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Mittwoch, 1. April 2020
4.000
sid, 00:35h
Irgendwie alles verkehrt oder doch schon April?
Heute schneite es dicke Schneeflocken.

Jetzt also nähen wir uns die Masken selbst.
Von 4 Mio benötigten Masken täglich spricht der Handel. Die Türkei hält seit 3 Wochen Schutzausrüstung für uns fest. Mit Verlaub, ich glaube einfach nicht, daß jeder 2te Mensch in diesem Land täglich einkaufen geht. Wirklich nicht.
Lieber wäre es mir, man würde auf 2 Meter Abstand bestehen.
Heute im Supermarkt - ich trage ja Korb - schrammt mir einer dran vorbei. Ich sag nur, watschennah der Typ, der Korb ist ja keinen halben Meter breit... Hab Anstand - halt Abstand!!
Überraschend Körperkontakt gehabt. Wußte gar nimmer, wie (gut) sich das anfühlt. (Der Mamazwerg hat vorletzten Freitag mal kurz meinen Rücken gestreift, da war ich aber so - Abstand! -, daß ich nur den Schreck bemerkt hab.) Fast den Tränen nahe. (Mischung aus Freude und Panik - normalerweis haben nämlich die KassiererInnen Handschuhe an.)
Die Grippewelle geht vorbei - letzte Woche gabs in Wien "nur" noch um die 5.600 Neuerkrankungen.
Dafür spielten die Halbwüchsigen am Handelskai in der Station Fußball und rangelten. Manche Menschen gehören wirklich unter Kontrolle.
Sollen die das doch bitte zu Hause machen. Ganz generell bin ich grad für sehr viel "zu Hause".
Man muß nicht in Zeiten, da für ziemlich alle menschlicher Kontakt verboten ist, in aller Öffentlichkeit seine Zuneigungen demonstrieren. Wer sich hinter verschlossenen Türen küßt oder befummelt, ist mir wurscht. Ich will das grad nur nicht sehen.
Muß ja auch möglich sein.
Wir tragen also nun Masken *harhar*, aber weiterhin wird auf die Gehsteige etc. geschlatzt. Ich bin angewiderter als zu Normalozeiten.
Werden dann bald mal die Gehsteige etc. mit Desinfektionsmittel (gibts ja kaum noch) oder mit Hochdruckreinigern gesprüht?!?
Die Tierschützer beschweren sich, Tauben würden nun verhungern. Die Menschheit hat wirklich keine Probleme, als daß paar Bazillenverbreiter weniger die Stadt zuscheißen könnte. Keine Sorge, Darwin wirds schon richten...
Heute schneite es dicke Schneeflocken.

Jetzt also nähen wir uns die Masken selbst.
Von 4 Mio benötigten Masken täglich spricht der Handel. Die Türkei hält seit 3 Wochen Schutzausrüstung für uns fest. Mit Verlaub, ich glaube einfach nicht, daß jeder 2te Mensch in diesem Land täglich einkaufen geht. Wirklich nicht.
Lieber wäre es mir, man würde auf 2 Meter Abstand bestehen.
Heute im Supermarkt - ich trage ja Korb - schrammt mir einer dran vorbei. Ich sag nur, watschennah der Typ, der Korb ist ja keinen halben Meter breit... Hab Anstand - halt Abstand!!
Überraschend Körperkontakt gehabt. Wußte gar nimmer, wie (gut) sich das anfühlt. (Der Mamazwerg hat vorletzten Freitag mal kurz meinen Rücken gestreift, da war ich aber so - Abstand! -, daß ich nur den Schreck bemerkt hab.) Fast den Tränen nahe. (Mischung aus Freude und Panik - normalerweis haben nämlich die KassiererInnen Handschuhe an.)
Die Grippewelle geht vorbei - letzte Woche gabs in Wien "nur" noch um die 5.600 Neuerkrankungen.
Dafür spielten die Halbwüchsigen am Handelskai in der Station Fußball und rangelten. Manche Menschen gehören wirklich unter Kontrolle.
Sollen die das doch bitte zu Hause machen. Ganz generell bin ich grad für sehr viel "zu Hause".
Man muß nicht in Zeiten, da für ziemlich alle menschlicher Kontakt verboten ist, in aller Öffentlichkeit seine Zuneigungen demonstrieren. Wer sich hinter verschlossenen Türen küßt oder befummelt, ist mir wurscht. Ich will das grad nur nicht sehen.
Muß ja auch möglich sein.
Wir tragen also nun Masken *harhar*, aber weiterhin wird auf die Gehsteige etc. geschlatzt. Ich bin angewiderter als zu Normalozeiten.
Werden dann bald mal die Gehsteige etc. mit Desinfektionsmittel (gibts ja kaum noch) oder mit Hochdruckreinigern gesprüht?!?
Die Tierschützer beschweren sich, Tauben würden nun verhungern. Die Menschheit hat wirklich keine Probleme, als daß paar Bazillenverbreiter weniger die Stadt zuscheißen könnte. Keine Sorge, Darwin wirds schon richten...
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Von den Graswachsohren oder den kleinen Freuden beim HO
sid, 02:31h
Ein altes Flipchart-Blatt vom März 2019 in der Hand gehabt.
Fast losgeheult...
Ansonsten werde ich den Kunden unheimlich.
Na wohl eh nicht mehr als sonst auch, aber es bestätigt, warum mein Home Office ausgelagert ist und das auch gut so ist.
Der Kunde sitzt grad im Bundesland. Dorthin sind die noch fix gefahren, weil sichs von dort aus besser eingesperrt halten läßt. Versteh ich.
Wir sind also mitten im Termin, da frag ich Haben Sie einen Hund?
Er bekommt große Augen und sagt - ja, drei sind hier, warum?
Mindestens einen konnte ich hören.
Später sage ich zu ihm Jööö, wie lieb der Vogel da singt...
Er - Nein, da ist kein Vogel.
Ich - Doch, ich hör einen. Draußen vor dem Fenster.
Er - Das Fenster ist zu!?
Ich - Mag sein, der Vogel singt trotzdem. Ich hör den singen.
Kunde steht auf, schaut beim Fenster raus - da ist tatsächlich ein singender Vogel.
Fast losgeheult...
Ansonsten werde ich den Kunden unheimlich.
Na wohl eh nicht mehr als sonst auch, aber es bestätigt, warum mein Home Office ausgelagert ist und das auch gut so ist.
Der Kunde sitzt grad im Bundesland. Dorthin sind die noch fix gefahren, weil sichs von dort aus besser eingesperrt halten läßt. Versteh ich.
Wir sind also mitten im Termin, da frag ich Haben Sie einen Hund?
Er bekommt große Augen und sagt - ja, drei sind hier, warum?
Mindestens einen konnte ich hören.
Später sage ich zu ihm Jööö, wie lieb der Vogel da singt...
Er - Nein, da ist kein Vogel.
Ich - Doch, ich hör einen. Draußen vor dem Fenster.
Er - Das Fenster ist zu!?
Ich - Mag sein, der Vogel singt trotzdem. Ich hör den singen.
Kunde steht auf, schaut beim Fenster raus - da ist tatsächlich ein singender Vogel.
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Donnerstag, 26. März 2020
Vom Wohlfühlbonus - angefragt
sid, 13:01h
Nachdem die meisten der noch Arbeitenden (die Systemerhaltenden ausgenommen) eh auf Computer umsteigen mußten und entweder von zu Hause oder vom Exil nun werkeln - könnte man da nicht einfach die Sommerzeit um ein Monat verschieben? Erst ab Ende April fände ich wirklich schön.
Zumal ich dann nicht will, daß demnächst sämtliche verschlafenen Senioren ihre Einkaufszeit verpassen und sich dann mehr gefährden und aufregen als nötig.
Und ob ich im Dunklen oder Dunklen heim komm, macht jetzt nicht so den Unterschied, aber durch Arbeitsexil muß ich bereits 30min vor Beginn die Kiste anwerfen + Sonntagsfahrplan - DAS macht dann wirklich was aus.
Außerdem haben dann die Leute noch für paar Wochen nicht das Gefühl, abends noch schnell "raus & Sonnen" machen zu müssen, weils eh schon dunkel wird.
In Bergamo starb ein Priester aus Nächstenliebe - er überließ sein Beatmungsgerät einem Jüngeren.
Hier hat bereits am Faschingsdienstag der Priester das Händeschüttel (gewaschen, desinfiziert - spielte keine Rolle) verweigert. Viel in den letzten Wochen darüber nachgedacht, ob der sich gezielt nach Mittel- europa versetzen ließ oder wie der zB in Afrika etc reagieren würde.
Nun ja - Nächstenliebe neu definiert.
Unsere Kirche ist nach wie vor am Sonntag zum Beten offen. Der Standort vom Priester ist bereits seit Wochen versperrt.
Zumal ich dann nicht will, daß demnächst sämtliche verschlafenen Senioren ihre Einkaufszeit verpassen und sich dann mehr gefährden und aufregen als nötig.
Und ob ich im Dunklen oder Dunklen heim komm, macht jetzt nicht so den Unterschied, aber durch Arbeitsexil muß ich bereits 30min vor Beginn die Kiste anwerfen + Sonntagsfahrplan - DAS macht dann wirklich was aus.
Außerdem haben dann die Leute noch für paar Wochen nicht das Gefühl, abends noch schnell "raus & Sonnen" machen zu müssen, weils eh schon dunkel wird.
In Bergamo starb ein Priester aus Nächstenliebe - er überließ sein Beatmungsgerät einem Jüngeren.
Hier hat bereits am Faschingsdienstag der Priester das Händeschüttel (gewaschen, desinfiziert - spielte keine Rolle) verweigert. Viel in den letzten Wochen darüber nachgedacht, ob der sich gezielt nach Mittel- europa versetzen ließ oder wie der zB in Afrika etc reagieren würde.
Nun ja - Nächstenliebe neu definiert.
Unsere Kirche ist nach wie vor am Sonntag zum Beten offen. Der Standort vom Priester ist bereits seit Wochen versperrt.
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Mittwoch, 25. März 2020
Vom Konfettikopieren
sid, 17:55h
Andre horten Klopapier, ich offensichtlich Kopierpapier.
Hat zumindest grad sehr den Anschein.
Nachdem ich morgen einen Spezialtermin habe (also mit Zeug, auf das ich grad weder online noch sonst wie Zugriff habe), habe ich eben den Arbeitsberg umgedreht.
Also nicht nur die aktuellen 10 cm, sondern wirklich den Berg genommen. Hab mich sogar von etwa 30 Blatt Papier getrennt - eher mehr, gefühlt wenig, aber doch.
Festgestellt, daß ich in der vielen Zeit, die ich immer noch unbezahlt in der Firma hänge, tatsächlich vorausschauend Dinge kopiert habe, die ich morgen scannen kann.
Werde also nur den Scan von 2 Seiten brauchen, auf die ich ggfs. zumindest morgen noch verzichten kann.
Gleich gehts an den 20cm aussortierten Papierkram, den ich weiter aufsortieren werde, um zu sehen, WAS ich aktuell auch verwenden kann, um die Kunden bei Laune zu halten.
Eigentlich wollte ich mich heute nimmer mit der Arbeit befassen, aber mal eine übernDaumenSortierung schadet nicht und hilft dann, wenn ich mich wirklich demnächst ans Durchschauen der Dinge mache.
Sollte ich mich von den alten Kundenakten trennen, würde tatsächlich noch locker ein halbes bis Kilo Altpapier anfallen.
Bei der aktuellen Lage hoffe ich, daß kein Nachbar genug Zeit oder Nerv hat, im Papiermüll rumzuwühlen und verzichte daher aufs Konfetti reißen - 4 Teile müssen vorerst reichen. Wobei das Training auch nicht schlecht wär.
Hat zumindest grad sehr den Anschein.
Nachdem ich morgen einen Spezialtermin habe (also mit Zeug, auf das ich grad weder online noch sonst wie Zugriff habe), habe ich eben den Arbeitsberg umgedreht.
Also nicht nur die aktuellen 10 cm, sondern wirklich den Berg genommen. Hab mich sogar von etwa 30 Blatt Papier getrennt - eher mehr, gefühlt wenig, aber doch.
Festgestellt, daß ich in der vielen Zeit, die ich immer noch unbezahlt in der Firma hänge, tatsächlich vorausschauend Dinge kopiert habe, die ich morgen scannen kann.
Werde also nur den Scan von 2 Seiten brauchen, auf die ich ggfs. zumindest morgen noch verzichten kann.
Gleich gehts an den 20cm aussortierten Papierkram, den ich weiter aufsortieren werde, um zu sehen, WAS ich aktuell auch verwenden kann, um die Kunden bei Laune zu halten.
Eigentlich wollte ich mich heute nimmer mit der Arbeit befassen, aber mal eine übernDaumenSortierung schadet nicht und hilft dann, wenn ich mich wirklich demnächst ans Durchschauen der Dinge mache.
Sollte ich mich von den alten Kundenakten trennen, würde tatsächlich noch locker ein halbes bis Kilo Altpapier anfallen.
Bei der aktuellen Lage hoffe ich, daß kein Nachbar genug Zeit oder Nerv hat, im Papiermüll rumzuwühlen und verzichte daher aufs Konfetti reißen - 4 Teile müssen vorerst reichen. Wobei das Training auch nicht schlecht wär.
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