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Samstag, 31. Dezember 2005
Prosit 2006
sid, 21:25h
Nachdem mancherorts die Knallerei schon fertig ist und bei uns langsam aber sicher der Höhepunkt sich anbahnt - die Frage ist noch, schlaf ich da grad, oder hab ich die Decke übern Kopf ; ) - Euch allen ein fröhliches, spannendes und vor allem friedliches neues Jahr. See you next year!... verpflanzen (4 Kommentare) ... bewässern
Freitag, 30. Dezember 2005
Nun denn
sid, 12:00h
Alleine sein ist kein Problem. Ich bin gern allein. Meine Ordnung, mein Chaos, meine Wirtschaft. Nur hinter mir wegräumen, sich nicht über wen andren ärgern. Das paßt scho. Getrennte Wohnsituationen sind da manchmal wirklich am besten.
Nur wenn ich krank bin, dann fehlt der Mensch an der Seite. Obwohl ich ihn nicht aushalten würde. So elend wie ich mich fühle, laß ich nur ganz wenige Menschen in meine Nähe, und erst recht zum Krankenlager.
Aber ab und zu eine Hand an der Stirn, ein sanftes Drücken, wenn der Erstickungsanfall mal wieder abgewehrt wurde, eine Hand zu halten, wenn ich bis halb sechs Uhr morgens 10 Minuten einer jeden Stunde schlafend und den Rest schwer hustend verbringe, da fehlt mir der Mensch.
Auch wenn ich das Wissen, den Menschen um den Schlaf zu bringen gar nicht aushalten würd. Wahrscheinlich tät ich schlafstattechnisch umziehen oder mir gleich den Polster vor den Mund halten. Wobei selbst das nicht das erdbebenartige Schütteln des Körpers dämpfen würde.
Jedenfalls sind diesmal ein paar Menschen zur Stelle. Erklären sich bereit mich da oder dorthin zu fahren, damit ich weder umkippen, noch zu lange draußen sein muß.
Verpflegen mich, sorgen dafür, daß der Kühlschrank voll ist. Der Mamazwerg kommt über die Apotheke vorbei und deckt mich mit Medikamenten ein und bringt sogar die Steuererklärung zum Finanzamt.
All das danke ich grummelnd. Gibt keine Energie mehr zum Liebsein.
Die einzige Energie, die noch da ist, versucht krampfhaft die Erstickungsanfälle unter Kontrolle zu bekommen.
Wir sehen uns nächstes Jahr, sofern ich´s daröchel.
Prosit Euch allen.
Nur wenn ich krank bin, dann fehlt der Mensch an der Seite. Obwohl ich ihn nicht aushalten würde. So elend wie ich mich fühle, laß ich nur ganz wenige Menschen in meine Nähe, und erst recht zum Krankenlager.
Aber ab und zu eine Hand an der Stirn, ein sanftes Drücken, wenn der Erstickungsanfall mal wieder abgewehrt wurde, eine Hand zu halten, wenn ich bis halb sechs Uhr morgens 10 Minuten einer jeden Stunde schlafend und den Rest schwer hustend verbringe, da fehlt mir der Mensch.
Auch wenn ich das Wissen, den Menschen um den Schlaf zu bringen gar nicht aushalten würd. Wahrscheinlich tät ich schlafstattechnisch umziehen oder mir gleich den Polster vor den Mund halten. Wobei selbst das nicht das erdbebenartige Schütteln des Körpers dämpfen würde.
Jedenfalls sind diesmal ein paar Menschen zur Stelle. Erklären sich bereit mich da oder dorthin zu fahren, damit ich weder umkippen, noch zu lange draußen sein muß.
Verpflegen mich, sorgen dafür, daß der Kühlschrank voll ist. Der Mamazwerg kommt über die Apotheke vorbei und deckt mich mit Medikamenten ein und bringt sogar die Steuererklärung zum Finanzamt.
All das danke ich grummelnd. Gibt keine Energie mehr zum Liebsein.
Die einzige Energie, die noch da ist, versucht krampfhaft die Erstickungsanfälle unter Kontrolle zu bekommen.
Wir sehen uns nächstes Jahr, sofern ich´s daröchel.
Prosit Euch allen.
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Dienstag, 27. Dezember 2005
Vom Krankenlager
sid, 23:21h
Waren paar lustige Tage, die blieben jetzt wo sie sind. Bin schon wieder zu lang aus dem Bett raus.
Heute tapfer in der Arbeit gewesen. Begrüßt worden mit: "Kommen Sie von einem anderen Planeten?", die nächste Kollegin kam nicht umhin mir sehr deutlich zu verklickern, daß die aktuelle Haarfarbe so viel besser sei als mein Naturgestrüpp. Na ja, es ginge doch auch etwas charmanter.
Der Mamazwerg war so nett sich breitschlagen zu lassen, mich nach Hause zu begleiten und hat mich gleich trotz Gegenwehr in ein Taxi verfrachtet.
Der Mamazwerg ist bei der Kreuzung (Apotheke) ausgestiegen und für die nächsten 250 Meter hat der Taxometer doch glatt noch über einen Teuro zugelegt.
Der Taxifahrer besaß dann auch noch die Frechheit zu sagen: "In Österreich ist es üblich Trinkgeld zu geben." - Gut, das nächste Mal kotz ich ihm ins Auto, ich weiß, warum ich so selten mit dem Taxi fahr. Hat er sich auch bloß getraut, weil ich in Schal vergraben, Mütze bis in die Augen wirklich wie ein Jungspund ausgesehen haben muß. Allerdings könnte es sein, so ich das Taxi noch mal vor der Firma stehen seh, daß ich mich bei der Innung beschweren werde.
Gibt nämlich kein Gesetz, daß man Trinkgeld geben muß.
Jedenfalls kam 5 Minuten später der Mamazwerg mit dem Gurgelzeugs an, hat brillenlos den Fiebermeter kontrolliert, mich noch dazu angehalten die e-Card zu suchen (jessas, war die gut versteckt) und hat mich dann ins Bett geschickt.
Dort war's mal ne Zeit lang ziemlich huschi, bis ich das Körnerkissen aufgeheizt hab. Na ja, und schon ist die Zeit wieder rum. Morgen muß ich doch nicht zur Bibliothek, Buch liegt bis Donnerstag da, und ich kann beruhigt wieder in die Dunkelheit zurückkehren.
Vllt kommen die Weihnachtsanektoten ein andres Mal. Jedenfalls war es sehr lustig und entspannend mim Mamazwerg. Ganz so, wie ich es wollte : )
Gehabt Euch wohl, bevor ich noch mehr Unsinn tu.
Btw. weiß wer, ob ich mit einem Magneten einen Ohrstecker aus dem Staubbeutel krieg? Im Fieberwahn und trotz eigener mehrfacher Warnung hab ich den Lieblingsstecker geschaßt und weiß nicht wo er nu ist.
Heute tapfer in der Arbeit gewesen. Begrüßt worden mit: "Kommen Sie von einem anderen Planeten?", die nächste Kollegin kam nicht umhin mir sehr deutlich zu verklickern, daß die aktuelle Haarfarbe so viel besser sei als mein Naturgestrüpp. Na ja, es ginge doch auch etwas charmanter.
Der Mamazwerg war so nett sich breitschlagen zu lassen, mich nach Hause zu begleiten und hat mich gleich trotz Gegenwehr in ein Taxi verfrachtet.
Der Mamazwerg ist bei der Kreuzung (Apotheke) ausgestiegen und für die nächsten 250 Meter hat der Taxometer doch glatt noch über einen Teuro zugelegt.
Der Taxifahrer besaß dann auch noch die Frechheit zu sagen: "In Österreich ist es üblich Trinkgeld zu geben." - Gut, das nächste Mal kotz ich ihm ins Auto, ich weiß, warum ich so selten mit dem Taxi fahr. Hat er sich auch bloß getraut, weil ich in Schal vergraben, Mütze bis in die Augen wirklich wie ein Jungspund ausgesehen haben muß. Allerdings könnte es sein, so ich das Taxi noch mal vor der Firma stehen seh, daß ich mich bei der Innung beschweren werde.
Gibt nämlich kein Gesetz, daß man Trinkgeld geben muß.
Jedenfalls kam 5 Minuten später der Mamazwerg mit dem Gurgelzeugs an, hat brillenlos den Fiebermeter kontrolliert, mich noch dazu angehalten die e-Card zu suchen (jessas, war die gut versteckt) und hat mich dann ins Bett geschickt.
Dort war's mal ne Zeit lang ziemlich huschi, bis ich das Körnerkissen aufgeheizt hab. Na ja, und schon ist die Zeit wieder rum. Morgen muß ich doch nicht zur Bibliothek, Buch liegt bis Donnerstag da, und ich kann beruhigt wieder in die Dunkelheit zurückkehren.
Vllt kommen die Weihnachtsanektoten ein andres Mal. Jedenfalls war es sehr lustig und entspannend mim Mamazwerg. Ganz so, wie ich es wollte : )
Gehabt Euch wohl, bevor ich noch mehr Unsinn tu.
Btw. weiß wer, ob ich mit einem Magneten einen Ohrstecker aus dem Staubbeutel krieg? Im Fieberwahn und trotz eigener mehrfacher Warnung hab ich den Lieblingsstecker geschaßt und weiß nicht wo er nu ist.
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