Samstag, 23. November 2013
Schwellstützen
Nachdem es letzte Woche wieder ein unschönes Knöchelerlebnis gab, wars nun endgültig fällig, irgendwas Stützendes zu tragen.

Zum Großsportgeschäft am gefühlten andren Ende der Stadt kam ich nicht und gestern war keine Zeit für den Bandagisten. Zumal ich nicht ganz hinwollte, da ich vor Jahren nach dem Bändereinriß dort versorgt wurde.
Also die alte Stütze, die schon damals eine Katastrophe war, aus dem hintersten Eck im Kasten hervorgekramt und mit zum Gruppentermin genommen.

Das war dann etwas unterhaltsam - das Bein schwoll innerhalb von Minuten an, die Zehen konnte ich grad noch spüren (weil zu lang, muß ich den Strumpf vorne umstülpen) und nach wenigen Minuten bekam ich einen Krampf in der Fußsohle.

Da man dort aber selten was von Rücksichtnahme merkt und ich eh schon die letzten Male nach der langen Pause und wieder Knöchel geschwächelt hab, blieb der Strumpf an, und das Spielgefühl war besser. Schmerzen kann man auch mal bisserl aushalten - allerdings bin ich ganz flux nach Spielende zu den Kabinen abgebogen, weil der Blutstau schon ganz unschön war.

Heute nach der Arbeit zum Sportgeschäft in der Nähe (der Bandagist hat zwar am Samstag offen, aber für mich nicht machbar) und dort eine Neoprenstütze gekauft. Die anzuziehen ist ähnlich wie der Taucheranzugkampf (leider nur halb so lustig), aber so ganz ohne, paßte die.
In der Umkleide dann mit Socken drüber schon nimmer so gut - auf der Sohle irgendwie verrutscht, und der Schuh sah ziemlich ausgebeult aus. Dann auch noch schnell bemerkt, daß der Fersenausschnitt zwar praktisch (vor allem beim Anziehen) ist, aber im Schuh beim Gehen nach unten drückt - blasenbildend.

Hilft alles nix, gespielt muß werden und ohne geht aktuell nicht.
Also am Montag noch mal ins Geschäft, und zum Bandagisten - auf wirklich passende Form hoffen.

Zu Hause dann einige laaange Minuten großer Schreck - der Beutel mit dem Handy ist nicht zu finden.
Normalerweise klipp ich da immer Haargummispangerlkrempel an, aber heute nicht, und dann auch noch mit Frühstück für morgen überrascht worden, und so wirklich keine direkte Erinnerung daran, was ich genau damit gemacht hab.

Einmal Tasche ausgeräumt, mal wieder befunden, daß da viel zu viel (weil doppelt) Ersatzkrempel drin ist.
Zwei Waschberge umgedreht und nichts gefunden, und weils eh nicht zu ändern ist, in die Waschküche gepilgert.

Wieder zurück online rausgesucht, wie und wann ich die Rezeption erreich - zum Glück war noch 10 Min. offen, man schaut mir im Kasterl nach. Überlegt, wie voll die Schnellbahn war und wie sehr an der Tasche gerüttelt wurde.

Durchatmen. Alles Zeugs kopfschüttelnd wieder in die Tasche geräumt (die Dezimierung verschoben) und dann zur Sicherheit doch mal in die Innentasche gegriffen. Uff... alles da, war dort reingerutscht.
Besser so, als anders, paar Steinderl vom Herz gefallen (viel leiser als die Knalltüren im Haus) und wieder in die Waschküche.

Da haben wir an den Türen seit einiger Zeit sehr brutale Schließer.
Bei unsrer Waschküche ist das nun bedingt egal, weil man extrem unsanft geschubst wird, aber bei der andren geht die Tür nach außen auf und weil ich derart in Gedanken war, knallt mir die Türschnalle derart in den Rücken, daß mir fast das Waschmittel aus der Hand gefallen wär.

Nächste Woche also blau duschen, dafür ists sonst soweit gut und ich wart nur noch drauf, ins Bett fallen zu können.

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Freitag, 22. November 2013
Porzellandosenfisch
Heut mal wieder bisserl Kunstfisch.


Rosemarie Benedikt gesehen in der Galerie kavacek & zetter

Aktuell gehts ja reihum in Konzerte, Austellungen und Theater. Außerdem möchte ich langsam die Reservefisch loswerden : ))

Bei Ramirez gibts auch wieder Fisch - juhu : ))

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Mittwoch, 20. November 2013
Putzfackeln
Irgendwie schon erstaunlich - da mault die ganze Hausgemeinschaft darüber, wieviel Geld rausgeworfen wird, wir dauernd Nachzahlungen haben und eh schon alles so überzogen ist, aber wenn man dann nur mal anregt, darüber nachzudenken, daß uns die "Hausbesorger viel zu teuer & muß deswegen abgeschafft werden"-Reinigung mittlerweile nicht mehr via Putzfirma sondern Direktanstellung-Dame einfach zu überdenken, holen sie beinahe die Fackeln heraus.

Ich für meinen Teil stehe dazu, daß ich über 20.000 Euro/Jahr für ziemlich überzogen halte. Zudem sich alle Augeblicke (unter andern am Vortag!!) Nachbarn bei mir über die auffallend mangelnde Reinheit beschweren.
Nach Putzmittel riechen geht ja mal schnell - paar Spritzer hier und da, aber das heißt ja nicht, daß Ecken oder Handläufe sauber sind. Noch nicht mal feucht. Der andre Nachbar liefert sich in regelmäßigen Abständen Keifduelle und tritzt wegen der Mistkübelraum-Sauberkeit.
Natürlich haben die betreffenden Nachbarn wie immer sauber den Mund gehalten.

Am schönsten fand ich, als mich genau die Nachbarin, die meine und 43 weitere Unterschriften via Gericht hinterrücks eingeklagt hat und sich mit den andren Schwarzschafen an der ganzen Gemeinschaft grad bereichert, mich anschnauzt - als ich erwähne, daß mit dem Stiegen- hausmop seelenruhig der Gehsteig gewischt wird (!!!), wie ich denn wissen könnte, wann und was und wie die Dame putzt, wo ich doch da immer in der Arbeit bin.
Blieb mir nichts andres über als festzustellen, daß das sehr interessant ist, daß sie weiß, WANN ich arbeite (wo ich das keine 2 Werktage hintereinander im Vorhinein weiß).

Dann hat mir noch ein Biersäufer erklärt, ich soll doch schauen.
Ja, hab ich am Vortag, weil die Nachbarin "blablablablaaaa" machte.

Ganz generell muß ich mal wieder feststellen, daß ich ABSOLUT dagegen bin, daß bei Versammlung Alkohol ausgeschenkt wird.

Laut Verwaltung ist die Putzdame 30 Stunden pro Woche im Komplex. Dann rechen wir das mal runter und kommen bei einer 5 Tagewoche auf 6 Stunden täglich. Da ziehen wir jetzt noch 1 Stunde Garage, 1 Hof, 1 Kellerreinigung (harhar) ab und dann müßte sie doch noch immer 4 Stunden in einem Haus sein.
4 Stunden x 6 = 24 Stunden, + 1 Stunde Waschküche, 1 Stunde Keller, 1 Stunde Hof, 1 Garage, 2 Stunden quatschen.

Ähhhh... seh ich nicht.
Abgesehen davon, daß es hier dann ja *bling bling* rein sein müßte.
Was aber gar net geht, wenn man 7 Stockwerke mit dem selben (schwarzen) Kübelwasser putzt.

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