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Montag, 4. September 2023
sid, 15:37h
Heute also Spital ab 8h.
Heißt für mich - insgesamt ca. 40 Minuten Schlaf.
Aber ich habe ein dickes (frisches) Buch eingepackt und auch die Bim kommt flott.
Zum Glück die Spompernadeln dann eingeplant. Nur nicht, daß ich die Spitaltasche die ganze Zeit mitschleppen darf.
Eigentlich war ausgemacht: gepackt zu Hause lassen und wenn tatsächlich OP, hole ich sie in der Zeit.
Das Spital ist in etwa so organisiert, wie ich es mir dachte.
Bei der Anmeldung weiter zum Wartebereich. Vor 9h35 passiert nix, obwohl kaum noch Plätze frei sind.
Dann wird jede Person den ganzen Weg zurück und einen Block weiter zum Röntgen geschickt. Und wieder zurück.
Wäre auch zu einfach, wenn die Anmeldung gleich weiter zum Rötgen schicken würde, wenn es ein Kontrolltermin ist. Da sehen wir lieber zu, wie viele Leut sich noch was brechen...
Der Arzt operiert heute nicht, also doch und zwar gleich, aber nicht diesen Gips und ist so in Eile, daß er das weitere Schmerzrezept an wen andren abgibt.
Die Ärztin weigert sich dann aber, das Rezept auszustellen und verweist auf den Hausarzt (ob der DAS überhaupt verschreiben darf?).
Ich konzentrier mich stoisch auf mein Buch und reagiere nur auf direkte Ansprache und Ansagen.
Zu Hause dann die Stimmung bisserl angespannt wegen der Schmerzen - versteh ich auch alles.
Was zu erledigen geht, mache ich und verabschiede mich dann mal zum Schlafen. In die eigenen 4 Wände.
Heißt für mich - insgesamt ca. 40 Minuten Schlaf.
Aber ich habe ein dickes (frisches) Buch eingepackt und auch die Bim kommt flott.
Zum Glück die Spompernadeln dann eingeplant. Nur nicht, daß ich die Spitaltasche die ganze Zeit mitschleppen darf.
Eigentlich war ausgemacht: gepackt zu Hause lassen und wenn tatsächlich OP, hole ich sie in der Zeit.
Das Spital ist in etwa so organisiert, wie ich es mir dachte.
Bei der Anmeldung weiter zum Wartebereich. Vor 9h35 passiert nix, obwohl kaum noch Plätze frei sind.
Dann wird jede Person den ganzen Weg zurück und einen Block weiter zum Röntgen geschickt. Und wieder zurück.
Wäre auch zu einfach, wenn die Anmeldung gleich weiter zum Rötgen schicken würde, wenn es ein Kontrolltermin ist. Da sehen wir lieber zu, wie viele Leut sich noch was brechen...
Der Arzt operiert heute nicht, also doch und zwar gleich, aber nicht diesen Gips und ist so in Eile, daß er das weitere Schmerzrezept an wen andren abgibt.
Die Ärztin weigert sich dann aber, das Rezept auszustellen und verweist auf den Hausarzt (ob der DAS überhaupt verschreiben darf?).
Ich konzentrier mich stoisch auf mein Buch und reagiere nur auf direkte Ansprache und Ansagen.
Zu Hause dann die Stimmung bisserl angespannt wegen der Schmerzen - versteh ich auch alles.
Was zu erledigen geht, mache ich und verabschiede mich dann mal zum Schlafen. In die eigenen 4 Wände.
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Sonntag, 3. September 2023
sid, 23:00h
So easy peasy ist dann doch nix.
Vor allem wenn der Schmerzdrogenrausch nachläßt.
Gut, daß ich bereits seelisch vorbereitet bin.
Wir verlieren kein Wort über die letzte Woche (aber Lösung ist es keine).
Plötzlich habe ich doch eine ordentliche Einkaufsliste.
Eine Pflichtveranstaltung von der ich mich nicht abbringen lasse: Kleidung anprobieren und vor allem - Spitaltasche packen.
Ich organisier die Körperpflege - das fördert die allgemeine Stimmung.
Haarwasche wird von mir "outgesourced". Ja manchmal hat man von außen halt den besseren Überblick...
Ab jetzt zwei Haushalte, wobei meiner eh den Kürzeren ziehen wird.
Wie auch meine Pläne fürs "Sozializing" - Grillen für heute gestrichen.
Bisserl traurig bin ich schon, ich hatte mich wirklich darauf gefreut.
Der Nachsatz wer noch kommen würde, machts nu aber nicht schlimmer bzw. ändert nichts daran, daß ich aktuell jeden Tag Pflegedienst hab.
Morgen dann um 5h30 raus.
Start in die Woche.
Alles wird. Irgendwie.
Vor allem wenn der Schmerzdrogenrausch nachläßt.
Gut, daß ich bereits seelisch vorbereitet bin.
Wir verlieren kein Wort über die letzte Woche (aber Lösung ist es keine).
Plötzlich habe ich doch eine ordentliche Einkaufsliste.
Eine Pflichtveranstaltung von der ich mich nicht abbringen lasse: Kleidung anprobieren und vor allem - Spitaltasche packen.
Ich organisier die Körperpflege - das fördert die allgemeine Stimmung.
Haarwasche wird von mir "outgesourced". Ja manchmal hat man von außen halt den besseren Überblick...
Ab jetzt zwei Haushalte, wobei meiner eh den Kürzeren ziehen wird.
Wie auch meine Pläne fürs "Sozializing" - Grillen für heute gestrichen.
Bisserl traurig bin ich schon, ich hatte mich wirklich darauf gefreut.
Der Nachsatz wer noch kommen würde, machts nu aber nicht schlimmer bzw. ändert nichts daran, daß ich aktuell jeden Tag Pflegedienst hab.
Morgen dann um 5h30 raus.
Start in die Woche.
Alles wird. Irgendwie.
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Samstag, 2. September 2023
Vom Ananasfisch
sid, 05:21h
Was für ein Tag.
Der letzte nach 117 Jahren.
Der erste einer außerplanmäßigen Anstrengung.
Grad als ich nach der Mittagspause zu Hause los will, läutet das Telefon.
Ich laß den AB rangehen und höre dann nur die Nachricht, ohne abzuheben.
"Schreck Dich nicht" - da kann ich mir dann schon ausmalen.
Also Spital, irgendwann Gips. Ich verschiebe alle Gedanken auf später.
Den restlichen letzten Tag am Standort zusammengerissen, aber bewußt Dinge gesehen und noch berührt.
Während einer Stehzeit noch geschaut, was so herum liegt und wohl im Müll enden wird. Dabei einem Fisch entdeckt.

Nach dem letzten Termin den allerletzten Kakao von dem wunderbaren Automaten geholt. Das Geld dafür extra schon gestern rausgesucht.
Dann Anruf, um mal zu erfahren, was es mit der Nachricht hat und gleich zu planen, wie sehr sich nun doch alle meine Sepetmberpläne auf den Kopf stellen werden.
"Ich brauch nix. Alles gut." Das glaub ich jetzt genau für den heutigen Abend. In der Firma schon den Montag (gleich zu Mittag) freistellen lassen.
Die Spezialkollegin nimmt das große alte Plakat mit. Ich bin froh, zu wissen, wo es ist (und es nicht im Müll ist).
Einen Ventillator klemme ich mir unter den Arm, ein letzter Blick aufs Aquarium und dann verabschieden wir uns.
Der letzte nach 117 Jahren.
Der erste einer außerplanmäßigen Anstrengung.
Grad als ich nach der Mittagspause zu Hause los will, läutet das Telefon.
Ich laß den AB rangehen und höre dann nur die Nachricht, ohne abzuheben.
"Schreck Dich nicht" - da kann ich mir dann schon ausmalen.
Also Spital, irgendwann Gips. Ich verschiebe alle Gedanken auf später.
Den restlichen letzten Tag am Standort zusammengerissen, aber bewußt Dinge gesehen und noch berührt.
Während einer Stehzeit noch geschaut, was so herum liegt und wohl im Müll enden wird. Dabei einem Fisch entdeckt.

Nach dem letzten Termin den allerletzten Kakao von dem wunderbaren Automaten geholt. Das Geld dafür extra schon gestern rausgesucht.
Dann Anruf, um mal zu erfahren, was es mit der Nachricht hat und gleich zu planen, wie sehr sich nun doch alle meine Sepetmberpläne auf den Kopf stellen werden.
"Ich brauch nix. Alles gut." Das glaub ich jetzt genau für den heutigen Abend. In der Firma schon den Montag (gleich zu Mittag) freistellen lassen.
Die Spezialkollegin nimmt das große alte Plakat mit. Ich bin froh, zu wissen, wo es ist (und es nicht im Müll ist).
Einen Ventillator klemme ich mir unter den Arm, ein letzter Blick aufs Aquarium und dann verabschieden wir uns.
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