Freitag, 9. April 2021
Nach dem Glitzerfisch vom Karfreitag nun einen Kinderbuchfisch.
Vom gleichen Künstler.


Nochmal ANDY WARHOL EXHIBITS a glittering alternative

Mir fehlen meine Mädls ein bisserl.
Liegt aber an der Zeit. Da werd ich sentimental : )

Eines meiner Lieblingswörter. Was jetzt nicht ganz so schwer ist, denn mein russischer Wortschatz läßt sich an 3-4 Händen festmachen : ))

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Freitag, 2. April 2021
Von glitzernden Alternativfischen
Mal wieder ein wenig Glamour für den Fischteich.


ANDY WARHOL EXHIBITS a glittering alternative

Heute ist Karfreitag.
Normalerweise würde ich einen Haarschnitt anpeilen, die Beste treffen, den Tag mit der Familie oder dem Mamazwerg verbringen - aber das ist seit letztem Jahr alles bisserl anders.

Ich hätte auch frei - ganze 4 Tage am Stück - habe mich aber freiwillig zum Einsatz gemeldet.
Das lief eigentlich insgesamt auch sehr gut. Der Streß um die Testerei ist beiseite geschoben und ich habe heute auch eine Box abgegeben. Ab nächster Woche Pflicht, somit war die Kür nicht verkehrt ; )
Kurzfristig kam ich dann auch noch zum Handkuß - aber das macht nichts. Ist nur lustig, daß ich die Verantwortung letztendlich doch übertragen bekommen habe.
War aber gut, die Dinge in meinem Tempo erledigen zu können und zur Ruhe zu kommen vorm Heimweg.

Eigentlich wollte ich zur Messe. Das ging mit Voranmeldung - aber das wäre sich dann eh nicht gut ausgegangen, daher zapp ich im TV zwischen den Übertragungen.

In diesem Sinne vorab schon mal frohe Ostern!

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Freitag, 19. März 2021
Vom Definitionsverlustfisch
Ziemlich dicke Luft zwischen dem Badmintopartner und mir.
Daß der mich zum Schreiben bringen muß. Schon wieder.
Mich nervt das.
Er ist dem Mamazwerg von Tag zu Tag ähnlicher. Mit dem Unter-schied, nicht nachtragend oder bösartig zu werden.
Das machts in dem Fall aber nicht besser.

Wir sind im Lockdown, sage ich.
Stimmt doch gar nicht, so er.

Seit wann denn bitte nicht mehr, will ich wissen.
Na seit die Geschäfte wieder offen haben.


Das ist aber ein großer Irrglaube. Seit dem 8. Februar gibts zwar Lockerungen, aber der Lockdown III ist nach wie vor aktiv.
Wir haben auch noch immer einer Ausgangssperre, egal wie voll mittlerweile die Straßenbahn ist, wenn ich nach 22h am Heimweg bin.*

Die Mariahilfer Straße wabert mir zu viel, die U3 ist ständig gestopft - überall drängelt und feiert man.
Nach dem Motto - wir sind eh an der Luft.


Aber klar - was erwartet man sich??? Der Kanzler wischiwaschelt dahin und reist jede Woche wo anders hin. Die Menschen im Parlament tragen nicht alle durchgehend Maske, Schi fahren ist noch immer erlaubt, ungeachtet der Infektionszahlen.
Ganz im Gegenteil - da fährt man extra aus Tirol etc. in Bussen nach Wien.
Die Mutationen müssen schneller verbreitet werden...


Ich habe es so satt.

Aber es hilft nichts. Es bleibt bei dem, was ich bereits Anfang der Woche gesagt habe: Ich kann nur mir selbst vertrauen. Was andere tun, weiß ich nicht und darauf verlasse ich mich nicht. Daher gelten für mich ganz strikte Einschränkungen. Das beinhaltet, daß ich eine Menge Menschen einfach nicht sehen kann.

Nachdem ich nicht von wem verlangen werde, dies, das oder jenes (nicht) zu tun, bleibt mir nur übrig, mich einfach zu entziehen. So viel und oft es geht.
Mit Ausnahme von der Arbeit also ständig.

Ich bin erschöpft.


*Nachtrag: Als ich kurz vor Mitternacht aus der Bim aussteige, kommt mir eine Gruppe von 6-7 junger Frauen entgegen. Alle aufgemascherlt und in Ausgehgwand.

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Freitag, 12. März 2021
Vom Verbandsfisch
Die letzten Wochen und Monate fühlten sich seltsam an, ich traf nie Nachbarn.
Seit letztem Freitag scheint der Knopf aufgegangen zu sein - diese Woche: Nachbarn, Nachbarn, Nachbarn.
Hören tat ich die ja zu genüge...

Das ist auch gut für den aktuellen Austausch, neben der ganzen Sozialisation und auch Nachbarmails kamen an.

Weniger toll fand der Plüschhund meine handdesinfizierten Pfoten - ich auch nicht so. Einerseits hatte ich im Sommer heftig mit dem Entzug der Duftstoffe zu tun, andererseits habe ich mir in der Firma mit Mittel a oder b oder Kombination + Tischdesinfektion sauber die Hände verätzt.
Nicht nur spürbar, sondern auch hübsch am Farbunterschied nicht wegzureden. Übe noch eine adäquate Behandlung.

Egal - bin ganz beflügelt.
Nachbarin Plüschhund, auch WaKü-Nachbarin (letztes Mal im Herbst ziemlich hochschwanger, jetzt mit Zwergerl), der andre WaKü-Mitstreiter (die bauten auch grad einen Babywagen zusammen), der Dialyse-Nachbar, die Nachbarin in rot und mein Übernahmenachbar.
Also insgesamt 8 Leute an 7 Tagen - das ist respektabel ; )


Gibt dann auch noch die eine oder andere Person, die grad aus dem Haus oder hinein huscht, wenn ich komme oder gehe, aber jetzt inkl. Gruß oder Gespräch war das die Woche doch eine Menge.
Ach und den Unsympathler (aka "offene Tür") und meinen direkten - aber auf die könnte ich gerne noch weitere Monate verzichten *g*

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Freitag, 26. Februar 2021
Vom Aufstellungsfisch
Wieder eine Woche, die mit einem Hoch begann und täglich rasant abnahm.
Wenigstens ist nun der Brief an die Hausverwaltung unterschrieben und einschreibe-fertig. Das hat gestern eh noch über gute 2,5 Stunden gedauert und von meiner Arbeitszeit weggefressen.
Der Mamazwerg ist so lieb und bringt ihn heute noch zur Post.
Jetzt kann ich bisserl durchschaufen, wobei ich gestern vom HO noch den Packen Rechnunge mitgenommen habe, den die Finanz einzeln aufgestellt haben will. Dafür läuft nur noch wenige Wochen die Frist.
Der Witz: ist das endlich gemacht, fange ich eh schon mit der aktuellen Steuererklärung an.

Irgendwie glauben wohl alle Leute, im Lockdown hätte ich nix zu tun, dabei habe ich ja durch HO noch um einiges mehr an Aufwand : (
Und ja, die Rechnungen hätte ich schon mal vor 2 Wochen aufstellen können (die müssen dann auch noch in eine Tabelle *würg*), aber ich hatte den Packen im HO deponiert, weil die ja Kopien von jeder einzelnen Rechnung haben wollen und dazu kam ich noch nicht.
Da jeder Scanvorgang (ohne Benennung) 3 Minuten braucht, hatte ich dafür noch nicht das entsprechende Zeitfenster - zudem müßte ich auch noch andere Dinge für die Arbeit einscannen (die mir derzeit wichtiger sind), und selbst das habe ich noch nicht geschafft. Na ja...

Irgendwann Mitte der Woche hatte ich einen Fischbezug, aber die letzten Tage haben mich so aufgefressen (im neuen [alten] Teich schwimmt es sich nicht -aus Gründen- gut), daß mir grad auch nix mehr einfällt.
Vllt später noch, bin grad nicht gut emotional aufgestellt.

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Freitag, 19. Februar 2021
Von Karikaturhaifischen
Heute gabs so viel, was mich auf die Palme raufgeschossen hat.

Arbeit ignorier ich mal bis Montag.
Die Hausverwaltung kostet mich (mal wieder) jetzt die Restnerven (Nachzahlungsforderung in Höhe von fast 3 Monaten!?!) und dazu vor allem die Erholung. Nun ja, was mut, dat mut.

Vor mir ging vor 2 Stunden eine schillernde Schuppenleggings.
Ich war zum Glück nicht fix genug, das Handy rauszukramen und sah erst eine Stunde später, daß es sich zerlegt hat und jetzt einer ernsthaften Washi-Behandlung bedarf.
Das No-Smartie geb ich erst auf, wenn kein Klebeband mehr hilft (:

Was aber in alle der Negativität heute mein Leuchtsternchen wurde: Der Badmintonpartner schickt wie selbstverständlich ein Ausflugsmail.
Dabei haben wir über ein ganz anderes Museum gesprochen und gar nicht darüber, die Stadt zu verlassen.


Erich Eibl - Der Schilling-Hai (1988): Wird noch gesehen im Karikaturmuseum Krems.

Hach - viel gute Laune.
Und damit nun an die Raussucharbeit für die Hausverwaltung.

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Freitag, 12. Februar 2021
Disziplinierte Fische
Nachdem ich nun diese Woche dreimal in die Stadt zum Arbeiten mußte, war ich bei jeder Fahrt mit Maskenlosen im Zug konfrontiert.

Ich bin echt müde.
Und ich verstehe, daß die Menschen mit dem Politwischiwaschi lang-sam am Sand sind, aber selbst Fische schaffe es, Abstand zu halten.


Gesehen bei Albin Denk.

Okee, die tragen dabei keine FFP2s.

FFP2s...
Anfang der Woche mußte ich mich mal fast übergeben, da war die Maske noch gar nicht oben.

Heute dafür, weil sie oben war und ich überhaupt keine Luft mehr bekam.
Keine Ahnung, wie ich im HO ankam, jedenfalls schnappte ich 10min später noch immer nach Luft und der Mamazwerg machte sich ernsthaft Sorgen, weil ich gar nicht gut aussah.

Neinnein, sagte ich, bin nur paar Meter dem Zug nachgelaufen. Aber ohne Sauerstoff ist das etwas kontraproduktiv gewesen...



Die Lunge freut sich gar nicht. Versteh ich gut, aber ich kanns nicht ändern.
Die Kondition ist derart im Arsch, es ist ein Trauerspiel.
Die letzten Wochen habe ich ja wenigstens 1x wöchentlich geschaut, daß ich zügig vom HO zum Einkaufen geh, damit die Muskeln nicht noch mehr schwinden. Aber alles, was mit Treppen zu tun hat, sowie jeder schnellere Schritt wird zum Maskenhorror.

Da habens Fische doch besser. Die schwimmen keine Stufen rauf, weil sie was nachsausen müssen.
Wobei die Maske innerlich nun auch schon schwimmt. Interessanterweise immer, wenn ich in der Stadt aus der UBahn auftauche und dann an dem Fisch-Teller vorbeigehe.


Nachtrag: Heute beginnt das chinesische Jahr des Metall-Büffels.
Metall steht für Festigkeit, Sachlichkeit, Rückschau, Anpassung.
Na dann kann ja fast nichts mehr schief gehen - Glück auf ; )

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Freitag, 5. Februar 2021
Vom Fußmattenfisch
Aktuell habe ich ein Ritual - vor allem freitags nach dem Heimkommen.
Wenns draußen naß ist, versuche ich bereits im Stiegenhaus aus den Schuhen zu kommen und trage sie rein.


Gesehen bei Leiner.

Dann wird den Boden gewischt. Keine Ahnung, womit die Tücher getränkt sind, aber mir gehts da mehr um den Kopf.
Im Schuhkarton muß ich bis zur Hälfte des Minivorzimmers, um ins Bad oder den Abstellraum zu kommen. Da mag ich kein Kopfkino, ob ich mir nun irgendwelchen Dreck auch noch quer durch den Rest trage. Vor allem nicht ins Bett *schüttel*

Seit letzter Woche werden auch noch am Wochenende die FFP2s um-, weil vor-, sortiert. Ist ja grad sonst nicht wirklich was mit Hobbys ; )

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Freitag, 29. Jänner 2021
Von den Maskensardinen
Nachdem seit diesem Montag FFP2-Pflicht herrscht, gibts langsam Platzmangel in der Wirtschaft.
Noch mag ich mich nicht vom Weihnachtskiwi trennen, aber über kurz oder lang, wirds soweit sein.



Die Masken hängen dicht wie die Sadienen.
Aktuell verfahre ich noch nach dem "5 Masken - 2 Tage zu Hause"-Prinzip. (Womit sollte ich Sa+So raus, wenn nur 5 Stück verkauft werden.)
Allerdings weiß ich nicht, wie lange ich noch das "Wochenende sicher nur zu Hause" durchziehen werd können.

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Freitag, 22. Jänner 2021
Vom Maskenfisch
Unglaublich aber wahr - ab Montag gibts bei uns FFP2-Pflicht.
Wurde kurzfristig beschlossen, so so vieles seit letztem März.

Nachdem ich noch gut unter 65 bin, muß ich also nun Masken kaufen. Angeblich kann man bis zu 10 erhalten.
Das hat der Mamazwerg in der Früh anderswo versucht, 5 für sich und 5 für mich - und mußte an der Kassa wieder 5 zurückgeben.

Hmmm... Also vor HO selber besorgen.
Um 13h10 gabs im Supermarkt nur noch OP-Masken. Auf Nachfrage wurde mir sehr schillernd beschrieben, wie lang bereits vor der Öffnung die Schlage war und nein, es kommen heute wohl auch keine mehr nach.

GANZ toll.
Leichte Panik, wie ich ins Home Office kommen soll.
Zu Fuß ist keine Option (und vor allem wetterabhängig, über die Uhrzeit will ich gar nix sagen) und ohne Maske keine Öffis.

Also nach dem letzten HO-Termin ganz fix zum andren Supermarkt gesaust, da aber auch nur OPs gesehen.
Während ich den Einkauf einpacke, merke ich, wie eine andere Kundin nach den Masken fragt und zu einer Schütte geschickt wird. Da gleich auch hingesaust und einen 5er Pack erstanden. Um 18h50! uff!!
Die kommende Arbeitswoche ist gerettet : )

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