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Mittwoch, 4. Juli 2012
VCR
sid, 00:16h
Seit Abenden und Nächten ist es nach den Tagen viel zu warm. Zumindest um noch mehr zu tun, als mit dem Ventilator vor dem Bett die Hitze zu ignorieren.
Einfach nur liegen und versuchen dabei nicht alles durchzuschwitzen.
Nachdem das Fernsehprogramm entsprechend bescheiden war, gabs nun keine Ausrede mehr für das grande finale und die zweite Video- kassette, um die ich seit Wochen schleiche.
The xx - VCR
Dazwischen denk ich jedes Mal, wenn ich das höre, an die tanzende Elfe.
Gewitter halb überstanden: draußen kühl, innen heiß. Ich streck jetzt die Patschen und lasse die Kassette laufen.
Jetzt prasselt der Regen - Einschlafmusik.
Einfach nur liegen und versuchen dabei nicht alles durchzuschwitzen.
Nachdem das Fernsehprogramm entsprechend bescheiden war, gabs nun keine Ausrede mehr für das grande finale und die zweite Video- kassette, um die ich seit Wochen schleiche.
The xx - VCR
Dazwischen denk ich jedes Mal, wenn ich das höre, an die tanzende Elfe.
Gewitter halb überstanden: draußen kühl, innen heiß. Ich streck jetzt die Patschen und lasse die Kassette laufen.
Jetzt prasselt der Regen - Einschlafmusik.
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Knocknacht
sid, 22:35h
Hier krachts gleich. Ich hab so gar keine Lust drauf.
Während es in der Wohnung noch immer schweineheiß ist und man so gar nichts tun kann, nicht mal Mails lesen oder Abrechnungen durchschauen, kühlt es (ENDLICH!) draußen ab. Allerdings ist es schon ganz schwarz draußen - und ich mag nicht.
Die Funkie bereitet sich aufs Blühen vor, draußen ist grad alles so prächtig und nun kündigen sie uns Hagel an. Die Funkie hat sich zwar letztes Jahr davon erholt, aber nix mit Blüten, wie auch bei anderen Pflanzen.
Grad herum gelaufen und verzweifelt überlegt, was ich alles retten muß. Zu viel. Also was ich retten kann. Zu wenig. Aber die Tomaten und Paprika bekommen eine Chance. Sehr viel mehr konnte ich schon nicht mehr unterstellen.
In der Wohnung hält sich die Hitze - letzte Nacht weit über 30 Grad. An Schlaf nicht zu denken.
Ich knock mich jetzt gleich selbst aus, heute das erste Schmerzmittel in diesem Jahr - und verschlaf das Unwetter. In der Hoffnung, daß morgen Früh die Schmerzen weg sind und nicht zu viel draußen kaputt ist.
Während es in der Wohnung noch immer schweineheiß ist und man so gar nichts tun kann, nicht mal Mails lesen oder Abrechnungen durchschauen, kühlt es (ENDLICH!) draußen ab. Allerdings ist es schon ganz schwarz draußen - und ich mag nicht.
Die Funkie bereitet sich aufs Blühen vor, draußen ist grad alles so prächtig und nun kündigen sie uns Hagel an. Die Funkie hat sich zwar letztes Jahr davon erholt, aber nix mit Blüten, wie auch bei anderen Pflanzen.
Grad herum gelaufen und verzweifelt überlegt, was ich alles retten muß. Zu viel. Also was ich retten kann. Zu wenig. Aber die Tomaten und Paprika bekommen eine Chance. Sehr viel mehr konnte ich schon nicht mehr unterstellen.
In der Wohnung hält sich die Hitze - letzte Nacht weit über 30 Grad. An Schlaf nicht zu denken.
Ich knock mich jetzt gleich selbst aus, heute das erste Schmerzmittel in diesem Jahr - und verschlaf das Unwetter. In der Hoffnung, daß morgen Früh die Schmerzen weg sind und nicht zu viel draußen kaputt ist.
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Montag, 2. Juli 2012
Von Körperlichkeiten
sid, 01:19h
So, nun ist er also da – der Sommer, mit all seinen Grausamkeiten.
Das fängt mit den schmutzigen ungepflegten Füßen an und hört noch nicht bei dem Schwachsinn der Wetterfrösche auf.
Dieses ewige Geplapper von wegen „es wird schön“ kann ich nicht mehr hören. Es ist schon die meiste Zeit schön. Seit wann ist schön gleichbedeutend mit heiß? Und ja, heiß ist sicher super für die Leute, die a. nicht arbeiten und/oder b. gern im Schwimmbad abhängen. Aber für die meisten Menschen, die aktuell arbeiten müssen, ist diese Hitze nicht super. Ganz im Gegenteil. Zumal die Leute sowieso alle noch leichter am Rad drehen als eh schon.
Aber gut… weiter mit den Körperlichkeiten.
Steh ich am Freitag stoisch der Hitze harrend an der Supermarktkassa, und vor mir ein nackter Rücken. Zu Gute halte möchte ich, daß über dem Bikinioberteil wenigstens ein Stücker Stoff (vorne) war, im Gegensatz zu vielen männlichen Mitöffisbenützern.
Klar, uns ist (fast) allen heiß, aber weder möchte ich in der Ubahn nackter Männeroberkörper sehen (zumal die selten ansehnlich sind), noch an selbigen in einem vollen Zug ankommen müssen. Auch, weil manche schon vor 10h riechen, als gäbe es weder Duschen noch Duschgel oder Seife.
Zurück zu dem stofffreien Rücken. Gegen den wäre nichts zu sagen, wäre er nicht zuvor ZU viel Sonne ausgesetzt gewesen und die Haut schon stark am Ablösen. Während sich also der Rücken in großen Fetzen häutete, war ich tunlichst darum bemüht mein Wagerl und vor allem meine Lebensmittel dem Schauspiel nicht noch näher kommen zu lassen, als es anders in der Schlage nicht ging.
Später in der Nacht, als wir beim Abzappeln waren, dann auch noch so besondere Eigenheiten, und damit mein ich gar nicht die Flipflops.
Ich frage mich wirklich, WAS in diesen Riesentaschen mit auf die Tanzfläche geschleppt werden muß. Alle 5 Sekunden kommt von links oder rechts eine angeschwenkt und irgendwann dann mal…. aber das ist alles nur Taschenabschneidfantasie…
Allerdings fiel dann doch mehrfach unangenehm auf, wie manche männliche Tänzer rochen. Ich mein gar nicht den Schweiß – der ist vorprogrammiert, wenn man bei über 34 Grad abzappeln ist – es war viel mehr… „Haben die alle Brokkoli gegessen?“ wie es meine Begleitung hübsch formuliert hat.
Aber alles ist halb so wild, wenn man sich 2 Tage nicht bewegt und nur vom Ventilator anblasen läßt. Ich war so geistesgegenwärtig ihn gegen die Daunenjacke zu tauschen. Die angekündigten Temperaturen ließen viel Hitze erahnen und somit war der Kellergang beschlossene Sache. Und gut wars, vor allem bei Nächten, in denen es selbst draußen noch über 30 Grad hat.
Das fängt mit den schmutzigen ungepflegten Füßen an und hört noch nicht bei dem Schwachsinn der Wetterfrösche auf.
Dieses ewige Geplapper von wegen „es wird schön“ kann ich nicht mehr hören. Es ist schon die meiste Zeit schön. Seit wann ist schön gleichbedeutend mit heiß? Und ja, heiß ist sicher super für die Leute, die a. nicht arbeiten und/oder b. gern im Schwimmbad abhängen. Aber für die meisten Menschen, die aktuell arbeiten müssen, ist diese Hitze nicht super. Ganz im Gegenteil. Zumal die Leute sowieso alle noch leichter am Rad drehen als eh schon.
Aber gut… weiter mit den Körperlichkeiten.
Steh ich am Freitag stoisch der Hitze harrend an der Supermarktkassa, und vor mir ein nackter Rücken. Zu Gute halte möchte ich, daß über dem Bikinioberteil wenigstens ein Stücker Stoff (vorne) war, im Gegensatz zu vielen männlichen Mitöffisbenützern.
Klar, uns ist (fast) allen heiß, aber weder möchte ich in der Ubahn nackter Männeroberkörper sehen (zumal die selten ansehnlich sind), noch an selbigen in einem vollen Zug ankommen müssen. Auch, weil manche schon vor 10h riechen, als gäbe es weder Duschen noch Duschgel oder Seife.
Zurück zu dem stofffreien Rücken. Gegen den wäre nichts zu sagen, wäre er nicht zuvor ZU viel Sonne ausgesetzt gewesen und die Haut schon stark am Ablösen. Während sich also der Rücken in großen Fetzen häutete, war ich tunlichst darum bemüht mein Wagerl und vor allem meine Lebensmittel dem Schauspiel nicht noch näher kommen zu lassen, als es anders in der Schlage nicht ging.
Später in der Nacht, als wir beim Abzappeln waren, dann auch noch so besondere Eigenheiten, und damit mein ich gar nicht die Flipflops.
Ich frage mich wirklich, WAS in diesen Riesentaschen mit auf die Tanzfläche geschleppt werden muß. Alle 5 Sekunden kommt von links oder rechts eine angeschwenkt und irgendwann dann mal…. aber das ist alles nur Taschenabschneidfantasie…
Allerdings fiel dann doch mehrfach unangenehm auf, wie manche männliche Tänzer rochen. Ich mein gar nicht den Schweiß – der ist vorprogrammiert, wenn man bei über 34 Grad abzappeln ist – es war viel mehr… „Haben die alle Brokkoli gegessen?“ wie es meine Begleitung hübsch formuliert hat.
Aber alles ist halb so wild, wenn man sich 2 Tage nicht bewegt und nur vom Ventilator anblasen läßt. Ich war so geistesgegenwärtig ihn gegen die Daunenjacke zu tauschen. Die angekündigten Temperaturen ließen viel Hitze erahnen und somit war der Kellergang beschlossene Sache. Und gut wars, vor allem bei Nächten, in denen es selbst draußen noch über 30 Grad hat.
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Freitag, 29. Juni 2012
Kühlfischdreher
sid, 10:48h
Gestern beim Bildersuchen im Fischordner (jaja, sowas gibts mittlerweile im Faultierhaushalt - man lese & staune *g*), fiel mir auf, daß ich lauter Dreier- serien an Fisch hab. Also nicht nur, aber vor allem. Außerdem ist es sehr schwer, aus meinen sämtlichen Reservefischen ein wirklich zum Wetter passendes Bild auszu- suchen.
Meistens hab ich ein Bild und tagsüber fällt mir zu einem andren eine Geschichte ein : )
Angesichts der Temperaturen, die uns in den nächsten Tagen bevorstehen (untertags nie unter dreistellig, wobei nur zweistellig, dafür mit 3 in erster Linie und Stelle), hab ich mir gedacht: Hitze = viele Kaltgetränke = Cocktails = (siehe Bild).
Gesehen bei Buttlers.
Na dann Prost! und kühlen Kopf bewahren!
Meine Sonntagsverabredung hab ich gestern schon abgesagt. Die zu erwartenden 38 Grad im Schatten versuche ich komatöse zu Hause zu überleben.
Mehr Fisch hier.
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Mit freundl. Genehmigung von
