Sonntag, 29. September 2024
7112
Gestern war dann hinten raus doch sehr gut.
HT hat mich erreicht, als ich grad Schlaf nachholen wollte und hat über 2 Stunden mit mir telefoniert-
Dann reichte es noch für knappe 20min, einen schnellen Salat und eine notwendige Dusche, bevor ich schon zum Treffen los mußte.

Am Abend wieder Tabelle gebastelt.
Das nimmt gefühlt kein Ende - aber heute ist endlich ein momentanes Ende in Sicht.

Heute ein wenig in der noch nicht vorgerückten Sonne (also noch mehr im Schatten) gesessen und zwei-3 weitere Portraits gelesen.
Also ich mit der Zweitbesten telefoniert habe, flossen dann endlich die Tränen, die mir seit 2 Tagen die Kehle zudrücken. Jetzt ists eine Spur leichter.
Dazwischen viel darüber nachgedacht, was er gestern erzählt hat.
Die Toxizität dahinter sehe wohl nur ich...

Dann gings an die Fenster und die Entfernung der Schattenmacher.
Dabei wurde das Wasser immer kühler, bis ich voll auf Anschlag wärmere Hände als das Wasser hatte.
Die Heizung sowieso unter lau... was für ein Spaß : (

Immerhin sind die Fenster innen und außen sauber inkl. Jalousien. Nur ganz aufmachen und die Rahmen ordentlich, das ging aufgrund des zu kalten Warmwasser dann doch nicht.
Aber der Schuhkarton ist nun wieder etwas heller...

Viel mehr gemacht habe ich dann nicht. Beim Geschirrabwaschen war das Wasser bereits so kühl, daß ich blaue Finger bekommen hab. Deswegen dann ab zum Mamazwerg und den (ersten und) letzten Affogato für diese Saison.

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Samstag, 28. September 2024
Vom Gedenkfisch
Ein viel zu später Fisch, ein zwischendurch sehr intensiv anstrengender Tag, aber gutes Zwischenmenschliches und vor allem aber wegen der Datumgrenze: ein Kerzerl für Herrn Mark.
Bei jedem Weihnachtsguzel, das mir aktuell im Supermarkt fast vor die Füße fällt, kreisen meine Gedanken.

Der Fisch - inkl. Bild wird morgen noch erweitert.
Jetzt muß ich fix ein anderes Mail beantworten und dann endlich ins Bett. Der Wecker kräht früh.

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Donnerstag, 26. September 2024
Vom gestreßten Streßwert
Heute der frühere Termin zum Spezialbluttest - ganz ohne nuklaer *uff*

Ich werde in ein großes Zimmer geführt und in einen sehr bequemen Stuhl gesetzt.
Damit der Streßwert sich beruhigt, soll ich paar Minuten zu Ruhe kommen.
Die eine Schwester konnte ich schon im Wartebereich lärmen hören. Die Stimme ist sehr durchdringend, trotz des Radios...
Ich versuche mich zu entspannen.

Schräg gegenüber von mir sitzt sehr fröhlich ein Mann.
Im Radio spielen sie Queen - I Want To Break Free.
Er geht mit vollen Körpereinsatz mit.
Wie ein Duracell-Haserl liegt er in seinem Entspannungsstuhl.

Ich bin gestreßt und drehe den Kopf weg. Wand anstarren für die nächsten Minuten, damit der Wert gut wird.

Dabei denke ich
I want to break free, I want to break free
I want to break free from your lies
You′re so self-satisfied I don't need you
I′ve got to break free


- wie gut das auf die Supervisorin-Thematik grad paßt...


Die Schwester kommt und sieht meine blauen Arme.
Sie muß nachfragen - draußen hängen Plakate.
Nur Training, sage ich wahrheitsgemäß.

Sie sticht wunderbar.
Stunden später sieht man bis auf ein wenig Einstich quasi nichts.
Besprechung dann in einem Monat.
Den Termin in der anderen Klinik habe ich nach dem Heimkommen wie versprochen abgesagt.

Ich gehe durch den Park und in die Bücherei. Lesenachschub ist angesagt. Thema "Shit moves".
Auch wieder passend ; )

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