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Samstag, 6. Jänner 2018
Vom Reflexionsfisch
sid, 00:25h
Mit jetzt doch etwas mehr Zeit und Abstand hatte ich die Gelegenheit, zu erkennen, daß es selten bis NIE friedlich um Weihnachten oder/und Jahreswechsel ist.Das ist nur immer MEIN Wunsch.
Auch ohne im Blog zurückzublättern fallen mir aus dem Stehgreif einige Jahre sofort ein, da wir auch - vor allem ich - Zustände hatten.
Manchmal erst so ab Jänner in den Feber rein, manchmal schon zuvor.
Cathedral Church of Saint John the Divine
City of New York
Amsterdam Avenue/ 112th Street
[Liebe Kookie, laß Dich bitte nicht von noch ausstehenden Rückblicken davon abhalten, händisch nachzuschauen, aber im Sitzen bitte ; ) ]
Ich versuche mir meinen Abstand zu schaffen, reagiere nur, soweit notwendig und versuche sonst, paar Dinge off zu tun, die sowieso länger schon anstehen (Sortierkram, Sortierkram, Sortierkram, dann die Weihnachtskarten in Variationen und langsam die Geburtstage).
Die Zeit wird einiges richten, alles wohl eher nicht.
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Sonntag, 31. Dezember 2017
UmROTiert
sid, 13:25h
In den letzten Tagen bisserl ruhiger über all die letzten Weihnachten & Silvester nachgedacht - es gibt nur vereinzelt Jahre OHNE Theater.
Bloß verdräng ich das wohl sehr gut in meiner "ich will zu Weihnachten und zwischen den Jahren Ruhe & Frieden", weil das auch die einzigen Tage sind, da ich mal dazu käm, von der Arbeit abzuschalten & Zeit für viel Liegengebliebenes (Weihnachtskarten!) hätte.
Dem ist nicht so - und so ists.
Bloß dieser Vertrauensbruch - der wird mich noch länger verfolgen.
Wir sind alles quasi wieder beim Normalstatus, wobei ich für mich beschlossen hab, auf N. Schiene zu fahren.
Bedeutet: nichts mehr für mich Wichtiges etc. mitzuteilen & bisserl abzuschotten.
Überraschend für mich, daß ich dachte, wann, wenn nicht um das Jahresende herum, gibts von andren ein Minimalverständnis dafür, daß man manches geregelt & erledigt haben möchte.
Als wir gestern über heute sprachen und ich nur nach der Uhrzeit fragte, weil ich was zu tun hab, damit ich mich zeitlich einstellen kann und dann kam gleich losgetreten, die Sachen könne man auch im neuen Jahr erledigen, das mache keinen Unterschied, war ich schon baff. Dabei steht hier ernsthaft Bettüberziehen, großer Wohnungskram etc nicht mehr für heute am Plan!!
Zum Einen hab ich gar nicht gesagt, WAS ich erledigen will (Plan war, Arbeitskram vorzubereiten, abzuschließen etc. damit ich einen ruhigen Montagabend habe und der Dienstag kommen kann, Blogeinträge online bringen Wäsche endlich wegräumen. Halt Sonntagskram).
Zum Andren wollte ich Banksachen (und Buchhaltung) für 2017 abschließen bzw. für Anfang der Woche vorbereiten und vllt auch bisserl schon an der Steuertabelle vorarbeiten. Als Geschenk an mich.
Wieder mal unglaublich, wie andre ständig ungefragt, mir mein Leben ansagen wollen.
Und nein, ich tu das nicht mal annähernd in dieser Weise bei meinen Freunden. So was maße ich mir gar nicht an (außer jemand raunzt mich ewig an und fragt nach Rat - da ist die Situation aber anders).
Anyway - langes Geraunze um zu sagen: für diesen Jahreswechsel umentschieden und es wird doch wieder ROT geben.
Unterwäsche, T-Shirt, Socken und seit in der Nacht auch die Haare.
In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch, ein erfreuliches 2018, viel Gesundheit (!!), Freude und Freunde!
Bloß verdräng ich das wohl sehr gut in meiner "ich will zu Weihnachten und zwischen den Jahren Ruhe & Frieden", weil das auch die einzigen Tage sind, da ich mal dazu käm, von der Arbeit abzuschalten & Zeit für viel Liegengebliebenes (Weihnachtskarten!) hätte.
Dem ist nicht so - und so ists.
Bloß dieser Vertrauensbruch - der wird mich noch länger verfolgen.
Wir sind alles quasi wieder beim Normalstatus, wobei ich für mich beschlossen hab, auf N. Schiene zu fahren.
Bedeutet: nichts mehr für mich Wichtiges etc. mitzuteilen & bisserl abzuschotten.
Überraschend für mich, daß ich dachte, wann, wenn nicht um das Jahresende herum, gibts von andren ein Minimalverständnis dafür, daß man manches geregelt & erledigt haben möchte.
Als wir gestern über heute sprachen und ich nur nach der Uhrzeit fragte, weil ich was zu tun hab, damit ich mich zeitlich einstellen kann und dann kam gleich losgetreten, die Sachen könne man auch im neuen Jahr erledigen, das mache keinen Unterschied, war ich schon baff. Dabei steht hier ernsthaft Bettüberziehen, großer Wohnungskram etc nicht mehr für heute am Plan!!
Zum Einen hab ich gar nicht gesagt, WAS ich erledigen will (Plan war, Arbeitskram vorzubereiten, abzuschließen etc. damit ich einen ruhigen Montagabend habe und der Dienstag kommen kann, Blogeinträge online bringen Wäsche endlich wegräumen. Halt Sonntagskram).
Zum Andren wollte ich Banksachen (und Buchhaltung) für 2017 abschließen bzw. für Anfang der Woche vorbereiten und vllt auch bisserl schon an der Steuertabelle vorarbeiten. Als Geschenk an mich.
Wieder mal unglaublich, wie andre ständig ungefragt, mir mein Leben ansagen wollen.
Und nein, ich tu das nicht mal annähernd in dieser Weise bei meinen Freunden. So was maße ich mir gar nicht an (außer jemand raunzt mich ewig an und fragt nach Rat - da ist die Situation aber anders).
Anyway - langes Geraunze um zu sagen: für diesen Jahreswechsel umentschieden und es wird doch wieder ROT geben.
Unterwäsche, T-Shirt, Socken und seit in der Nacht auch die Haare.
In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch, ein erfreuliches 2018, viel Gesundheit (!!), Freude und Freunde!
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Samstag, 30. Dezember 2017
Beeinflußter Rankingfisch
sid, 00:41h
Fisch #391 ist der letzte in diesem Jahr und weil mich die letzten Tage so sehr gelähmt haben und es noch immer tun, wird es Zeit, sich mit den schönen Dingen der letzten Tage zu befassen.Daher gibts mal wieder ein Geschenkeranking, um mich daran zu erinnern, daß es davor eine gute Zeit war/gab:
das von der
das süßeste: eine Packung Lindt-Kugeln, über die ich mich, obwohl ich sie nicht mag, sehr gefreut hab
das pinkeste: von einem Kunden. Pink sagt mehr als tausend Worte!
das tannenbaumigste: Dankeschön von den Nachbarn
das märchenhafteste: Glitzer, der mich zu Tränen rührt
das lesenswerteste: ein Buch, das mich sofort ins Herz traf
das praktischste: von meinem Onkel, der meiner Kreativität damit wieder zu einem Bild verhalf
das durchdachteste: natürlich selbstgemachte Fisch-/Seife (s. Bild)
das überraschende: eine Textnachricht
das undurchdachteste: kommt vllt noch
das bildhafteste: noch nicht in Händen, aber erzählt bekommen
das persönlichste: Besuch der Christvesper
das wertvollste: neue und alte Freunde & Familie.
Obwohl ich von letzterer grad wirklich Pause brauch.
die liebenswertesten Minuten: sich trotz Kindergesangs dennoch meinen Seelenmüll anhören und auch noch am nächsten Tag dafür Nerven. Zwei ½ Stunden Kino und es regnet! Wir bringen Dich heim!
Da fehlt zwar sicherlich einiges, was der Situation geschuldet ist - kann ja noch nachtragen.
Und natürlich weiß ich, das es sinnlos war, friedlich durch und über die Feiertage kommen zu wollen, denn eine Blogrückschau zeigt deutlich: wenn nicht bereits Theater VOR Weihnachten, dann doch gerne ein bis zwei Tage später. In verschiedenen Ausprägungen von "bin nur genervt" bis "bis ins Mark erschüttert". Schön ists dennoch nicht, aber offensichtlich mein Los.
Auch eine Todesnachricht kam als Beizettel zu Weihnachtsgrüßen.
Nun ja.
Ich sollte öfters die Weihnachtsvorsätze von 2014 bereits vor den Feiertagen lesen und mich in Gelassenheit üben...
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Mit freundl. Genehmigung von
