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Donnerstag, 29. August 2024
Von Umgebungsliedern
sid, 13:34h
Heute keine Liebeslieder, sage ich gestern zu ihm, nachdem ihm am Vortag aufgefallen war, daß wir 4 Stunden lang von Liebesliedern der 90er umschallt waren.
Ich hatte das sofort bemerkt, aber einfach gar nicht reagiert.
Die zwei Roxette-Lieder aus Pretty Woman, das Liebeslied, zu dem wir am Ferieblager geschunkelt sind...
Dafür ein derart kreischendes Kleinstkind daneben, daß ich schlicht in die Arbeitstrickkiste gegriffen habe, damit wir die Unterbrechung überstehen.
Ich muß noch sehen, ob es heute Liebeslieder am Laufband geben wird.
Die sind dann aber von der Playlist Mitte der 2010er.
Ich hatte das sofort bemerkt, aber einfach gar nicht reagiert.
Die zwei Roxette-Lieder aus Pretty Woman, das Liebeslied, zu dem wir am Ferieblager geschunkelt sind...
Dafür ein derart kreischendes Kleinstkind daneben, daß ich schlicht in die Arbeitstrickkiste gegriffen habe, damit wir die Unterbrechung überstehen.
Ich muß noch sehen, ob es heute Liebeslieder am Laufband geben wird.
Die sind dann aber von der Playlist Mitte der 2010er.
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Mittwoch, 28. August 2024
sid, 16:43h
Vorhin war ich mutig und habe gefragt.
Das ist gut so.
Über den Mut werde ich mich eventuell noch etwas wundern, wenn der Kopf wieder zum Denken kommt.
Vorhin war vorhin und jetzt ist jetzt.
Und jetzt ist Vieles anders. Oder auch nicht und nur eine Sache.
Ich überlege noch, mit wem ich darüber sprechen möchte.
Irgendwie war ich diesmal gewarnt.
Und auch das Gespräch mit dem Mamazwerg habe ich gut und zuversichtlich aufgefaßt.
Nun muß halt alles bisserl schneller gehen. Oder auch nicht.
Ich lasse die Dinge auf mich zukommen. Druck erzeugt nur Gegendruck.
Aber mich für den KH-Termin gleich ganz krankschreiben zu lassen, das behalte ich mir in der derzeitigen Situation tatsächlich vor.
Zudem ist der einen Tag vor meinem schwarzen Tag.
Mal sehen.
Vor allem, da mir der Betriebsrat ja im Herbst vorgerechnet hat, was für ein Benefit das wäre, daß ich mich ja krankschreiben lassen kann.
Meine Krankentage in den letzten 10 Jahren kann man an einer Hand abzählen. Zumal ich nie krank war, sondern das Behandlungstage waren.
Egal.
Ich schiebe mal weg.
Vllt ruft die Beste endlich zurück und ich mach mal die Schleusen auf.
Das ist gut so.
Über den Mut werde ich mich eventuell noch etwas wundern, wenn der Kopf wieder zum Denken kommt.
Vorhin war vorhin und jetzt ist jetzt.
Und jetzt ist Vieles anders. Oder auch nicht und nur eine Sache.
Ich überlege noch, mit wem ich darüber sprechen möchte.
Irgendwie war ich diesmal gewarnt.
Und auch das Gespräch mit dem Mamazwerg habe ich gut und zuversichtlich aufgefaßt.
Nun muß halt alles bisserl schneller gehen. Oder auch nicht.
Ich lasse die Dinge auf mich zukommen. Druck erzeugt nur Gegendruck.
Aber mich für den KH-Termin gleich ganz krankschreiben zu lassen, das behalte ich mir in der derzeitigen Situation tatsächlich vor.
Zudem ist der einen Tag vor meinem schwarzen Tag.
Mal sehen.
Vor allem, da mir der Betriebsrat ja im Herbst vorgerechnet hat, was für ein Benefit das wäre, daß ich mich ja krankschreiben lassen kann.
Meine Krankentage in den letzten 10 Jahren kann man an einer Hand abzählen. Zumal ich nie krank war, sondern das Behandlungstage waren.
Egal.
Ich schiebe mal weg.
Vllt ruft die Beste endlich zurück und ich mach mal die Schleusen auf.
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Montag, 26. August 2024
Eisberg voraus
sid, 23:59h
Seltsam, er erzählt von so einem Gefühl, ob die Firma noch bis X existiere (davon, daß innerhalb kürzester Zeit weitere 5 !! Leute gekündigt haben, weiß er gar nichts), da bekommen wir heute (aber nicht alle), ein Mail vom CEO.
Wirtschaftliche Lage, der böse KV und und und.
Worum es nun wirklich geht, habe ich noch nicht raus.
Es werden 3 Auskunftspersonen genannt.
Es ist genauso seltsam, wie es sich hier liest...
Die Kollegin wartet nach meinem Termin vor dem Haus auf mich. Sie will mit mir sprechen.
Sie hat bereits Fragen via Mail gestellt, wäre alles nicht so arg. Nichts würde passieren nur eine Verschiebung.
Jetzt ist es soweit, denke ich mir.
Die Kollegin kann nicht aufhören, zu rauchen. Die Nerven.
Bei der Straßenbahnstation muß sie Alkohol kaufen. Zur Beruhigung, sagt sie.
Scheiße, denk ich. Soweit bringt uns die Firma schon wieder.
Und schaff mich heim.
Wirtschaftliche Lage, der böse KV und und und.
Worum es nun wirklich geht, habe ich noch nicht raus.
Es werden 3 Auskunftspersonen genannt.
Es ist genauso seltsam, wie es sich hier liest...
Die Kollegin wartet nach meinem Termin vor dem Haus auf mich. Sie will mit mir sprechen.
Sie hat bereits Fragen via Mail gestellt, wäre alles nicht so arg. Nichts würde passieren nur eine Verschiebung.
Jetzt ist es soweit, denke ich mir.
Die Kollegin kann nicht aufhören, zu rauchen. Die Nerven.
Bei der Straßenbahnstation muß sie Alkohol kaufen. Zur Beruhigung, sagt sie.
Scheiße, denk ich. Soweit bringt uns die Firma schon wieder.
Und schaff mich heim.
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Von Thermalwespen
sid, 10:46h
Gestern habe ich fast meinen Zug verpaßt, obwohl ich extra eine halbe Stunde zu früh weggegangen bin.
Am Hauptbahnhof stand zwar angeschrieben, daß bis Meidling NIX geht, aber wie man hinkommen soll - null Information.
Dann fiel mir ein - Straßenbahn.
Ich bin gleich in die rein, die kam. Umsteigen in 2 Stationen und dann zum Bahnhof.
Nur wird die Station nicht angefahren - also nur durchgefahren, weil Bauarbeiten.
F !!!
Also raus. Zu Fuß zum Matzleinsdorferplatz, da sollte ja irgendwie und so - nein, da war auch nix. Außer von einem Haufen Drogenkonsumenten, die teil grad Spritzen legten...
Kein Taxistand weit und breit. Zu Fuß in der prallen Sonne den Gürtel entlang. Juhee...
Dann fiel mir die andere Straßenbanhstation ein. Dort sofort in die Badner Bahn mit einem Sonntagsfahrer.
Eine Station früher raus und über die Straße gelaufen.
Am einzigen Automaten auf der Rückseite (GROßER BAHNHOF DORT!!!) eine Herde Spanier.
Mein Zug nicht auf dem angegebene Gleis 1 (neben dem Automaten).
Dann alles riskiert.
In Wr. Neustadt einen Sprint in die Kassenhalle. und zurück zum Zug.
Der Schaffner dort kostatierten den kaputten Automaten und meinte, er käme dann ja eh durch.
Aber den habe ich nimmer erlebt.
Komplett durchgeschwitzt angekommen und in Empfang genommen worden.
3x tief durchatmen und dann zum Mittagessen.
Hinternach schwimmen und im Thermenwasser pritscheln. Und auch hier von Wespen gejagt...
Nirgendwo ist man mehr sicher...
Nach dem Affagato (keine Bademäntel im Innenbrereich!! Wir wollten nur sagen, daß wir draußen warten...) wars dann eh schon Abendessenzeit.
Die Heimbewohnenden sollen früh ist Bett.
Mit dem Zug heim wars dann locker flockig. Nur der Automat in Wr. Neustadt wollte keine Scheine annehmen... aber ja, wer zur Zeit auf die ÖBB angewiesen ist, braucht ein dickes Fell.
Am Hauptbahnhof stand zwar angeschrieben, daß bis Meidling NIX geht, aber wie man hinkommen soll - null Information.
Dann fiel mir ein - Straßenbahn.
Ich bin gleich in die rein, die kam. Umsteigen in 2 Stationen und dann zum Bahnhof.
Nur wird die Station nicht angefahren - also nur durchgefahren, weil Bauarbeiten.
F !!!
Also raus. Zu Fuß zum Matzleinsdorferplatz, da sollte ja irgendwie und so - nein, da war auch nix. Außer von einem Haufen Drogenkonsumenten, die teil grad Spritzen legten...
Kein Taxistand weit und breit. Zu Fuß in der prallen Sonne den Gürtel entlang. Juhee...
Dann fiel mir die andere Straßenbanhstation ein. Dort sofort in die Badner Bahn mit einem Sonntagsfahrer.
Eine Station früher raus und über die Straße gelaufen.
Am einzigen Automaten auf der Rückseite (GROßER BAHNHOF DORT!!!) eine Herde Spanier.
Mein Zug nicht auf dem angegebene Gleis 1 (neben dem Automaten).
Dann alles riskiert.
In Wr. Neustadt einen Sprint in die Kassenhalle. und zurück zum Zug.
Der Schaffner dort kostatierten den kaputten Automaten und meinte, er käme dann ja eh durch.
Aber den habe ich nimmer erlebt.
Komplett durchgeschwitzt angekommen und in Empfang genommen worden.
3x tief durchatmen und dann zum Mittagessen.
Hinternach schwimmen und im Thermenwasser pritscheln. Und auch hier von Wespen gejagt...
Nirgendwo ist man mehr sicher...
Nach dem Affagato (keine Bademäntel im Innenbrereich!! Wir wollten nur sagen, daß wir draußen warten...) wars dann eh schon Abendessenzeit.
Die Heimbewohnenden sollen früh ist Bett.
Mit dem Zug heim wars dann locker flockig. Nur der Automat in Wr. Neustadt wollte keine Scheine annehmen... aber ja, wer zur Zeit auf die ÖBB angewiesen ist, braucht ein dickes Fell.
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