Freitag, 14. Oktober 2005
Das untypische Faultier
Daß mir das "Schuhgen" fehlt hab ich an anderen Stellen schon mal erwähnt.
Heute war ich Haare schneiden. Zwischen Betreten und Verlassen des Salons vergingen 10 Minuten. Maximal. Einmal kurz die Haare ansprühen, 5x raufgesteckt, 1x aufgestanden, dazwischen geschnipserlt und fertig war ich. Kostenpunkt – sogar unter dem was mancher Herr so im Laden läßt. Gut, will mal net so sein, inkl. Trinkgeld (das fiel gut aus) 15 Euro.

Das Faultier, gar nicht so faul, ist auch früh morgens recht fix. Innerhalb von 15 Minuten kann ich das Haus verlassen. Vom Bettverlassen bis zum Verschließen der Wirtschaftstür versteht sich. In der Zeit wird geduscht, gegebenenfalls werden sogar die Haare gewaschen, Zähne geputzt, abgetrocknet, frisches Gewand angezogen, even. fönen UND wenn ich ganz gut drauf bin gibt’s sogar Frühstück.
Ich kann das beweisen *g*

Wirklich shoppen war ich schon lange nicht mehr. Allein macht das keinen Spaß nicht.
Nach der Mail war ich sogar heute ganz gegen alle Gewohnheit allein bei IKEA. Allerdings auch nur Gutschein einlösen.

Und das Nutellaglas steht noch immer verschlossen auf dem Reserveplatz. Aber der Winter kommt ja dann bald und kalte Zeiten fordern herzerwärmende Maßnahmen : )

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Donnerstag, 13. Oktober 2005
Der Sucht gefröhnt
Nach der Arbeit zu einem Baumarkt gefahren. Die Auswahl war nicht berauschend, der Preis genau mein Limit. Dabei warteten zu Hause eh schon an die mittlerweile 22 Stiefmütterchen aufs Einpflanzen.
Wohin die alle sollten war bis dato noch unklar, da die Pflanzen vorm Fenster ganz fein tun und auch sonst noch sehr viel blüht.

Irgendwann dann endlich aufgerafft, eine erboste Meiserlbande verscheucht und mal jedes Pflanzerl auf seinen zukünftigen Platz gesetzt.

Paar andere Pflanzen umgesetzt, paar freie Stellen ausgefüllt und mal allerhand Blätter eingesammelt. Im Finstern endlich fertig geworden und noch fix gegossen.
Mal sehen, wies bei Tageslicht aussehen wird. Und was die Bande dazu sagt : ) Immerhin lass ich ihnen noch paar Tage das Vogelbad und sie haben jetzt unheimlich viel zum Zupfen Spielen.

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Mittwoch, 12. Oktober 2005
Stundenlang am Telefon
hängen bis der Zeiger deutlich nur noch 4 Stunden Schlaf vorhersagt, weiter reden bis sich in Japan Leben regt und letztendlich nur noch knappe 2 Stunden Schlaf überbleiben, führt unweigerlich zu Verwirrung beim Weckerläuten.

Den restlichen Tag schlafend zubringen, wieder nichts wirklich erledigen und vom schlechten Gewissen geplagt werden - selber schuld. Faulheit siegt.

Nächste Woche hab ich mich hoffentlich an die Umstellung gewöhnt, denn die Arbeit macht Spaß.
Da stimmt sogar die Aussicht auf längeren Schlaf in 6 Wochen traurig.

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