Samstag, 23. April 2005
Seit Tagen geht’s mir gut.
Auffallend gut, ich wurde schon mehrfach darauf angesprochen wie ausgeglichen ich gerade wäre. Wie ruhig und kein Häferl*.
Es stimmt, es geht mir seit Tagen gut. Fast habe ich Schuldgefühle, wenn ich andere Blogs lese, falls ich mich das derzeit überhaupt traue. Viele unglückliche Leute und Tragödien und mitten drin ich – ausgeglichen und sehr friedlich. Das ist nicht immer so, das Leben kommt in Wellen und ich weiß, daß ich schnell wieder unten sein werde. Erst am Montag war ich zwei Stunden sehr aufgelöst und verheult, weil ich das letzte Mal bei dem Kunden war. Aber das alles ist mir im Moment egal, ich freue mich, daß es mir gut geht – der Rest kommt eh, ob ich will oder nicht.

Wenn es ginge, würde ich die Hälfte meiner guten Laune verteilen. Dafür würd ich vllt auch paar der Nöte abgeben, von denen ich mich gerade nicht plagen lasse. Verdrängen hat keinen Sinn, aufschieben auch nicht, aber so ein paar Tage einfach alle kleinen und größeren Sorgen ignorieren schadet nicht.

Vielleicht liegt mein Wohlbefinden daran, daß es zwischen dem Mamazwerg und mir endlich wieder gut ist und ich mich entspanne. Das letzte halbe Jahr war ich ein wenig unruhig und mißtrauisch, hab immer gewartet, daß die Situation wieder kippt, wollte nicht so wirklich daran glaube, daß es jetzt endlich überwunden ist. Zu oft in über 5 Jahren dachte ich, wir wären überm Berg. Jetzt scheint es wirklich überstanden. Seit einem halben Jahr geht es gut, eine schwere Last fällt von mir. Ich glaube, daß macht einen Großteil meines Glücks aus. Dazu kommt dann noch unglaubliche Lieblingsmusik, Sonnenschein und ein Haufen toller Tees. Vielleicht aber werd ich auch einfach nur alt.




*Jemand, der sich schnell aufregt, schnell mal in die Luft geht.

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Ich flieg auf Air Berlin
Nirgends bucht man so einfach, so schnell und unkompliziert. Nicht mal bei der Bahn, wobei die meistens auch gute Leute dort sitzen haben. Bloß müssen die erst wegen Kontingenten suchen, dann muß strategisch mit Kalender überlegt werden. Das geht viel leichter, wenn man sich den Flieger inkl. Preis schon im Netz ansehen kann.
Als es vor 2 Jahren Probleme wegen gecancelten Flügen gab, nahm sich der nette Mensch im Kundencenter fast zwei Stunden (und mehrere Telefonate) Zeit um eine Lösung zu finden (die Bahnkosten wurden übernommen). Ich hab dann ein Brieferl an die Geschäftsleitung geschickt, damit sie wissen, daß manche Leute im Call Center mehr als nur ihre Arbeit tun. Ich flieg einfach auf Air Berlin : )

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Freitag, 22. April 2005
Wohlfühltag
Heute könnt ich den ganzen Tag schlafen. Wär ich um 9h wirklich aufgestanden und hätte alles erledigt, würd ich das jetzt auch tun *grins*
Aber da wartet noch der Gießbesuch beim verreisten Mamazwerg in Kombination mit der Bank um der leidigen Kartengeschichte ein Ende zu bereiten. Anschließend die Station vor der Tür nutzen um zum Einkaufsort zu düsen. Mindestens in 4 Geschäfte reinlaufen und wohlmöglich heute noch was Sinnvolles tun.
Aber zuerst werden die Reste von Maredo gefuttert. War ein sehr lustiger Abend gestern. Gut, daß mich Godot zweimal dermaßen geschreckt hat, daß der Alkohol im Blut so durchs Herz gerast ist, daß ich danach vollkommen nüchtern war. Keine Kopfschmerzen heute, selbst nicht, als die Sonne nach dem Aufgehen wild hier reinschien. Heute ein schöner Tag und ich mach ihn zum Faultiertag.

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Donnerstag, 21. April 2005
Das Monster nimmt Form an
Zumindest die Tabelle scheint fertig zu sein, obwohl ich jedes Mal, wenn ich einen Blick rein werfe, aufs neue eine falsche Zahl entdecke.
Damit ich nächstes Jahr keine KalenderKrise bekomme, hab ich gleich mal alle HundeDaten dieses Jahr betreffend schon in einer neuen Tabelle untergebracht. Dann muß ich mich in einem Jahr nur noch mit knappen 8 Monaten rumschlagen, das wird einfacher und um einiges weniger.
Morgen soll sich mal die Excelhelferin das Ding anschauen, vier (wache) Augen sehen mehr Unfug. Und dann – juhu – geht’s noch mal an die Formulare, die Adobe angibt nur leer abzuspeichern. Mal sehen, zur Not gibt’s bei mir seit gestern eine dunkle Schokolade mit Orangen. Nervenfutter : )

Klasse, grad fällt mir ein, daß seit 2 Stunden mein Essen unberührt rumsteht - also dann bon appetit.

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Als uns das Netz verließ
Problem mit dem Stadtknoten schreibt er. Zuvor löchert mich der zuverlässig unzuverlässige Freund, ob ich noch auf seinem Server tätig bin. Ich verneine, den hab ich seit über einer Stunde verlassen – fertig war ich eine Stunde davor. 36 Minuten Ohrenfutter holen, Bösendorfer ein Leben lang dankbar sein.
Godot ist genervt vom Lag. Fast Stillstand sagt er. Bei mir nicht. Noch nicht. Er hat mein Netz angesteckt, jetzt geht kaum noch was weiter. Mit Fixmodem ist man ziemlich verwöhnt. Gestern beim Mamazwerg war ich wieder mal fasziniert, wie lange eine Seite über Telefonmodem reinladen kann.
Wenn das Netz nicht geht, ist das ein guter Zeitpunkt an der Steuererklärung weiterzubasteln. Mailprogramm ausmachen – da steckt seit zwei Stunden ein Mail. Es hat schon Vorteile mehr als eine Mailadresse zu haben.
Tori spielt weiter auf dem Bösendorfer. Klopft mal wild, mal sanft in die Tasten. Das macht sie schon, seit ich eigentlich in der Tabelle weitermachen wollte. Deswegen muß Edvard noch ein wenig warten. Bösendorfer hat gerade Vorrang.

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