Donnerstag, 10. Mai 2012
Franzosentag
Eigentlich gestern, aber da war mehr east meets west. Jedenfalls scheint der Frühling Purzelbäume zu schlagen und mir aufs Gemüt, während andre irgendwie ganz anders durch- und aufdrehen.
Sehr erschöpfend. Noch immer ist Mittwoch unser schlimmster Tag. Zumindest haben wir das in der Rauchpause festgestellt (und ich mir gedacht, als ich zum x-ten Mal irgendwo irgendwas weggewischt hab und dann noch nach den Terminen fast eine dreiviertel Stunde über den Aufzeichnungen saß).


Aber - weil andre grad so viel Freude wieder mit und auf Fahrrädern haben, und ich mir ja so ein wenig den Wind um die Nase wehen lasse, summe ich ab und zu leise vor mich hin und denke an Paulette:


Yves Montand - A bicyclette

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Mittwoch, 9. Mai 2012
Maiverdrehungen
Hier rauscht der Novemberblues durch - das ist unglaublich.
Hoffnung am Horizont. Es müssen wohl noch mal ganz ordentlich paar Tränen fließen. Schaden kann das nach den Wochen eh nicht.
Ohne Kopfweh gehts wohl auch nimmer. Dafür viel Rückhalt von S.

Aber immerhin... morgen mal zur Post und Donnerstag Abend weiß ich dann schon mehr.

Ansonsten so Momente, in denen man sich gegen das Frühstück aber für ein Telefonat entscheidet. Und während am andren Ende von ganz viel Baustreß gesprochen wird, und man selbst nur kurz das aktuelle Drama erwähnt und man unaufgefordert, weil gar nicht erwartet und nicht mal dran gedacht, Hilfe angeboten bekommt - dann, dann macht das keine Sekunde was aus, mit knurrenden Magen beim Kunden zu sitzen und das Frühstück erst gegen Mittag schnell zu inhalieren.
Blut ist wirklich dicker. Freundschaft auch.

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Dienstag, 8. Mai 2012
Von Suchtproblemen
Gestern Nacht eine Dokumentation gesehen, während ich auf den Franzosen gewartet hab. Love Addict - Süchtig nach Liebe ging u.a. der Frage nach Ab wann wird Liebe zur Besessenheit? - tja...

Indes heute mit einer ganz andren Sachen gekämpft, die sich schleichend wohl auch noch als Sucht manifestieren könnte: ich komme von dem Schwarz nicht los.

Hab ichs jetzt an dem Fasan & Hase- und dem Theatertag geschafft, wenngleich dann ganz in blau, aber immerhin, so stand ich heute trotz seelischer Vorbereitungen wieder vor der Farbkrise.

Letzten Montag war ich ja mutig und hatte ein ganz helles Shirt an (dafür der Rest rückfällig), aber dann ist NOCH ein dunkler Pullover aufgetaucht - lag aber eher an den Sommertemperaturen, sonst hätte ich den ja eh nicht... Aber weil, ists um so verlockender.
Wenigstens wurde es dann nicht der Rolli (zu vergraben - uff), dafür dazu schwarzer Mantel und die Socken auch noch in schwarz.

Es bleibt ein Drama und für morgen keine Änderung in Sicht. Mittlerweile kennt mich auch kein Kunde mehr ohne.
Ich dachte ja, der Trick mit dem Nichtwäschewaschen würde mich in Verlegenheit bringen. Weit gefehlt. Wenigstens bin ich beim Badminton auch in andren Farben anzutreffen. Ein kleiner Trost am Rande.

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