Donnerstag, 12. September 2024
Vom Kassieruntier (monetär)
Heute beim Billa / Praterstern.
Ich weiß nicht, ob die Dame an der Kassa nur unkonzentriert oder absichtlich so gehandelt hat...

Vor mir zwei offensichtlich nicht einheimische Frauen.
Ich würde sagen - Touristinnen.
Abrechnung 1 dauert ewig.
Bei Abrechnung 2 schaue ich letztendlich doch auf den Display - ich war mit Pickerl kleben und mich sortieren fertig und nagte grad an der Geduld.

Die Frau vor mir hatte, wie ihre Freundin, einen gemischten Salat. Vom Supermarkt selber mit -25% (Datum) sehr groß etikettiert.

Jetzt weiß ich nicht, wie das andere machen, aber ich rechne über den Daumen immer mit.
Wenn etwas von fast 6.- (-25% noch anzuziehen) dabei ist, muß mir doch auffallen, wenn der Betrag zu hoch ausfällt.
Dachte ich.

Und bekam selbst statt 10 Cent einen Euro zurück.
Fiel mir dann beim Einpacken auf, weil ich mich gewundert habe, warum eine große statt einer kleinen Münze.
Da dort aber regelm. Kundschaft beschissen wird, bin ich auch nicht zurückgegangen. An den Kundinnen vor mir wurde schon genug Körberlgeld gemacht.

Dem Mamazwerg wurde schon wieder die Äpfel falsch (natürlich zu teuer) verrechnet.
Und anderswo (gleiche Firma) hatte ich ja diesen Sommer schon mal mindere Fremdwährung im Wechselgeld...

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Am Dienstag den Mann dann doch beim Heimfahren getroffen.
Ganz sicher war ich mir zwischendurch nicht. Um so schöner, genau an dem Tag ein freundliches Gesicht zu sehen.

Freundliche Gesichter gab es auch an den anderen Tagen, aber das sind Arbeitsgesichter. Jetzt gings nur um Persönliches.
Diesmal kein Busverabschiedungsdrama, er sagte gleich, daß er auf den nächsten wartet.
Ich bin zum Protokollschreiben gefahren. Der Mamazwerg drückt mich kurz. Die Beste, die dann doch versteht, welcher Tag ist, schickt zwei Lieder.

Am Mittwoch treffen wir uns, obwohl ich nur eine Stunde Zeit habe und mich zwingen muß*. Die Firma teil uns grad über Kreuz ein - fast ob man absichtlich, freie Zeit vermeiden möchte.
Aber das sieht nur so aus. Wissen tun die nix.
Sonst läßt er sich nie auf ein Treffen ein, wenn es nicht mindestens zwei Stunden geht. Diesmal drängt aber er.
Es tut gut, ihn zu sehen.
Ich zieh Kraft aus den verschiedenen Kontakten.

Manchmal bleib ich im Gang oder vor einem Zimmer stehen, um durch das Stimmengewirrt seine Stimme zu hören. Das beruhigt mich.
Lange wird das nicht mehr möglich sein.

Heute angefangen, zu zählen, wie oft ich noch welche Kunden sehen werde.
Noch kann ich atmen.
Noch gehe ich drüber weg, wenn der Perser mich angrinst und sagt - dann aber, in paar Monaten ... (und meint in fast einem Jahr) - und ich weiß, das wird es so nicht geben.

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Montag, 9. September 2024
Von ver/setzten Prioritäten
Sie fragt mich, ob wir uns am Sonntag getroffen haben und tut ganz erstaunt.
Ich verstehe es nicht...

Ich habe ihr gesagt, daß wenn weder Bad noch Garten auf dem Programm stehen, wir uns nicht treffen werde, da er etwas anderes machen wird.
Ich verstehe das, zumal er letzte Woche die Prioritäten schleifen ließ. (Was mich um seinetwillen bisserl sauer gemacht hat. Ich weiß, wie sehr die Zeit rennt und aktuell IST es eine Frage des richtigen Zeitpunkts.)

Aber hätten wir uns sicher heute gesehen. Nein.
Aus verschiedenen Gründen nicht, die ich schon am Freitag und Samstag kannte. Weswegen ich nachdrücklich nachfragte wegen Sonntag...


Was mich bisserl grad verstimmt zurück läßt - seit Monaten höre ich mir Fremdmanngeschichten an. Und werde Fremdmann mitbestimmt wie auch jetzt. Er entscheidet kurzfristig, daß.. obwohl er weiß, wo ihr Auto steht und wir ohne nichts Geplantes unternehmen können. Das hätte er auch am Vorabend mal kurz ansprechen können - aber egal, verschüttete Milch... Und ich mache das - das ist keine Frage, das gehört zur Freundschaft, daß man irgendwie doch noch Zeit & Ohr findet, selbst wenn sich die Geschichten im Kreis drehen und Vieles dabei sein mag, was ich langsam nicht mehr gut finde.
Aber wenn ich dann 2 Minuten mal bräuchte, daß man mir zuhören, beim Gedankensortieren oder Kraft für die anstehenden Tage, dann werd ich abgewimmelt oder oder oder...

Na ja, ist auch gut so.
Was mir nicht gefällt, daß sie nach wie vor meint, ich müsse einen Zeitpunkt festlegen.
Warum? Wenns für uns so paßt, dann paßt es so für uns.
Das muß niemand verstehen und niemand so haben.
Und ja, ich habe meine 5min, in denen ich alles hinterfrage und mich von den Triggern irre machen lasse. Wenn alte Traumata meinen, sich einmischen zu müssen. Letztes Aufbäumen, bevor doch einiges ganz langsam und fast unauffällig zu heilen beginnt.

Den letzten Augustsonntag wollte ich haben. Den habe ich bekommen. Den kann mir niemand und nichts nehmen.
Nicht das Mobbing, nicht diese Woche, nichts.

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Vorbei an der Technik
Der Mann schickt ein Mail um 22 Uhr. Ob er in einer Stunde anrufen könne.
Sehr höflich finde ich das. Ich habe ihm am Nachmittag geschrieben, daß ich das Handy dabei hab.
Selbiges liegt auch seit halb zehn neben mir. Ich arbeite seit Stunden zuerst an der Arztzettelsortierung für morgen, dann am Protokoll für den Arbeitsjuristentermin.
Das Mailprogramm ist offen, aber ich habe seit 21h45 nicht mehr reingesehen.

Ich schreibe um Mitternacht zurück, daß ich spätestens um 0:50 daheim bin.
Während ich genau dann am Handy mühsam eine SMS zusammen-bastle, schreibt er ein weiteres Mail.

Das ich nicht sehe, ich erwarte ja einen Anruf.
Irgendwann hole ich doch das Tabet mit dem 10% Akku und es dauert ewig, bis endlich das Mailfach aufgeht und DANN auch noch das Mail angezeigt wird.
Die Antwort dauert noch viel länger. Dazwischen muß sich das Tablet abschalten, obwohl ich es schon an den Strom gehängt hab und dann spinnen sich wlan und Tastatur gegeseitig einen fetten Faden...

Das Ende vom Lied - heute kein Telefonat mehr, obwohl wir beide wach sind.
Auch gut. Dann werde ich jetzt etwas essen und dann noch bisserl Wäsche zusammenlegen, falls es heute jemals in dieser Sauna abkühlen sollte.

Die restliche Folgen von normal people starten dann auch gleich...

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Sonntag, 8. September 2024
7090
Vorhin über diese Woche nachgedacht.

Letzten Sonntag wollte der Mann ein Menü, aber nicht die Pommes. Allerdings doch paar Pommes, aber nicht alle, wenn er einen Burger ißt - er achtet auf sein Gewicht. Also nahm ich die Pommes und bekam dann einen Essensvortrag.

Am Montag war ich mit HT was trinken (Küche schon geschlossen).

Am Dienstag kann es sein, daß ich für Mittag das goldene M beansprucht habe.

Am Mittwoch wurde wir vom Umzugeinpacken kurz weggeholt, um beim Wirten am Eck zu essen.
Wir teilten uns ein Schnitzel, das noch immer SEHR groß war und uns beiden die nächsten Stunden zu schaffen machte.

Am Donnerstag war das Natterntreffen. Da habe ich aber nichts konsumiert.

Am Freitag war noch einmal HT an der Reihe.
Ich hatte Marillenpalatschinken, weil wir vor 22 Uhr ankamen und ich nur ein Minifrühstück bis dahin hatte.

Gestern trafen der Mann und ich uns wieder in dem Lokal, wo man uns schon anstrahlt, wenn wir in Sichtweite kommen.
Da war leider der Heißwasseraiutomat kaputt, wir durften aber trotzdem sitzen bleiben und nichts für das Glas Wasser bezahlen.

Heute kommt der bei der Reha !! verunfallte Mamazwerg nach Hause. Netterweise konnten noch paar Tage angehängt werden, damit ich mir um die Verpflegung erst ab kommender Woche Sorgen machen muß.

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