Sonntag, 19. Juni 2005
Schlaftier
Ganz eigentlich sollte ich seit 3 Stunden im Bett liegen. Da waren wir aber grad mal frisch auf der Insel unterwegs. Der Mamazwerg hat die Idee morgen mit dem Zug bis zur vor die Grenze zu fahren und dann auf den Drahteseln zurück. Dazu sollte ich ausgeschlafen sein – so der Mamazwerg. Gut gesagt, um 6h sollte ich drüben sein. Ähm, das kann sich net gut ausgehen, also das mit dem Schlaf.

Deswegen werd ich jetzt gar nimmer viel schreiben, noch überlegen was ich alles einpacken muß und dann ins Bett verschwinden. Mehr als meine Knie macht mir meinen Hintern Sorgen, das wird eine lange Fahrt und ich bin noch nicht wieder an den Sattel gewöhnt. Ich will nicht wieder 3 Tage breitbeinig laufen und zu Hause auf einem Kissen sitzen müssen *gg*

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Gesprächsfetzten aus 8 Stunden mit Godot
- Nachdem wir schon so offen reden, sollten wir uns gleich unsere intimsten Geheimnisse erzählen.
- Gut, schieß los.
- Ich hab einen Pickel am Pimmel

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- Und, mit wem hast Du geschlafen?
SCHWEIGEN
- Möglichkeiten gab's da schon viele…

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- Und da hab ich ihr angeboten bei mir zu schlafen, aber sie hat nicht viel von mir gehabt. Nach 5 Minuten war ich weg*. Und als ich aufgewacht bin, war sie weg.
- Aha und Du warst nackt.
- Ähm, woher weiß Du das…

* eingeschlafen
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- Stehst Du drauf, wenn ein Kerl Muskeln hat?
- Warum, ziehst Du jetzt Dein Tshirt hoch oder rennst Du gleich zum Training?

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Freitag, 17. Juni 2005
Möge das Schnorchel mit Dir sein
Vorgestern endlich geschafft. Mit Godot, der sogar pünktlich da war. Wenn man berücksichtig, daß es ursprünglich 17h hieß.

Vor dem Film haben wir um unglaublich viel Geld im Foodcorner gefuttert. Nicht, daß wir dann satt gewesen wären. Zusammen gegessen haben wir auch nicht. Ich stand so lange in meiner Schlange an, daß er schon fertig war, als ich endlich mit dem Sub zurück war, der außerdem viel zu überteuert war. Bis Godot dann mit einem Getränkebecher für mich wieder an den Tisch kam, war auch das zerfallene Sandwich weg und während er dann Hände waschen war (warum kriegt man eigentlich keine Erfrischungstücherln mehr zum Futter?), hab ich einen Walnußbrownie und fast einen ganzen Kaffee vernichtet gehabt.

So gestärkt sind wir dann zur Kinokasse. Wirklich intelligent, daß an der Kasse keine Sitzpläne sind, die sind 8 Meter weiter an einer Säule. Na ja, den Schnorchelfilm sollte man sich, wenn überhaupt, nur auf einer sehr großen Leinwand ansehen. Jetzt sind wir klüger.

Manche Dialoge waren mehr als seicht. Vor allem die Manipulationen hätte viel besser sein können. Es war eine Tragödie, fast nicht zum Hinhören. Godot und ich tuschelten den ganzen Film hindurch. "Der ist ein Lulu", trafs wohl am deutlichsten.

Ich steh auf Ohren.
Nicht auf alle, und wählerisch bin ich da auch. Aber ich mag Ferengis. Vor allem wegen der Ohren. Wuscheltiere mag ich auch, da besonders Ewoks.

Meister Jodas Ohren haben mich vorgestern schwer in Verzückung versetzt. Manchmal konnt ich mein erfreutes Quietschen unterdrücken, wenn er mit den Ohrspitzerln gewackelt hat. Und dann die Wuschelfrisur, als er den großen Kampf beginnt – ich bin verzückt *gg*

Nach dem Film waren wir noch Cocktails schlürfen, bis wir letztendlich das Feld geräumt haben. Personal, das einfach immer wieder an den Tisch kommt um etwas wegzuräumen (damit mein ich nicht die leeren Gläser) nervt mich sehr.

In der Nacht kam dann noch eine SMS von Godot mit der Frage warum wir so was nicht öfter machen. Meine Antwort ist kurz und präzise: Weil Du nie für so was Zeit hast.
War trotzdem ein feiner und sehr ruhiger Abend. Und das beste ist – ich bin 5 Stunden Fußballübertragung entgangen *gg*


Wirklich schlau, wenn man eine Datei löscht, weil man fix der Meinung ist, daß der Beitrag schon online ist. Was für ein Glück, daß vorhin der Löschbutton beim Papierkorb nicht wollt. *gg*

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Freitag, 17. Juni 2005
Verkäuferinnen
Um halb Acht herum klingelt der Mamazwerg zwischen einkaufen, Schuhe holen, weiter Geld ausgeben, durch. Ob ich Zeit hätte, weil die Verkäuferrinnen täten dort alles einreden, also ein Provisionsladen und bis 21h wäre der offen. Also bin ich mit, um 21.35 waren wir endlich raus.
Im Geschäft hab ich mich extra aus der Schußlinie auf eine Sitzgelegenheit verkrümelt und fast nix mehr gesagt. Die Blicke, die ich beim Eintreffen mim Mamazwerg dort abbekommen habe, hatten mich genug gewarnt. Sofort war ich der Feind.

Ich hab ja nichts dagegen, wenn man mich nicht mag, aber so eine Art von Feinseligkeit find ich etwas unpassend. Egal was ich gesagt habe, es wurde mir drüber gefahren, meine Meinung lächerlich gemacht, rumgetuschelt. Es erschien mir unfair einfach dem Mamazwerg auf französisch mitzuteilen, was ich denke – so was mag ich bei anderen auch nicht und wollte es vermeide. Vor allem, weil ich dann erst recht schräg angeschaut worden wäre.

Faultier sitzt also artig und ziemlich schweigend ("Na, was ist. Jetzt sagst Du gar nichts mehr?", kam von der Verkäuferin) auf einem Stuhl, hält krampfhaft das Matrixmäntelchen fest und hört sich des Mamazwergs Gejammer über (nichtvorhandene) Festpölsterchen an. Der Verkäuferin fiel doch dazu nichts anderes ein, als zu einer anderen Anwesenden zu sagen, daß der Mamazwerg so dünn eh nix zu jammern hätte und die Tochter (gemeint war Sid) ja auch ETWAS kräftiger wäre. Also ich muß sagen, weder ich noch meine Fettpölsterchen standen dort zur Diskussion. Wie komm ich dazu, mir so was anzuhören… In einem Laden (Fetzengeschäft hätte der Omazwerg gesagt) wo ein simples Tshirt bis zu 99 Euro kostet.

Mal abgesehen davon, daß sie mich ja ungeniert geduzt haben. Mein Wink mit dem Zaunpfahl "Ich bin in den 70er aufgewachsen, ich kann das Muster nicht mehr sehen." Haben sie auch nicht ganz verstanden. Der Mamazwerg fand das auch ziemlich unverschämt. Und selbst, wenn ich noch ein Teenie wär, als Kunde kann man erwarten respektiert zu werden. Na ja, ich wird da so fix nimmer reingehen, obwohl der Mamazwerg unbedingt was spendieren möchte. Da hätt ich viel lieber die Bluse um 14.90 bei H&M, statt einen gleichwertigen Fetzen um 70 Euro.

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Montag (Kultur-)nacht
aufgeblieben. Die ersten paar Minuten versäumt und dann bis zum Ende hängen geblieben.
Egal was andere Kritiken über den Film sagen, mir hat er gefallen. Das liegt aber vielleicht an dem persönlichen Hintergrund, den jeder hat, oder am Interesse für solche Themen.
Romanverfilmungen sind ja nie einfach, der deutsche Filmtitel schlichtweg ein Fehlgriff.
Schell fand ich wie immer (nicht so spannend), dafür hab ich durch eine Vorlesung vor Jahren ein gewissen Faible für Marianne Sägebrecht entwickelt. Obwohl die zwei eigentlich auch gut von unbekannten Gesichtern hätten gespielt werden können. Entzückend der kleine Junge und seine Liebe zu Enten. Enten mag ich auch. Sehr.

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Regen - endlich
Bisserl Abkühlung tut gut. Daß es dann gleich so stark waschelt, daß es fast wie Hagel aussieht ist ein andres Thema. Aber wenigstens spar ich mir das Gießen und es kühl ein wenig runter. YEAH. Und wär ich grad net so faul bzw. würd dann noch gern was am Puter schreiben wollen, tät ich mich sogar rausstellen : )

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