Dienstag, 20. August 2019
Vom Kunstschneerieseln
Heute mal wieder frei.
Beim letzten Mal habe ich vor lauter "was fange ich mit dem Tag an" die Dunstabzugshaube auseinander genommen.

Eigentlich kam das so: Nach Wochen (!!) ließ sich der Abzug endlich wieder gänzlich schließen.
Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Sommer verziehen sich überall und auch in der Küche die Holzteile. Wenn man dann nicht ganz fix beim "Licht auf, Abzug wieder reinschieben" ist, blockierts. Da geht dann auch nix mehr mit Gewalt. Zumindest ganz brutal versuche ichs dann auch nicht, weil ich die Küche nicht zerstören muß.

Nachdem nun also erstaunlicherweise endlich der Zentimeter wieder an seinem Platz war, fiel mir auf, daß ich mal wieder entfettet könnte.
Also ausgebaut und von Hand gewaschen.
Drüber nachgedacht, warum ich die Teile nicht gleich in den Geschirr- spüler gesteckt hab: früher rieselte wochenlang das Pulver herunter.

Aber ich hab jetzt ein neues (bioBLA), also sollte das ja nicht...?
Nun denn - Notiz für den nächsten Anfall von Sauberwahn: Pulver ist Pulver und rieselt wie Schnee.

Zudem ist aktuell auch der Sensor beleidigt und das Licht springt nicht an. Das gibt sich hoffentlich, wenn wirklich alles durchgetrocknet ist.


Ganz generell geb ich aber für diesen Sommer die Parole aus: nix mehr anrühren, was sich nicht wieder leicht zusammenbauen läßt : )

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Sonntag, 18. August 2019
Vom Mimöschen
Die Besuchspflanze ist vorhin wieder zurückgezogen.
Was für eine Mimose - ALLE Blüten abgeworfen. Also selbst, als ich gar nicht da war. Die hatten eine Sollbruchstelle - sowas hab ich auch noch nie so extrem gesehen.
In den nächsten Tagen werd ich sicherlich noch paar Blüten vom Boden klauben.

Allerdings fühlt es sich (nach den zwei seltsamen Auflegeanrufen ua) gut an, nicht mehr ganz allein in diesem Teil des Hauses zu sein.
Prinzipiell macht mir das nix, aber diese Anrufe und auch merkwürdige Geräusch und Krach, bringen dann doch etwas Unruhe mit sich. Zumal ich weiß, daß direkt über mir kein Krach sein kann.

Gestern habe ich es erstmals geschafft, mit aufgestütztem Kopf einzu -schlafen. Also das ist schon passiert, allerdings hats mich gestern so gerissen, daß ich mir die Nägel ins Gesicht gebohrt hab. Dann war ich tatsächlich wach. Ist mir auch noch nie in dieser Kombination passiert, muß es auch nimmer.

Eingekauft habe ich auch, nach dem Badminton. Dort hab ich mich wohl heute etwas hinreißen lassen. Was uns aber ein Freispiel einge-bracht hat.
Wieder ordentlich gelaufen und gar keine Einschränkung, obwohl wir erst vor 2 Tagen gespielt haben.


Bin irgendwie nun derart gut im langen Wochenende angekommen, daß außer Wochenende sonst fast gar nix (oder nur mit sehr vielen Tagen Geduld) geht ; ) Paar Titel einfallen lassen schaff ich jetzt vllt noch.

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Samstag, 17. August 2019
Vom Prominentenbruderfischen und -schwestern
Daß der Sommer nun langsam vorbei geht, erkennt man auch am TV-Programm.
Seit einer Woche sind nun wieder "Promis" beim großen Bruder einge-sperrtzogen. Gestern gabs den ersten natürlichen Abgang (ok, 2deutig).

Am Dienstag gabs mal bei mir außerplanmäßig Alkohol. Normalerweise trinke ich nichts unter der Woche, wenn es am nächsten Tag einen Arbeitswecker gibt. Der war allerdings eh erst nach Mittag und noch eine andere Geschichte.
Was ich da nun rausfand: mit Alkohol sind diese Formate nicht nur erträglich, sondern wirklich sehr erheiternd.
Daher gibts es aktuell keinen Alkohol im Hause, weil das wäre ja was: alkoholabhängig wegen solcher Formate...

Während da sehr viel beobachtet wird, wurde das anderswo etwas zu wenig.
Ich finde es bizarr, wenn jemand für eine Todesmeldung das Zitat der Mutter verwendet. Noch eigenartiger wird es, wenn man wen derart lange begleitet und fördert und dann nichts von Ungereimtheiten gewußt haben will.
Das ist jetzt von mir eine Unterstellung. Es sind nur so viele Dinge, die dazwischen schon länger nicht ganz zusammen paßten. Erinnert mich irgendwie immer sehr an Buchaufregungen.
Beschäftigt mich noch immer, obwohl ich mir eine Gedankenauszeit verordnet habe.

Wahrscheinlich bin ich grad dünnhäutig wegen den Laurentiustränen und ein bisserl emotional angeschlagen, weil die Löwengeburtstage mal wieder auf der Seele drücken.

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