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Sonntag, 21. Juni 2020
Von der heart worming-Einladung
sid, 01:45h
Der Mamazwerg und ich sind eingeladen, es ist ein Familientreffen in der neuen Wohnung.
Zauder noch ein wenig, weil ich mich derzeit derart fern von allen sozialen Situationen halte, daß ich tatsächlich merkbar fremdel, trotzdem freue ich mich über die Einladung sehr.

Gabs dieses Jahr schon ähnlich.
Und das nicht nur, weil wir uns dieses Jahr noch gar nicht gesehen haben, sondern auch weil ich seit letztem Jahr schon ein Geschenk hier eingelagert habe : )
Ich werde einen Kirschkuchen mitnehmen, nachdem meine Frage nach "Torte" mit "Kuchen geht immer" beantwortet wurde. War sicherlich nur ein Mißverständnis, spart mir aber viel Arbeit *g*
Zauder noch ein wenig, weil ich mich derzeit derart fern von allen sozialen Situationen halte, daß ich tatsächlich merkbar fremdel, trotzdem freue ich mich über die Einladung sehr.

Gabs dieses Jahr schon ähnlich.
Und das nicht nur, weil wir uns dieses Jahr noch gar nicht gesehen haben, sondern auch weil ich seit letztem Jahr schon ein Geschenk hier eingelagert habe : )
Ich werde einen Kirschkuchen mitnehmen, nachdem meine Frage nach "Torte" mit "Kuchen geht immer" beantwortet wurde. War sicherlich nur ein Mißverständnis, spart mir aber viel Arbeit *g*
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Freitag, 19. Juni 2020
Vom Kollegenfisch (stinkend)
sid, 23:06h
Ja, da habe ich mich also gefreut, daß seit Montag die Firma wieder offen ist.
Und sag auch noch zum auch anwesenden Kollegen, daß ich ein Buch, das er mitgenommen hatte, brauche für den Freitagstermin.
Jetzt braucht er selber das Buch grad gar nicht, weil sein Kunde nicht stattfindet und weiß seit Montagabend, daß ich es brauche.
Wer möchte raten, wie die Sache ausging?
Es ist manchmal zum Speiben. Wirklich wahr.
Das Stärkste aber ist: Wir haben ein Rundschreiben bekommen. Verhaltensregeln. Wir müssen auch unterschreiben, daß wir die gelesen / verstanden haben und einhalten.
Die Firma hatte für heute bisserl Zeit- bzw. Raumknappheit (die Tafeln wurden abmontiert, sonst wäre es aufgefallen), daher bot ich an, meine Kundin nach hinter zu verlegen (kam mir eh entgegen).
Der Kollege sieht, daß ich direkt im Anschluß in den Raum muß.
Der 5 Minuten gelüftet werden muß. (Vom Desinfizieren red ich gar net).
Ich komme früher. Und warte. Die Rezeptionistin klopft. Der Kollege kommt raus und geht zum Kopierer. Ich kann nicht rein, weil der Kunde noch drin ist.
Dann kommt der Kunde raus. Meine Kundin wird nervös, weil sich kein andrer Kunde an Mindestabstände hält. Ich gehe ins Zimmer. Pumakäfig.
Zwei Männer 90 Minuten lang bei geschlossenen (!!) Fenstern.
Draufhin hab ich den Kollegen reingeschickt, das Fenster zu öffnen.
In der Luft kletter ich nämlich nicht auf Stühlen rum.
Dann alles desinfiziert, damit meine Kundin nach 5min reinkann.
Sag ich später zur Direx, daß ich das nicht sehr nett finde, wenn es Vorschriften gibt und die Kollegen nix einhalten.
Zuckt sie mit den Schultern und sagt zu mir "Und was soll ich jetzt tun? Du kennst ihn doch. Der wird sich nimmer ändern."
Mit Verlaub. Wer ist hier der Boss?
Beim Betriebsrat kann ich mich nicht beschweren, das ist der Kollege.
Beim Supervisor geht auch nicht, dazu müßte der ja mal im Haus sein.
Ich frag mich, was für ein Irrenhaus das ist.
Wir könnten sehr viel produktiver sein, wenn auch nur die Hälfte der Leute ernst nehmen würden, was zu tun ist.
Es nervt.
Und die ganze Freude, die anderen wieder zu sehen - für die Fisch.
Und sag auch noch zum auch anwesenden Kollegen, daß ich ein Buch, das er mitgenommen hatte, brauche für den Freitagstermin.
Jetzt braucht er selber das Buch grad gar nicht, weil sein Kunde nicht stattfindet und weiß seit Montagabend, daß ich es brauche.
Wer möchte raten, wie die Sache ausging?
Es ist manchmal zum Speiben. Wirklich wahr.
Das Stärkste aber ist: Wir haben ein Rundschreiben bekommen. Verhaltensregeln. Wir müssen auch unterschreiben, daß wir die gelesen / verstanden haben und einhalten.
Die Firma hatte für heute bisserl Zeit- bzw. Raumknappheit (die Tafeln wurden abmontiert, sonst wäre es aufgefallen), daher bot ich an, meine Kundin nach hinter zu verlegen (kam mir eh entgegen).
Der Kollege sieht, daß ich direkt im Anschluß in den Raum muß.
Der 5 Minuten gelüftet werden muß. (Vom Desinfizieren red ich gar net).
Ich komme früher. Und warte. Die Rezeptionistin klopft. Der Kollege kommt raus und geht zum Kopierer. Ich kann nicht rein, weil der Kunde noch drin ist.
Dann kommt der Kunde raus. Meine Kundin wird nervös, weil sich kein andrer Kunde an Mindestabstände hält. Ich gehe ins Zimmer. Pumakäfig.
Zwei Männer 90 Minuten lang bei geschlossenen (!!) Fenstern.
Draufhin hab ich den Kollegen reingeschickt, das Fenster zu öffnen.
In der Luft kletter ich nämlich nicht auf Stühlen rum.
Dann alles desinfiziert, damit meine Kundin nach 5min reinkann.
Sag ich später zur Direx, daß ich das nicht sehr nett finde, wenn es Vorschriften gibt und die Kollegen nix einhalten.
Zuckt sie mit den Schultern und sagt zu mir "Und was soll ich jetzt tun? Du kennst ihn doch. Der wird sich nimmer ändern."
Mit Verlaub. Wer ist hier der Boss?
Beim Betriebsrat kann ich mich nicht beschweren, das ist der Kollege.
Beim Supervisor geht auch nicht, dazu müßte der ja mal im Haus sein.
Ich frag mich, was für ein Irrenhaus das ist.
Wir könnten sehr viel produktiver sein, wenn auch nur die Hälfte der Leute ernst nehmen würden, was zu tun ist.
Es nervt.
Und die ganze Freude, die anderen wieder zu sehen - für die Fisch.
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Donnerstag, 18. Juni 2020
Vom Home Office-Zwischenspiel
sid, 01:46h
Heute war ein feiner Tag.
Zuerst den sanften Kunden in der Früh.
Der hätte bereits ab Frühjahr wieder am Plan stehen sollen, aber grad ist ja nix, wie es sein sollt, daher freut es mich umso mehr.
Sehr sanft murrt er, weil nur online. Ab Juli darf ich dann.
Der Mamazwerg staunt über den Schlägerrucksack. Bisserl was schreib ich noch, dann gehts auf zum Spiel!
Home Office machts möglich, daß ich zwischen den Terminen geh. Normalerweise mache ich keine Art von Sport zwischen Kunden-terminen. Fände ich blöd mit verschwitzen Haaren dazusitzen.
So aber siehts eh kein Kunde.
Den Platz früher genommen, weil ich mich mich letzte Woche dann ganz schön mit dem Badmintonpartner verplaudert hatte. Ganze zwei Stunden. Dem taugt das, daß wir uns wieder persönlich sehen und nicht nur sk*pen. Währenddessen kommt eine wAPP Nachricht, daß wir morgen spielen kommen könnten. Doppel ist seit dieser Woche wieder erlaubt und es ist genug Platz für uns.
Dann verabschieden wir uns (seit c-19 ist er nur noch mit dem Auto unterwegs), ich gehe duschen und fahre zurück zum Home Office. Auch sehr praktisch gleich die nassen Sportsachen in die Maschine zu werfen : )
Zuerst den sanften Kunden in der Früh.
Der hätte bereits ab Frühjahr wieder am Plan stehen sollen, aber grad ist ja nix, wie es sein sollt, daher freut es mich umso mehr.
Sehr sanft murrt er, weil nur online. Ab Juli darf ich dann.
Der Mamazwerg staunt über den Schlägerrucksack. Bisserl was schreib ich noch, dann gehts auf zum Spiel!
Home Office machts möglich, daß ich zwischen den Terminen geh. Normalerweise mache ich keine Art von Sport zwischen Kunden-terminen. Fände ich blöd mit verschwitzen Haaren dazusitzen.
So aber siehts eh kein Kunde.
Den Platz früher genommen, weil ich mich mich letzte Woche dann ganz schön mit dem Badmintonpartner verplaudert hatte. Ganze zwei Stunden. Dem taugt das, daß wir uns wieder persönlich sehen und nicht nur sk*pen. Währenddessen kommt eine wAPP Nachricht, daß wir morgen spielen kommen könnten. Doppel ist seit dieser Woche wieder erlaubt und es ist genug Platz für uns.
Dann verabschieden wir uns (seit c-19 ist er nur noch mit dem Auto unterwegs), ich gehe duschen und fahre zurück zum Home Office. Auch sehr praktisch gleich die nassen Sportsachen in die Maschine zu werfen : )
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