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Sonntag, 8. April 2012
Osternacht
sid, 22:14h
Dazu war ich mit und bei der Wahlfamilie eingeladen und darauf hab ich mich schon seit Tagen gefreut. Nach Freitag war es um so schöner, am Abend nicht allein zu sein, sondern so richtig gut aufgehoben.
Ich weiß nicht, ob ich schon einmal am Karsamstag in einer kath. Kirche war, aber das gestern war doch sehr eindrucksvoll. Den Weihrauch konnte ich schon weit vor der Kirche riechen, drinnen alles sehr dunkel und nebelig, dann wurden die verbleibenden Lichter gelöscht.
Der Organist hat sich wie Weihnachten mächtig in die Tasten geworfen und ich hab wieder fleißig mitgesungen. Ein Lied wurde wieder ausgelassen, das kenne ich langsam schon. Den Priester finde ich mittlerweile sehr unterhaltsam, als er über das Wixtixte drüberrutschte und dann auch die Zwischenrufe aus dem Hintergrund ignorierte, während er alle Heiligen und Seeligen aufzählte. (Ob das jetzt alle die der Gemeinde waren, oder alle insgesamt, habe ich noch nicht heraus- gefunden. Die ersten drei Minuten fand ich spannend, danach ging es mir innerlich, wie den lärmenden Kindern hinter uns die ganze Messe hindurch.
Die Lichtshow hat mich auch fast von der Bank gerissen - das hat schon was. Sehr viel Drama.
Nach der Weihnung haben wir dann das Fasten gebrochen. Holla, kann ich nur sagen - was für ein tolles Mahl! Der Wein war exzellent (ich hab mal heute blau gemacht *g*), die Gesellschaft sowieso und es war ein sehr herzlicher und gelungener Abend.
Zu Hause haben sich dann auf der Osterpost ein paar weitere Kleinigkeiten gestapelt, aber ich hab die Box erst heute aufgemacht.

Generell bin ich sehr gerührt, über die tollen Sachen, die ich sehr unerwartet bekommen hab. Zudem auch dieses Jahr ein Osterwunder, das mir schon den ganzen Tag sehr viel zum Nachdenken gibt, aber ich werd es schon einordnen können. Damit mein ich nicht die Schneeflockerl, die hier vom Himmel getanzt sind.
Jedenfalls hoffe und wünsche ich der Leserschaft FROHE OSTERN und schöne Feiertage!
Ich weiß nicht, ob ich schon einmal am Karsamstag in einer kath. Kirche war, aber das gestern war doch sehr eindrucksvoll. Den Weihrauch konnte ich schon weit vor der Kirche riechen, drinnen alles sehr dunkel und nebelig, dann wurden die verbleibenden Lichter gelöscht.
Der Organist hat sich wie Weihnachten mächtig in die Tasten geworfen und ich hab wieder fleißig mitgesungen. Ein Lied wurde wieder ausgelassen, das kenne ich langsam schon. Den Priester finde ich mittlerweile sehr unterhaltsam, als er über das Wixtixte drüberrutschte und dann auch die Zwischenrufe aus dem Hintergrund ignorierte, während er alle Heiligen und Seeligen aufzählte. (Ob das jetzt alle die der Gemeinde waren, oder alle insgesamt, habe ich noch nicht heraus- gefunden. Die ersten drei Minuten fand ich spannend, danach ging es mir innerlich, wie den lärmenden Kindern hinter uns die ganze Messe hindurch.
Die Lichtshow hat mich auch fast von der Bank gerissen - das hat schon was. Sehr viel Drama.
Nach der Weihnung haben wir dann das Fasten gebrochen. Holla, kann ich nur sagen - was für ein tolles Mahl! Der Wein war exzellent (ich hab mal heute blau gemacht *g*), die Gesellschaft sowieso und es war ein sehr herzlicher und gelungener Abend.
Zu Hause haben sich dann auf der Osterpost ein paar weitere Kleinigkeiten gestapelt, aber ich hab die Box erst heute aufgemacht.

Generell bin ich sehr gerührt, über die tollen Sachen, die ich sehr unerwartet bekommen hab. Zudem auch dieses Jahr ein Osterwunder, das mir schon den ganzen Tag sehr viel zum Nachdenken gibt, aber ich werd es schon einordnen können. Damit mein ich nicht die Schneeflockerl, die hier vom Himmel getanzt sind.
Jedenfalls hoffe und wünsche ich der Leserschaft FROHE OSTERN und schöne Feiertage!
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Samstag, 7. April 2012
Rabengeschichten
sid, 17:17h
Raben sind ja sehr schlaue Vögel und kommen immer wieder in Geschichten vor:
Sari: Nehmen Sie Platz für die Rezitation des Gedichts des Tages!
Sid: hihi
Sari: Janosch....rezitiert von Sari (höchstselbst)
Sari: Ein Knabe und ein Rabe
Sari: die gingen durch das Korn.
Sari: *Kunstpause mach*
Sid: *g*
Sari: Der Knabe, der ging hinten.
Sari: *dramatisch schau und Stimme erheb*
Sari: Aber
Sari: Aber der Rabe,
Sari: der ging vorn.
Sid: hihi
Sari: *verneig*
Sid: *Applaus*
Und während draußen die Krähe erbost abzieht, reime ich meine Lieblingsfabel von Jean de La Fontaine zusammen.
Le Corbeau et le Renard - Jean de La Fontaine (Der Rabe und der Fuchs)
Nachtrag:
Sari sponsert zur guten Laune auch noch Helge - nun denn *g*
Helge Schneider - Der Rabe
Sari: Nehmen Sie Platz für die Rezitation des Gedichts des Tages!
Sid: hihi
Sari: Janosch....rezitiert von Sari (höchstselbst)
Sari: Ein Knabe und ein Rabe
Sari: die gingen durch das Korn.
Sari: *Kunstpause mach*
Sid: *g*
Sari: Der Knabe, der ging hinten.
Sari: *dramatisch schau und Stimme erheb*
Sari: Aber
Sari: Aber der Rabe,
Sari: der ging vorn.
Sid: hihi
Sari: *verneig*
Sid: *Applaus*
Und während draußen die Krähe erbost abzieht, reime ich meine Lieblingsfabel von Jean de La Fontaine zusammen.
Le Corbeau et le Renard - Jean de La Fontaine (Der Rabe und der Fuchs)
Nachtrag:
Sari sponsert zur guten Laune auch noch Helge - nun denn *g*
Helge Schneider - Der Rabe
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2552 (passé)
sid, 04:53h
Da sollte ein fröhlicher Beitrag zum Klatschtag und auch ein bunter Fisch, weil der 90., kommen und dann ist nix. Weder das eine noch das andere.
Dafür war ich (über)mu(e)tig, noch angenehm vom Halloween-Scheren -schnitt überrascht, am Karfreitag Haar schneiden zu gehen. Gleicher Ort, andrer Schnipslerin. Ein Fehler, sonst wechsele ich (fast) immer. Spart die Enttäuschung. Manchmal auch den Frust.
Und so kams, wie es kommen mußte: ein sehr langer Monolog über die Vorteile des Pflegeshampoos, das sie wohl verkaufen sollte. Teurer als mein Haarschnitt, deswegen murmelte ich immer nur "aha", "ahja" und "jaja", während sie wohl nicht so konzentriert beim Schneiden war.
Immerhin meinte auch sie, daß die Haare vollkommen in Ordnung und sehr gesund seien, aber dafür die Kopfhaut - nun ja, das weiß ich nach den Shampooexperimenten ja selbst...
Während sie schnitt, erlaubte ich mir mal zu fragen, wieso und was sie denn, was sie mir dann so erklärte, daß ich es nicht verstand.
Fazit - vorne länger als hinten und wie, ich wolle vorne angeschrägt?
Das lief dann darauf hinaus, daß ich in der Nacht & mit schmerzendem Kopf selbst Schere anlegte und die Haare kürzer schnitt. Wer schon jemals von mir eine Karte gesehen hat, kann sich ausmalen, wie das jetzt aussieht...
Und weil dennoch alles irgendwie weh ist, geht die Nacht weiter mit einem Sch(m)erz.
The Crackling - A Joke
Dafür war ich (über)mu(e)tig, noch angenehm vom Halloween-Scheren -schnitt überrascht, am Karfreitag Haar schneiden zu gehen. Gleicher Ort, andrer Schnipslerin. Ein Fehler, sonst wechsele ich (fast) immer. Spart die Enttäuschung. Manchmal auch den Frust.
Und so kams, wie es kommen mußte: ein sehr langer Monolog über die Vorteile des Pflegeshampoos, das sie wohl verkaufen sollte. Teurer als mein Haarschnitt, deswegen murmelte ich immer nur "aha", "ahja" und "jaja", während sie wohl nicht so konzentriert beim Schneiden war.
Immerhin meinte auch sie, daß die Haare vollkommen in Ordnung und sehr gesund seien, aber dafür die Kopfhaut - nun ja, das weiß ich nach den Shampooexperimenten ja selbst...
Während sie schnitt, erlaubte ich mir mal zu fragen, wieso und was sie denn, was sie mir dann so erklärte, daß ich es nicht verstand.
Fazit - vorne länger als hinten und wie, ich wolle vorne angeschrägt?
Das lief dann darauf hinaus, daß ich in der Nacht & mit schmerzendem Kopf selbst Schere anlegte und die Haare kürzer schnitt. Wer schon jemals von mir eine Karte gesehen hat, kann sich ausmalen, wie das jetzt aussieht...
Und weil dennoch alles irgendwie weh ist, geht die Nacht weiter mit einem Sch(m)erz.
The Crackling - A Joke
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Samstag, 7. April 2012
Fliesenfisch
sid, 01:51h
Fisch Numero 90 ist auch ein Messefisch.
Heute sollte ein bunter hier seinen Platz finden, aber irgendwie war mir dann nicht mehr nach bunt, deswegen schwarz/weiß.

"Fischbild" von Bernit
Was so richtig hübsch ist, das Ganze ist ein großes Bild (allerdings ich zu kurz, als daß ich das ganz hätte knipsen können).
Heute sollte ein bunter hier seinen Platz finden, aber irgendwie war mir dann nicht mehr nach bunt, deswegen schwarz/weiß.

"Fischbild" von Bernit
Was so richtig hübsch ist, das Ganze ist ein großes Bild (allerdings ich zu kurz, als daß ich das ganz hätte knipsen können).
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Ganz schlecht
sid, 13:38h
Mitten in die reduzierte Tagesplanung hinein eine Sms.
Leer. Von G.
Genau das, was ich nicht will.
Beschleunigter Herzschlag und der Anfang einer Panikattacke. Ich will das nicht. Ich habe heute einiges zu tun. Davon will ich nichts verschieben, aber mit den kreisenden Gedanken geht das auch nicht.
G. hebt nicht ab, ich spreche ihm auf Band.
Durchatmen, den Tag mal so laufen lassen, wie er geplant war. Den Plan fassen, eine weitere Sms nicht bis zum Abend zu lesen. Sicher ist sicher. Kopf im Sand.
Das trifft mich alles viel zu sehr. Noch mehr die Ungewißheit, aber es gibt nur entweder oder.
Grad fiepst die nächste Nachricht herein.
Ich rede mir ein, es sind nur Osterwünsche und können bis zum Abend warten. Hier wird funktioniert und die Gefühlsachterbahn unterdrückt.
Leer. Von G.
Genau das, was ich nicht will.
Beschleunigter Herzschlag und der Anfang einer Panikattacke. Ich will das nicht. Ich habe heute einiges zu tun. Davon will ich nichts verschieben, aber mit den kreisenden Gedanken geht das auch nicht.
G. hebt nicht ab, ich spreche ihm auf Band.
Durchatmen, den Tag mal so laufen lassen, wie er geplant war. Den Plan fassen, eine weitere Sms nicht bis zum Abend zu lesen. Sicher ist sicher. Kopf im Sand.
Das trifft mich alles viel zu sehr. Noch mehr die Ungewißheit, aber es gibt nur entweder oder.
Grad fiepst die nächste Nachricht herein.
Ich rede mir ein, es sind nur Osterwünsche und können bis zum Abend warten. Hier wird funktioniert und die Gefühlsachterbahn unterdrückt.
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Mit freundl. Genehmigung von
