Dienstag, 7. Oktober 2008
Werksspionage
Der Mamazwerg beschäftigt seit einiger Zeit ein Putzhelferlein in der Größe von über 1m80.
Das bewährt sich gut beim Fensterputzen (ich bin da ein wenig zu kurz - zumal man dann auch sieht, daß ich geputzt hab) und auch sonst wird keine Leiter gebraucht. Böden werden auch brav feucht gewischt, wozu man mich nicht bekommt.

Mein eigener wird nur 1-2x/Jahr auf Knien abgerutscht und alle paar Wochen gönn ich ihm eine Sw**er-Tour.

Aber der Mamazwerg ist nicht ganz zufrieden. Bei der Nachbarin funktioniert alles Bestens, aber die steht auch die ganze Zeit daneben. Es gibt einfach Ecken und Sachen, die werden nicht gesehen. Beliebt sind da Bilderrahmen und ähnliches. Die Arbeits-flächen in der Küche wohl auch.

"Schreib ihr doch auf, was sie machen soll", sag ich.
Das will ich nämlich auch. Erstens, weil ich mir tausend Sachen nicht merken mag und zweitens, weil man so schön abstreichen kann, was geschafft ist. Nö, tut der Mamazwerg nicht.

Heute war ich in der Wohnung. Eigentlich hätte ich das Bad putzen sollen, aber doppelt, dachte ich bei mir, ist ja auch doof. Und ergibt so auch endlich mal die Möglichkeit ungestört zu inspizieren.

Gut, auf den ersten Blick, vllt auch auf den zweiten scheint alles ok zu sein. Aber meine Armaturen halten auch noch den dritten und vierten Blick stand.
Wenigstens weiß ich jetzt, daß ich nicht ganz ersetzbar bin.

Das Bad hab ich nicht nachgeputzt. Das mach ich dann mal in 1-2 Wochen, wenn der Mamazwerg wieder da ist und von der Sauberkeit geblendet werden kann.

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Samstag, 4. Oktober 2008
N bisserl
ausgepowert, leer, müde, erschöpft, tränenvoll, grau, unentschlossen, nachdenklich, rotzig, unaufgeräumt, verlassen und klein.

Noch eineinhalb Stunden - so übern Daumen.

Und dann n bisserl aufräumen, dauerlüften, Niederschlag entfernen, Festern putzen, vllt die Pflanzerl einsetzen oder zumindest die Nase reinstecken, einkaufen, Brot holen, Badezimmernotbeleuchtung wegräumen, gesellig und gut gelaunt und damit Herrn schlechte Laune einen Tritt geben, weil er auf so pseudodepressiv macht und das nervt.

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Freitag, 3. Oktober 2008
Dammisch
macht mich der Zweitjob. Das wissen wir eh. Und heute hab ich mich fast umgebracht, auf lange Sicht ist das noch möglich.

Herd angedreht fürs Teewasser und nicht aufs Licht aufgepaßt - ja paar Tage ohne Sicherung zeigen ihre Wirkung. Wieder hingelegt und "eh" die Herduhr gestellt. Nur war die net ganz an, dafür aber die falsche Herdplatte.

Aufgewacht bin ich durchs Reservepiepsen und dann hab ichs schon gerochen war ich blitzschnell wach, weil ich das Wasser nicht gehört hab ... Die Nebelschwaden ziehen auch noch nach einer halben Stunde Extremlüften hier durch. Plastik stinkt gut und ich hab ein Sieb und ein Reisreindl weniger.

Ich hasse den Erstjob, daß er mich zum Zweitjob zwingt. Hab ich das in letzter Zeit mal erwähnt? Ach un den Zeigefinger auch gleich verbrannt, man gönnt sich ja sonst nichts am Morgen.

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