Freitag, 12. Oktober 2012
Lakritzfisch
gehört quasi zur Messeausbeutung.

Zu meinem Glück nur im Katalog, weil ich Lakritz noch nie ausstehen konnte. Merkwürdigerweise scheinen ja viele Engländer fast schon süchtig danach zu sein. Auch fein : )

Der Katalog war heut in einer großen Kiste für mich da.

Bild vom Fisch folgt.
Von der zusätzlichen Beute auch.
Muß nur noch Kabel anschließen usw.

Davor Arbeit. Der Fisch muß verdient werden ; )


Und das war drin:



Zusammen haben wir begutachtet, der Chef hat gebrummelt und dann haben wir unsere eigene Idee von der Weihnachtskarte gebastelt : )

Mal sehen, wie und ob das wird.
Ach ja, ich muß ja dafür die Vorlage aus dem Netz suchen. Werd das aber in Rechnung stellen, weil... ganz eigentlich bin ich ENDLICH zu Hause. Und zumindest muß ich es arbeitstechnisch nicht die nächsten 48 Stunden verlassen.

Der letzte Kundentermin lief sowas von geschmiert - wow. Darf von mir aus mindestens so gut bleiben.

War so beschwingt am Heimweg, daß ich im Supermarkt bei den TK-Sachen zugeschlagen hab. Zu Hause bemerkt, daß ich ganz auf den Eisvorrat vergessen hatte. Und vor allem dem Rationskauf beim Tichy. So voll war der Tiefkühler noch nie (aber Erbsen scheinen mich glücklich zu machen *g*).
Deswegen gibts heute noch einen Pangasius. Der ist aktuell im Eiskasten zwischengelagert. Ist ja sowieso Fischtag. Doppelt hält Fisch : )


Mehr Fisch später sicher noch hier und hier.

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Donnerstag, 11. Oktober 2012
Nervpunkte
Bei der Schmerzbehandlung gabs diese Woche Körpereinsatz.

- Sid, ich geh jetzt tiefer, Du mußt sagen, wenn es weh tut.
- Ist gut.
- Sid, Du mußt was sagen.
- Ich weiß.
- Sid??
- Es tut aber nicht weh.
- Aber Du sagst es schon...
- Mach ich.
- Sid, ich hör jetzt auf, ich kann das nicht weiter verantworten.


Das kann ich. Schmerz aushalten. Zumal ich da erst beim dritten Punkt etwas gespürt hab, aber manche Kunden... die kann ich nicht.

Am Vorabend einen Kundentermin außer Haus gehabt und zusammen aus selbigen gegangen. Unter wartete die Kollegin/ Freundin.
Ich wurde vorgestellt - es gab einen schiefen Blick, den ich nicht weiter einordnen wollte. Menschen sind oft nach einem langen Tag seltsam.
Statt freundlich zu reagieren kam nur, ich müßte sie ja bereits kennen. Wir haben ein Mal ( E I N Mal) miteinander gearbeitet.

Für mich war das im Jahre Schnee. Nachdem man mich die nächsten Minuten außen vor ließ und weiter in der Muttersprache redete, hatte ich Zeit meinem Hirn auf die Sprünge zu helfen.
Ja, ich kann den (Vor-)Namen zuordnen. (Das Gesicht hatte ich wohl wissentlich vergessen. Der Nachname wurde nicht genannt - da dauert das dann.)

Ich habe im Jahr tausende bis zu gut 100 versch. Kunden. JEDES Jahr. Und ich arbeite nicht erst seit gestern bei der Firma.
Ich kann mir NICHT jedes Gesicht und jeden Namen merken*. Will ich auch gar nicht. Obwohl es bei der Hälfte der Leute doch passiert.
Vor allem nicht die, die sowieso keinen + Eindruck hinterlassen haben.

Dafür ging dann das Loslassen nicht mehr. Verfolgt von dieser Person.



*Aktuell hab ich von Sept 2012 weggezäht mehr als 30 Gesichter, die ich Firmen, Adressen und mit Namen (fast immer buchstabenkorrekt) zuordnen kann und muß.

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Dienstag, 9. Oktober 2012
Feiertag mit ohne Tort*
Gestern war so ein Spiegeltag. Fast ganz.
Durchgehend Kundentermine, dazwischen Mittagessen im Herzkreis.
Nicht lange und ich mußte weiter, noch bisserl was arbeiten. Spannend für mich daran, ich wollte das auch. Wirklich. Obwohl es am weiteren Feiernachmittag sicher sehr schön war. Aber für manche Kunden schlägt das Herz schon recht hoch : )
Mein Mädchen hat sich auch ganz geschmeichelt gefühlt, als ich das nebenher erzählt und auch die Junx.
Die haben sich sowieso ins Zeug gelegt - hab ich doch extra auf wilde Party verzichtet, um weder Termin abzugeben, noch zu verschieben. Der Dank kam sehr unverhofft und unbeabsichtigt. Hab beim Einsammeln eine Zeile des Rückmeldungsbogens gelesen.

Danach einmal quer durch die Stadt und an Zuhause vorbei, sehr ko wieder zur Party, Cocktailabend fiel ja leider schon wieder zur Gänze aus.
Beim Fußmarsch dann so in Gedanken, daß ich stehen bleiben mußte, weil ich nimmer sicher war, ob ich schon am Haus vorbei bin. Zu voll der Kopf mit dem Kücken. Ist irgendwie nicht so einfach bei intensiven Terminen Persönliches ganz zu ignorieren. Ich hoffe, daß es eine gute Lösung geben wird. Vllt löst sich der Knopf im Wurm, wenn mal paar Tage Abstand sind. Das wäre schön und wünsch ich ihm.

Dann also Party. Kaum noch wer da, dafür genug Flaschen zum Austrinken ; ) Und das Stück Torte, das man mir aufgehoben hatte. Sehr fein. Saß erschlagen einfach auf einem Stuhl und hab auf die Wirkung des Zuckers gewartet.

Bei der Verabschieden paar Minuten zu viel getrödelt und deswegen in einen großen Intervall gekommen. Frierernd mit einer halben Stunde Verspätung erst weit nach der Datumsgrenze zu Hause angekommen. Aber alles gut. Dann noch mit S. in ganz ganz alten Erinnerungen geschwelgt und beschwipstingt unter die Deckeldecken gekrochen.
Eine Stunde länger schlafen. Was für eine Erholung : )


Edit: Hat der Kunde wohl auch gedacht und ist erst gar nicht aufgetaucht. So eine Stunde in der Firma rumtrödeln bis zum nächsten Termin, wenn man irgendwie ganz viele andre Sachen im Kopf hat, ist auch nicht so prickelnd. Aber was solls. Hätte ja mein Buch weiterlesen können, aber das geht irgendwie seit Wochen nicht. Will nicht, daß es aufhört & quäl mich grad zeilenweise durch die Tage.



*In der Nacht davor hieß es noch, alles klein und mini (nachdem ich am Freitag schon den Brunch arbeitsbedingt absagen mußte) - girls night out steht. Dann wurde zu Mittag alles anders und in die Damenrunde kamen auch die Herren und dann war alles ganz ganz anders. Und deswegen gibts meinen Tort erst nach def. Absprache. Aber besser bevor die Eier ablaufen ; )

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