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Montag, 12. Dezember 2011
Infarktrechnung
sid, 17:51h
Es hats schon wieder getan, nu weiß ich auch wann. Am 29.11 hat sich das Handy für paar Minuten ins Netz geklinkt. Grad die Rechnung gesehen. Waren angeblich nur paar Minuten...
Hatte ich schon einmal, wollte dann den Zugang sperren lassen, aber dafür wollte man 20 Flocken.
Hab das abgelehnt, weil... sind wir uns ehrlich - gehts noch?
Jetzt hier alles in Aufruhr - letztendlich die Krot geschluckt das unerlaubte Netz ist abgedreht. Es f*ckt mich trotzdem an. Wie komm ich dazu? Das Handy muß fragen, wenn es sich verbinden will und der online-Knopf ist im Menue auf die nächste Seite verschoben, da kann ich auch nicht "nakommen". Ich hab die Faxen so dicke.
Aber meine verpaßten Anrufe in Netzabwesenheit, die bekomm ich nicht mehr. Da wollten sie mich nötigen. Boah... 11 Jahre Kunde und bis jetzt noch keine Wechselabsichten, aber... es nervt mich grad total.
18 Euro für nix. Wozu schränk ich mich beim Telefonieren überhaupt ein? Das ist mehr als meine übliche Monatsrechnung inkl. Grundgebühr.
So.. Schluß hier. Ich esse jetzt, bevor mir noch irgendwo ein Blutgefäß platzt.
Hatte ich schon einmal, wollte dann den Zugang sperren lassen, aber dafür wollte man 20 Flocken.
Hab das abgelehnt, weil... sind wir uns ehrlich - gehts noch?
Jetzt hier alles in Aufruhr - letztendlich die Krot geschluckt das unerlaubte Netz ist abgedreht. Es f*ckt mich trotzdem an. Wie komm ich dazu? Das Handy muß fragen, wenn es sich verbinden will und der online-Knopf ist im Menue auf die nächste Seite verschoben, da kann ich auch nicht "nakommen". Ich hab die Faxen so dicke.
Aber meine verpaßten Anrufe in Netzabwesenheit, die bekomm ich nicht mehr. Da wollten sie mich nötigen. Boah... 11 Jahre Kunde und bis jetzt noch keine Wechselabsichten, aber... es nervt mich grad total.
18 Euro für nix. Wozu schränk ich mich beim Telefonieren überhaupt ein? Das ist mehr als meine übliche Monatsrechnung inkl. Grundgebühr.
So.. Schluß hier. Ich esse jetzt, bevor mir noch irgendwo ein Blutgefäß platzt.
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Sonntag, 11. Dezember 2011
Tantengeschmack
sid, 20:28h
Mitten in den Nachmittag hinein ruft sie an, ob ich flexibel wär, wies grad um meine Zeit stünde, sie fahren jetzt in die Stadt rein.
Daß der normale Mensch nicht an einem Sonntag unvorgewarnterweise innerhalb von 3 Minuten aus dem Haus rennt, fällt wieder nur mir auf. Da gehts gar nicht drum das Schlafgewand gegen was andres zu wechseln, aber vllt möchte man noch duschen oder gar frühstücken? Nein, also sie fahren nun los und erreichen in einer halben Stunde die Stadt.
Na gut, sag ich, das ist ein wenig blöd, denn ich bin seit 10 min fix verabredet, ich schau mir heut ein andres Baby an. Aber, ich weiß nicht wie lange ich bleiben werd, allzu spät kann es nicht werden, ich komm dann nach.
Wir wissen noch nicht, wie lange wir bleiben. Na ich ruf Dich dann am Handy an? Ja nein, Diskussuion wer seins mitnimmt. Und so verbleiben wir, ich werde mich melden, wenn ich mich verabschiedet hab.
Dann in der Konditorei, als wir uns über den Tisch und die andren hinweg anblinzeln, den Schalk im Nacken, da fällt mir wieder auf, wie gern ich ihn hab. Viel reden wir nicht miteinander, wir sitzen taktisch zu verkeilt und werden anders in Beschlag genommen. Die Ungeduld muß ich aussitzen, es wird andere Möglichkeiten geben.
Dafür höre ich alte (neue) Geschichten und irgendwie dreht es sich dann doch um die Familie. Das ist auch in Ordnung so. Es hält zusammen, was zusammen gehört.
Und dazwischen verstehe ich seine kleinen Bemerkungen vom letzten Jahr, als die Dame, die nicht meine Tante ist, von der Seite immer wieder zu maßregeln versucht, wir unterhielten uns so laut (oder über so wilde Geschichten). Da muß ich in mich reingrinsen und denke einfach an den Mamazwerg und lasse die Nichttante tun, was sie offenbar tun muß und gehe einfach nicht darauf ein.
Ich bin kein Kind mehr, ich bin nicht ihr Kind. Ich zahle meine Rechnung selbst und verstehe den angesäuerten Blick meiner Tante von vor einer Stunde nun noch besser.
Nachdem wir uns verabschiedet haben, such ich das Bimmelfon und rufe sie wie abgesprochen an. Und wie immer hebt niemand ab, und niemand ab, und niemand ab. Und das... denk ich mir dann... hätte ich mir besser sparen sollen. Denn das hinterläßt einen noch faderen als den Tantengeschmack.
Daß der normale Mensch nicht an einem Sonntag unvorgewarnterweise innerhalb von 3 Minuten aus dem Haus rennt, fällt wieder nur mir auf. Da gehts gar nicht drum das Schlafgewand gegen was andres zu wechseln, aber vllt möchte man noch duschen oder gar frühstücken? Nein, also sie fahren nun los und erreichen in einer halben Stunde die Stadt.
Na gut, sag ich, das ist ein wenig blöd, denn ich bin seit 10 min fix verabredet, ich schau mir heut ein andres Baby an. Aber, ich weiß nicht wie lange ich bleiben werd, allzu spät kann es nicht werden, ich komm dann nach.
Wir wissen noch nicht, wie lange wir bleiben. Na ich ruf Dich dann am Handy an? Ja nein, Diskussuion wer seins mitnimmt. Und so verbleiben wir, ich werde mich melden, wenn ich mich verabschiedet hab.
Dann in der Konditorei, als wir uns über den Tisch und die andren hinweg anblinzeln, den Schalk im Nacken, da fällt mir wieder auf, wie gern ich ihn hab. Viel reden wir nicht miteinander, wir sitzen taktisch zu verkeilt und werden anders in Beschlag genommen. Die Ungeduld muß ich aussitzen, es wird andere Möglichkeiten geben.
Dafür höre ich alte (neue) Geschichten und irgendwie dreht es sich dann doch um die Familie. Das ist auch in Ordnung so. Es hält zusammen, was zusammen gehört.
Und dazwischen verstehe ich seine kleinen Bemerkungen vom letzten Jahr, als die Dame, die nicht meine Tante ist, von der Seite immer wieder zu maßregeln versucht, wir unterhielten uns so laut (oder über so wilde Geschichten). Da muß ich in mich reingrinsen und denke einfach an den Mamazwerg und lasse die Nichttante tun, was sie offenbar tun muß und gehe einfach nicht darauf ein.
Ich bin kein Kind mehr, ich bin nicht ihr Kind. Ich zahle meine Rechnung selbst und verstehe den angesäuerten Blick meiner Tante von vor einer Stunde nun noch besser.
Nachdem wir uns verabschiedet haben, such ich das Bimmelfon und rufe sie wie abgesprochen an. Und wie immer hebt niemand ab, und niemand ab, und niemand ab. Und das... denk ich mir dann... hätte ich mir besser sparen sollen. Denn das hinterläßt einen noch faderen als den Tantengeschmack.
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Sonntag, 11. Dezember 2011
Kulturpunsch
sid, 00:50h
"Wo küssen die sich?", fragt sie mich, als wir auf meinen Kundenauflauf warten und ich grad davon gesprochen hab, wen ich schon entdeckt hab.
"Wer wo?" - "Ich gleich", sag ich und dreh mich um, um den frischen Ehemann zu küssen und kicher.
Die Einfangzeit wie immer, die üblichen Quälereien, nix Neues und leider nix Pünktliches, aber das macht nix (ich hab da schon ein dickes Fell). Es war nur so alles extrem von den Weihnachtstouristen überlaufen, daß es eine Spur unentspannt war. Aber das vor allem eh nur für mich, weil ich Gluckenaufsicht hatte.
Dann beim Punsch war es auch sehr nett, auch wenn ich nur aus admin. Gründen wenig mitbekommen hab.
Sehr fein, sehr fröhlich, meine Gemütsmenschen und ich. Dazwischen auch der Mamazwerg mit dem Wurzlinger - überraschenderweise sehr entspannt (aber da floß ja auch der Alkohol) und dann schnell heim und zur Selbstgeißelung.
War ein feiner Tag. Überhaupt drüber nachgedacht, daß ich in den letzten 4 Wochen 2x im Museum, 3x Weihnachtsmärkte und 4x im Theater war. Einmal Punsch und einer folgt wohl noch, gilt ebenso für die Weihnachtsfeiern. Muß alles sein. Das ist das Feine an der Adventszeit. Konzentrierte (Privat-)Zeit.
"Wer wo?" - "Ich gleich", sag ich und dreh mich um, um den frischen Ehemann zu küssen und kicher.
Die Einfangzeit wie immer, die üblichen Quälereien, nix Neues und leider nix Pünktliches, aber das macht nix (ich hab da schon ein dickes Fell). Es war nur so alles extrem von den Weihnachtstouristen überlaufen, daß es eine Spur unentspannt war. Aber das vor allem eh nur für mich, weil ich Gluckenaufsicht hatte.
Dann beim Punsch war es auch sehr nett, auch wenn ich nur aus admin. Gründen wenig mitbekommen hab.
Sehr fein, sehr fröhlich, meine Gemütsmenschen und ich. Dazwischen auch der Mamazwerg mit dem Wurzlinger - überraschenderweise sehr entspannt (aber da floß ja auch der Alkohol) und dann schnell heim und zur Selbstgeißelung.
War ein feiner Tag. Überhaupt drüber nachgedacht, daß ich in den letzten 4 Wochen 2x im Museum, 3x Weihnachtsmärkte und 4x im Theater war. Einmal Punsch und einer folgt wohl noch, gilt ebenso für die Weihnachtsfeiern. Muß alles sein. Das ist das Feine an der Adventszeit. Konzentrierte (Privat-)Zeit.
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