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Samstag, 4. April 2020
10 Jahre Freitagsfisch
sid, 00:02h
Der auch manchmal an Samstagen, noch später, aber auch schon mal früher durchschwimmt.
Total irre - 10 Jahre!?!! : ))
Was als Einspring- und Spaßaktion kurz vor dem 5. Bloggeburtstag im April 2010 begann, hält die Wirtschaft nicht nur auf Trab, sondern auch zusammen.
Besonderen Dank dafür an Frau S., die damit anfing, ebenso an die folgende Bienie und an die fabelhafte Ramirez, die ein Jahr nach mir auch als Vertretung anfing.
Nicht zu vergessen, das grandiose Fischkontrollamt und die Freitags- fischfreundinnen und - freunde : ))
In den zehn Freitagsfischjahren gab es lustige, traurige, genervte, alte, geborgte, schnapsige, begesteuerte, fröhliche, geschenkte, besondere, abenteuerliche und Freundschaftsfische. Auch der Fensterfisch von der Seemuse dreht wie immer seine Runden.
Als nicht repräsentative Auswahl hier die Hunderterfische:
Fisch #100 im Juni 2012,
Fisch #200 im Mai 2014,
Fisch #300 im April 2016,
Fisch #400 im März 2018 und
Fisch #500 im Jänner 2020.

Gefunden bei Søstrene Grene
Bevor die Party nun steigt und ich Lapions aufhänge, würde ich noch gerne wissen: Wer hat welchen Lieblingsfisch?
Bisserl eine Auswahl gibt es ja oder welcher Fisch fehlt noch?
Total irre - 10 Jahre!?!! : ))
Was als Einspring- und Spaßaktion kurz vor dem 5. Bloggeburtstag im April 2010 begann, hält die Wirtschaft nicht nur auf Trab, sondern auch zusammen.
Besonderen Dank dafür an Frau S., die damit anfing, ebenso an die folgende Bienie und an die fabelhafte Ramirez, die ein Jahr nach mir auch als Vertretung anfing.
Nicht zu vergessen, das grandiose Fischkontrollamt und die Freitags- fischfreundinnen und - freunde : ))
In den zehn Freitagsfischjahren gab es lustige, traurige, genervte, alte, geborgte, schnapsige, begesteuerte, fröhliche, geschenkte, besondere, abenteuerliche und Freundschaftsfische. Auch der Fensterfisch von der Seemuse dreht wie immer seine Runden.
Als nicht repräsentative Auswahl hier die Hunderterfische:
Fisch #100 im Juni 2012,
Fisch #200 im Mai 2014,
Fisch #300 im April 2016,
Fisch #400 im März 2018 und
Fisch #500 im Jänner 2020.

Gefunden bei Søstrene Grene
Bevor die Party nun steigt und ich Lapions aufhänge, würde ich noch gerne wissen: Wer hat welchen Lieblingsfisch?
Bisserl eine Auswahl gibt es ja oder welcher Fisch fehlt noch?
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Mittwoch, 1. April 2020
4.000
sid, 00:35h
Irgendwie alles verkehrt oder doch schon April?
Heute schneite es dicke Schneeflocken.

Jetzt also nähen wir uns die Masken selbst.
Von 4 Mio benötigten Masken täglich spricht der Handel. Die Türkei hält seit 3 Wochen Schutzausrüstung für uns fest. Mit Verlaub, ich glaube einfach nicht, daß jeder 2te Mensch in diesem Land täglich einkaufen geht. Wirklich nicht.
Lieber wäre es mir, man würde auf 2 Meter Abstand bestehen.
Heute im Supermarkt - ich trage ja Korb - schrammt mir einer dran vorbei. Ich sag nur, watschennah der Typ, der Korb ist ja keinen halben Meter breit... Hab Anstand - halt Abstand!!
Überraschend Körperkontakt gehabt. Wußte gar nimmer, wie (gut) sich das anfühlt. (Der Mamazwerg hat vorletzten Freitag mal kurz meinen Rücken gestreift, da war ich aber so - Abstand! -, daß ich nur den Schreck bemerkt hab.) Fast den Tränen nahe. (Mischung aus Freude und Panik - normalerweis haben nämlich die KassiererInnen Handschuhe an.)
Die Grippewelle geht vorbei - letzte Woche gabs in Wien "nur" noch um die 5.600 Neuerkrankungen.
Dafür spielten die Halbwüchsigen am Handelskai in der Station Fußball und rangelten. Manche Menschen gehören wirklich unter Kontrolle.
Sollen die das doch bitte zu Hause machen. Ganz generell bin ich grad für sehr viel "zu Hause".
Man muß nicht in Zeiten, da für ziemlich alle menschlicher Kontakt verboten ist, in aller Öffentlichkeit seine Zuneigungen demonstrieren. Wer sich hinter verschlossenen Türen küßt oder befummelt, ist mir wurscht. Ich will das grad nur nicht sehen.
Muß ja auch möglich sein.
Wir tragen also nun Masken *harhar*, aber weiterhin wird auf die Gehsteige etc. geschlatzt. Ich bin angewiderter als zu Normalozeiten.
Werden dann bald mal die Gehsteige etc. mit Desinfektionsmittel (gibts ja kaum noch) oder mit Hochdruckreinigern gesprüht?!?
Die Tierschützer beschweren sich, Tauben würden nun verhungern. Die Menschheit hat wirklich keine Probleme, als daß paar Bazillenverbreiter weniger die Stadt zuscheißen könnte. Keine Sorge, Darwin wirds schon richten...
Heute schneite es dicke Schneeflocken.

Jetzt also nähen wir uns die Masken selbst.
Von 4 Mio benötigten Masken täglich spricht der Handel. Die Türkei hält seit 3 Wochen Schutzausrüstung für uns fest. Mit Verlaub, ich glaube einfach nicht, daß jeder 2te Mensch in diesem Land täglich einkaufen geht. Wirklich nicht.
Lieber wäre es mir, man würde auf 2 Meter Abstand bestehen.
Heute im Supermarkt - ich trage ja Korb - schrammt mir einer dran vorbei. Ich sag nur, watschennah der Typ, der Korb ist ja keinen halben Meter breit... Hab Anstand - halt Abstand!!
Überraschend Körperkontakt gehabt. Wußte gar nimmer, wie (gut) sich das anfühlt. (Der Mamazwerg hat vorletzten Freitag mal kurz meinen Rücken gestreift, da war ich aber so - Abstand! -, daß ich nur den Schreck bemerkt hab.) Fast den Tränen nahe. (Mischung aus Freude und Panik - normalerweis haben nämlich die KassiererInnen Handschuhe an.)
Die Grippewelle geht vorbei - letzte Woche gabs in Wien "nur" noch um die 5.600 Neuerkrankungen.
Dafür spielten die Halbwüchsigen am Handelskai in der Station Fußball und rangelten. Manche Menschen gehören wirklich unter Kontrolle.
Sollen die das doch bitte zu Hause machen. Ganz generell bin ich grad für sehr viel "zu Hause".
Man muß nicht in Zeiten, da für ziemlich alle menschlicher Kontakt verboten ist, in aller Öffentlichkeit seine Zuneigungen demonstrieren. Wer sich hinter verschlossenen Türen küßt oder befummelt, ist mir wurscht. Ich will das grad nur nicht sehen.
Muß ja auch möglich sein.
Wir tragen also nun Masken *harhar*, aber weiterhin wird auf die Gehsteige etc. geschlatzt. Ich bin angewiderter als zu Normalozeiten.
Werden dann bald mal die Gehsteige etc. mit Desinfektionsmittel (gibts ja kaum noch) oder mit Hochdruckreinigern gesprüht?!?
Die Tierschützer beschweren sich, Tauben würden nun verhungern. Die Menschheit hat wirklich keine Probleme, als daß paar Bazillenverbreiter weniger die Stadt zuscheißen könnte. Keine Sorge, Darwin wirds schon richten...
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Von den Graswachsohren oder den kleinen Freuden beim HO
sid, 02:31h
Ein altes Flipchart-Blatt vom März 2019 in der Hand gehabt.
Fast losgeheult...
Ansonsten werde ich den Kunden unheimlich.
Na wohl eh nicht mehr als sonst auch, aber es bestätigt, warum mein Home Office ausgelagert ist und das auch gut so ist.
Der Kunde sitzt grad im Bundesland. Dorthin sind die noch fix gefahren, weil sichs von dort aus besser eingesperrt halten läßt. Versteh ich.
Wir sind also mitten im Termin, da frag ich Haben Sie einen Hund?
Er bekommt große Augen und sagt - ja, drei sind hier, warum?
Mindestens einen konnte ich hören.
Später sage ich zu ihm Jööö, wie lieb der Vogel da singt...
Er - Nein, da ist kein Vogel.
Ich - Doch, ich hör einen. Draußen vor dem Fenster.
Er - Das Fenster ist zu!?
Ich - Mag sein, der Vogel singt trotzdem. Ich hör den singen.
Kunde steht auf, schaut beim Fenster raus - da ist tatsächlich ein singender Vogel.
Fast losgeheult...
Ansonsten werde ich den Kunden unheimlich.
Na wohl eh nicht mehr als sonst auch, aber es bestätigt, warum mein Home Office ausgelagert ist und das auch gut so ist.
Der Kunde sitzt grad im Bundesland. Dorthin sind die noch fix gefahren, weil sichs von dort aus besser eingesperrt halten läßt. Versteh ich.
Wir sind also mitten im Termin, da frag ich Haben Sie einen Hund?
Er bekommt große Augen und sagt - ja, drei sind hier, warum?
Mindestens einen konnte ich hören.
Später sage ich zu ihm Jööö, wie lieb der Vogel da singt...
Er - Nein, da ist kein Vogel.
Ich - Doch, ich hör einen. Draußen vor dem Fenster.
Er - Das Fenster ist zu!?
Ich - Mag sein, der Vogel singt trotzdem. Ich hör den singen.
Kunde steht auf, schaut beim Fenster raus - da ist tatsächlich ein singender Vogel.
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Donnerstag, 26. März 2020
Vom Wohlfühlbonus - angefragt
sid, 13:01h
Nachdem die meisten der noch Arbeitenden (die Systemerhaltenden ausgenommen) eh auf Computer umsteigen mußten und entweder von zu Hause oder vom Exil nun werkeln - könnte man da nicht einfach die Sommerzeit um ein Monat verschieben? Erst ab Ende April fände ich wirklich schön.
Zumal ich dann nicht will, daß demnächst sämtliche verschlafenen Senioren ihre Einkaufszeit verpassen und sich dann mehr gefährden und aufregen als nötig.
Und ob ich im Dunklen oder Dunklen heim komm, macht jetzt nicht so den Unterschied, aber durch Arbeitsexil muß ich bereits 30min vor Beginn die Kiste anwerfen + Sonntagsfahrplan - DAS macht dann wirklich was aus.
Außerdem haben dann die Leute noch für paar Wochen nicht das Gefühl, abends noch schnell "raus & Sonnen" machen zu müssen, weils eh schon dunkel wird.
In Bergamo starb ein Priester aus Nächstenliebe - er überließ sein Beatmungsgerät einem Jüngeren.
Hier hat bereits am Faschingsdienstag der Priester das Händeschüttel (gewaschen, desinfiziert - spielte keine Rolle) verweigert. Viel in den letzten Wochen darüber nachgedacht, ob der sich gezielt nach Mittel- europa versetzen ließ oder wie der zB in Afrika etc reagieren würde.
Nun ja - Nächstenliebe neu definiert.
Unsere Kirche ist nach wie vor am Sonntag zum Beten offen. Der Standort vom Priester ist bereits seit Wochen versperrt.
Zumal ich dann nicht will, daß demnächst sämtliche verschlafenen Senioren ihre Einkaufszeit verpassen und sich dann mehr gefährden und aufregen als nötig.
Und ob ich im Dunklen oder Dunklen heim komm, macht jetzt nicht so den Unterschied, aber durch Arbeitsexil muß ich bereits 30min vor Beginn die Kiste anwerfen + Sonntagsfahrplan - DAS macht dann wirklich was aus.
Außerdem haben dann die Leute noch für paar Wochen nicht das Gefühl, abends noch schnell "raus & Sonnen" machen zu müssen, weils eh schon dunkel wird.
In Bergamo starb ein Priester aus Nächstenliebe - er überließ sein Beatmungsgerät einem Jüngeren.
Hier hat bereits am Faschingsdienstag der Priester das Händeschüttel (gewaschen, desinfiziert - spielte keine Rolle) verweigert. Viel in den letzten Wochen darüber nachgedacht, ob der sich gezielt nach Mittel- europa versetzen ließ oder wie der zB in Afrika etc reagieren würde.
Nun ja - Nächstenliebe neu definiert.
Unsere Kirche ist nach wie vor am Sonntag zum Beten offen. Der Standort vom Priester ist bereits seit Wochen versperrt.
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