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Dienstag, 26. April 2005
Die Wackersteine
sid, 16:56h
Der Mamazwerg kehrt zurück vom Kurzurlaub in der Toskana. Das ist fein.
Das Angebot auf den Bahnhof zu eilen zwecks Abholen wird schnell angenommen, der doch früher erwischte Zug telefonisch durchgegeben. Nix wie hin. Ich weiß, wie fein das ist, wenn einen nach langer Reise ein nettes Gesicht erwartet.
Am Bahnhof wartet eine Überraschung. Beim Raufeilen der fahrenden Steigung will ich einen Blick auf die Anzeigetafel werfen. Der Blick trifft ins Leere. Nein, eigentlich auf komische Blumenkisterln, jedenfalls nicht dahin wo er sollte. Die große Anzeigentafel ist weg. Schock. Während dem Eilen ein kurzer Blick in die Halle. Da sind jetzt kleine Monitore aneinander. Ich hab keine Chance aus der Höhe und Entfernung etwas andres als Blau zu erkennen. Oben angekommen der gleiche Müll. Und ich unter einem der Monitore bemüht etwas zu erkennen. Noch kleiner ging's wohl nicht und was machen alte Menschen? Manchmal frag ich mich, ob die Leute, die so was ändern, JEMALS mit dem Zug fahren. Defakto ist es jetzt fast unmöglich dem Zug hinter her zu rennen und gleichzeitig zu sehen zu welchem Gleis man will. Wenigstens die neuen Anzeigetafeln auf den Bahnsteigen sind gut.
Der Zug fährt ein. In der Masse den Mamazwerg zu sehen ist nicht leicht, aber machbar. Strahlender Mamazwerg, nur nicht erholt. An den Stufen hinunter zum öffentlichen Verkehrsmittel nehme ich das Rollköfferchen zum Tragen in die Hand. Das gelingt erst beim zweitenVersuch Abgang, beim ersten holpert das Monster hinter mir herunter. Das Köfferchen, in der Tat KEIN Koffer, wiegt fast eine Tonne.
"Hast Du da Wackersteine drin?" Unverständnis und beleidigte Blicke. Der Mamazwerg war doch nur für 5 Tage verreist. Es ist wirklich unglaublich *lach* Ich verstehe ja, daß man für den 3 wöchigen Kuraufenthalt mindestens zwei Riesenkoffer dabei haben muß. Man braucht Kurwäsche, Sportwäsche, Abendgarderobe, Wandersachen und und und. Das hab ich mittlerweile akzeptiert. Trotzdem wiegt der Rollkoffer mehr, als meine Tasche für Sevilla. Außerdem konnte ich die selbst tragen.
Irgendwie bekommen wir das Monster dahin, wo es hin soll. Die Rollstrecke heimwärts zieht der Mamazwerg allein. Die Wackersteine werden mir vllt auch noch verziehen. Und doch bekomme ich handgemachte toskanische Pappardelle.
Das Angebot auf den Bahnhof zu eilen zwecks Abholen wird schnell angenommen, der doch früher erwischte Zug telefonisch durchgegeben. Nix wie hin. Ich weiß, wie fein das ist, wenn einen nach langer Reise ein nettes Gesicht erwartet.
Am Bahnhof wartet eine Überraschung. Beim Raufeilen der fahrenden Steigung will ich einen Blick auf die Anzeigetafel werfen. Der Blick trifft ins Leere. Nein, eigentlich auf komische Blumenkisterln, jedenfalls nicht dahin wo er sollte. Die große Anzeigentafel ist weg. Schock. Während dem Eilen ein kurzer Blick in die Halle. Da sind jetzt kleine Monitore aneinander. Ich hab keine Chance aus der Höhe und Entfernung etwas andres als Blau zu erkennen. Oben angekommen der gleiche Müll. Und ich unter einem der Monitore bemüht etwas zu erkennen. Noch kleiner ging's wohl nicht und was machen alte Menschen? Manchmal frag ich mich, ob die Leute, die so was ändern, JEMALS mit dem Zug fahren. Defakto ist es jetzt fast unmöglich dem Zug hinter her zu rennen und gleichzeitig zu sehen zu welchem Gleis man will. Wenigstens die neuen Anzeigetafeln auf den Bahnsteigen sind gut.
Der Zug fährt ein. In der Masse den Mamazwerg zu sehen ist nicht leicht, aber machbar. Strahlender Mamazwerg, nur nicht erholt. An den Stufen hinunter zum öffentlichen Verkehrsmittel nehme ich das Rollköfferchen zum Tragen in die Hand. Das gelingt erst beim zweiten
"Hast Du da Wackersteine drin?" Unverständnis und beleidigte Blicke. Der Mamazwerg war doch nur für 5 Tage verreist. Es ist wirklich unglaublich *lach* Ich verstehe ja, daß man für den 3 wöchigen Kuraufenthalt mindestens zwei Riesenkoffer dabei haben muß. Man braucht Kurwäsche, Sportwäsche, Abendgarderobe, Wandersachen und und und. Das hab ich mittlerweile akzeptiert. Trotzdem wiegt der Rollkoffer mehr, als meine Tasche für Sevilla. Außerdem konnte ich die selbst tragen.
Irgendwie bekommen wir das Monster dahin, wo es hin soll. Die Rollstrecke heimwärts zieht der Mamazwerg allein. Die Wackersteine werden mir vllt auch noch verziehen. Und doch bekomme ich handgemachte toskanische Pappardelle.
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Montag, 25. April 2005
Sie ist wieder da
sid, 15:27h
Oder besser – er ist wieder da.
Anruf von der Kletterfreundin – Frankreich war toll. Wie das jetzt aussieht, mit dem geplanten Zusammenziehen mit IHM, frag ich. Er, klettert auch, hat ihr vor Jahren den Kopf verdreht und das Herz so oft gebrochen, daß sie mehrfach schwor nie wieder. Nie nie mehr wieder. Nie nie nie. Ich hab's schon damals besser gewußt. Liegt aber daran, daß ich sie kenn - und er sie auch.
Ja, zusammenziehen steht fest. Vor 2 Wochen war noch von WG die Rede. Da hab ich mich etwas befremdlich drüber geäußert, daß sie es tun. Nein nein, sie sind nicht zusammen. Es geht nur um Miete teilen, das wurde mehrfach betont. Um mich zu beruhigen – ich bin ihre Gewissen. Heute ist zusammenziehen definitiv fix, sie haben seit ihrer Rückkehr darüber gesprochen. Und sie ist erst heute (oder war's gestern?) morgen von ihm los. Ich beiß an, wie immer, wenn sie beiläufig den Köder schmeißt. Wir sind ein eingespieltes Team. Also jetzt läuft da doch was. Er ist jetzt anders, so lieb. Wir kennen ja das Lied.
Ist er das wirklich? Wird er das auch noch in 3 Wochen sein, frag ich sie. Wir kennen beide das Leid und den Kummer, den er schon angerichtet hat. Ganz sicher, er hätte sich verändert. Na dann – meinen Segen hat sie. Auch wenn sie den nicht braucht, aber das heißt gleichviel wie – ich halte den Mund und akzeptiere das. Ich wünsch Dir, daß es diesmal klappt.
Anruf von der Kletterfreundin – Frankreich war toll. Wie das jetzt aussieht, mit dem geplanten Zusammenziehen mit IHM, frag ich. Er, klettert auch, hat ihr vor Jahren den Kopf verdreht und das Herz so oft gebrochen, daß sie mehrfach schwor nie wieder. Nie nie mehr wieder. Nie nie nie. Ich hab's schon damals besser gewußt. Liegt aber daran, daß ich sie kenn - und er sie auch.
Ja, zusammenziehen steht fest. Vor 2 Wochen war noch von WG die Rede. Da hab ich mich etwas befremdlich drüber geäußert, daß sie es tun. Nein nein, sie sind nicht zusammen. Es geht nur um Miete teilen, das wurde mehrfach betont. Um mich zu beruhigen – ich bin ihre Gewissen. Heute ist zusammenziehen definitiv fix, sie haben seit ihrer Rückkehr darüber gesprochen. Und sie ist erst heute (oder war's gestern?) morgen von ihm los. Ich beiß an, wie immer, wenn sie beiläufig den Köder schmeißt. Wir sind ein eingespieltes Team. Also jetzt läuft da doch was. Er ist jetzt anders, so lieb. Wir kennen ja das Lied.
Ist er das wirklich? Wird er das auch noch in 3 Wochen sein, frag ich sie. Wir kennen beide das Leid und den Kummer, den er schon angerichtet hat. Ganz sicher, er hätte sich verändert. Na dann – meinen Segen hat sie. Auch wenn sie den nicht braucht, aber das heißt gleichviel wie – ich halte den Mund und akzeptiere das. Ich wünsch Dir, daß es diesmal klappt.
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Das Volk auf Exkursion
sid, 03:48h
Jeder kennt den Witz mit den Ameisen (oder waren es Fliegen? Mücken sicherlich) - eine tot, der Rest erscheint zum Begräbnis.
Mein übermütiges Volk hat das heute wahr gemacht.
Vorgeschichte: 21. März war Frühlingsbeginn.
Den 22ten begrüßte ich frühmorgens mit einem 4fach Niesen und der Pollenwarnung an sämtlich betroffene Freunde. Mein Volk (eigentlich sind es mehr, aber egal) begrüßte den Frühling, in dem es auf Eroberungskurs ging. An Essen sind sie nicht interessiert, nur an Territorium.
Normalerweise ist mir das egal. Das ist jeden Frühling sound hätten die Idioten beim Fenstertausch die Löcher draußen zugemacht, gäb´s die Geschichte gar nicht.
Aufgeregtes Wuseln 2-3 Wochen, eine Essigwischaktion und dann wieder Ruhe (außer ich grabe draußen in der Erde rum, dann geht das noch mal paar Tage.) Ich habe dafür Verständnis. Fast immer. Aber keine Geduld mehr, wenn ich zum 3ten Mal den gleichen Quälgeist von meinem Bein schnips. Den Spray hab ich als gut sichtbare Warnung ins Balkonfenster gestellt.
Ich befürchte allerdings, daß sie den genauso toll finden wie ich. Vom alten (Giftmüll wohl nach 15 Jahren?) hab ich mich letztes Jahr getrennt – zu gefährlich : ) Der neue riecht sehr angenehm. Als Warnung sprüh ich zunächst einfach mal die Fensterrillen ab, nach dem Motto: bis hierher und keinen Schritt näher Jungs und Mädls.
Heute Nachmittag,nach kurzem Schläfchen, fällt mein Blick auf den Boden – wegen Gewusel. Der Boden ist frisch gesaugt, als nicht wirklich klar was los ist. Also bin ich näher hin – und der Witz wurde wahr. Was für eine Bande… Na ja Jungs & Mädls in paar Tagen gibt’s noch mal Aufruhr und dann bleibt´s bitte wieder draußen, denn der Spray riecht so gut, daß ich mich NICHT scheue ihn doch gegen Euch zu verwenden.
Mein übermütiges Volk hat das heute wahr gemacht.
Vorgeschichte: 21. März war Frühlingsbeginn.
Den 22ten begrüßte ich frühmorgens mit einem 4fach Niesen und der Pollenwarnung an sämtlich betroffene Freunde. Mein Volk (eigentlich sind es mehr, aber egal) begrüßte den Frühling, in dem es auf Eroberungskurs ging. An Essen sind sie nicht interessiert, nur an Territorium.
Normalerweise ist mir das egal. Das ist jeden Frühling so
Aufgeregtes Wuseln 2-3 Wochen, eine Essigwischaktion und dann wieder Ruhe (außer ich grabe draußen in der Erde rum, dann geht das noch mal paar Tage.) Ich habe dafür Verständnis. Fast immer. Aber keine Geduld mehr, wenn ich zum 3ten Mal den gleichen Quälgeist von meinem Bein schnips. Den Spray hab ich als gut sichtbare Warnung ins Balkonfenster gestellt.
Ich befürchte allerdings, daß sie den genauso toll finden wie ich. Vom alten (Giftmüll wohl nach 15 Jahren?) hab ich mich letztes Jahr getrennt – zu gefährlich : ) Der neue riecht sehr angenehm. Als Warnung sprüh ich zunächst einfach mal die Fensterrillen ab, nach dem Motto: bis hierher und keinen Schritt näher Jungs und Mädls.
Heute Nachmittag,
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Sonntag, 24. April 2005
sid, 14:58h
Ich hab nix dagegen, daß Leute Tiere essen. Das ist nun mal so. Tu ich auch, ab und zu.
Leute, die sich darüber aufregen, daß in China Hunde gegessen werden, versteh ich nicht. Aufregung um deren Haltung schon. In China essen sie Hunde – na und? Wir essen Kühe, obwohl die in Indien heilig sind. Das ist doch viel schlimmer. In Afrika essen´s Insekten, muß ich auch nicht haben. Es gibt vieles, das ich nicht am Teller haben möchte. Aber Nutztiere sind Nutztiere, selbst wenn sie manchmal zu Haustieren gemacht werden.
Einen Hasen kann man liebhaben oder zwecks Schlachtung halten. Das ist nun mal so. Die sind dabei auch ganz putzig, haben Flauschefell. Aber junge Kälber sind auch liab und trotzdem werden sie geschlachtet. Bei Fohlenherz wird mir immer noch etwas anders, aber ich bin sowieso sehr heikel, wenn´s ums Fleisch geht (das liegt an Geruch/Geschmack). Hasen, Enten und Gänse ess ich sowieso nicht. Beim Geruch von Bambi am Tisch wird mir schlecht, aber jeder soll essen, was ihm schmeckt.
Daß man allerdings einen Hasen rettet, großzieht und dann die Welt damit erpreßt ihn zu essen, wenn es keine Kohle gibt, DAFÜR hab ich kein Verständnis. Schön, wenn es jemand übers Herz bringt zuerst ein Tier zu retten, zu pflegenihm einen Namen zu geben und es dann zu essen. Aber dann soll er nicht dermaßen um Aufmerksamkeit damit ringen. Klar, die bekommt er jetzt von mir auch. Und einen Link, aber sonst keine Spende. Ich fände es ausreichend, Tassen, T-Shirts etc mit Tobybild zu verkaufen. Der Rest ist einfach nur krank. Aber wer weiß, vllt gibt’s ja sogar ein Homevideo von Tobys Schlachtung und Verspeisung. Amiland bleibt für mich ein krankes Land. Obwohl – solche Leute gibt’s auf der ganzen Welt.
Leute, die sich darüber aufregen, daß in China Hunde gegessen werden, versteh ich nicht. Aufregung um deren Haltung schon. In China essen sie Hunde – na und? Wir essen Kühe, obwohl die in Indien heilig sind. Das ist doch viel schlimmer. In Afrika essen´s Insekten, muß ich auch nicht haben. Es gibt vieles, das ich nicht am Teller haben möchte. Aber Nutztiere sind Nutztiere, selbst wenn sie manchmal zu Haustieren gemacht werden.
Einen Hasen kann man liebhaben oder zwecks Schlachtung halten. Das ist nun mal so. Die sind dabei auch ganz putzig, haben Flauschefell. Aber junge Kälber sind auch liab und trotzdem werden sie geschlachtet. Bei Fohlenherz wird mir immer noch etwas anders, aber ich bin sowieso sehr heikel, wenn´s ums Fleisch geht (das liegt an Geruch/Geschmack). Hasen, Enten und Gänse ess ich sowieso nicht. Beim Geruch von Bambi am Tisch wird mir schlecht, aber jeder soll essen, was ihm schmeckt.
Daß man allerdings einen Hasen rettet, großzieht und dann die Welt damit erpreßt ihn zu essen, wenn es keine Kohle gibt, DAFÜR hab ich kein Verständnis. Schön, wenn es jemand übers Herz bringt zuerst ein Tier zu retten, zu pflegen
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Im Lieblingspark
sid, 14:55h
Nachdem die Einkäufe im Kofferraum verstaut, das Futter fürs Essen in einer Extratasche und wir endlich im Grünen waren, machten wir uns auf einer Bank in der Sonne breit. Vor uns die Futtertasche, um uns der blühende Frühling. Manchmal über uns eine fliegende Ente.
Erstaunlich wie viele Menschen da gestern unterwegs waren, vorletzte Woche waren wir dort noch fast allein, obwohl es wärmer war. Ein wenig wie ein großer Ameisenhaufen sieht das aus der Ferne aus. Kindergeschrei, Fahrradquietschen, überall Leute in den Wiesen.
Unsere Bank liegt ein wenig geschützt, nicht direkt am Hauptweg, aber mit weiter Aussicht.
Nach dem Essen machen wir noch einen Sprung zu dem Esel – schauen, ob der Hase wieder da ist. "Kannst Du mich bitte rollen", sagt Godot und lacht. Bei den Erdbeeren mußte ich ihm schon helfen. "Die heißen nix, die kommen sicher aus Spanien." – "Da fehlt Zucker. Mist, hab ihn aus dem Rucksack geräumt." Tapfer essen wir weiter.
Der Hase ist nicht da, letztens war Godot schockiert. Hase hoppelt hinter Esel in den Stall. Esel kommt raus, verfolgt vom Hasen. Wehrt sich gegen die Aufdringlichkeit des Hopplers und schlägt mehrfach aus. Hase bleibt trotzdem hinter Esel. Godot außer sich. Der arme Hase, wo ist der Hase, ist der Hase verletzt? Godot klettert trotz Muskelkatersbreitbeinig auf eine Bank um Ausschau zu halten. Kein Hoppler mehr zu sehen, wir gehen dann noch extra hinter den Misthaufen um nachzusehen. Die Schafe samt Lämmern, auf die Godot sonst so fixiert sind, würdigt er keines Blickes.
Überall seh ich den Hasen und erzähle Godot von Toby. "Schau, da ist er." Nein, kein Hase, sondern Hühner. Lustige kleine Hühner, solche mit Federpluschen um die Füß. Das fetzt. Vor allem der kleine Hahn, der seine Mädles vor dem großen Gockel schützt. Godot lacht über ein mähendes Schaf. Es ist ein schöner Tag.
Erstaunlich wie viele Menschen da gestern unterwegs waren, vorletzte Woche waren wir dort noch fast allein, obwohl es wärmer war. Ein wenig wie ein großer Ameisenhaufen sieht das aus der Ferne aus. Kindergeschrei, Fahrradquietschen, überall Leute in den Wiesen.
Unsere Bank liegt ein wenig geschützt, nicht direkt am Hauptweg, aber mit weiter Aussicht.
Nach dem Essen machen wir noch einen Sprung zu dem Esel – schauen, ob der Hase wieder da ist. "Kannst Du mich bitte rollen", sagt Godot und lacht. Bei den Erdbeeren mußte ich ihm schon helfen. "Die heißen nix, die kommen sicher aus Spanien." – "Da fehlt Zucker. Mist, hab ihn aus dem Rucksack geräumt." Tapfer essen wir weiter.
Der Hase ist nicht da, letztens war Godot schockiert. Hase hoppelt hinter Esel in den Stall. Esel kommt raus, verfolgt vom Hasen. Wehrt sich gegen die Aufdringlichkeit des Hopplers und schlägt mehrfach aus. Hase bleibt trotzdem hinter Esel. Godot außer sich. Der arme Hase, wo ist der Hase, ist der Hase verletzt? Godot klettert trotz Muskelkaters
Überall seh ich den Hasen und erzähle Godot von Toby. "Schau, da ist er." Nein, kein Hase, sondern Hühner. Lustige kleine Hühner, solche mit Federpluschen um die Füß. Das fetzt. Vor allem der kleine Hahn, der seine Mädles vor dem großen Gockel schützt. Godot lacht über ein mähendes Schaf. Es ist ein schöner Tag.
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