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Freitag, 4. November 2011
Energieverblendung
sid, 00:58h
Heute ins Lieblingsgeschäft gehetzt, diesmal aber nicht um viel Geld für Schönes auszugeben.
Viel Geld schon, aber schön nenn ich was andres.
Also es ist amtlich - das Deckenlicht will auch die neue Birne nicht. Gut, das Licht überm Tisch auch nicht auf Anhieb und erst nach einigem gut Zuredendrehen.
Und da strahlt es nun. Eh schon in reduzierter und soft Variante, im Schaufensterlook.
Hier ist es sehr viel heller als sonst, das wär ja nicht das Thema. Aber wohnlich ist was andres. Davon bekommt man Augenkrebskrankheiten. Ernsthaft jetzt - was haben die sich dabei gedacht??
Für lichtempfindliche Leute irgendwie eine Zumutung. Für Menschen mit eh leichtem Putzwahn eine irre Herausforderung. Für Spanner optimal.
Bin schwer am Überlegen, ob ich nicht auf Kerzenschein zurückgreife und die nächsten Jahre bei Ruß und Wachstropfen darauf hoff, daß die Kommission zur Vernunft kommt und ein Einsehen mit uns rosé Lichtfreunden hat.
Die Verkäuferin heute meinte, es bestünden Chancen, daß in paar Jahren wieder...
Ja, die Hoffnung stirbt zu letzt, und davor wird sie entweder blind oder energieverspart verblendet.
Bleibt mir bis dahin nur, es Corey Hart gleich zu tun.
Nachtrag: jaja, alles geflügelte Nachtgetier fühlt sich natürlich magisch angezogen. Wahrjaklar. *nerv*
Hier leuchtets wie in einem Atomkraftwerk und nach 50 min unter der Energiebirne brennen die Augen. Außerdem seh ich schwarze Flecken. *nerv*
Nachtrag II: hier.
Viel Geld schon, aber schön nenn ich was andres.
Also es ist amtlich - das Deckenlicht will auch die neue Birne nicht. Gut, das Licht überm Tisch auch nicht auf Anhieb und erst nach einigem gut Zu
Und da strahlt es nun. Eh schon in reduzierter und soft Variante, im Schaufensterlook.
Hier ist es sehr viel heller als sonst, das wär ja nicht das Thema. Aber wohnlich ist was andres. Davon bekommt man Augen
Für lichtempfindliche Leute irgendwie eine Zumutung. Für Menschen mit eh leichtem Putzwahn eine irre Herausforderung. Für Spanner optimal.
Bin schwer am Überlegen, ob ich nicht auf Kerzenschein zurückgreife und die nächsten Jahre bei Ruß und Wachstropfen darauf hoff, daß die Kommission zur Vernunft kommt und ein Einsehen mit uns rosé Lichtfreunden hat.
Die Verkäuferin heute meinte, es bestünden Chancen, daß in paar Jahren wieder...
Ja, die Hoffnung stirbt zu letzt, und davor wird sie entweder blind oder energieverspart verblendet.
Bleibt mir bis dahin nur, es Corey Hart gleich zu tun.
Nachtrag: jaja, alles geflügelte Nachtgetier fühlt sich natürlich magisch angezogen. Wahrjaklar. *nerv*
Hier leuchtets wie in einem Atomkraftwerk und nach 50 min unter der Energiebirne brennen die Augen. Außerdem seh ich schwarze Flecken. *nerv*
Nachtrag II: hier.
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Mittwoch, 2. November 2011
Zustandsdoping
sid, 22:40h
Gestern ins Grau hinein kam unerwartet ein ciao bella-Anruf und die Sonne ging auf. Ganz eigentlich sollte und wollte ich diese Woche in Italien sein, aber man muß sich auch nach dem Leben der Arbeit richten und der Auftrag kam dazwischen.
In der Nacht dann eine Heißhungerattacke mit Rumgraberei nach Eßbarem ließ hoffen, daß die Sache mit der Esserei sich wieder normalisieren würd.
Heute, nach zu wenig Schlaf, muß ich feststellen - nö. Noch immer ganz unlustig mit Gräben unter den Augen. Aber, ich bin über meinen Schatten gesprungen, und hab um Feierbegleitung angefragt. Wir werden sehen.
Und dann, dachte ich so bei mir, falls ich mich am Nachmittag nicht besser fühle, könnte ich ja am Abend rüberfahren und paar liebe Leute treffen und vielleicht auch mal kurz alleine sprechen.
Allerding ich bin so beschwingt meinem Kunden in die Arme *schmatz hier, schmatz da* gelaufen und danach wußte ich, daß der heutige Tag auch ganz ohne zu überleben geht.
Sia - My Love
Ist trotzdem schön & wichtig zu wissen, wo man sich bisserl Licht ins Finster holen kann. Die Seele fühlt sich wohl, aber essen will sie halt nicht. Nur schlafen, für die nächsten zwei Wochen und erst wieder aufwachen, wenn die eine Sache rum ist. Für danach ist Heilprogramm geplant.
In der Nacht dann eine Heißhungerattacke mit Rumgraberei nach Eßbarem ließ hoffen, daß die Sache mit der Esserei sich wieder normalisieren würd.
Heute, nach zu wenig Schlaf, muß ich feststellen - nö. Noch immer ganz unlustig mit Gräben unter den Augen. Aber, ich bin über meinen Schatten gesprungen, und hab um Feierbegleitung angefragt. Wir werden sehen.
Und dann, dachte ich so bei mir, falls ich mich am Nachmittag nicht besser fühle, könnte ich ja am Abend rüberfahren und paar liebe Leute treffen und vielleicht auch mal kurz alleine sprechen.
Allerding ich bin so beschwingt meinem Kunden in die Arme *schmatz hier, schmatz da* gelaufen und danach wußte ich, daß der heutige Tag auch ganz ohne zu überleben geht.
Sia - My Love
Ist trotzdem schön & wichtig zu wissen, wo man sich bisserl Licht ins Finster holen kann. Die Seele fühlt sich wohl, aber essen will sie halt nicht. Nur schlafen, für die nächsten zwei Wochen und erst wieder aufwachen, wenn die eine Sache rum ist. Für danach ist Heilprogramm geplant.
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Dienstag, 1. November 2011
Fratzennacht
sid, 07:22h
In der Nacht der Toten setzen die einen Masken auf, während die andren ihre fallen lassen.
Die Party lief gut, war sehr nett, so entspannt wie die letzten Tage hab ich sie lange nicht erlebt. Dann das Gespräch mit der Mitbewohnerin und Abgründe tun sich auf. Hin und her gerissen, geht eh nur zuhören. Zwischen die Fronten stell ich mich nicht.
Dazu bin ich trotz allem zu sehr loyal. Aber zuhören geht. Ein offenes Ohr tut sehr gut.
Bevor wir als letzte weiterzogen, dann lange Gesuche, Privatsachen verschwunden.
In der Zeit hab ich angefangen stückweis den Müll zu entsorgen. Nur Rumstehen und Zusehen bringt da nix, und vor allem machts müd. Zudem heißt Party ja nicht, daß am nächsten Tag die Bewohner der Schlag treffen muß.
Weiter gezogen, aus den Augen verloren, davor ein Veilchen dazu bekommen. Aber nicht ich.
Während wir von einem Club in den nächsten zogen, belästig worden. Anquatschen ist eine Sachen, Anfassen eine ganz andre und geht GAR nicht. Vor allem, wenn mann es nicht gut sein lassen kann. Da fehlts mir. Zeit, den Giftspray einzupacken. Man weiß ja dann doch nicht.
In den nächsten Club kamen wir nicht mehr rein, obwohl der Rest von uns drin war. Sperrstunde. Sind dann doch nach langer Warterei rein, da labert so einer sie an.
Zuerst dachte ich: kennen sich nicht. Dann: kennen sich doch. Dachte, er wär ein Kollege, aber nix da. Einer, der einen Schlafplatz, Geld oder Drogen zu verticken sucht. Keine Ahnung. Seltsam und eh nicht mein Bier.
Stand auf Abstand, muß da ja nicht zu sehen, wenn sich zwei so abschlecken. Zudem hatte ich nichts getrunken und sah die Sache ganz nüchtern.
Währenddessen hat sich ein Ritter verpflichtet gefühlt, mich aus der Situation zu retten. Es gibt sie doch noch, Kerle mit Sitte und Anstand, wenigstens in einem andren Bundesland : )
Weitergezogen, eingeholt worden, am Würstelstand wieder verloren und noch mal eingeholt. Dazwischen Anruf vom Abschlecker. Einkehr in den Club. Nicht sehr lange, dann war dort auch Feierabend.
Den Kerl dort gelassen und zur Ubahn gegangen, dann alles wie am Schnürchen gelaufen.
War eine interessante Nacht. Und paar Mal auf sehr sehr jung geschätzt. Das Haarelassen zahlt sich aus. Und ich fühl mich geschmeichelt.
Noch immer keinen Hunger, keinen Durst und kaum Müdigkeit. Besser wärs, in 24 Stunden wirds rau. Zudem sollten die Falten in den Polster gedrückt werden.
Dafür werd ich mich nebliger Dämmerung belohnt. Stille, Grauschleier und für den Moment innerer Frieden.
Frohen Totentag.
Die Party lief gut, war sehr nett, so entspannt wie die letzten Tage hab ich sie lange nicht erlebt. Dann das Gespräch mit der Mitbewohnerin und Abgründe tun sich auf. Hin und her gerissen, geht eh nur zuhören. Zwischen die Fronten stell ich mich nicht.
Dazu bin ich trotz allem zu sehr loyal. Aber zuhören geht. Ein offenes Ohr tut sehr gut.
Bevor wir als letzte weiterzogen, dann lange Gesuche, Privatsachen verschwunden.
In der Zeit hab ich angefangen stückweis den Müll zu entsorgen. Nur Rumstehen und Zusehen bringt da nix, und vor allem machts müd. Zudem heißt Party ja nicht, daß am nächsten Tag die Bewohner der Schlag treffen muß.
Weiter gezogen, aus den Augen verloren, davor ein Veilchen dazu bekommen. Aber nicht ich.
Während wir von einem Club in den nächsten zogen, belästig worden. Anquatschen ist eine Sachen, Anfassen eine ganz andre und geht GAR nicht. Vor allem, wenn mann es nicht gut sein lassen kann. Da fehlts mir. Zeit, den Giftspray einzupacken. Man weiß ja dann doch nicht.
In den nächsten Club kamen wir nicht mehr rein, obwohl der Rest von uns drin war. Sperrstunde. Sind dann doch nach langer Warterei rein, da labert so einer sie an.
Zuerst dachte ich: kennen sich nicht. Dann: kennen sich doch. Dachte, er wär ein Kollege, aber nix da. Einer, der einen Schlafplatz, Geld oder Drogen zu verticken sucht. Keine Ahnung. Seltsam und eh nicht mein Bier.
Stand auf Abstand, muß da ja nicht zu sehen, wenn sich zwei so abschlecken. Zudem hatte ich nichts getrunken und sah die Sache ganz nüchtern.
Währenddessen hat sich ein Ritter verpflichtet gefühlt, mich aus der Situation zu retten. Es gibt sie doch noch, Kerle mit Sitte und Anstand, wenigstens in einem andren Bundesland : )
Weitergezogen, eingeholt worden, am Würstelstand wieder verloren und noch mal eingeholt. Dazwischen Anruf vom Abschlecker. Einkehr in den Club. Nicht sehr lange, dann war dort auch Feierabend.
Den Kerl dort gelassen und zur Ubahn gegangen, dann alles wie am Schnürchen gelaufen.
War eine interessante Nacht. Und paar Mal auf sehr sehr jung geschätzt. Das Haarelassen zahlt sich aus. Und ich fühl mich geschmeichelt.
Noch immer keinen Hunger, keinen Durst und kaum Müdigkeit. Besser wärs, in 24 Stunden wirds rau. Zudem sollten die Falten in den Polster gedrückt werden.
Dafür werd ich mich nebliger Dämmerung belohnt. Stille, Grauschleier und für den Moment innerer Frieden.
Frohen Totentag.
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