Samstag, 17. Dezember 2005
Fingerweit entfernt
liegen in meinem Bett die Fernbedienung und ein Carneol, der so groß ist, daß er ideal in meine Hand paßt.

Zum Einschlafen brauch ich kaum mehr.

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Freitag, 16. Dezember 2005
Es werde Licht
Seit knapp einer Woche dreh ich in der Früh kein Licht mehr an (außer im Bad) um wenigstens 10 Minuten die Freiheit zu genießen unbeobachtet in der Unterwäsche durch die Wohnung laufen zu können. Paar ganz Schlaue sitzen nämlich schon um 5.30 gegenüber in den Büros.

Montag morgen, Faultier zum letzten Mal sehr ausgeschlafen und frühzeitig fertig geduscht, kommt auf die schlaue Idee den Restdampf im Bad fürs Aushängen der später anzuziehende Bluse zu verwenden.

Fünfzehn Minuten später, ganz gegen meine sonstige Angewohnheit im Eiltempo ins finstere Bad zu rennen und erst nach Durchschreiten des Türrahmens das Licht einzuschalten, bleib ich im Finstern an der Vorzimmertür stehen. Diese, wenn offen und das ist sie so gut wie immer, überschneidet sich mit dem Badezimmertürrahmen. Jedenfalls, denk ich so im Stehen: "Eigentlich könntest ja gleich auf den Lichtschalter drücken". Gedachte getan. Nix tut sich, es bleibt zappenduster.

So ein Dreck, um halb sieben schon raufturnen zum Sicherungskasten, genau das brauch braucht das Tier. Aber da war ja erstens noch eine elektrische Uhr an der ich vorbei bin und die nicht geblinkt hat und zweitens ist noch ein Licht im Bad. "Na klasse, Birne austauschen.. fein". Zweiten Lichtschalter gedrückt. Nichts tut sich. Faultier verfällt ins Grübeln und beutel den Kopf. Dabei wendet sich der Blick nach unten.

Zu meinen Zecherln ein Lichtstreifen. Seltsamen Gedankengängen durchdacht, wie es möglich sein kann, daß es am Boden, aber nicht bei der Lampe leuchten kann, bis mir endlich selbst ein Licht aufgegangen ist.

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Sonntag, 11. Dezember 2005
Dafür
Außerdem gilt: Mitbewohner jeder Art sind unbedingt "anzeigepflichtig". Weder ein irritierter Cockerspaniel, noch ein halb nackter WG-Genosse werden im Morgengrauen als angenehme Überraschungen empfunden.

Aus dem neuen Sex-Knigge von Doris Burger.

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Pünktlich
zum noch nicht feststehenden, nicht seiendem, Date hab ich mir mal wieder was im Rücken verrenkt. Was es genau ist, kann ich wie immer nicht sagen, nur wann es blöd wehtut und was ich alles nicht machen kann - hehe. Also eine superfeine Ausrede, die zur Abwechslung auch fein wehtut.

Der einzige Vorteil: Sollte das nicht-Date in den nächsten Tagen stattfinden und alles da weiterlaufen, wos letztens in der Früh aufgehört hat, wer weiß, vllt hatten die Schmerzen ja doch einen Sinn...

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