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Freitag, 15. September 2023
Vom Fluchtfisch
sid, 19:05h
Gestern nach der Arbeit endlich die Besuchszeit geschafft.
Bin gleich zur Seite genommen worden - da ginge es nicht, weil Pfleger, dort nicht, auch Pfleger.
Mir schwant Einiges...
Wir besprechen den Fluchtplan auf unter schiedenen Gängen und Freiluftflächen.
Da der heutige Kundentermin wegen der Firmenstillerpost verlegt wurde, gleich vom Sturmturm gekühlt durchgefahren.
Flott die Tasche gepackt und abgemeldet.
Mit dem Taxi heim - was für ein SUV.
Leider hinten das Fenster nicht mal 4A Seiten groß.
Aussteigen - lebensgefährlich.
Tasche ratzfatz ausgepackt. Alles soweit gut.
Mein Fluchtfischerl ist wieder im eigenen Becken.
Bin gleich zur Seite genommen worden - da ginge es nicht, weil Pfleger, dort nicht, auch Pfleger.
Mir schwant Einiges...
Wir besprechen den Fluchtplan auf unter schiedenen Gängen und Freiluftflächen.
Da der heutige Kundentermin wegen der Firmenstillerpost verlegt wurde, gleich vom Sturmturm gekühlt durchgefahren.
Flott die Tasche gepackt und abgemeldet.
Mit dem Taxi heim - was für ein SUV.
Leider hinten das Fenster nicht mal 4A Seiten groß.
Aussteigen - lebensgefährlich.
Tasche ratzfatz ausgepackt. Alles soweit gut.
Mein Fluchtfischerl ist wieder im eigenen Becken.
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Donnerstag, 14. September 2023
Vom Erschöpfungssitting
sid, 00:08h
Auch schlau: statt heimzufahren und den verpflichtungsfreien Abend zu genießen, sitze ich in einer fremden Wohnung und ich viel zu müde, um mich endlich zusammenzupacken und nach Hause zu kommen.
Der Arbeitskram ist nach- und vorgetragen. Es ist erschöpfend...
Morgen wollte ich mich eigentlich auf einen "after work drink" treffen, aber das wird nun natürlich nichts.
Private Pläne weiterhin auf Eis gelegt.
Ist jetzt halt so und im Winter habe ich dann eh keine Lust, in Räumen mit viel zu verbrauchter Luft zu sitzen.
Manchmal hat Familie auch eine ganz schön isolierende Wirkung...
Der Arbeitskram ist nach- und vorgetragen. Es ist erschöpfend...
Morgen wollte ich mich eigentlich auf einen "after work drink" treffen, aber das wird nun natürlich nichts.
Private Pläne weiterhin auf Eis gelegt.
Ist jetzt halt so und im Winter habe ich dann eh keine Lust, in Räumen mit viel zu verbrauchter Luft zu sitzen.
Manchmal hat Familie auch eine ganz schön isolierende Wirkung...
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Dienstag, 12. September 2023
Von der Lesezeit Nord
sid, 23:21h
Nach dem Kundentermin bin ich direkt ins Spital.
Es hieß - Besuchszeit bis 20h.
Hätte ich mir ja denken können, daß ich mich besser auf niemanden verlasse...
Bei der Tür versucht mich so ein halblustiger "Sicherheitsmann"* aufzuhalten und hält mir sein Handy unter die Nase.
Es ist 19h02 und ich nicht beeindruckt.
Ich schaffe es bis zum Portier.
*Normalerweise hätte ich den schon ernst genommen.
Aber das halbe Hemd hat sich ja nicht mal selbst ernst genommen.
Dem trage ich mein Anliegen vor. Er sucht mir alle Daten raus.
Gehen Sie rauf, sagt er zu mir.
Aber der Wachtdienst?, frage ich.
Gehen Sie. Das ist was anderes...
Oben läute ich an. Irgendwann geht der Summer.
Ich stelle mich ordentlich beim Posten auf. Gelernt ist gelernt.
Für irgendwas muß der Familienhintergrund ja gut sein.
Irgendwann kommt jemand vorbei. Ich grüße und steh weiterhin allein auf dem weiten Flur.
Und noch einmal und noch einmal. Bis dann doch jemand bis zu mir kommt.
Dann gibt es ein Umwimmeln und ich werde ins Fernsehzimmer gesetzt. Gegenüber ist die Terrassentür geöffnet - Blick über die Stadt im Abendrot.
Ein Patient sieht fern. Ich lese mein Buch.
Später unterhalten wir uns ein wenig.
Eine Schwester kommt und ist sehr nett.
Kurz bevor ich mein Leseziel erreicht habe, kommt die Nachtschwester und schickt mich heim.
Davor gibt sie mir noch eine Visitenkarte von der Stationsleitung.
Ich solle morgen anrufen.
Morgen - denke ich. Das wird mit der Arbeit nichts werden. Gar nichts wird da werden.
Kommen Sie nach der Arbeit, sagt sie.
Das ist aber erst gegen 21 Uhr.
Das macht nichts.
Aber ich will niemanden stören. Die Leute liegen da ja nicht zum Spaß, sondern sollen sich erholen.
Kurz vor 22Uhr gehe ich raus.
Irgendwie alles bisserl aus dem Lot. Dafür kommt gleich die Bim und dann auch der Zug.
Stille bis eine Station vorm Aussteigen.
Die Tage sind grad wirklich lang.
Es hieß - Besuchszeit bis 20h.
Hätte ich mir ja denken können, daß ich mich besser auf niemanden verlasse...
Bei der Tür versucht mich so ein halblustiger "Sicherheitsmann"* aufzuhalten und hält mir sein Handy unter die Nase.
Es ist 19h02 und ich nicht beeindruckt.
Ich schaffe es bis zum Portier.
*Normalerweise hätte ich den schon ernst genommen.
Aber das halbe Hemd hat sich ja nicht mal selbst ernst genommen.
Dem trage ich mein Anliegen vor. Er sucht mir alle Daten raus.
Gehen Sie rauf, sagt er zu mir.
Aber der Wachtdienst?, frage ich.
Gehen Sie. Das ist was anderes...
Oben läute ich an. Irgendwann geht der Summer.
Ich stelle mich ordentlich beim Posten auf. Gelernt ist gelernt.
Für irgendwas muß der Familienhintergrund ja gut sein.
Irgendwann kommt jemand vorbei. Ich grüße und steh weiterhin allein auf dem weiten Flur.
Und noch einmal und noch einmal. Bis dann doch jemand bis zu mir kommt.
Dann gibt es ein Umwimmeln und ich werde ins Fernsehzimmer gesetzt. Gegenüber ist die Terrassentür geöffnet - Blick über die Stadt im Abendrot.
Ein Patient sieht fern. Ich lese mein Buch.
Später unterhalten wir uns ein wenig.
Eine Schwester kommt und ist sehr nett.
Kurz bevor ich mein Leseziel erreicht habe, kommt die Nachtschwester und schickt mich heim.
Davor gibt sie mir noch eine Visitenkarte von der Stationsleitung.
Ich solle morgen anrufen.
Morgen - denke ich. Das wird mit der Arbeit nichts werden. Gar nichts wird da werden.
Kommen Sie nach der Arbeit, sagt sie.
Das ist aber erst gegen 21 Uhr.
Das macht nichts.
Aber ich will niemanden stören. Die Leute liegen da ja nicht zum Spaß, sondern sollen sich erholen.
Kurz vor 22Uhr gehe ich raus.
Irgendwie alles bisserl aus dem Lot. Dafür kommt gleich die Bim und dann auch der Zug.
Stille bis eine Station vorm Aussteigen.
Die Tage sind grad wirklich lang.
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