Dienstag, 30. Oktober 2007
Übersetzung gesucht
Letzte Woche bin ich nach meinen Plänen fürs lange Wochenende gefragt worden. Das ist ja an sich nix ungewöhnliches.
Eine gute halbe Stunde später kam dann ein "wir könnten nächste Woche einen Kaffee trinken gehen" und gleich darauf hin wurden die Telefonknochen gezückt zwecks Nummerntausch.

Soweit, so gut. Ich konnte schon anderweitig klären, daß das nicht mit dem dahingeredeten "see you later" gleichzusetzen ist, sondern durchaus ernst gemeint war.

Aber wie sieht das nu denn aus? Muß ich eine 3 Tagesfrist verstreichen lassen, bevor ich mich melde? Darf ich mich überhaupt melden? Muß er sich zuerst melden? Kann ich unverbindlich nach den Plänen für die nächsten Tag fragen? Gibt’s was zu beachten?


Manno, irgendwie bin ich ziemlich aus der Übung. Heute morgen ist mir aufgefallen, daß ich seit damals mit keinem Kerl mehr näher zu tun hatte. Hatte u.a. mim Zustand des Beins zu tun, aber das wär ja jetzt wieder ansehbar ohne Zustände zu bekommen.

Letztens hab ich auch noch gehört, wenn eine Frau fürn Mann kocht, will sie mit ihm ins Bett und umgekehrt (kochtechnisch). Irgendwie gibt mir jetzt zu denken, daß Godot sich zum Essen bei mir eingeladen hat. Allerdings hab ich nach der Aussage "Du kriegst erst dann einen Job bei mir, wenn Du mit mir schläfst" klar gestellt, daß das somit nie geschehen wird.
Andererseits findet er es erotisch, wenn ich das Backblech einfette… verstehe einer Kerle…

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Einem geschenkten Gaul usw...
dafür dem Rod auf den Hintern *kicher*

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Samstag, 27. Oktober 2007
Ich bin kein Single
Und sicher keine unvollständige Hälfte eines Ganzen.
Ich bin nicht Teil eines wasweißich, das ohne den andren Teil keinen Wert, keine Gültigkeit hat. Ich bin auch nicht alleinstehend. Was soll das überhaupt heißen? Daß ich nur zu zweit sitzen kann? Kommen wir dem Wort "Fräulein" mal wieder näher? Ein Wesen, daß ohne Kerl geschlechtslos (= wertlos) bleibt?

Und schon gar nicht bin ich ein männergeiles Luder, das durch Bars zieht und sich nach der Reihe Männer reinzieht.

Gibt es nur diese zwei Varianten? Entweder unglücklich wertlos, oder nuttig?
Ich verweigere diesen Begriff für mich.

Unglücklich und sehr allein war ich auch oft zu zweit. Oft genug. Und zu oft.
Ich habe gelernt mit mir selbst sein zu können. Allein, ohne Rambazamba herum. Ohne das Gefühl nicht allein genügen zu können, ohne Angst vor den eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Ich kann ausbleiben, solange ich will. Ich kann weggehen, mit wem ich will. Nicht, daß es mich stören würde jemand deswegen Bescheid zu sagen. Ganz im Gegenteil, meistens weiß zumindest der Mamazwerg, wo ich steck. Hat vor allem praktische Gründe – wem würde schließlich gleich auffallen, daß ich verschwunden bin? Die Arbeit tät´s erst nach einer halben Woche mitbekommen und der Mamazwerg kennt sowieso nicht den Innhalt meines Kleiderschranks. Anyway, das ist jetzt auch nicht das Sujet Beitrags.

Ich mag das Wort "ledig". Das finde ich recht neutral. Sag nichts aus, als daß man nicht verheiratet oder geschieden ist. Fertig. Und dann noch der Personenstand des Haushalts mit eins. Find ich auch schön. Wobei es nicht ganz zutreffend ist.
Andererseits, eins bin ich mit mir. Ich ruhe mal mehr, mal weniger, mal absolut nicht, in meiner Mitte. Ich kann mit mir allein und ich halte mich auch aus. Wie viele Leute können das wirklich von sich sagen? Wie viele haben wirklich den Nerv und die Zeit in sich zu hören – ohne sich als Rädchen eines Getriebes zu sehen?

Ich bin nicht Single.
Ich bin eins.

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Mittwoch, 24. Oktober 2007
*rüttel*
Gar nix und zu viel passiert gerade. Mich gibts noch. Fieber dem Feiertagfreitag entgegen. Trete gedanklich Godot jede freie Minute, die ich finde. Bin Horst-los und noch ohne neue Kiste. Hab noch nicht realisiert, daß mir finanziell (=existenziell) das Messer mal wieder knapp am Hals sitzt. Will nicht nachdenken. Arbeite die nächsten 2 Tage wien Depp. Prostitution macht den Job doch erst schön. Irgendwann scheiß ich drauf.
Falls Godot in die Gänge kommt. Die Kiste aufgesetzt ist. Das Werk vollendet, die Prüfung geschafft.
Zu viele wenns, noch mehr abers.

Zurücklehnen, Essen kochen, morgen 20 Kiddies überleben, erst in 3 Wochen Haare abschneiden, in 2 Monaten Weihnachten, dann ins neue Jahr starten.

Durchatmen.

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