Montag, 19. Dezember 2005
... und dann machst Du eine Liste
mit den Sachen, die Du gerne möchtest, und dann besprechen wir die. Und dann kriegst Du das Geld von mir und gehst einkaufen.

Sid: Und ich koch dann?

Mamazwerg: Genau. Oder ich komm zu Dir.


Irgendwie klar, daß es so chaotisch verlaufen muß, wenn ich zum ersten Mal seit 2 Jahren nicht außer Landes beschere.
Mal sehen, ob ich in den Tiefen des Kellerschranks den Bärenbaum finde. Bisserl Baum brauch ich halt doch. Und die Aussicht die Küche vom Mamazwerg straffrei benutzen zu dürfen, läßt mich fast an ein Festessen denken.
Aber wir wollens klein halten, reicht, daß der Mamazwerg sozusagen die Räumlichkeiten zu Verfügung stellt und das Faultier das Fest ganz allein ausrichtet. Hmm.. die Spannung steigt.

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Glasmenagerie
Oder kann mal wer die Flaschen wegbringen?

Seit Wochen der gleiche Gedanke, wenn ich im Abstellkammerl herumkram und es leise scheppert, wenn ich die Tür wieder schließe.

Irgendwer wird sich schon finden, die in mühevoller Kleinarbeit zusammen getragenen Leerflaschen zu entsorgen.


Gestern hab ich mich endlich erbarmt und hab selbst die zwei Sackerl voller Flaschen zum Container getragen. Zum Glück sind die neuen Boxen so gebaut, daß kaum noch Lärm beim Einwerfen entsteht. Wär auch wirklich peinlich gewesen, wenn mich ein aufgescheuchter Nachbarn mit soviel Flaschen erwischt hätt *g*

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Samstag, 17. Dezember 2005
Fingerweit entfernt
liegen in meinem Bett die Fernbedienung und ein Carneol, der so groß ist, daß er ideal in meine Hand paßt.

Zum Einschlafen brauch ich kaum mehr.

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Freitag, 16. Dezember 2005
Es werde Licht
Seit knapp einer Woche dreh ich in der Früh kein Licht mehr an (außer im Bad) um wenigstens 10 Minuten die Freiheit zu genießen unbeobachtet in der Unterwäsche durch die Wohnung laufen zu können. Paar ganz Schlaue sitzen nämlich schon um 5.30 gegenüber in den Büros.

Montag morgen, Faultier zum letzten Mal sehr ausgeschlafen und frühzeitig fertig geduscht, kommt auf die schlaue Idee den Restdampf im Bad fürs Aushängen der später anzuziehende Bluse zu verwenden.

Fünfzehn Minuten später, ganz gegen meine sonstige Angewohnheit im Eiltempo ins finstere Bad zu rennen und erst nach Durchschreiten des Türrahmens das Licht einzuschalten, bleib ich im Finstern an der Vorzimmertür stehen. Diese, wenn offen und das ist sie so gut wie immer, überschneidet sich mit dem Badezimmertürrahmen. Jedenfalls, denk ich so im Stehen: "Eigentlich könntest ja gleich auf den Lichtschalter drücken". Gedachte getan. Nix tut sich, es bleibt zappenduster.

So ein Dreck, um halb sieben schon raufturnen zum Sicherungskasten, genau das brauch braucht das Tier. Aber da war ja erstens noch eine elektrische Uhr an der ich vorbei bin und die nicht geblinkt hat und zweitens ist noch ein Licht im Bad. "Na klasse, Birne austauschen.. fein". Zweiten Lichtschalter gedrückt. Nichts tut sich. Faultier verfällt ins Grübeln und beutel den Kopf. Dabei wendet sich der Blick nach unten.

Zu meinen Zecherln ein Lichtstreifen. Seltsamen Gedankengängen durchdacht, wie es möglich sein kann, daß es am Boden, aber nicht bei der Lampe leuchten kann, bis mir endlich selbst ein Licht aufgegangen ist.

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