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Donnerstag, 21. April 2005
Das Monster nimmt Form an
sid, 01:44h
Zumindest die Tabelle scheint fertig zu sein, obwohl ich jedes Mal, wenn ich einen Blick rein werfe, aufs neue eine falsche Zahl entdecke.
Damit ich nächstes Jahr keineKalenderKrise bekomme, hab ich gleich mal alle HundeDaten dieses Jahr betreffend schon in einer neuen Tabelle untergebracht. Dann muß ich mich in einem Jahr nur noch mit knappen 8 Monaten rumschlagen, das wird einfacher und um einiges weniger.
Morgen soll sich mal die Excelhelferin das Ding anschauen, vier (wache) Augen sehen mehrUnfug. Und dann – juhu – geht’s noch mal an die Formulare, die Adobe angibt nur leer abzuspeichern. Mal sehen, zur Not gibt’s bei mir seit gestern eine dunkle Schokolade mit Orangen. Nervenfutter : )
Klasse, grad fällt mir ein, daß seit 2 Stunden mein Essen unberührt rumsteht - also dann bon appetit.
Damit ich nächstes Jahr keine
Morgen soll sich mal die Excelhelferin das Ding anschauen, vier (wache) Augen sehen mehr
Klasse, grad fällt mir ein, daß seit 2 Stunden mein Essen unberührt rumsteht - also dann bon appetit.
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Als uns das Netz verließ
sid, 17:27h
Problem mit dem Stadtknoten schreibt er. Zuvor löchert mich der zuverlässig unzuverlässige Freund, ob ich noch auf seinem Server tätig bin. Ich verneine, den hab ich seit über einer Stunde verlassen – fertig war ich eine Stunde davor. 36 Minuten Ohrenfutter holen, Bösendorfer ein Leben lang dankbar sein.
Godot ist genervt vom Lag. Fast Stillstand sagt er. Bei mir nicht. Noch nicht. Er hat mein Netz angesteckt, jetzt geht kaum noch was weiter. Mit Fixmodem ist man ziemlich verwöhnt. Gestern beim Mamazwerg war ich wieder mal fasziniert, wie lange eine Seite über Telefonmodem reinladen kann.
Wenn das Netz nicht geht, ist das ein guter Zeitpunkt an der Steuererklärung weiterzubasteln. Mailprogramm ausmachen – da steckt seit zwei Stunden ein Mail. Es hat schon Vorteile mehr als eine Mailadresse zu haben.
Tori spielt weiter auf dem Bösendorfer. Klopft mal wild, mal sanft in die Tasten. Das macht sie schon, seit ich eigentlich in der Tabelle weitermachen wollte. Deswegen muß Edvard noch ein wenig warten. Bösendorfer hat gerade Vorrang.
Godot ist genervt vom Lag. Fast Stillstand sagt er. Bei mir nicht. Noch nicht. Er hat mein Netz angesteckt, jetzt geht kaum noch was weiter. Mit Fixmodem ist man ziemlich verwöhnt. Gestern beim Mamazwerg war ich wieder mal fasziniert, wie lange eine Seite über Telefonmodem reinladen kann.
Wenn das Netz nicht geht, ist das ein guter Zeitpunkt an der Steuererklärung weiterzubasteln. Mailprogramm ausmachen – da steckt seit zwei Stunden ein Mail. Es hat schon Vorteile mehr als eine Mailadresse zu haben.
Tori spielt weiter auf dem Bösendorfer. Klopft mal wild, mal sanft in die Tasten. Das macht sie schon, seit ich eigentlich in der Tabelle weitermachen wollte. Deswegen muß Edvard noch ein wenig warten. Bösendorfer hat gerade Vorrang.
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Dienstag, 19. April 2005
9.000 Minuten
sid, 02:41h
und ein paar mehr, dann war es vorbei. 100 Mal haben wir uns gesehen, seit ich vor über eineinhalb Jahren das erste Mal "in die Provinz" gefahren bin. Die Straße liegt noch innerhalb der Stadtgrenze, gerade noch. Fahren muß ich das letzte Stück mit einem Bus, der nur ein Mal in der Stunde auf der Strecke ist. Überhaupt bin ich eine Stunde unterwegs um dorthin zu kommen. Zurück manchmal länger, je nachdem, ob ich den Bus verpasse. Das ist sehr viel Zeit zum Lesen und Nachdenken. Soviel Zeit, daß sich beides gut ausgeht.
Verabschiedet hab ich mich schon vor 3 Wochen. In Gedanken, für mich allein, als ich mal nervös in einem Büro saß mit dem Rucksack auf den Knien und liebevoll Hundehaare entfernte. Damals wurde es mir richtig bewußt. Es war eine schöne Zeit, sehr interessant auch.
Heute genieße ich den kühlen Wind und die Regentropfen an der Busstation, und den Frühling. Die Farben, die zurückkehren. In dem kleinen Bach schwimmt heute keine Ente, aber das macht nichts. Die Hunde begrüßen mich wild, der Kleine quietscht begeistert und schenkt mir kurz seine Aufmerksamkeit bevor er weiterwuselt.
Die Zeit ist um. Er hat ein kleines Geschenk für mich. Ich bin ganz gerührt. Es ist eine CD – Edvard Grieg, damit ich etwas aus seiner Heimat habe. Damit ich mich ein wenig an ihn erinner.
Verabschiedet hab ich mich schon vor 3 Wochen. In Gedanken, für mich allein, als ich mal nervös in einem Büro saß mit dem Rucksack auf den Knien und liebevoll Hundehaare entfernte. Damals wurde es mir richtig bewußt. Es war eine schöne Zeit, sehr interessant auch.
Heute genieße ich den kühlen Wind und die Regentropfen an der Busstation, und den Frühling. Die Farben, die zurückkehren. In dem kleinen Bach schwimmt heute keine Ente, aber das macht nichts. Die Hunde begrüßen mich wild, der Kleine quietscht begeistert und schenkt mir kurz seine Aufmerksamkeit bevor er weiterwuselt.
Die Zeit ist um. Er hat ein kleines Geschenk für mich. Ich bin ganz gerührt. Es ist eine CD – Edvard Grieg, damit ich etwas aus seiner Heimat habe. Damit ich mich ein wenig an ihn erinner.
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Montag, 18. April 2005
Norbert
sid, 12:50h
Kurz nach halb 5 wach ich durch das Geräusch eines dumpfen Schlags auf. Dann höre ich Wasser sickern. Es hilft nichts, auch wenn ich mir nicht wirklich vorstellen kann, daß sich eine Pflanze in den Freitod verabschiedet hat, taps ich im Dunkeln los. Das Wassergeräusch ist mir nicht ganz geheuer. Alle Pflanzen stehen an ihrem Platz - zumindest soweit ich an den Schatten erkennen kann. Ein Blick zur Küche. Nichts. Ein Blick in die Abwasch - und da liegt er. Norbert hat sich mal wieder verabschiedet. Diesmal ist er gleich in einer vollen Schüssel mit Wasser gelandet, die Schwämme verdrängen das Wasser. Alles klar - hi Norbert, denk ich mir. Es war ja nicht das erste Mal. Norbert macht das prinzipiell dann, wenn man es am wenigstens erwartet. Zum Beispiel während einem Horrorfilm, dann aber gleich mit Karacho.
Zwanzig Minuten später wecken mich erneut seltsame Geräusche. Es regnet dicke schwere Tropfen, die vom Boden gegen die Scheiben prallen. Ich öffne die Tür und rieche am Regen. Heute wird ein guter Tag, egal ob die Sonne scheint oder nicht. Ich mag Regen. Sogar sehr.
Ein Bild vom Übeltäter (gut, meiner ist rot)

Zwanzig Minuten später wecken mich erneut seltsame Geräusche. Es regnet dicke schwere Tropfen, die vom Boden gegen die Scheiben prallen. Ich öffne die Tür und rieche am Regen. Heute wird ein guter Tag, egal ob die Sonne scheint oder nicht. Ich mag Regen. Sogar sehr.
Ein Bild vom Übeltäter (gut, meiner ist rot)

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Das Mistding
sid, 03:34h
hat auch gute Seiten (zumindest nach einem kleinem, wohl nicht letzten, Tobsuchtsanfall). Das letzte Jahr mittels Kontoauszügen und Überweisungen noch einmal vorbei ziehen lassen. Selbiges beim Rausschreiben der Wegzeiten. In Gedanken kurz bei Kunden verweilen. An einige kann ich mich nicht mehr erinnern, obwohl ich mehrfach mit ihnen zu tun hatte. Andere bleiben für lange Zeit unvergessen. Rechnungen suchen und eine Runde Excel ärgern (eher umgekehrt).
Helfende Freunde haben, die bei Tabellen weiterwissen oder ausdrucken. Andere, die noch um diese Uhrzeit erreichbar sind, um da zu helfen, wo ich schon nicht mehr die Lösung seh. Ich bin zu müde, Daten rausschreiben schlaucht. Eine ewig lange Tabelle bearbeiten auch. Aber muß ja sein, ändert nix. Trotzdem ist morgen auch noch ein Tag. Ich freu mich über das Telefonat und die netten Worte.
Helfende Freunde haben, die bei Tabellen weiterwissen oder ausdrucken. Andere, die noch um diese Uhrzeit erreichbar sind, um da zu helfen, wo ich schon nicht mehr die Lösung seh. Ich bin zu müde, Daten rausschreiben schlaucht. Eine ewig lange Tabelle bearbeiten auch. Aber muß ja sein, ändert nix. Trotzdem ist morgen auch noch ein Tag. Ich freu mich über das Telefonat und die netten Worte.
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