Montag, 3. Juni 2019
Lausbeute

Nachdem wir letzte Woche in einer Hauruck- aktion fix 4 Erdsäcke angeschleppt hatten, gings also gestern endlich mit dem Abklappern los. Zuerst zum Markt.

Dort hat mich der Standler, bei dem ich seit quasi immer schon kaufe (oder auch nicht) mich bisserl mit der (verlauster) Ausschuß- waren übern Tisch gezogen. Aber seis drum.

Den Coup des Tages hab ich beim Hofer gelandet - 6 Stauden um insg. unter 4 Euro.

Heim und den Mamazwerg angefragt, ob auch straßenbahnwillig.


Irgendwie doch viel lausiger und die Coupbeute. Drei Stauden doppelt.

Nach der Schwedenerfahrung steht nun fest - ich stresse den Mamazwerg. Weil ich beim Schauen unglücklich bin. Abgesehen davon, daß die Preise mal wieder nicht ordentlich angeschrieben sind, und schon gar nicht korrekt verrechnet (jaja, wieder die 1+1gratis-Sache, nur gestern hab ich gleich protestiert, aus dem Vorjahr klug), es nervt mich die Frechheit, Sachen einfach um den 4fach Preis angeboten zu bekommen. Also viel negative Energie.

Komm, ich lad Dich ein, sagt der Mamazwerg. Aber ich will nicht.
Da gehts ums Prinzip. Wenn alle die teuren Preise einfach akzeptieren (eine kleine Tagetes ab 1 Euro!!!), wird es nie wieder erschwingliche Ware geben.

Also nur den Weihnachtgutschein aufgebraucht (und drauf gezahlt, obwohl ich das fast durch die Beschwerde wieder rein hatte).
Die Pflanzen kurz beim Mamazwerg abgestellt und auf einen Eiskaffee gegangen. Den hatten wir uns verdient.



Nach dem Gurkenzwischenstop wollte ich direkt mit der Straßenbahn weiter zum nächsten Baumarkt und da seh ich eine Silhouette, die sich als die korrekte erwies. Was freu ich mich darüber. Bin sogleich an den weichen Vollbart gedrückt worden, sodaß ich doch 2 Stationen länger mit der falschen Bim gefahren bin, um noch bisserl Zeit zu schinden.


Beim Baumarkt dann wie ein verrückter Nager hin und her gesaust.
Da gibts nämlich einen Scanner. Somit brauch ich weder einen Mit- arbeiter wegen Preisauskünften suchen, noch mich bei oder nach der Kassa ärgern oder wild schrecken.

Alles heimgetragen, dann zu Fuß zum andren Hofer. Dort stellten die sich dann - wie sag ichs höflich? also ich sag nix. Dafür ließ ich mich in ein Gespräch von einem andren Pflanzenliebhaber verwickeln.
Zwei reg. Pflanzen (teuer) gekauft und dann noch kurz vor Schließung in den Supermarkt - weil auch das mußte sein.
Weiter zum Mamazwerg. Lagebesprechung und mit den abgestellten Pflanzen endlich heim.


Ganz rechts in weiß die Hofer-Pflanze. Moos wird noch entfernt.

Heute hab ich mich dann damit gequält, wo nun was hin soll.
Ist nämlich der Nachteil, wenn man hier und da und nicht ziemlich viel auf einmal bekommt. Wobei ich das autolos auch gar nicht heim bekommen hätt.

Das Pflanzkonzept ist erstellt, aber ganz glücklich bin ich noch nicht*. Es fehlen sowieso noch ca. 10 Pflanzen, sonst bleibts Fenster nakig.
Daweil haben die Marienkäferlarven noch Zeit, sich zu entwickeln und voll zu fressen.


* Zuviel intensives Pink vereinfacht es nicht gerade.

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Samstag, 1. Juni 2019
Vom Profisch
wie Problem. Oder ein Aus- und Ankotzfisch.

Wenn man am Papier dann ein Pro ist (und nur noch bezahlt wird wie ein Junior), dann kann man sich vor bestimmten Sachen nicht mehr drücken. So mußte ich es hinnehmen, daß man mir letzte Woche ein Beiwagerl anhing.

Prinzipiell ist dagegen nichts zu sagen, und halte ich auch für eine gute Sache - ABER. Und derer einige:
Nicht bei einem sensiblen Termin.
Ohne vorab den Kunden zu informieren (oder gar zu fragen).
Mir eine Nachbesprechung aufs Aug zu drücken, obwohl ich nur 25min Zeit zum Ortswechsel hab. (Essen sollte, admin. Kram hab UND Zeugs wegräumen muß.)

Normalerweise wird das Protokoll von beiden Seiten unterschrieben.
Hab mit ach und krach nur eine Kopie (u. ich hoff, nix unterschrieben).

Und jetzt reden wir mal Klartext.
Ich finde den Enthusiasmus gut. Uns wurde der bisweilen stark ausgetrieben oder leidet meine Idealvorstellung grad unter der Tabletumstellung.
Nur wünsche ich mir eine Rückfrage, bevor man groß Kritik abgibt.
Ich mach das nämlich nicht erst seit gestern. Obwohl da Kollegen sind, die machen das seit vorgestern und haben von gewissen Sachen - ach lassen wir das.

Jedenfalls - Kritik, klar. Die steht da. Aber "was habe ich dabei gelernt / was nehm ich mit" - blank. Nix da.
Und NEIN. Für mich, vor allem in der Situation, nicht in Ordnung.
Abgesehen davon, daß Grundlegendes auch nicht ausgefüllt wurde. Lag nicht an mir, ich hab meine Datensätze ziemlich ausgefüllt (im Vorfeld, daher fehlte noch was).

Weil ich hab auch einiges zu sagen. Eigentlich auf dem Protokollblatt.
Definieren wir mal "beobachten".
Für mich heißt das, der Störfaktor ist weitgehend unsichtbar und vor allem unhörbar. KEINE Interaktion, ungefragt schon gar nicht, sofern ich dazu nicht ausdrücklich auffordere, wünsche ich quasi Tarnkappe.
Wohl alles ein Fall von zu sehr naiv. Auf allen Seiten.


"Du naives Kind", sagte letztens auch die Rezeptionistin zu mir.
Ich hatte eine Anspielung auf "andere Länder, andere Sitte" (höflicher kann ich eine gewisse Ausländerschubladisierung nicht nennen) nicht sofort überzuckert.
Es ging darum, daß mann "dort" wohl gerne Schafe etc. "beglückt".
Als würde es das bei uns nicht auch geben oder gegeben haben.
Man fand sogar einen Hund in einem Flüchtlingslager, der zu Tode "gevögelt" wurde.
Da bleib ich gerne naiv. Ich will sowas gar nicht wissen. Mir vorstellen erst recht nicht. Ich kämpfe sowieso immer wieder damit, mich nicht vor 3/4 der Menschheit zu ekeln oder anzukotzen.

Schön fand ich da in andrem Zusammenhang die Aussage von der Kundin, die mich zum Abschied fest drückte, daß die meistens Slaven sowieso ein ganz spezielles Verhältnis zu anderen haben, um es nicht rassistisch zu nennen. Nationalistisch nannte sie es.
Für mich damals fast eine Erleichterung, weil ich gar nicht mehr wußte, wie ich die ganze rassistischen und antisemitischen Sager, die mir kurz hintereinander zu Ohren kamen, werten sollte. Zudem mittelfristig erleichtert, einen Kundentermin aktuell nicht zu haben, weil ich gewisse Ansichten nicht mal hören möchte. Das eine Leid rechtfertigt noch lange nicht ein Herabspielen des Leids von anderen.

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Freitag, 31. Mai 2019
Von Insekten und anderen Zahlen
Am Samstag kam ein Tagpfauenauge vorbei, Bienen habe ich auch schon mehrfach gesehen und am Dienstag (im Regen) summte beim Mamazwerg eine Hummel eifrig zum Nektarsammeln.

Ich hätte ja nun nicht gedacht, daß die bei Regen fliegen, aber Hummeln sind immer für Überraschungen gut : )
In .de kann man auch wieder Insektenzählen.

Ansonsten freuen sich die Pflazen hier ganz wild noch immer über den Regen und auch über die Temperaturen.
Mir solls recht sein, wenn sich die Allergie grad recht im Zaum hält ; )


Endlich auch mit der Bezirksvorstehung gesprochen. Ich soll anzeigen, anzeigen, anzeigen.
Nun denn... Große Freude hab ich damit natürlich nicht. Die gute Nachricht (harhar), die haben schon ganz viele Beschwerden vorliegen.
Ein Schlem, wer sich fragt, warum dann noch IMMER NIX passiert.

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