Freitag, 22. März 2019
Vom Vertracktfisch (mit glücklichem Ausgang)
Nicht kreativ zu sein, kann ziemlich schmerzhaft sein.
Vorgestern bin ich in den Kurbelkäfer gelaufen, der noch immer nicht an seinem Platz steht. Um mich täglich daran zu erinnern, endlich wieder was zu tun.
Wie ungut das ist, mit den Zechen voran in den harten Käfer zu donnern, darf man sich selber ausmalen.

Gestern war ich am Abend schon so ausgehungert und ungeduldig, als ich endlich beim Verpackungsaufmachen war, daß ich mich beim Weckerldurchschneiden etwas vertan hab.
Nun ja, lange keine Messerspitze mehr so geschickt gerammt. Diesmal in die Handfläche.


Der reduzierte Heringsschmaus mit Preiselbeer.

Es ergab sich, daß irgendwas an dem reduzierten Fisch oder Salat gestern wohl nicht ganz dem Bauch in den Kram gepaßt hat.
Mag aber auch sein, daß es mal wieder die Milch (obwohl diesmal laktosefrei) war.

Heute extra den Wecker gestellt. Und dann Glück im Unglück.
Geplant war, ins Bastelgeschäft, nachdem der Vormittagstermin vom Plan genommen wurde.

Zuerst den Zug verpaßt und der nächste erst +8 Minuten, in Folge den Anschlußzug wieder nicht erreicht und bei 50min Anreise irgendwie nicht erfreulich.
Umgeplant und über die Landstraße zur U4.
Dort die Massen am Bahnsteig und irgendwann mal die Durchsage, daß genau dort grad eine Sperre ist, wohin ich wollt.

Also den Hut drauf geschmissen und kurz zur Bankfiliale. Gestern hatte mich - während ich Geld beheben wollte (!!) - die Putzfrau mitten im Tipprozeß weggestampert, weil sie jetzt genau an diesem Automaten saugen wollte.
Geht einfach nicht.

Danach merkte ich schon, der Bauch rumort.
Grad noch heim geschafft. Und dann Erschöpfungsschlaferl.
Hat mich also das Zugdrama vor größerem Unglück bewahrt.
Dreimal Dank an die Schutzengerln.

Bin nun also darauf eingestellt, daß ich erst nächste Woche (wann auch immer) hinkomme und dann wirklich nur noch Reste der Rest bekommen werd.
Unterm Strich ists immer noch wichtig, daß ich die Kundenkarten einlösen kann und mich vom Geschäft verabschiede.

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Mittwoch, 20. März 2019
Vom Schließmail
Zusammengerissen und die noch freie Stunde genutzt, endlich paar private Mails zu schreiben, nachdem ich andere beantwortet habe.

Letztens fiel mir siedendheiß auf, daß ich wohl vor Weihnachten über paar sehr intensiv nachgedacht hatte, darüber hinaus aber real nix geschrieben hab.


Eben an der Kiste vorbeigegangen und schon gedacht, da ist aber jemand fix mit der Antwort (oder Mail kam nicht an), aber da steht Geschäftsschließung.
Zapp - da rutscht schon bisserl der Boden weg.
Zumal ich nicht weiß, wann und wie ich zum Geschäft sausen soll, um noch die Gutschriften einzulösen.
Samstag Arbeit, nächsten Samstag Turnier - ansonsten brauch ich über Freitage gar nichts mehr sagen.

Bleibt nur zu "hoffen", daß morgen mein Migränetermin doch nicht zustande kommt und ich stattdessen Geld rauswerf. Obwohl ich grad gar net weiß, was ich haben will oder brauch. Nächste Woche wär dann doch besser, zumindest ist der Schock dann besser verdaut.
Und ich muß nicht als erster Leichenflederer auf der Matte stehen.

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Montag, 18. März 2019
Pausensonntag
Gestern an der Nase genommen und mich bisserl raus gesetzt. Man muß die Sonne nutzen, wenn sie scheint (also bevor sie hinterm Dach verschwindet auch).
Und da hab ich den Frühling gesehen.



Eigentlich schon am Samstag, als ich mit der Frühstücksverabredung am Standpark vorbeispaziert bin und dort die Bäume rosa und weiß in Blüte standen.


Eigentlich wollte ich nach der Lesepause wieder vor mich hingnotzen (die Nacht war etwas aus dem Ruder geraten), aber dann hat mich UK vom andren Ende der Welt erreicht.
Normalerweise sind die Telefonate auf 10min beschränkt, daher war ich dann etwas verwundert, daß es länger ging.
Und weil mans mir nicht gleich gesagt hat, dann auch nicht darauf eingestellt, tatsächlich was zu erzählen. (Neben den Dingen, die sich leicht in wenigen Minuten sagen lassen.) Trotzdem wars schön.
Klang, wie wenn UK gleich nebenan wär. Bloß sympathischer.

Später dann die Fenster geputzt - Plusgrade muß man ausnutzen und in dem Zuge gleich auch die Handvoll Frühlingsblüher vorm Fenster eingesetzt. Der Herbsttod geht mir seit Wochen auf den Nerv - nun also frühlingsfit. Und paar Viecher tot.

Daher auch gleich den Fisch wieder an seinen Platz gehängt und bisserl Frühlingsdeko ausgepackt.
Demnächst dann der Bettwäschentausch, zumal die neue Decke nun auch schon gewaschen ist.

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