... newer stories
Dienstag, 22. Mai 2007
Von k(l)einen Unterschieden
sid, 08:19h
Voll ok finde ich es, daß der frisch verliebte Kunde wohl den nächsten Termin absagt um sich für seine Flamme neu einzukleiden.
Weniger Verständnis zeigten dafür zwei andre dafür. Warums und wiesos hingen in der Luft.
"Ihr habt wohl lange keinen neuen Kerl mehr gehabt", sage ich, "Ihr habt keine Ahnung was für Grausamkeiten man da zu sehen kriegt", und erzähle von schlabbrigen Shirts und löchrigen Socken.
Kopfschütteln - nein, haben sie nicht.
"Aber für einen neuen Kerl tätet Ihr doch auch neue Unterwäsche kaufen?"
Eifriges Kopfnicken und dann - "Neuer Kerl, hmm naja.. [Verweis auf die Dauer der aktuellen Beziehung] .. aber für eine Affaire schon."
Na siehste...
Weniger Verständnis zeigten dafür zwei andre dafür. Warums und wiesos hingen in der Luft.
"Ihr habt wohl lange keinen neuen Kerl mehr gehabt", sage ich, "Ihr habt keine Ahnung was für Grausamkeiten man da zu sehen kriegt", und erzähle von schlabbrigen Shirts und löchrigen Socken.
Kopfschütteln - nein, haben sie nicht.
"Aber für einen neuen Kerl tätet Ihr doch auch neue Unterwäsche kaufen?"
Eifriges Kopfnicken und dann - "Neuer Kerl, hmm naja.. [Verweis auf die Dauer der aktuellen Beziehung] .. aber für eine Affaire schon."
Na siehste...
... verpflanzen (0 Kommentare) ... bewässern
Samstag, 19. Mai 2007
Knochenjob
sid, 12:35h
Wenn Kollegen statt bei einer Frage zu helfen bloß sagen können, daß das aber nicht die Art sei, wie wir die Arbeit zu tun hätten, dann sollten sie besser einfach die Luft anhalten.
Schließlich ist (für die Firma) der Kunde mindestens König, selbst wenn die Rechnung noch offen ist, und ob ich jetzt was nachfrag, oder der Kunde zu Hause 5 Minuten das Internet oder ein Nachschlagewerk bemüht, ist doch wohl wirklich egal.
Manchmal... könnte ich Tussen in den knochigen Hintern treten.
Schließlich ist (für die Firma) der Kunde mindestens König, selbst wenn die Rechnung noch offen ist, und ob ich jetzt was nachfrag, oder der Kunde zu Hause 5 Minuten das Internet oder ein Nachschlagewerk bemüht, ist doch wohl wirklich egal.
Manchmal... könnte ich Tussen in den knochigen Hintern treten.
... verpflanzen (0 Kommentare) ... bewässern
Montag, 14. Mai 2007
Wie ein Uhrwerk
sid, 00:39h
Rate mal, wer sich gemeldet hat, sagt der Mamazwerg.
Ich muß nicht raten. Entweder der Bruder oder der Sohn. Der Tag der Wahrheit ist da. Dann ist es endlich vorbei. Er ist aber noch nicht 21, sage ich und grinse in mich rein. Da muß er wohl noch 6 Wochen zuwarten.
Ich bin es leid und es ist fast vorbei.
Der Abend war schon nicht gut, zuviele Erinnerungen auf einmal und dann noch der Bericht des Gesprächs. Zuviel.
Hand aufhalten. Kein bitte, kein danke. Wenn angerufen wird, dann dreht es sich nur ums Geld. Wann krieg ich s endlich. Ich brauchs für ein Auto.
Ich höre meine Großmutter im Grab rotieren.
Den Sohn schon sehr früh ausbezahlt, weil er sich mit seiner Tschesen übernommen hatte. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Bald ist es vorbei. Dann komme ich vllt zur Ruhe. Die Narben reissen auf.
Du brauchst nicht glauben, daß Du in den nächsten 20 Jahren etwas von ihnen hören wirst, sage ich zum Mamazwerg. Du weißt nicht, was sie ihnen in den letzten 18 Jahren erzählt haben, ist die Antwort. Das interessiert mich auch nicht, beide sind volljährig und könnten von sich aus den Kontakt aufnehmen.
Ich laufe niemandem mehr nach. Meinem Vater, seiner Mutter und den Großvätern habe ich vor Jahren die Hand hingehalten... nur einer hat sie ergriffen und festgehalten und der ist nicht mehr.
Meine Tante hat nach seinem Tod die Hand ausgestreckt und lose halten wir uns seitdem.
Der Rest der Familie (mütterlich und väterlich) geht mich nichts mehr an. Sollen sie alle tun, was sie wollen und das tun sie eh.
Endlich wird das Thema, dieses unseelige Testament vom Tisch sein. Dann bin ich vielleicht frei.
Es ist nicht mehr an mir. Ich schließe in 8 Wochen leise die Tür, aber vllt lehne ich sie auch nur wieder wie in den letzten Jahren nur an.
Ich muß nicht raten. Entweder der Bruder oder der Sohn. Der Tag der Wahrheit ist da. Dann ist es endlich vorbei. Er ist aber noch nicht 21, sage ich und grinse in mich rein. Da muß er wohl noch 6 Wochen zuwarten.
Ich bin es leid und es ist fast vorbei.
Der Abend war schon nicht gut, zuviele Erinnerungen auf einmal und dann noch der Bericht des Gesprächs. Zuviel.
Hand aufhalten. Kein bitte, kein danke. Wenn angerufen wird, dann dreht es sich nur ums Geld. Wann krieg ich s endlich. Ich brauchs für ein Auto.
Ich höre meine Großmutter im Grab rotieren.
Den Sohn schon sehr früh ausbezahlt, weil er sich mit seiner Tschesen übernommen hatte. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Bald ist es vorbei. Dann komme ich vllt zur Ruhe. Die Narben reissen auf.
Du brauchst nicht glauben, daß Du in den nächsten 20 Jahren etwas von ihnen hören wirst, sage ich zum Mamazwerg. Du weißt nicht, was sie ihnen in den letzten 18 Jahren erzählt haben, ist die Antwort. Das interessiert mich auch nicht, beide sind volljährig und könnten von sich aus den Kontakt aufnehmen.
Ich laufe niemandem mehr nach. Meinem Vater, seiner Mutter und den Großvätern habe ich vor Jahren die Hand hingehalten... nur einer hat sie ergriffen und festgehalten und der ist nicht mehr.
Meine Tante hat nach seinem Tod die Hand ausgestreckt und lose halten wir uns seitdem.
Der Rest der Familie (mütterlich und väterlich) geht mich nichts mehr an. Sollen sie alle tun, was sie wollen und das tun sie eh.
Endlich wird das Thema, dieses unseelige Testament vom Tisch sein. Dann bin ich vielleicht frei.
Es ist nicht mehr an mir. Ich schließe in 8 Wochen leise die Tür, aber vllt lehne ich sie auch nur wieder wie in den letzten Jahren nur an.
... verpflanzen (1 Kommentar) ... bewässern
... older stories

Mit freundl. Genehmigung von
