Montag, 19. April 2010
Vulkanurlaubstag
Also nicht für mich, war nur arbeits-los, aber für N.

Waren den ganzen Tag (zeitlich gesehen ein knappes Viertel davon) in der Stadt. Hab mich dann "brauch nur 10 Minuten" in der Arbeit wohl doch um 40 verzettelt, dabei bin ich eh nur rumgeschurdlt und hab getan & gemacht. Sogar in drei Meter Höhe geklettert, um meine Kundenkarten zu verräumen, was tut man nicht alles für die Chefs.
(Das neue Büro geht ohne Trittleiter überhaupt nimmer *seufz*)

Statt nur "Flaschen auffüllen" bin ich mal wieder mit mehr aus dem Geschäft raus, als rein - aber gut wird das. *lach* Hab bei einem Likör zugeschlagen, ich fürcht, an die Flasche muß ein Schloß ran *fg*

Und weil die Sonne so fleißig vom Himmel gelacht hat, haben wir uns in den Schanigarten von einem Wiener Restaurant gesetzt und richtig gut gegessen. (Das Lokal frequentier ich ja öfters mal.)

Dann haben wir noch paar mehr gut riech, gut duft, gut koch - Geschäfte besucht, sind aber immer schön langsam den Hügel abwärts gegangen, um dann vollbepackt bei der Ubahn zu landen.

Schön wars. Ein ungeplanter Urlaubstag (von der Steuererklärung) für mich. Mein Konto findet das wohl weniger, aber egal. Man muß das Leben leben, wie es kommt : ) Fein wars.

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Sonntag, 18. April 2010
Immer wieder Sonntag und wieder
und immer noch.


Annett Louisan - Die Trägheit

Vor einem Monat mal wieder Verständigungsliste aktualisiert und heute noch mal Ballast abgeworfen. Fühlt sich komisch an. Bisserl eine Leere, die sich aber wieder geben wird. Spätestens nach meiner kreativen Schreibarbeit.

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Sonntag, 18. April 2010
Familienbande
Was grad nicht vom Himmel kommt, hat meine Cousine heute verbofelt. Ziemlich viel Geld, was das Hobby pro Monat kostet. Oder sollte man sagen, sehr viel Zaster für das Laster.

Jedenfalls war heute ein toller Sonnenaufgang, auch wenn ich irgendwie fast nicht in die Gänge gekommen bin. Irgendwann dann doch zusammengesammelt, alles gepackt und verstaut inkl. Kirschkuchen bei der Tür raus, und in die Arbeit. Der Kunde war noch nicht da, was mir die Möglichkeit zum "pimp up" des Geschenks gegeben hat und zur Entschleunigung.

Irgendwann ist er dann doch aufgetaucht. Mit seiner unverschämten Art, mit der er bei mir irgendwie immer durchkommt. Hab ihn dann überpünktlich rausgeworfen und bin von einem Bahnhof zum nächsten gehopst. Dort haben wir uns eingesammelt und sind raus aufs Land (und nochmal eingesammelt worden).

Verpflegung wie immer erstklasse. Und alles andre auch. Familie. Alte Fotos angesehen, viel geredet, viel gelacht. Ein schöner Spaziergang, noch mehr gegessen (oder eigentlich weniger). Und dann irgendwann zum Bahnhof gebracht worden.

Der Mamazwerg fehlt, soll doch auch mal kommen. Ja, irgendwann - sagt der Mamazwerg am Telefon und wir glauben das alle nicht ganz so recht. Ich halte mich dabei raus. Ich muß mir keine Konflikte schaffen, wo keine sind. Ich kann auch mal den Mund halten und über was hinweghören. Ohne mich angegriffen zu fühlen oder mich zu ärgern. Hoffe ich.

Wir haben ja nur noch uns, sagt er und schaut mich aus blauen Augen an, die auch der Mamazwerg hat. Und er hat recht. Ich seh das genauso. Deswegen bin ich gekommen. Einen Tag Familie. Schon wieder. Und das Gefühl dabei noch immer sehr gut.

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