klar, daß die mich nicht schützt, aber dennoch.

Jedenfalls blieb der Aufzug auf der Hälfte des Weges runter stehen und ich wurde gefragt, ob ich rauf oder runter fahre.
Leider habe ich nicht gelogen (irgendwann werd ichs noch lernen) und die mir unbekannte Frau machte Anstalten einzusteigen.
"Das sind keine 2 Meter" sagte ich sehr unwirsch und hoffte, die Fahrt fortsetzen zu können.
Denkste - sie drängte sich zu mir und setzte erst nach Aufforderung ihre Maske auf, um mich dann 3 Stockwerke darüber zu belehren, wie unfreundlich ich bin.

Ja - blöde Kuh - schalts Hirn ein!!!!
Hab ich natürlich nicht gesagt, sondern nur, daß es eigentlich die (von ihre verlangte) Höflichkeit gebieten würde, erstmal zu fragen, bevor man sich einfach in den Lift quetscht.
Es ist was anderes, wenn ich die Person kenn. Dann weiß ich wenigstens im Notfall, wer und wo. Aber mir ist dieser Trampel nicht geläufig.

So fängt der Tag schon mal gut an und um Land zu gewinnen, bin ich gleich über die Straße gesaust und besser mal zum Zug.

Als ich im HO ankomme, FRAGE ich höflichst, ob es möglich ist, nur für heute den AB abzuschalten.
Ich sagte nix vom Telefon, nur vom AB. Da ich ja letzten Freitag wieder 3x aus der Leitung von unbekannt geläutet wurde und das für den Tag wirklich umgehen wollte.
Na mehr habe ich auf die simple Frage nicht gebraucht. Da kam ein Sturm auf mich zu, daß ich mal kurz zurückblies, man hätte ja auch im Vorfeld was sagen können, dann hätte ich für den heutigen Tag die Arbeit abgesagt. (Aber so geht das halt nicht und es IST eine Zumutung! Jetzt nicht Anrufe an sich, aber nummernlose - ich ruf 3x an und red trotzdem net auf den AB-Idioten.)


Nach dem Home Office mußte ich in die Stadt zum Arbeitstermin. Erstmals seit der Woche vorm Anschlag wieder.
Sehr seltsam.
Jedenfalls habe ich mir gedachte, daß es besser ist, wenn ich mich im Zug setze (so genügend Platz), statt bei den Türen immer ausweichen zu müssen, weil mehrere Bahnsteige.
Hinter mir Husten. Nun ja - kann ja mal passieren und mit den FFP2s erst recht.

Also ich aussteigen will, sehe ich zufällig dem Hintermann ins Gesicht, weil wir sehr ungünstig jeweils weit weg von Türen (aber mit Schlange) waren, um einfach zu sehen, obs optimaler zum Aussteigen ist.
Zuerst dachte ich, ich hätte mich verschaut, aber nein - keine Maske.
Weder unter der Nase, noch unterm Kinn oder auf der Stirn oder um die Ohren - NIX. Nada. Niente!!!

Auf den Schock bin ich gleich einmal ums Haus und hab mir was für die Seele geholt.
Schoko-Kegel. Von irgendwas muß ja die Lunge zusätzlich belastet werden, wenn sie jetzt 3 Tage Direktkundenkontakt mit FFP2 mitmachen muß ; )
Wenigstens war am Standort alles fein.


Gut.
Heimfahrt.
Wieder jemand im Zug ohne Maske.

Ich bin für heute fertig mit der Bevölkerung.

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