Sonntag, 29. Juli 2018
Von Kern und Entkernen
Nachdem ich in der Nacht doch noch das Muskelrelaxant eingenommen hab, wie vom Mamazwerg mitgegeben, hab ich heute einen faulen Tag gemacht.
In der Nacht hatte ich mal kurz das Gefühl, daß endlich diese blöde Schultersache von Mittwochfrüh ausgestanden ist, da sticht schon die Erinnerung. Bei Tageslicht kamen dann noch andere Wehwehchen dazu, die ich ausgestanden glaubte, es ist seltsam...

Allerdings kommt der Rücken wohl als Protestreaktion, weil ich heute beim Entsaften so sehr viel länger gebraucht hab als sonst (allerdings seit letztem Frühjahr/Anfang Sommer auch nimmer mit der Maschine hantiert) - das lag aber auch an den tropischen Zuständen. Da geht halt gar nix fix. Kein Denken und kein Handgriff.
Zum Saft kams auch nur, weil ich für den Mittwochfrühtermin eine Rote Rübe besorgt hatte, nachdem er mir vor zwei Wochen erklärte, in der ganzen Stadt könne man keine bekommen.
Zwei Kilo Karotten, eine Zitrone und einen Apfel später gibts nun Saft. Ausbeute dennoch geringer als sonst, anscheinend verdunstet...

Am frühen Abend hab ich mich raus gesetzt. Direkt auf den Boden. Die Ameisen dachten sich Frischfleisch und es wurde etwas schmerzhaft. Trotzdem geblieben, weil ich das aktuelle Buch sehr gerne mag. Und obwohl ich zuerst den Film gesehen hab, wird trotzdem zwischendurch vorgeblättert, weil ich es einfach so gerne lese und so das Lesen sich hinauszögert.

Überhaupt seh ich lieber zuerst die Filme und lese dann die Bücher hinterher, wie eben grad die letzten Tage.
Vor wenigen Tagen bin ich zufällig ins das Ende von Der Geschmack von Apfelkernen gestolpert und hatte zuerst ein eigenartiges Gefühl von Erkennen und Nichterkennen. Was jetzt nicht daran liegt, daß ich Hagena 2012 auf Empfehlung von Sari gelesen hab.
Ich tu mich prinzipiell leichter und bin weniger enttäuscht, wenn ichs so rum mach.
Bei der Kritik zum letzten Buch stand Gemurre wegen der filmischen Umsetzung - im Buch kämen die Beweggründe viel besser rüber.

Hmm.. find ich nicht. Aber das ist natürlich bei "erst Film, dann Buch" auch etwas einfacher, als wenn die Erwartungshaltung dann bildlich anders ausfällt.

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Samstag, 28. Juli 2018
Vom Weihnachtsgutzelfisch
Nachdem ich dieser Tage etwas länger im Supermarkt brauche - zum Einen verbringe ich aktuell überdurchschnittlich viel Zeit vor dem Kühl- regal und zum Andren nehme ich den Denksport sportlich und renne halt 5x so oft hin- und her.

So ergab es sich, daß ich am Weg zurück zum Salat an den großen Aufstellern für Spekulatius und Lebkuchen vorbeikam. Tschakka ; ) Wahrscheinlich eh schon früher, aber immerhin noch vor Ende Juli.
Und nun Sie, Herr Mark : )

Nun gibts auch noch den Supermond mit Finsternis und Blick auf den Mars. Mal sehen, was ich davon sehen werd.

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Freitag, 27. Juli 2018
Von Erleuchtungsmerkmalen
Nachdem es gestern am Abend im Bad schon *puff* kein Licht mehr gab, also es gibt da schon ein anderes Licht, das vornämlich Besuch super gern nutzt, ich aber eher selten bis nie, zu viele Einzelheiten *g*, war ich für heute schon fast daran gewöhnt.

Allerdings bin ich in der Früh im Abstellraum und dann einhändig im Bad rumgeklettert, um eine der letzten verbleibenden matt dünnes Gewinde zu schrauben.

Als ich nach Arbeitsschluß am Weg zum Zug war, war vor dem Bahn- hof fast Weltuntergang. Der Zug fuhr ein, spritzte 2 Meter den Bahn- steig voll und ein Schwall Wasser floß erstmal, bevor wir einstiegen.

Zu Hause dann keine Ampel. Kein gutes Zeichen. Beim Haus kein Licht, nun ja. Allerdings auch nicht nach dem Betreten und im Stiegenhaus Geräusche.

Man gönnt sich ja sonst nix & so bin ich, nachdem ich gestern wegen zuerst Rückenverletzung kurz vor 7h (sehr notwendige Aktion *seufz*) und dann aber auch angekündigtem 8h-Termin (der eine Stunde später wieder abgesagt wurde - diesmal allerdings unbezahlt) den Sport ausfallen hab lassen, im Stockfinstern Stock für Stock hoch.
Taschenlampe am Handy, sagte später der Mamazwerg. Kein Smart- oder Seniorenphone, ich. Und in der Hand ein dickes Einkaufssackerl. Die zweite wohlweißlich auf dem Handlauf (der ist nun sauber...), weil im Dunklen rumstolpern - nicht ganz so prickelnd, zudem es mich seit Tagen ja wieder dreht.

Im 3ten Stock kamen mir meine Nachbarn entgegen (mit Handylicht), Strom wäre schon seit über 1,5 Stunden weg.
Na fein und ich Tiefkühlsachen im Sack...

Zu Hause dann Taschenlampenbad und weil es mir zu blöd wurde, dem stehenden Wasser zuzusehen (der Ablauf am Balkon funktioniert schon wieder mal nicht und die Hälfte stand Land unter), hab ich mir ein Buch geschnappt und mich raus zum Lesen gesetzt.

Drinnen gabs nämlich nur Hitze.
Kurz nach halb acht dann bemerkt, daß es offensichtlich irgendwie lärmt und siehe da - die Uhren waren zu stellen. Langsam hab ich ja Übung.
Seitdem irgendwie verdrehter Abend. Aber noch ein unproduktiver mehr ist nun auch schon egal.

Noch fix mich dazu nötigen, den Frühtermin vorzubereiten - irgendwie bin ich aus dem Tritt, was diesen Kunden angeht, zumal ich grad gesehen hab, daß eine wichtige Notiz zu Hause lag und mir nun ein Buch fehlt. Was solls, ist schon fast Wochenende und frisch geduscht ist auch der Vorfreitag fein ; )

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