Samstag, 3. August 2013
Anstaltfisch
Seltsam wie entspannt die Anstaltstage bisher verliefen. Fast peinlich zu sagen, daß ich mich darauf gefreut hab.

Endlich wieder für paar Stunden bisserl Struktur in den Tag hinein und an zwei Tagen hintereinander zur gleichen Zeit ein warmes Mittagessen (um die Qualität geht ja nicht).

Dazwischen bin ich so mit dem Rollsessel verschmolzen, daß kaum Pausen außerhalb des Zimmers verbracht werden.

Die Zeit genutzt, um so ziemlich alle Seiten (die mir einfielen) abzugrasen, für die ich die letzten Wochen so gar keine Zeit hatte.

So kams auch zu dem heutigen Fisch : )
Magnolia

Fisch gabs auch zum Mittagessen, allerdings war mir die Zusammen- setzung suspekt und da ich noch an dem gestrigen Essen laboriere, hatte ich keine weitere Lust auf Experimente.


Was ich dennoch etwas arg heute fand: wir konnten heute früher gehen. Das ansich ist ja fein.

Gut, bei mir spielen die zehn Minuten keine Rolle, weil quasi eh noch die zustehende Pause, aber bei den andren kommt es doch recht häufig vor, daß sie bis zu 50 Minuten früher heimgeschickt werden. Ohne Abzug. Aufgeschrieben wird nämlich die volle Arbeitszeit.

Gut, die bleiben auch (freiwillig) öfters mal länger - allerdings wird das nicht gegenverrechnet, sondern mit Überstundenzuschlag ausbezahlt.
Das ist also alles ok, aber MEIN Urlaubstag ist unfair?? Wtf ?!?.
Die Definition von unfair hätte ich gern noch mal näher erklärt...

Mal dem Wochenende entgegenschwimmen und schleunigst die Streichung von dem Tag überprüfen lassen.


An die Bastelmädels und um den Fischbogen zu kriegen - der Teddy- Shop hat die Tage eine nette Herausforderung (auch mit Preisen).
Ich komm ja grad zu so gar nix. Aber wenigstens heute mal wieder Sortimentneuheiten aufgeholt ; )

Update: Ramirez schwimmt doch wieder mit den Fischen *gg*
Da kommt trotz der Tropentemperaturen massiv Freude (und ein Schweißausbruch) auf : )))

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Freitag, 2. August 2013
Von blauen Sittern
Der erste Abend, an dem ich nicht eine halbe Stunde nach dem Heimkommen schon vor der Glotze ins Koma fall. Wohl auch, weil ich eben erst heimkam.
Heute Nacht wie üblich aufgewacht und schlaftrunken die Lichter abgedreht. Wecker werden mittlerweile umgehend nach dem Heim- kommen gestellt, ich versuche unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Allerdings diesmal um 2h nicht nur darauf verzichtet doch etwas zu essen, sondern auch aufs Gießen.
Ich bin geschafft, es geht kaum noch was. Die Wohnung kühlt nicht ab. Die Rosen, die ich am Montag geschenkt bekommen hab, haben aufgegeben.

Und jetzt im Finstern auch noch die Nachtrechnungen teils schon gesehen: die Rache der Pflanzen für die Wasserverweigerung.

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal zwei Tage am Stück wirklich frei war.
Geplant war in zwei Wochen 3 Tage, dann doch fünf (und Kunden umsortiert) freizumachen und wegzufahren.

Jetzt ists doch nicht. Der Katzensitter hat sich verliebt und macht blau. Deswegen fällt mein Urlaub aus. Der einzige, der sich irgendwie ausgegangen wäre.
Angesichts der heutigen Pflanzenansicht ists vielleicht besser so - ich hätte wohl eh keinen zuverläßigen Pflanzensitter gefunden, und mit Sorgen um das Grünzeugs, erholt es sich auch nicht gut.

Wir könnten ja einen Tag in die Therme.
Nun ja, ich weiß nicht, ob ich die Therme schaff. Ich schaff ja noch nicht mal die Nächte in der eigenen Wohnung, da brauch ich nicht noch mehr Hitze.

Man sollt es nicht glauben, die aktuellen Anstaltstage sehe ich erleichtert. Mal paar Stunden an einem Fleck, ohne extra Streß von außen und so etwas, wie ein wenig geregeltes Leben.
Sag ich jetzt so entspannt, weil ich heute wieder den Fensterplatz hatte und nicht der Klimaanlage ausgesetzt war.

Noch einmal schlafen, dann ist wieder Wochenende. War doch erst, oder? Mir rinnt die Zeit durch die Finger. Am Wochenende werden Lernprioritäten gesetzt werden müssen. Und der verschwunden Zahlschein wird gesucht, das Arbeitsmaterial nachsortiert, weil da auch schon was fehlt und dann war ja noch das Pflanzensitten.

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Mittwoch, 31. Juli 2013
Golddübel
Irgendwie wird das spannender.
Zuerst hatte ich wieder die nette Morgenbegegnung mit dem Wachmann und dann ganz ungeplant eine andere während meiner Stehzeitüberbrückung.

Bis dann später, sage ich, nachdem der Kaffee getrunken und der Alarm zum wiederholten Mal daran erinnert, daß ich dann langsam wieder zur Arbeit muß.

Ich wollt ja von der Arbeit aus anrufen und die Zeit heute bestätigen, aber wenn wir uns grad so sehen, sage ich zur Begrüßung.
Nein, so ists viel besser, sagt er.


Montagsrosen

Später dann, als ich über brutale Handwerkvorgangsweisen rede, erwiedert er etwas von Zärtlichkeit.

Während wir wortlos draußen sind, nutze ich die Zeit, um meine üblichen "Ungründe" im Kopf durchzugehen. Die hilft so gut wie immer und bewahrt mich auch oft vor groben Blödheiten.
Aber da ist nix. Da greift nichts. Selbst Dinge, die relevant wären, sind es nicht. Ich bin irritiert.

Das Rumflaxen über Erstgeborene machts auch nicht besser.
Oder doch - ich kann mir fürs nächste Mal paar Strategien überlegen, um rauszufinden, was das ist. Rumpelstilzchen schon mal nicht, aber irgendwas muß es mit dem Gold auf sich haben.

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