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Montag, 2. Jänner 2012
Nebelhüllung
sid, 20:13h
Als ich in der Nacht durch die Wohnung getigert bin, weil der Magen brannte, nur noch 3,5 Stunden bis zum nachgestellten Wecker und noch keine Viertelstunde Schlaf im Blut, da sah ich draußen wie drinnen Nebel und fand das beruhigend schön.
Heute dann am Weg zur Anstalt, so eingehüllt in die Dunkelheit, war das auch so tröstend und angenehm, so sehr, daß ich es bedauert hab, am Nachmittag den Retourweg bei Tageslicht gehen zu müssen.
Am Nachmittag dann vom Chef zum Chef zitiert worden, erfahren, was ich mir schon am Vormittag dachte, die EU fordert wieder ihren Tribut. Nicht nur Arbeitsplätzetransfer in Billigstlohnländer, sondern auch Reduktion wegen Automatisation.
Soll so sein, ich hatte mich eh zu wohl gefühlt. Der Lieblingskollege wird nun wieder zum reinen Essenskollegen. Die nächsten Monate werden zeigen, wohin ich in der Anstalt gehe.
Heute schon mal bisserl was von meinem Tisch heimgeschleppt, die nächsten Tage heißt es Abschied nehmen (und möglichst viel entsorgen und nur wenig behalten. Zudem ist noch nicht raus, wo wir sitzen werden. So viel noch zu klären).
Zu Hause dann die Briefmarke gefunden, von der ich gehofft hatte, daß ich sie habe und wenigstens das erledigt, während ich selber noch auf die Benachrichtigung warte. Es gibt noch einiges zu erledigen, bevor die Woche sich verabschieden kann. Die Liste ist kurz und dennoch lang.
Heute dann am Weg zur Anstalt, so eingehüllt in die Dunkelheit, war das auch so tröstend und angenehm, so sehr, daß ich es bedauert hab, am Nachmittag den Retourweg bei Tageslicht gehen zu müssen.
Am Nachmittag dann vom Chef zum Chef zitiert worden, erfahren, was ich mir schon am Vormittag dachte, die EU fordert wieder ihren Tribut. Nicht nur Arbeitsplätzetransfer in Billigstlohnländer, sondern auch Reduktion wegen Automatisation.
Soll so sein, ich hatte mich eh zu wohl gefühlt. Der Lieblingskollege wird nun wieder zum reinen Essenskollegen. Die nächsten Monate werden zeigen, wohin ich in der Anstalt gehe.
Heute schon mal bisserl was von meinem Tisch heimgeschleppt, die nächsten Tage heißt es Abschied nehmen (und möglichst viel entsorgen und nur wenig behalten. Zudem ist noch nicht raus, wo wir sitzen werden. So viel noch zu klären).
Zu Hause dann die Briefmarke gefunden, von der ich gehofft hatte, daß ich sie habe und wenigstens das erledigt, während ich selber noch auf die Benachrichtigung warte. Es gibt noch einiges zu erledigen, bevor die Woche sich verabschieden kann. Die Liste ist kurz und dennoch lang.
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Eingereiht
sid, 01:53h
Der erste Tag ohne Tränen. Dafür steigt die Wut.
Auch über die Unfähigkeit einen Text auszuwählen. In sowas bin ich nicht gut. Oder doch, aber es hat alles so einen grausligen Beigeschmack, daß mir nicht danach ist, mehr Zeit aufzuwenden.
Du willst das machen?!?, fragt sie mich.
Ja, das gehört sich so. Und sie waren anständig zu mir. Sind es noch.
Aber ihm schreibst Du doch hoffentlich nicht?
Nein, wie käme ich dazu. Und seit der neuen Aktion schon gar nicht.
Und wie willst Du das machen?
Ich schreibe Familie vor den Nachnamen, damit sich alle miteinbezogen fühlen.
Das ist eine gute Idee. Ich weiß.

Und während ich schreiben sollte, warte ich selber auf Post.
Wird er es machen?
Ich weiß es nicht. Aber ich werde es an der Handschrift erkennen.
Und wenn es seine Handschrift ist, wird dann etwas dabei stehen? Etwas Erklärendes?
Ich habe Magenschmerzen, seitdem ich es weiß.
Was sein Anwalt vor dem Richter gesagt hat, ist eine Sache. Was er jetzt gemacht hat eine ganz andre.
Dabei hatte ich mich von ihm freigekauft. Um fünftausend Neuros.
Ich möchte wissen, wieviele Menschen er über die Jahre schon kaputt gemacht hat, sagt sie.
Ich nicht. Es reicht mir zu wissen, daß er nach all den Jahren bei/mit mir nicht aufhören kann.
Ich dachte daran, mich nächste Woche sehr unauffällig zu verhalten, aber ich habe keine Lust mehr.
Ich hätte so sehr Wut im Bauch, daß ich an seinem Arbeitsplatz fahren und dort laut werde. Ja, sagt sie, hau dort auf den Tisch. Und zwar ordentlich. Das hättest Du vllt schon vor Jahren machen sollen.
Wenn es darum geht, sich aufzureihen, werde ich meine Platz einnehmen, ob es ihm nun paßt oder nicht.
Es ist mein Platz. Er kann mich verschweigen. Aber er kann mich nicht löschen.
Ich werde mich einreihen. Und dann werden wir sehen, was passiert. Wieviele hinsehen werden - und erkennen.
Ich lasse mich nicht verschweigen. Von ihm nicht mehr.
Auch über die Unfähigkeit einen Text auszuwählen. In sowas bin ich nicht gut. Oder doch, aber es hat alles so einen grausligen Beigeschmack, daß mir nicht danach ist, mehr Zeit aufzuwenden.
Du willst das machen?!?, fragt sie mich.
Ja, das gehört sich so. Und sie waren anständig zu mir. Sind es noch.
Aber ihm schreibst Du doch hoffentlich nicht?
Nein, wie käme ich dazu. Und seit der neuen Aktion schon gar nicht.
Und wie willst Du das machen?
Ich schreibe Familie vor den Nachnamen, damit sich alle miteinbezogen fühlen.
Das ist eine gute Idee. Ich weiß.

Und während ich schreiben sollte, warte ich selber auf Post.
Wird er es machen?
Ich weiß es nicht. Aber ich werde es an der Handschrift erkennen.
Und wenn es seine Handschrift ist, wird dann etwas dabei stehen? Etwas Erklärendes?
Ich habe Magenschmerzen, seitdem ich es weiß.
Was sein Anwalt vor dem Richter gesagt hat, ist eine Sache. Was er jetzt gemacht hat eine ganz andre.
Dabei hatte ich mich von ihm freigekauft. Um fünftausend Neuros.
Ich möchte wissen, wieviele Menschen er über die Jahre schon kaputt gemacht hat, sagt sie.
Ich nicht. Es reicht mir zu wissen, daß er nach all den Jahren bei/mit mir nicht aufhören kann.
Ich dachte daran, mich nächste Woche sehr unauffällig zu verhalten, aber ich habe keine Lust mehr.
Ich hätte so sehr Wut im Bauch, daß ich an seinem Arbeitsplatz fahren und dort laut werde. Ja, sagt sie, hau dort auf den Tisch. Und zwar ordentlich. Das hättest Du vllt schon vor Jahren machen sollen.
Wenn es darum geht, sich aufzureihen, werde ich meine Platz einnehmen, ob es ihm nun paßt oder nicht.
Es ist mein Platz. Er kann mich verschweigen. Aber er kann mich nicht löschen.
Ich werde mich einreihen. Und dann werden wir sehen, was passiert. Wieviele hinsehen werden - und erkennen.
Ich lasse mich nicht verschweigen. Von ihm nicht mehr.
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Sonntag, 1. Jänner 2012
2 4 5 6
sid, 17:15h
Eigentlich ist zu heute schon alles gesagt oder auch nicht. Durchwachsene Nacht - ich überleg, ob ich nicht einfach bis zum Abend weiterschlaf, Kraft tanken für die nächsten Tage.
Allerdings das online-Datum fiel mir gerade ins Auge und schöne Zahlen sollte man nicht ignorieren.
Da fängt das Jahr gut an, die Bildqualität ist grausliger als je zuvor ; )

Eventuell wird hier noch ersetzt werden.
Während die Bundeshymne den Schispringer ehrt, köpf ich jetzt meinen Schokorauchfangkehrer.
Prosit 2012!
Allerdings das online-Datum fiel mir gerade ins Auge und schöne Zahlen sollte man nicht ignorieren.
Da fängt das Jahr gut an, die Bildqualität ist grausliger als je zuvor ; )

Eventuell wird hier noch ersetzt werden.
Während die Bundeshymne den Schispringer ehrt, köpf ich jetzt meinen Schokorauchfangkehrer.
Prosit 2012!
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Küsserjahr
sid, 01:38h
Während wir drinnen saßen und Liedern, meist aus den 20ern und 30ern, lauschten, legten sich draußen die Raketen wie ein Bombenteppich um uns.
Einen schönen Abend in ausgewählter Begleitung verbracht.
Mit jemand andren hätte ich gar nicht sein wollen.
Den Lesenden, die sich fürs 2012 Glück in der Liebe wünsche, hier folgendes Lied - in der Hauptrolle der formidable Herr Grün.
Max Raabe - Küssen kann man nicht alleine
Sollte sich die Technik oder was andres verweigern, bitte selber den Titel suchen.
Auf ein küssendes Jahr 2012!
Nachtrag: Hier so kurz vor 1 Uhr herrscht noch immer Krieg auf den Straßen. Mittlerweile auch mit dem vertrauten Tatütata. Große Kracher sind noch immer dabei, aber ich hoffe mal fest, daß ich dann bald schlafen kann. Wird eine anstrengende Woche und der Magen quält mich seit Stunden. Wohl die Rache fürs nix trinken, nix essen und derzeit auch nicht viel Balance zu haben.
Und die ersten Nachbarn kommen lärmend nach Hause. Mit ein wenig Glück steigt aber keine nachmitterliche Party.
Einen schönen Abend in ausgewählter Begleitung verbracht.
Mit jemand andren hätte ich gar nicht sein wollen.
Den Lesenden, die sich fürs 2012 Glück in der Liebe wünsche, hier folgendes Lied - in der Hauptrolle der formidable Herr Grün.
Max Raabe - Küssen kann man nicht alleine
Sollte sich die Technik oder was andres verweigern, bitte selber den Titel suchen.
Auf ein küssendes Jahr 2012!
Nachtrag: Hier so kurz vor 1 Uhr herrscht noch immer Krieg auf den Straßen. Mittlerweile auch mit dem vertrauten Tatütata. Große Kracher sind noch immer dabei, aber ich hoffe mal fest, daß ich dann bald schlafen kann. Wird eine anstrengende Woche und der Magen quält mich seit Stunden. Wohl die Rache fürs nix trinken, nix essen und derzeit auch nicht viel Balance zu haben.
Und die ersten Nachbarn kommen lärmend nach Hause. Mit ein wenig Glück steigt aber keine nachmitterliche Party.
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Samstag, 31. Dezember 2011
Jahresticktack
sid, 16:35h
Wenn ich den Tempo weiterarbeit, dann bin ich in 2 Stunden noch immer nicht fertig, obwohl ich schon alles runtergestrichen hab.
Muß einmal auf der Leiter rumturnen, die Küche - falls ich dann endlich mal was esse -, die Wäsche wird einfach so bleiben, wie sie ist und sonst wollte ich nur die Pflanzen gießen und das ganze Chaos auf einen Haufen werfen.
Sollte man meinen, das wäre ratzfatz getan.
Dachte ich auch, sonst hätt ich nicht so viele Abstriche gemacht, um noch Zeit für mich in der Horizontalen zu haben. Aber die Gedanken drehen sich im Kreis und ich mich mit ihnen. Mir ist ganz schlecht.
Immerhin ist der Kabelsalat endlich gerichtet. Fast hätte ich auch Stempel weggeräumt, aber das wäre blöd, denn es kommen ja noch Karten. Oder auch nicht.
Es tut mir sehr leid, daß die Karten derzeit auf Eis gelegt sind. Seit sich hier alles überschlägt, geht gar nix mehr. Nicht mal die endlich zu verschicken, die seit Wochen fertig sind.
Deswegen gibts derzeit auch mal Geschichten ohne Titel, ohne Kommentare. Und wohl die nächsten Tage eine Pause. Ich muß mich sortieren.
Dennoch hier noch ein Kärtchen, daß schon längst eine Leserin hätte bekommen sollen. Vllt klappts dann im neuen Jahr.

Keinen Nerv für ein gutes Bild, aber lesbar sollte es sein.
Ich wünsche einen guten Rutsch ins Jahr 2012.
Ich werde einen schönen Abend in Begleitung und mit einem Frauen(nicht)versteher verbringen. Man wird auf mich schauen, oder auch nicht, aber auch das wird gut sein.
Muß einmal auf der Leiter rumturnen, die Küche - falls ich dann endlich mal was esse -, die Wäsche wird einfach so bleiben, wie sie ist und sonst wollte ich nur die Pflanzen gießen und das ganze Chaos auf einen Haufen werfen.
Sollte man meinen, das wäre ratzfatz getan.
Dachte ich auch, sonst hätt ich nicht so viele Abstriche gemacht, um noch Zeit für mich in der Horizontalen zu haben. Aber die Gedanken drehen sich im Kreis und ich mich mit ihnen. Mir ist ganz schlecht.
Immerhin ist der Kabelsalat endlich gerichtet. Fast hätte ich auch Stempel weggeräumt, aber das wäre blöd, denn es kommen ja noch Karten. Oder auch nicht.
Es tut mir sehr leid, daß die Karten derzeit auf Eis gelegt sind. Seit sich hier alles überschlägt, geht gar nix mehr. Nicht mal die endlich zu verschicken, die seit Wochen fertig sind.
Deswegen gibts derzeit auch mal Geschichten ohne Titel, ohne Kommentare. Und wohl die nächsten Tage eine Pause. Ich muß mich sortieren.
Dennoch hier noch ein Kärtchen, daß schon längst eine Leserin hätte bekommen sollen. Vllt klappts dann im neuen Jahr.

Keinen Nerv für ein gutes Bild, aber lesbar sollte es sein.
Ich wünsche einen guten Rutsch ins Jahr 2012.
Ich werde einen schönen Abend in Begleitung und mit einem Frauen(nicht)versteher verbringen. Man wird auf mich schauen, oder auch nicht, aber auch das wird gut sein.
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ErklärungsLos
sid, 12:57h
Ich schwanke.
Zwischen erzählen und nicht erzählen.
Gestern dachte ich, wie das wohl wär, hätte icheine starke Schulter jemanden an meiner Seite. Aber das ist schwer. Wie viel Last erträgt ein Mensch, bevor er nachgibt. Will man einen andren mitreinziehen. Was ist, wenn man statt sich anlehnen zu können, selbst Halt geben muß, damit der andere nicht daran bricht?
Ich brauch meine Kraft für mich.
Ich werde totgeschwiegen.
Irgendwie irre. Vor allem in dem Zusammenhang.
Echt - das ist unglaublich. Fast wie ein schlechter Scherz.
Ich hätte wohl auch mit 15 schwanger werden müssen, sag ich zu ihr. Und denke, nein, besser nicht.
Wenn sich das ausgegangen wäre, sagt sie und ich kicher, wenn ich mit 15 schwanger geworden wäre, dann wäre jetzt mein Kind älter als die andre. Und ich weiß nicht, ob sie versteht. Oder ob ich versteh.
Es gibt nichts zu verstehen.
Die Erklärungsversuche sind uns ausgegangen.
Gestern hab ich noch das Gute dabei gesehen, heute seh ich schwarz. Sogar ob ich Spielchen mitspiele, hab ich in Erwägung gezogen. Aber das ist nicht mein Niveau. Und nicht um ihretwillen. Deswegen nicht einmal der Gedanke.
Du setzt Dich zu uns, sagt sie.
Klare Ansage. Ich bin dankbar. Du darfst Dir was aussuchen, sagt sie auch zu mir. Ich bin überfordert.
Ich wünsche ihr ein gutes neues Jahr und dabei fällt mir ein, daß 2011 so schlecht nicht war. Immerhin gibts den Sonnenschein, der alles gut macht. Ja, sagt sie, und wird ganz weich.
Jetzt schwanke ich noch immer. Erzählen oder nicht erzählen. Erzählen macht den Abend kaputt. Das wäre nicht fair. Nicht erzählen macht mich kaputt. Oder zumindest die Aussicht, das noch im alten Jahr loszuwerden, wäre mir sehr viel lieber. Das neue ohne dem Unglaublichen zu beginnen.
Du mußt auch was essen, sagt sie zu mir.
Ja, sag ich. Aber ich kann nicht.
Unter diesen Umständen ist es doch besser meinen Termin für davor auszumachen. Gestern dachte ich noch, es reicht paar Tage danach. Da wußte ich noch nicht, daß mir in der Nacht die Schwellung brennen würde. Knochen[-]schmerzen.
Um Hilfe zu rufen, wo ich keine brauch, ist schwer. Aber der Körper geht vor. Wir müssen sowieso noch warten.
In einer Woche dann wieder Normalität.
Und ein paar Horrorgeschichten mehr.
Zwischen erzählen und nicht erzählen.
Gestern dachte ich, wie das wohl wär, hätte ich
Ich brauch meine Kraft für mich.
Ich werde totgeschwiegen.
Irgendwie irre. Vor allem in dem Zusammenhang.
Echt - das ist unglaublich. Fast wie ein schlechter Scherz.
Ich hätte wohl auch mit 15 schwanger werden müssen, sag ich zu ihr. Und denke, nein, besser nicht.
Wenn sich das ausgegangen wäre, sagt sie und ich kicher, wenn ich mit 15 schwanger geworden wäre, dann wäre jetzt mein Kind älter als die andre. Und ich weiß nicht, ob sie versteht. Oder ob ich versteh.
Es gibt nichts zu verstehen.
Die Erklärungsversuche sind uns ausgegangen.
Gestern hab ich noch das Gute dabei gesehen, heute seh ich schwarz. Sogar ob ich Spielchen mitspiele, hab ich in Erwägung gezogen. Aber das ist nicht mein Niveau. Und nicht um ihretwillen. Deswegen nicht einmal der Gedanke.
Du setzt Dich zu uns, sagt sie.
Klare Ansage. Ich bin dankbar. Du darfst Dir was aussuchen, sagt sie auch zu mir. Ich bin überfordert.
Ich wünsche ihr ein gutes neues Jahr und dabei fällt mir ein, daß 2011 so schlecht nicht war. Immerhin gibts den Sonnenschein, der alles gut macht. Ja, sagt sie, und wird ganz weich.
Jetzt schwanke ich noch immer. Erzählen oder nicht erzählen. Erzählen macht den Abend kaputt. Das wäre nicht fair. Nicht erzählen macht mich kaputt. Oder zumindest die Aussicht, das noch im alten Jahr loszuwerden, wäre mir sehr viel lieber. Das neue ohne dem Unglaublichen zu beginnen.
Du mußt auch was essen, sagt sie zu mir.
Ja, sag ich. Aber ich kann nicht.
Unter diesen Umständen ist es doch besser meinen Termin für davor auszumachen. Gestern dachte ich noch, es reicht paar Tage danach. Da wußte ich noch nicht, daß mir in der Nacht die Schwellung brennen würde. Knochen[-]schmerzen.
Um Hilfe zu rufen, wo ich keine brauch, ist schwer. Aber der Körper geht vor. Wir müssen sowieso noch warten.
In einer Woche dann wieder Normalität.
Und ein paar Horrorgeschichten mehr.
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Charakterzwergwicht
sid, 12:39h
Mir fehlen die Worte.
Wie wenig Charaktergröße kann ein Mensch haben?
Seine paßt bequem in eine Zündholzschachtel und geht noch fast drin verloren.
Fast schäm ich mich für ihn. Aber ich tus nicht. Ich übernehme nicht mehr seine Schuld.
Ich bin sprachlos.
Tiefer geht es also immer.
Mir wär das ja nicht im Traum eingefallen. Zudem muß ich mich nun überall erklären.
Zu dieser Aktion kann er sich nur beglückwünschen.
Für mich gibt es keine Hölle.Ich bin mitten drin. Aber der Gedanke, daß er einmal nicht mehr von dort rauskommen wird, wird immer stärker.
Er hat sich nun endgültig ins Aus geschossen.
Dachte ich gestern noch, wir könnte etwas aus der Situation etwas machen, bin ich heute nur noch entsetzt.
Irgendeine Überraschung hat er sicher noch gut.
Wie wenig Charaktergröße kann ein Mensch haben?
Seine paßt bequem in eine Zündholzschachtel und geht noch fast drin verloren.
Fast schäm ich mich für ihn. Aber ich tus nicht. Ich übernehme nicht mehr seine Schuld.
Ich bin sprachlos.
Tiefer geht es also immer.
Mir wär das ja nicht im Traum eingefallen. Zudem muß ich mich nun überall erklären.
Zu dieser Aktion kann er sich nur beglückwünschen.
Für mich gibt es keine Hölle.
Er hat sich nun endgültig ins Aus geschossen.
Dachte ich gestern noch, wir könnte etwas aus der Situation etwas machen, bin ich heute nur noch entsetzt.
Irgendeine Überraschung hat er sicher noch gut.
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