Sonntag, 11. August 2024
Vom Zahlen steuern, die erste
Zu Mittag mit der Freundin telefoniert und dann endlich den Steuer-sammelsack zur Hand genommen.

Nachdem ich ab jetzt nicht mehr die Kalenderliste machen muß, sind nur noch die restlichen Zettel dran.
Das Jahr dann im Schnelldurchlauf mit den Kontoauszügen verarbeitet. Schon etwas anders und etwas seltsam, aber trotzdem gut. (Der Kalender geht mir trotzdem ab : ) dafür das lange daran Sitzen nicht.)

Am Weg aus dem Haus sehe ich einen Gerichtsbescheid und stecke die Nase rein, als eine Nachbarin kommt.
Versucht die mir doch glatt während des Gesprächs unterzuschieben, daß es ja mein Übersehen wär, in welcher Misere wir grad stecken?!!?
Geht s noch???
Seit Jahren stehe ich mit 1-3 Nachbarn allein gegen alle.
Niemand will zuhören, niemand interessiert es.
Was soll heißen, ich hätte den Konkurs nicht kommen sehen??
Ich habe im Herbst nach diesem seltsamen Treffen schon gesagt, daß da schwer was im Argen liegt. Wollte halt wieder niemand Arbeit investieren und ich hatte einen Pflegefall (den verunfallten Mamazwerg) für 3 Monate als einzige Priorität.

Jedefalls war dann die Straßenbahn weg, in der Hitze zur Ubahn marschieren wollte ich nicht, am Weg zum Schiebenersatz war Bus 1 Weg und dann gleich Bus 2. Weiter rauf zur nächsten Station, wo mich die Ampel ausgebremst hat, während der Bus in der Station war.
Der nächste hat mich aber erst eingeholt, als ich bereits kurz vorm Einbiegen zum Zwergenhaus war...


Überraschend auf ein Eis - und dann zu Sport ; ) - gegangen.
Laufband aber Zeit wegen ausfallen lassen. Zudem hatte ich ja schon genug zügigen Fußmarsch.
Zahlen 3x eingeklopft - Zeitüberschreitung ist manchmal was Gutes.
Genau die HO-Kosten habe ich übersehen, in die Tabelle zu klopfen.
Die Zahlen, die der Ausdruck nicht machen wollte (Schrottprogrammierung diesmal wieder), werde ich zu Hause nachmalen inkl der Beistriche. Dann noch Kuvert beschriften und am Weg zur Arbeit auf die Post bringen.

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Dienstag, 6. August 2024
Von weiteren Reibestellen
Das Theater geht weiter und in die siebente Runde.
Es wird schon wieder reduziert.
Ich sage diese Woche dazu nix, weil ich mit anderen Dingen zu kämpfen habe.

Seit Montag haben wir die 3-Wochen-Termine im Haus.
Ich werde ständig abgelöst.
Wenigstens lerne ich so den Kollegen kennen.

Heute kommt er nicht pünktlich zum Wechsel, obwohl ich zu einem außerHaus-Termin muß.
Auch gestern war er zu spät da. Aber da wird nichts gesagt, nichts notiert, nichts gemeldet.
Schon spannend, wie ungleich gehandelt wird...

Aber der Termin an sich ist gut. Wir hatten zunächsten bisserl Einfindungszeit nötig, aber inzwischen bin ich der "bad cop" und das ist auch gut so : )

Dann noch Sport und aufs Laufband.
Leider nicht so lange, wie ich wollte. Schon nach 30 Sekunden bemerkte ich eine Kante im Schuh.
Dann eine Reibstelle. Ab Minute 7 war der Fuß offen.
Trotzdem irgendwie 2,5 km abgewickelt.
Nun ja... ab jetzt also wieder Blasenabkleben.

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Sonntag, 4. August 2024
Vom Sonntagsschnitt
Weil angeblich Wespen Lavendel blöd finden, bin ich zum Mamzwerg gefahren, um welchen zu schneiden.
Eigentlich um der Hitze in der Wirtschaft zu entfliehen, weil es hier nimmer zum Aushalten war.
Ursprünglich wäre ich auch zum Auftritt gefahren, aber mit der latenten Gewitterwarnung hatte ich darauf keine Lust.



Somit also Lavendel.
Bisserl Wohltat, für Nase, Augen und die Seele.

Außerdem zum Sport.
Dann ist sowieso alles mal wieder im Lot.
(Der Kopf rotiert, aber das ist ein verdrehter Schweinehund. Redet der mir nicht beim Sport rein, dann versucht er Gefühlschaos zu produzieren, wo eigentlich alles gut wäre und sicherlich auch ist.)

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7055
Ich erscheine genauso, wie ich mich seit Tagen fühle: strubbelige Haare und das Hemd, das die Beste ausgesucht hat (damit strahlen Deine Augen so blau) und der Mamazwerg leidenschaftlich haßt.
Für mich eine Verbindung zu sehr viel früher.
Als die Probleme tatsächlich nur aus Schulkram, freundschaftliche Eifersüchterleien und halt so Zeug besteht, wenn man keine bis kaum Verantwortung trägt*.
Damals war das große Thema die Stiefmutter, neben dem Verhalten der Großmutter, aber vor allem das Intensivstationstrauma.
* Im Vergleich dazu, wenn tatsächlich die harte Realität auf den Plan tritt.
Hauptsächlich aber gut eingebettet in viel Liebe der einzige wahren Großmutter, der der Teilzeiteltern und im Freundschaftsverband.

Dieser letzte Schul-Sommer mit dessen letzten Monat unbeschwerten Glücks.
Als eines der größeren Probleme der Exfreund war, der den Hamster tot zurückbrachte, auf den er hätte achten sollen und dessen Nachfolger, der noch immer frech war, sowie seinem Freund, der komplett eifersüchtig weiterhin versuchte, Kontrolle auszuüben, aus der ich mich langsam entzogen habe.

Das Glück inmitten der Mißgunst, der Trennungsschmerz und dann die Tage von Fish´n Ships, bevor alles zusammenbrach.
Damals kauften die italienischen Mädls so hübsche karrierte Hemden und ich auch.
Es versprach so viel. Und hängt noch immer im Kasten.
Es gibt Erinnerungen, die gebe ich nicht her.
Verbindungsstücke, zu was und wer mal war. Auch wichtig, um sich manchmal nicht ganz zu verlieren.

Deswegen war ich auch gleich für das neue Hemd.
Auch wenn ich weiß, daß es nur im Sitzen möglicherweise so etwas wie vorteilhaft aussehen möchte.
Aber an so einem schwitzigen Tag und den nicht durchgeschlafenen Stunden, da hab ich keine Energie mich aufzuputzen. Keine Manipulation über Kleidungsstücke.
Weil ich grad so nicht weiß, wo wir stehen und einfach nur ich sein mag.

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