Donnerstag, 14. August 2014
Mästabende
Als ich mich am Dienstag beim Kundenbesuch verabschieden will, werd ich aufgehalten und sehe zu, wie da ein riesen Stück von etwas sehr Saftigem auf einen Teller für mich bugsiert wird.

Selbstgemacht und bitte gleich zu essen.
Fein, sag ich, dann gibts also cinnamon roll zum Abendessen.



Was für ein Glück, daß ich letzte Woche den Kontrolltermin hatte und wieder andere Essensregeln gelten, weil heute war gleich das nächste (italienische) Abendessen dran.

Letztens noch wurde lange herumgeplant, wie und was, weil ich gleich abgewunken hatte, heute wurde nur aufgezählt und während ich begeistert nickte, dachte ich nur - was für ein Glück, daß letzte Woche der Termin war.

Eigentlich wäre ich für morgen noch mal andernorts zum Abendessen eingeladen, habe mich aber mit Ausreden (angefangen von den Lebensmittel bis über reale Pläne) momentan aus der Affäre gezogen. Das wird mir dort zu viel.


Inzwischen vergammeln die angebrochenen Lebensmittel im Eiskasten. Das muß mal am Wochenende bisserl bereinigt werden : )

... verpflanzen (0 Kommentare)   ... bewässern


Mittwoch, 13. August 2014
Sprachkonditionen
Letztens besprachen wir, wie die diesjährlichen Telefonatkonditionen sind. Der Chef hat sich wie immer gewunden, bis ich einen Zettel aus meiner Lade zog.

Wegen der Lade gibt es mindestens einmal im Monat eine Nachricht an mich - weil sie zu voll ist.
Nun ja, weil ja auch jedeR reinstopft, bis nichts mehr geht. Oder Zettelwirtschaft eine Etage tiefer fällt (das ist noch gut) oder hinten ganz verklemmt.
Das ist dann weniger gut, weil so Sachen aus dem Sinn verschwinden, die eventuell von Wichtigkeit wären. Allerdings hab ich mir angewöhnt regelmäßig in die untere Lade zu schauen und auch hinter die Lade, um dem etwas entgegenzuwirken.
Zwischenrufe gibts auch gelegentlich, aber gebranntes Kind und nachdem aber vor oder während der Büroumsiedelung ein bis zwei Mappen (mit meinem Namen drauf und Kundensachen drin!) verschwunden sind und bleiben, weigere ich mich auszulagern bzw. gibt man mir kein versperrbares Fach. Also Pattsituation.


Jedenfalls sollte ich (vor)letztes Jahr das Besprechungsprotokoll führen und habs wohlwissend aufgehoben. Somit konnte ich auch gleich gewissen Zahlen beeinspruchen.

Da der Chef aber den Letztjahresvertrag nicht suchen wollte, habe ich das übernommen und gestern Nacht Zahlen gefunden.

Zur Kenntnisnahme habe ich die heute reingemailt, draufhin meinte er, ich würde schon wieder feilschen.
Ich hab zurückgeschrieben, daß ich reinkomm, um die Listen und die Angebote zu besprechen, nachdem ich die neue Marke bestätigt hab.

Dann kam

Ois kloa.
Bis murgn
x.


Geht doch ; )


Jetzt noch ganz feste die Daumen drücken und mind. noch eine Zehe, damit noch eine andere Sache glatt über die Bühne geht.


Kodaline - All I Want (Part 1)

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt und die Situation könnte sich in eine win-win wandeln.

... verpflanzen (2 Kommentare)   ... bewässern


Montag, 11. August 2014
Stundenüberzahl
Während ich seit Monaten das Gefühl hab, nicht genug und nur sehr wenig zu arbeiten, kommt vom Chef ein Warnmail, daß ich aufpassen muß - ich steh quasi auf der Sperrliste.

Zuerst war das sehr viel Unverständnis und Irritation auf meiner Seite.
Die Kollegin, die dauernd absahnt, arbeitet weitaus mehr als ich und andere auch - wie kann das dann sein?

Nach ein paar Tagen und weiteren laaangen Nächten, da ich sowieso die Abrechnungen überprüfen wollte, kam dann Schlag auf Schlag die Erkenntnis, daß ich so wenig gar nicht gearbeitet hab.
Kleinvieh macht also mehr Mist, als gedacht ; )

Über den Daumen hab ich mir ausgerechnet, wie viel ich im Halbjahres -schnitt drüber bin - also jetzt auf Tage umgelegt.
Eigentlich ist da ja die Flaute, die wir immer im Dezember haben, aber darauf wird sich niemand ganz einlassen. Andererseits kenne ich auch ehemalige Kollegen, die ab Mitte Oktober bis Jahresende gesperrt waren (und dann meist deswegen weggingen).

Langsam beruhigt sich die Lage und der Gedanke paar Tage wegzu- fahren, OHNE im Minutentakt Angst um Stunden haben zu müssen, wird immer reizvoller.

Fragt sich jetzt nur, welche Ziele ich anpeile : )
Urlaub – ich komme.
Oder so ähnlich.

... verpflanzen (0 Kommentare)   ... bewässern