Sonntag, 15. Jänner 2012
Von Granat(äpfeln)
Ein Stück weit gehen mir die Granatäpfel ab. Es muß Nachschub her. Seit Weihnachten jede Woche eine auseinander genommen, das macht schon bisserl süchtig.


Weihnachtlicher Granatapfel - 1 von 2

Und wenn nicht die Frucht, dann wenigstens die Farbe.
Nachdem ich nicht wie geplant und fast jährlich gleich nach Weihnachten dazu kam (einfach, weil ich letzte Woche nicht stärker auffallen wollte, als meine Anwesenheit eh schon aufgefallen ist), heute erst die Tube auf den Kopf gepappt. Vor dem Badminton, man hat ja sonst keinen Streß.

Aber - es hat soweit funktioniert und 15 min Carrie-Imitation später ließ ich es sein, das Spülen bis das Wasser klar bleibt. Denn wenn ich das täte, also wirklich noch länger spülen, bei einer auswaschbaren Farbe, dann wär letztendlich irgendwie nix mehr davon im Haar.

Der Badmintonpartner hat auf die Farbattacke zumindest nicht negativ darauf reagiert, was und wie die Kunden tun, seh ich ja dann ab der kommenden Woche.
Im Grunde genommen ist es mir egal. Nach Granat kommt wohl noch der eine oder andre Farbton hinein. Der Winter braucht ein wenig Farbe. Hab ich für mich beschlossen. Und der Rest ist derzeit eh schwarz.

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Samstag, 14. Jänner 2012
Der ungefangene FilmFisch
Irgendwie hatte ich für den Beitrag was ganz andres vor. Da kam ich allerdings grad heimgehetzt, weil auf der Bank geht ja nix gschwind und paar Bäcker bin ich auch abgelaufen, und war so zwischen ausräumen, kochen und ankommen - als der Besuch schon vor der Tür stand.

Deswegen weiß ich auch so irgendwie gar nimmer, wie da noch die Geschichte kurz nach halb drei aussah.
Aber egal...

Gestern, so mitten in die heutige Tagesplanung hinein, fragte ich, wie es denn so aussähe, wenn wir vor dem Kinofilm zu Mittag dem Fisch hinterherjagen, dann kurz heimfahren zwecks Fischverdauungs-daniederliegen und uns wieder fürs Filmschauen treffen.

Die Idee wurde frenetisch aufgenommen, für so eine Handvoll von Überlegungs-/Durchsicker-/Impulsen und dann druckste sich ein: "am Freitag esse ich kein Fleisch" heraus. Ich mußte dann sichergehen, denn wenn bei Ordenbrüder auf Biber als Fisch auf den Tisch landen, ist Nachfrage geboten. Also kein Fleisch oder so gar kein Fleisch.

Nachdem ich ja auch mit Vegetariern zu tun habe, die der Meinung sind, daß Fisch kein Fleisch sei und ich dann immer mit Freude erzähle, daß auch der atmet, schaut, und sehr viel saftelt, wenn aufgeschnitten - nun es stellte sich heraus, besser nicht Fisch.

Also bot ich an, selbst Hand anzulegen.
Ans Essen, nicht an den Fisch und fragte, ob es denn grün-weiß-gold oder rot-grün-weiß werden sollte.
Die Entscheidung fiel auf den Spinat-Ziegenkäse-Strudel mit Kräuter- joghurt und für die Nachspeise ein Schokokroissoi.
Somit hab ich heute ernsthaft und wahrhaftig alle Backwarenanbieter im und unterm Bahnhof abgeklappter, um schließlich in der heimischen Anbotskette Geld gegen Ware zu tauschen.


Zwischen Essen und Kaffee war irgendwie noch sehr viel Zeit (vor dem geplanten Aufbruch) und so holte ich das Urlaubsalbum hervor. Dem fiel dann der Film zum Opfer, irgendwie führte ein Fotothema zum nächsten, während ich mich durch die Jahre erklärt hab.

Und weil nun kein Film und kein Fisch so ganz gar nicht am Fischfreitag geht, gibt es nu einen ganz schlechten Ersatzfisch, den ich nach dem letzten Film halt mal zur Sicherheit mitgeknipst hab.


Zugegeben, ich wollte nicht noch mehr auffallen und auf allen Vieren vor der Plastik liegen, um ein besseres Bild zu bekommen. Muß so auch reichen - zumindest sollte man den FilmKerl erkennen.

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Donnerstag, 12. Jänner 2012
Kontrollausflug
Nach dem Frühstück zusammengepackt und auf zum Ausflug gemacht.
Seit Tagen vor mir hergeschoben, aber wie als ob es das gewußt hätte, war heute das beste Wetter dafür.
Sonnenschein seit Sonnenaufgang. Was wünscht man sich mehr...

Mich davon überzeugt, daß alles an Ort und Stelle ist.
Wenigstens kann mir das nun nicht mehr den Schlaf rauben.
Und der Rest findet sich.



Das Einzige, was ich verwehrt hab, vorort dies, das oder jenes zu tun.
Das fände ich nicht richtig. Auch dem andren Grab gegenüber nicht. Man muß die Kirche im Dorf lassen können. Trotz allem.


Hier alles gut, bloß erschöpft von viel frischer Luft und so viel Sonnenschein. Zudem heute so viel über das Ganze geredet und auch wieder nicht, das war vllt ganz gut so.

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