Dienstag, 14. August 2012
Laurentiustränen
Jedes Jahr um die Perseiden herum, drückt es gewaltig aufs Gemüt.

Zuviele Gedanken, und noch mehr davon im Kreis. Hilft alles nichts. Sah es vor sieben Wochen noch so aus, als kämen wir doch vom Abstellgleis runter, so seh ich aktuell nur noch den Prellbock.

Ich habs wirklich satt. Dabei komm ich noch auf dumme Gedanken, die mich nicht weiterbrächten. Somit siegt der Verstand und beschert undurchschlafene Nächte.
Aber mal vorläufig besser so als anders.

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Sonntag, 12. August 2012
Sommerspiel
Das erste Mal seit 4 Wochen wieder einen Platz gebucht. Knappe 20 Grad und Regen, ideale Bedingungen.
Das war schon seltsam, kurz mit dem Badmintonpartner zu telefonieren. Der hat sich hörbar sehr über den Anruf gefreut. Sonst schicken wir aktuell nur Textnachrichten mit Spielabsagen hin und her.

Jedenfalls hab ich mich richtig drauf gefreut ihn zu sehen. Auch wenn ich denke, daß uns ein bisserl Abstand gut getan hat.
Er hat jetzt ganz kurze Haare. Stehen ihm gut, ist aber noch sehr ungewohnt für mich ; )

Da ja hitzebedingt meine sonstigen Aktivitäten auch alle gegen Null gefahren wurden, wars richtig schwer mal wieder ins Spiel zu kommen.
Eine gute halbe bis dreiviertel Stunde hab ich schon gebraucht, um endlich den Rhythmus zu finden, aber dann wars wirklich sehr gut.

Der Knöchel war ab dann zum ersten Mal seit Tagen ganz beschwer- defrei und auch der Rücken, der zurerst einen Muckversuch unter- nommen hat, hat sich gut gehalten. Gegen Schluß war zwar wieder der Mittelfinger beleidigt, aber wir haben dann eh aufgehört. Die Hornhaut dort ist durch die Zwangspause komplett verschwunden und die Druckstelle bekommen ich vllt erst beim nächster Bandtausch weg.

So unterm Strich ein gutes Gefühl wieder zu spielen. War etwas seltsam, weil mache Routinehandgriffe ganz leicht und andre dann doch etwas langsamer von der Hand gehen.

Mal sehen, wie die Tage das Wetter wird. Eventuell haben wir doch noch paar Paßtage, an denen wir spielen können. Wäre fein. Zudem steht wieder das Doppelthema im Raum. Wir werden sehen.

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Sammlungsfisch
So, der Fisch kommt kurz nach der Datumsgrenze.
Schuld ist die Waschmaschinenuhr. Sag ich mal.
Die geht nämlich falsch. Ab und an mach ich mich daran, sie richtig zu stellen, aber heute so ganz ohne anderen Zeitmesser, wollte ich das nicht tun und sie geht ja so über den Daumen soweit korrekt, daß man ungefähr in der Zeit ist.

Zudem bin ich wachpostentechnisch silberfischbetrachtend der Maschine händchenhaltend in einer FischGeschichte lesend gesteckt und hatte da auch keine Lust, kurz vor Mitternacht rauszudüsen, Puter anzuwerfen, um den intakten Zeitstempel zu kriegen. Ich hätte auch die Vormittagsgeschichte austauschen können, aber.. nun ja. War mir wichtiger die Wäschesammlung zu dezimieren und in der Geschichte weiterzukommen : )
Zumal ich heute Buchnachschub geholt hab und da eh langsam zu einem Ende kommen will.

Die Silberfischansammlung hat sich deutlich vergrößert, nur Brutus hat wohl zwischenzeitlich das Zeitliche gesegnet. Dafür ist die Nachkommenschaft um so frecher.

Und so gehts weiter mit springenden Fisch...


Franz Zadrazil - Paris sur mer

Bei den letzten Kulturtage hab ich Fisch mitgebracht, damit die Leserschaft auch was davon hat und damit teilweise meinen Fischvorrat schon um Wochen vergrößert. Vorrat ist nie verkehrt.

Sofern der aktuelle Fisch nicht wegen Säugetierverdachts durchgeht, hätte ich noch einen weiteren Fisch aus dem Museum mitgebracht. Ich laß ja mit mir reden ; )

Mehr Fisch hier.

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Freitag, 10. August 2012
Von W0lken
Irgendwie wundert mich nicht mehr, warum ich dem Privatwetter- bericht so wenig abgewinnen kann. Jetzt weniger die Geschichte, schön mit heiß gleichzusetzen, sondern viel mehr die Sache mit der Bildung.

Genau genommen die der Wolken. Dazu die Handbewegung. "Im Nord- osten..." fährt dabei über Linz und Richtung Salzburg, meint dabei auch Linz. Und ich war endgültig wach.
Irgendwie...


The Beth Edges - Black Clouds

Irgendwie ziehen sich dunkle schwere schwarze Wolken zusammen und drücken grundlos aufs Gemüt. Dabei waren die letzten Tage gut, und für heute stehen Stunden mit der Herzhälfte an. Und trotzdem.

Kann auch sein, daß mir doch nachhängt, was die andre Seite der Familie schon wieder brütet. So ganz schnell schnell wurde da zur Geburtstagsfeier eingeladen.
Ein Stück weit tät es mich freuen, wenn es ihn wurmt, daß wir uns untereinander verabreden. Aber im Grund sollte ich keinen Gedanken an ihn verschwenden. Nicht und vor allem seit diesem Winter. Er hat die Eiszeit verlängert. Soll mir recht sein. Ich bin warm angezogen. Und Regen mag ich sowieso.

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