Mittwoch, 18. November 2015
Nach dem rauen Lüfterl ein Hoffnungsschimmer
Irgendwie ist es grad wie im September. Nicht nur vom Wetter her:
Die Kunden verschwinden aktuell - das ist schon recht seltsam.

Letztes Jahr war das alles sehr viel entspannt, weil ich damals schon die Vorwarnung für eine Sperre (und noch immer genug Luft) hatte. Dieses Jahr gabs keine Warnung, also auch nicht so viel Geld gemacht, und deswegen fühlt es sich schon eigenartig an.
Andererseits hab ich mir letztens in der Nacht sämtliche Abrechnungen angesehen und kann mich eigentlich entspannen.

Eigentlich. Weil diese Sache brachte nicht nur sehr viel Unruhe und Streit, sondern auch eine Menge Bauchweh mit sich.

Heute war ich noch einmal in der Firma den Lebenslauf austauschen. Den hatte ich auch gemailt, aber irgendwie ließ sich nirgendwo die Datei lesbar öffnen.
So bin ich gestern nach der Arbeit noch zum Mamazwerg und hab geändert & gedruckt. Jetzt sind die Sachen raus, die ich raus haben wollte. Kann man jetzt sehen, wie man will. Ich sehe das so, daß da jetzt (fast) nur noch arbeitsrelevante Daten drinnen stehen. Punkt.

Abgesehen davon sehr friedlich und entspannt mit dem Mamazwerg. Ich red mir ein, daß die Daten kein Nachspiel firmenintern für mich haben werden und glaub ganz fest daran.


Gothic Storm - Whisper of Hope

Nach dem Austausch waren wir endlich bei der PVA. Die Dame war ja total goldig. Wie jung ich noch wär und wie laaaaaange ich leider noch arbeiten müßte. Ich hatte da eh nie Illusionen und rechne damit, daß ich mit 75 noch irgendwo schufte.
War alles sehr fix und informativ, auch wenn ich die eigentliche Steuer -information nicht bekomme hab. Aktuell weiß die wohl noch niemand so genau, wohl auch nicht das Finanzamt.

Dann noch gefühlte tausend Sachen mit dem Mamazwerg erledigt, bevor wir uns am Heimweg getrennt haben.

Hoffen, daß morgen mein Allgemeinbefinden wieder besser wird.
Das kann echt nicht sein, daß ich jedes Mal, wenn ich 2 Stunden beim Mamazwerg sitz, derart ausfrier, daß ich am nächsten Tag krank bin :(

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Montag, 16. November 2015
Punkt für Punkt
Den gestrigen Tag bis zum Nachmittag in einer Art Schockzustand verbracht. Aufgewacht durch Husten mit anschließendem Gurgeln.
Später ein langes Abbau-/Aufbaugespräch geführt und zur Messe gefahren. Den ganzen Abend absagen hätte nichts geholfen.
Ich hatte bereits der Besten den Sonntag verweigert (was so einfach nicht war, aber sich überreden zu lassen, wenns gar nicht geht, wär ganz blöd gewesen), und es ist auch wichtig, Menschen zu treffen, die einem guttun. Vor allem stand der Termin seit Wochen.

Als ich am Krankenhaus vorbei bin, fingen grad die Glocken zu läuten an und haben mich bis vor die Tür begleitet. Drinnen dann mal wieder der kath. Schock und innerliches Kopfschütteln. Trotzdem wars gut, dort zu sein.

Im Zug gabs dann doch ein paar gemeinsame Tränen. Die Bilder vom sanften Schmuser waren zu viel. Nach einer guten Stunde Fahrt waren wir dann endlich beim italienischen Abend. Das war wie immer supernett, supergut und sehr entspannt (auch wenn der Schatten von Paris spürbar war). Wie so oft viel zu kurz, diesmal noch kürzer als sonst, aber gab genug Kraft, um wieder aus dem Tief zu kommen.

Heute dann ganz entspannt den Sonntag genau so verbracht, wie ich den seit Tagen geplant habe. Mit paar Abstrichen, aber dennoch alles im grünen Bereich. Bald begrüßen mich die Wollmäuse beim Heimkommen ; )

Eben durch paar Kilo Papier von der Messe gekämpft, Zettelwirtschaft der letzten Woche etwas reduziert und fast startklar für die neue Woche.


Langsam sollte ich eine Liste machen, was ich noch alles erledigen will. In 6 Wochen ist bereits das Jahr rum. Total schräg.

Fühlt sich noch derart fern an - mag aber auch an den Temperaturen der letzten Wochen liegen.
Winterjacken aus dem Keller holen - wär schon mal ein Punkt : )

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Samstag, 14. November 2015
Monsterraunzen
Seit ca. 20h sitz ich über/ auf mit der Kiste.
Seit der Steuer hab ich mein Monster versucht nimmer anzurühren und stattdessen allen Zettelkram DARAUF gesammelt.

Ich weiß auch, daß ich mich mehrfach wiederhole - aber wie schaffen das andere??
Ich könnte allein heute noch eine weitere Kiste füllen. Die Sachen, die ich bereits vor Monaten ausgelagert habe, füllen eine dritte.

Dann sind da noch zwei Archivboxen im Kasten & unzählbare im Keller.
Dabei sind das alles Zettel, die ich aufheben muß.
Angefangen von der Steuer (die ist eh nicht derart problematisch, auch wenn die Jahr für Jahr um 2cm wächst. Allein die Arbeits- abrechnungen von einem einzigen Jahr sind an die 5cm breit und ich arbeite ja nun schon lang genug in der Firma.
Irre, alles zusammen hab ich dann wohl einen Meter nur Arbeitszeugs (Abrechnungen, Schreiben, Schulungskram usw.).

Der Hausverwaltungskram ist ja sowieso der Sprengmeister meiner Geduld und Kapazität.

Bauen andren Leute an, oder werfen die allen Kram weg?

Aber ich kann leider weder Krankenkassa noch Arbeitsaufzeichnungen eleminieren. Hausverwaltungskram schon gar nicht und auch keine Steuerunterlagen.

Mehr ist eh nicht mehr in der Kiste. Ganz unten der Gerichtsordner. Den kann ich halt leider nicht im Keller deponieren, weil wenn da mal wirklich Wassereinbruch in der einen oder andren Form ist - wäre das fatalst.

Boaaaah... mich kotzt das schon so ein wenig an. Bei jeder Wohnung, die ich mir ansehe, muß ich rechnen, wie viel Platz allein der Kram braucht. Da ist ja noch nicht mal MEIN Arbeitskram mitgerechnet *seufz*

Der Aktuellkram wächst auch grad mal wieder weit über sich hinaus. Bereits fast so hoch, wie die Ordner, auf denen er ruht.

Manchmal frag ich mich, wie ich nicht restlos an dem Zeugs verzweifel. *seufz*


So - genug geraunzt.
Da muß ich jetzt noch eine Stunde mindestens ran, sonst komm ich nicht ins Bett.
Alles, was ich inzwischen in die Küche geworfen habe, sollte da auch schleunigst verschwinden, bevor die Nacht vorüber ist. Arbeitsfläche ist keine ideale Ablagefläche. Vor allem nicht für Papierkram.

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