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Sonntag, 26. Juni 2005
sid, 14:30h
vom sanften Mädchen. Bin erst spät hingekommen, die Schuld liegt nicht allein am Bein. Die Schnellbahn war so galant mit 20 Minuten Verspätung endlich zu kommen. War auch Zeit, auf der Insel wurde gefeuerwerkt und in der Station hat es fürchterlich gehallt & geknallt. Entschädigt wurden wir dann dafür 10 Sekunden während der Fahrt mit dem Anblick der Knallgeschosse.
Die Ubahn wollte dann auch nicht so recht, aber egal. Was mich viel mehr genervt hat war, daß mal wieder die Wiener Linien nicht fähig waren einen Zettel aufzuhängen welche Linien doch länger fahren. Die U3 ging nämlich um 1h noch, das hab ich zufällig entdeckt, weil ich ursprünglich über die ganze Mariahilfer Straße Richtung Schwedenplatz hätte humpeln müssen und mich seelisch schon drauf eingestellt hatte.
Jedenfalls waren wohl mehr Leute da, als ich gesehen hab. Aus dem einfachen Grund, weil viele auf der Terrasse saßen. Der Vater des sanften Mädchens war da und hat sich sehr gefreut mich zu sehen. Daher haben wir uns ziemlich lang unterhalten. Ein wenig reden mit dem Umzugsgrund konnte ich auch. Ich kann das sanfte Mädchen verstehen. Ich tät auch umziehen *g*
War ein ruhiger Abend mit viel herzen und drücken. Als Geschenk wünschte sie* sich eine Seite mit einem persönlichem Text und Fotos, damit sie daraus ein Buch binden lassen und ihre Freunde mitnehmen kann.
Der Schokomensch war übrigens nicht da, ich hab mir mal ein Herz gefaßt und nachgefragt.
Mal sehen, ob der nächste Anlaß an dem das sanfte Mädchen und ich uns sehen statt einer Beerdigung nicht doch eine Hochzeit oder Taufe wird. Mir fehlt sie jetzt schon, mal sehen, ob sie Zeit hat, wenn sie paar Tage zwischen Urlaub und Umzug in Wien ist. Würde mich sehr freuen.
Die Ubahn wollte dann auch nicht so recht, aber egal. Was mich viel mehr genervt hat war, daß mal wieder die Wiener Linien nicht fähig waren einen Zettel aufzuhängen welche Linien doch länger fahren. Die U3 ging nämlich um 1h noch, das hab ich zufällig entdeckt, weil ich ursprünglich über die ganze Mariahilfer Straße Richtung Schwedenplatz hätte humpeln müssen und mich seelisch schon drauf eingestellt hatte.
Jedenfalls waren wohl mehr Leute da, als ich gesehen hab. Aus dem einfachen Grund, weil viele auf der Terrasse saßen. Der Vater des sanften Mädchens war da und hat sich sehr gefreut mich zu sehen. Daher haben wir uns ziemlich lang unterhalten. Ein wenig reden mit dem Umzugsgrund konnte ich auch. Ich kann das sanfte Mädchen verstehen. Ich tät auch umziehen *g*
War ein ruhiger Abend mit viel herzen und drücken. Als Geschenk wünschte sie* sich eine Seite mit einem persönlichem Text und Fotos, damit sie daraus ein Buch binden lassen und ihre Freunde mitnehmen kann.
Der Schokomensch war übrigens nicht da, ich hab mir mal ein Herz gefaßt und nachgefragt.
Mal sehen, ob der nächste Anlaß an dem das sanfte Mädchen und ich uns sehen statt einer Beerdigung nicht doch eine Hochzeit oder Taufe wird. Mir fehlt sie jetzt schon, mal sehen, ob sie Zeit hat, wenn sie paar Tage zwischen Urlaub und Umzug in Wien ist. Würde mich sehr freuen.
*Ich weiß, daß es "es" heißen sollte, aber "das sanfte Mädchen" steht platzhaltend für ihren Namen, daher die grammatikalische Mißhandlung.
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Samstag, 25. Juni 2005
Geriebener Käse
sid, 17:47h
Eben fällt mir bewußt auf, daß ich geriebenen Käse über mein Essen streue. Gekauften geriebenen Käse. Gestern hab ich den auch schon gegessen, da war das irgendwie gar nicht präsent. Ich konnte den lange Zeit nicht einmal ansehen.
Geriebener Käse von einer Supermarktkette, dem ich nach der vorletzten Hausversammlung eine üble Nacht zu verdanken hatte. Diagnose: schwere Lebensmittelvergiftung. Und das im frisch renovierten Badezimmer. Danach hab ich zum ersten Mal den seltsamen Badezimmerteppich gewaschen, seitdem weiß ich, daß er die Prozedur überlebt. Ich muß nur hinterher das Sieb der Waschmaschine ausräumen. Wäsche gewaschen hab ich gleich am nächsten Tag, obwohl es mir gar nicht gut ging und nach der letzten Maschine bin ich am Weg zum Bett eh fast umgekippt. Aber besser so, als noch länger die Sachen rumliegen zu haben.
Ich habe fast eine Woche gebraucht um mich zu erholen (zur Pflege hatte mal auch wieder niemand Zeit) und es war die zweite Lebensmittelvergiftung, seit ich hier wohne. Danach hab ich auch die Abstände ausgerechnet, in denen so etwas passiert. Die werden immer größer. Ich gehe davon aus, daß ich das nächste Mal wohl schwanger sein werde, wenn ich die Kloschüssel umarme. So nennt Godot das liebevoll. Na ja, immerhin hatte er nach einer rauschenden Alknacht mit M. seine beste Freundin für einen Tag gefunden.
Geriebener Käse von einer Supermarktkette, dem ich nach der vorletzten Hausversammlung eine üble Nacht zu verdanken hatte. Diagnose: schwere Lebensmittelvergiftung. Und das im frisch renovierten Badezimmer. Danach hab ich zum ersten Mal den seltsamen Badezimmerteppich gewaschen, seitdem weiß ich, daß er die Prozedur überlebt. Ich muß nur hinterher das Sieb der Waschmaschine ausräumen. Wäsche gewaschen hab ich gleich am nächsten Tag, obwohl es mir gar nicht gut ging und nach der letzten Maschine bin ich am Weg zum Bett eh fast umgekippt. Aber besser so, als noch länger die Sachen rumliegen zu haben.
Ich habe fast eine Woche gebraucht um mich zu erholen (zur Pflege hatte mal auch wieder niemand Zeit) und es war die zweite Lebensmittelvergiftung, seit ich hier wohne. Danach hab ich auch die Abstände ausgerechnet, in denen so etwas passiert. Die werden immer größer. Ich gehe davon aus, daß ich das nächste Mal wohl schwanger sein werde, wenn ich die Kloschüssel umarme. So nennt Godot das liebevoll. Na ja, immerhin hatte er nach einer rauschenden Alknacht mit M. seine beste Freundin für einen Tag gefunden.
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Was den Menschen ausmacht
sid, 16:32h
"[…] Ein Mensch ist, wer er ist, und nicht, wer er einmal war. "
[…] Sie hatte unrecht. Ein Mensch war sehr wohl, wer einmal gewesen war.
Ich glaub, beides trifft zu. Wenn man neue Brücken baut, sollte nur das Jetzt zählen, nicht das, was war. Obwohl der Mensch trotzdem die Summe alles erlebten ist. Man sollte aber nicht nur davon ausgehen, schließlich kann man sich ändern. Sachen verarbeiten oder weitergehen ohne zurückzublicken. Ich halt eher weniger, aber auch manchmal. Hmm.. sehr philosophisch das Ganze. Nix für die Temperaturen *g*
[…] Sie hatte unrecht. Ein Mensch war sehr wohl, wer einmal gewesen war.
Carl Friedman Zwei Koffer
Ich glaub, beides trifft zu. Wenn man neue Brücken baut, sollte nur das Jetzt zählen, nicht das, was war. Obwohl der Mensch trotzdem die Summe alles erlebten ist. Man sollte aber nicht nur davon ausgehen, schließlich kann man sich ändern. Sachen verarbeiten oder weitergehen ohne zurückzublicken. Ich halt eher weniger, aber auch manchmal. Hmm.. sehr philosophisch das Ganze. Nix für die Temperaturen *g*
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Freitag, 24. Juni 2005
Was auch immer ich schreiben wollt,
sid, 22:23h
ich hab's vergessen. Donauinselfest ist, hingehen oder nicht entscheide ich in paar Minuten. Zu viele Leute sind mir das eigentlich. Hinzu kommt meine derzeitige Panik, an mir könnte jemand anstoßen. Heute versehentlich bei der Arbeit passiert. Nicht mal angestoßen, nur touchiert. Der Schrei kommt ich grad noch unterdrücken, mir vis-à-vis saß ein sehr junges Mädchen, das wollt ich nicht erschrecken.
Beim Verbandswechsel war's total klasse, wieder die gleiche Schwester (leider jetzt dann 3 Wochen auf Urlaub). Grinst mich an und fragt "Zähne schon zusammengebissen?" bevor es los geht. Sehr gut, wir verstehen uns. Sie ist sehr zufrieden mit mir. Sowohl, daß ich den Arm gepflegt hab, als auch, daß ich tapfer am Rücken verbandslos schlafe (bin kein Rückenschläfer ;((( ) Was der Arzt verordnet hat ignoriert sie schlicht weg. Der hat keine Ahnung, das Gitter würde mit der Wunde verkleben und die nächste Verbandsabnahme wär wohl zu einem Gebrüll meinerseits ausgeartet. Bin auch dafür, daß die Haut lieber drauf bleibt.
Godot ist schon auf der Insel. Hmm.. also doch einpacken, schauen, ob ich in die andere Hose reinkomm und Richtung Söhne Mannheim humpeln. Stiegen nehm ich hüpfend in Angriff. Ich fühl mich wie ein Känguruh, bloß der Beutel ist hinten. Rolltreppe fahren geht, rauf 3 Stufen, runter – keine Chance. Zumindest will ich nicht einen Salto runtermachen. Alles ein logistisches Problem.
Das Haus, in dem ich heute gearbeitet hab, hat einen Aufzug. Aber erst im Mezzanin. Es ist ein Jugenstilhaus (denk ich). Daneben das Cafe Hawelka. Herrn Hawelka hab ich heute morgen gesehen, er hat gelächelt. Ein toller Mann.
Eine große breite Treppe bis ins Mezzanin, dann zwei Gänge, je nachdem in welchen Teil machen möchte. Rauf geht ja noch, Aufzug ist dann ein Muß. Bis in den 4ten Stock würd ich ewig brauchen. Runter ebenso und dann hüpf hüpf hüpf die Stufen hinunter zur Straße.
Na ja, ich versuch mal die Schmerzen im Knie zu ignorieren und pack das Bein ein. Schau mer mal, ob ich's bis zur Insel pack. Den Krach hör ich schon ne Weile.
Beim Verbandswechsel war's total klasse, wieder die gleiche Schwester (leider jetzt dann 3 Wochen auf Urlaub). Grinst mich an und fragt "Zähne schon zusammengebissen?" bevor es los geht. Sehr gut, wir verstehen uns. Sie ist sehr zufrieden mit mir. Sowohl, daß ich den Arm gepflegt hab, als auch, daß ich tapfer am Rücken verbandslos schlafe (bin kein Rückenschläfer ;((( ) Was der Arzt verordnet hat ignoriert sie schlicht weg. Der hat keine Ahnung, das Gitter würde mit der Wunde verkleben und die nächste Verbandsabnahme wär wohl zu einem Gebrüll meinerseits ausgeartet. Bin auch dafür, daß die Haut lieber drauf bleibt.
Godot ist schon auf der Insel. Hmm.. also doch einpacken, schauen, ob ich in die andere Hose reinkomm und Richtung Söhne Mannheim humpeln. Stiegen nehm ich hüpfend in Angriff. Ich fühl mich wie ein Känguruh, bloß der Beutel ist hinten. Rolltreppe fahren geht, rauf 3 Stufen, runter – keine Chance. Zumindest will ich nicht einen Salto runtermachen. Alles ein logistisches Problem.
Das Haus, in dem ich heute gearbeitet hab, hat einen Aufzug. Aber erst im Mezzanin. Es ist ein Jugenstilhaus (denk ich). Daneben das Cafe Hawelka. Herrn Hawelka hab ich heute morgen gesehen, er hat gelächelt. Ein toller Mann.
Eine große breite Treppe bis ins Mezzanin, dann zwei Gänge, je nachdem in welchen Teil machen möchte. Rauf geht ja noch, Aufzug ist dann ein Muß. Bis in den 4ten Stock würd ich ewig brauchen. Runter ebenso und dann hüpf hüpf hüpf die Stufen hinunter zur Straße.
Na ja, ich versuch mal die Schmerzen im Knie zu ignorieren und pack das Bein ein. Schau mer mal, ob ich's bis zur Insel pack. Den Krach hör ich schon ne Weile.
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