Freitag, 11. November 2005
Ernüchternd
Ein Telefonat führen, zudem man seit Tagen nicht gekommen ist, auf das man sich gefreut hat. Nicht recht dazu zu kommen, über das zu reden, was man vorhatte und letztendlich reintheatert zu werden, über was zu jammern. Oder was sich zumindest danach anhört.
Mitte im Satz ein "baba" und dann das Besetztzeichen. Manchmal weiß ich wirklich nicht - was läuft, falsch läuft, anders läuft, gar nicht läuft.

Außerdem läßt sich mein Apparat auch supergut anrufen. Mal nur so nebenher bemerkt. Steht nirgends wo geschrieben, daß immer ich anrufen muß. Hmm : (

Verwirrt und enttäuscht. Das schreit nach einem Kakao.

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Freier Tag (fast)
Sehr ungewohntes Gefühl derzeit.
Nachdem ich die ganze Woche von Früh bis Mittag arbeiten war und dann noch ab Nachmittag oder Abend Kunden hatte, heute mal wirklich ab halb elf frei.

Zunächst auf der Bank alles anstehende mit der (wiedergefundenen) Karte erledigt und dann ENDLICH Lebensmittel eingekauft. Seit einer Woche war der Kühlschrank leer.
Bis auf ein Viertel Tomatenmarktube, Margarine, 2 Restlöffel Marmelade, mit Zitronen gefüllte Oliven und Sojasauce.

Schon beim Einpacken der Lebensmittel Rückenschmerzen bekommen. Noch bevor ich überhaupt vollgepackt wie ein Grautier das Wagerl zurück geschoben hab.
Den frühen Nachmittag verschlafen (soweit das geht, wenn man alle 20 min panisch hochschreckt, weil man sich einbildet in die Arbeit flitzen zu müssen), sämtliche aufgezeichneten Sendungen endlich angeschaut und Lasagne gemacht.

Und das Beste ist - streßfrei den Puter anwerfen. Jetzt geht's ans Blognachlesen, Zeitunglesen, arbeiten, Buchhaltung packen. Es lebe das Wochenende : )

Vielleicht schaff ichs sogar heute mal länger als bis 22h die Augen offen zu halten - hehe.

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Donnerstag, 10. November 2005
Ausgang
hatte gestern ein chinesischer Schopfhund und (s)ein Hängebauchschwein.
In der Innerstadt.
Ein echter Tierliebhaber ist, wer seine Viecher in den Betonjungel scheissen läßt.
An einem Grashalm oder Baum könnten ja Viren lauern.

Trotzdem ein lustiges Paar.

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Dienstag, 8. November 2005
Organisationsprobleme
Die meiste Zeit, wenn mir was zum Bloggen einfällt, bin ich weit von einer Kiste entfernt. Sitz ich dann doch zur Abwechslung mal geplagt vom schlechten Gewissen ein wenig online passiert auch nichts. Die Schuld ist zu groß, der Wille zu klein und derzeit paßt nix.

Seminar muß heute ausfallen. Ich schaffs technisch sowieso nicht pünktlich hin. Von Langenzersdorf bis gegen Mitte der Stadt ist "a breida Weg". Dazu kommt, daß es bis 15h veranschlagt ist. Selbst wenn wir früher aufhören wird es knapp. Um 15.45 muß ich von zu Hause los gegen Arbeit. Ich hätt daher gern 2 Stunden Zeit um paar Sachen zu arrangieren und wenigstens mal was zu essen.

Ich schaffs nicht mal mich vorzubereiten. Wär ich letzten Mittwoch nicht bis spät in die Nacht gesessen, gäbs in einer Stunde ein Desaster. Morgen noch einmal so eine Nacht einlegen, gleich für zwei Kunden diesmal.

Unverständnis vom Mamazwerg. Unverständnis seit gestern Abend auch von mir. Aber zerreißen kann ich mich nicht. Will ich auch nicht. So ist das.

Auch anbetracht dessen, daß mein Septembergeld direkt an die Studiengebühren geflossen sind und ich von Luft allein (wär sie auch mit noch so viel Liebe gemischt) meine Rechnungen nicht bezahlen kann. Sparschwein macht Diät.
Danke noch mal an alle, die solche "Volks"verdtrehter wählen. Gesagt hattens sie's ja schon vorher. *zuck*

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