Samstag, 30. November 2013
Kälteschellfisch
Fisch kommt, Fisch gibts, aber bin seit Stunden zu sehr ausgefroren und die Nachbarn strapazieren auch etwas über...
Somit morgen - mit Bild und so.

Nachtrag:
Jetzt bin ich die Böse. Weil ich es wage kurz vor Mittennacht zu sagen, daß ich seit Stunden nicht schlafen kann. Dabei riecht es schon VOR der Wohnungstür etrem illegal...
Ich wär ja auch einmal in dem Alter gewesen... Ja, sag ich - aber wenn wer angeläutet hat, haben wir uns a. entschuldigt (falls es überhaupt so weit gekommen ist, daß wer läuten mußte), und b. haben wir dann massiv die Lautstärke gedrosselt.
Sie würden ja eh nur reden - und "wumm" knallt in dem Moment zum 8ten Mal seit Gesprächsbeginn ein Kasterl zu. Ob ihm das nicht auffällt, frag ich. Wir stehen draußen vor der geschlossenen Tür...

Irgendwann werd ich die mal im Gegenzug fragen, ob sie mich hören. Das kanns ja net sein, daß die meinen, sie hätten die "one way" Belästigung gepachtet.

Jetzt haben sie die Fenster aufgerissen, nachdem ich draufhin gewiesen hab, daß eine event. von Nachbarn gerufene Polizeistreife den Geruch sicher nicht so entspannt sehen wird...

Nachtrag 2:
So - 10 min später und aktuell zeigt meine Warnung Wirkung.
Bin selbst Schuld, weil ich mir letztens dachte, daß es sich halbwegs eingependelt hätte...



FISCH NU

Bisserl Kundenterminverschiebung, damit einher Supervisororder, daß ich noch in die Firma kommen muß - quasi jetzt und sofort.
Vorort erfahren, daß er vor Montag sowieso nichts mehr machen wird, da er grad dabei war, sich in die winterfeste Radmontur zu schälen.

Und weil ich Strickbesuch gegen mittelalterlichen Adventmarkt vorgezogen hab, gings dann noch bei Tageslicht dorthin : )

Dort wars sehr fein und dann mal auch kurzzeitig sehr schwankend - auf fast ganz nüchtern Metverkostung klingt jetzt harmlos, aber wenn der gute Mann nachschenkt und nachschenkt, bis auch wirklich alles verkostet ist, dann summiert sich das schon *gg*

Zum Glück schon vorher Fische geknipst, die gabs eine ganze Menge hübscher Schellen zu sehen.



Nach Speis und (Duiden)Trank haben wir uns dann die Vorder- und Rückseiten am Feuer gewärmt, bevor wir dann langsam etwas eisig den Rückweg angetreten sind.
Schön wars.


Bei Ramirez kommt vllt noch was, das Wochenende ist schließlich noch nicht rum : )

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Mittwoch, 27. November 2013
Laufmodi
Es gibt Format, die sind und es gibt Format, die sind einfach grottig.

Irgendwie ergab es sich, daß ich in das Modeschneideformat mit Frau Schiffer reingefallen bin und schon war ich verwirrt.
Angefangen damit, daß die ModeschöpferInnen gar nicht alles selber schneidern mußten, da waren auch auch noch eigenartige Models. Zumindest gehen konnten die nicht - bei den heftigen Plateau- Stöckler auch kein Wunder. Oder aber ich hatte was an den Augen, auch das ist möglich.
Aber noch schlimmer fand ich, daß da "Mentoren" saßen, die die Einkäufer(innen) anblafften.

Nun ist das so, daß ein Einkäufer doch sehr genau entscheiden muß, was sich verkaufen wird oder nicht - da geht es ja schließlich um eine ganze Menge Geld.
Von daher gehe ich einfach davon aus, daß DIESE Person besser einschätzen kann, was die Kundeschaft kaufen wird, als irgendwelche Menschen, die halt zufällig auch in Loden leben oder gelebt haben.

Ist ja auch nicht ganz so neu, daß in London ein andrer Stil läuft als am Kontinent.

Was mich dann auch sehr gestört hat, man konnte so schwer die Leistungen der Designer vergleichen. JedeR bekam ein andres Thema - und nein, ich finde nicht, daß "Abendkleider" mit einem "Tag am Karusell" (ich nenn das jetzt mal so) vergleichbar ist.

Man kann über Frau Klum vieles sagen (tat ich auch schon), aber da schätze ich wirklich ihr Format. Dort bekommen alle das selbe Thema, müssen selber ran (und können nicht einfach mal abgeben), und vor allem sieht man auch den kreativen und weiteren (Arbeits-)prozeß.

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Mittwoch, 27. November 2013
Break it down
Nachdem die Situation letzte Woche fast eskaliert wäre, ich am Donnerstag nach dem Badminton schon wem ein Ohr abgekaut und mittlerweile den Chef informiert hab, befand er, ich dürfe ein Mail schreiben.

Geht nur darum, zu einem Gespräch einzuladen. Ich könne das direkt wegschicken. Nix da, sag ich - zuerst seinen Sanktus.
Also eben über eine Stunde lang die paar Satzerl so formuliert, daß alle die Schärfe und Kanten draußen sind und ich das Ding endlich vom Tisch hab, bevor wir uns herum setzen können.

Wenigstens sind nun einige Punkte wirklich schriftlich festgehalten und ich lasse mir ein Scheitern nicht anheften.


I Heart Hiroshima - Shakeytown

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Kastenparadoxa
Irgendwie ist das seltsam - da überwinde ich mich endlich und trenne mich (schmerzvoll) von Kleidungsstücken - und nach meinem Ermessen auch nicht zu knapp, also so im Vergleich zu andren Jahren - und dann passieren seltsame Sachen.

Eine davon ist ein mathematisches Paradox. Für mich.
Ich räumen 4 Stapel aus einem Fach.
Diese werden teils (drastisch) reduziert & sollen nun wieder ins Fach.
Plan ist gut, Aufführung kompliziert - plötzlich paßt nichts mehr.
Letztendlich dann doch mit sehr viel Zureden und paar Schrammen an den Armen alles verstaut.

Das nächste Paradox: Nach erfolgter Tshirttrennung, und auch ausgewanderten Stapeln ist im Kasten trotzdem nicht mehr Platz.
Gefühlt noch weniger als vorher. Das kann nicht nur daran liegen, daß nun so fast alles im Kasten verstaut ist.


Für die Nervenstärkung zwischendurch - frisch aus Amerika eingeflogen

Und dann das Lieblingszeitproblem: nachdem nun paar Wochen die Wäsche fein säuberlich neben dem Kasten gelagert war, finde ich jetzt, da alles eingeräumt ist, überhaupt nichts mehr zum Anziehen.

Mag auch daran liegen, daß vom Stapel einfach die geringere Auswahl hilfreicher ist, statt jetzt nur noch Sommersachen zu sehen ; )

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