... newer stories
Sonntag, 14. August 2005
Fluchtresümee
sid, 12:51h
* Hat ja alles keinen Sinn, erwischen tun sie mich dennoch einmal.
* Flüchten ist nicht immer billig und zu Hause vergammelt das Futter.
* Die Milch hat sich auch nicht gehalten, kein Kakao für mich ; (((
* In einer Stunde mal vorsichtig nachsehen, welche Lebensmittel sich noch schmollend verabschiedet haben. Zum Einkaufen für mich kam ich gar nicht, bloß die Hoppler haben kräftig abgestaubt.
* Einmal Handy ganz ausschalten bringt nur Vorwürfe. Zwei Abende das Handy ausschalten noch viel mehr.
* Sämtliche Lieblingssendungen auf Video aufzunehmen ist zwar schlau, aber wenn man die Sonntagssendungen überspielen muß und noch immer zu wenig Platz ist, war man eindeutlich zu lange flüchtig.
* Weckerlos aus dem Schlaf ausschrecken und panisch auf die Uhr sehen & den Anruf erwarten zeigen eindeutige unerwünschte Konditionierung.
* Stille kann unheimlich schön sein.
* Flüchten ist nicht immer billig und zu Hause vergammelt das Futter.
* Die Milch hat sich auch nicht gehalten, kein Kakao für mich ; (((
* In einer Stunde mal vorsichtig nachsehen, welche Lebensmittel sich noch schmollend verabschiedet haben. Zum Einkaufen für mich kam ich gar nicht, bloß die Hoppler haben kräftig abgestaubt.
* Einmal Handy ganz ausschalten bringt nur Vorwürfe. Zwei Abende das Handy ausschalten noch viel mehr.
* Sämtliche Lieblingssendungen auf Video aufzunehmen ist zwar schlau, aber wenn man die Sonntagssendungen überspielen muß und noch immer zu wenig Platz ist, war man eindeutlich zu lange flüchtig.
* Weckerlos aus dem Schlaf ausschrecken und panisch auf die Uhr sehen & den Anruf erwarten zeigen eindeutige unerwünschte Konditionierung.
* Stille kann unheimlich schön sein.
Kassette ist mittlerweile durchgesehen, der Abfluß fließt wieder einwandfrei ab und der Kohlmeiserich hat mir heute zwei Mal ein Ständchen gebracht.
... verpflanzen (3 Kommentare) ... bewässern
Wiedersehen
sid, 12:23h
Gestern nach der Arbeit zu einem Mittelalterfest gefahren. Zusammen mit Menschen, die mir sehr nahe stehen. An den Ort, an dem mein Drahteserl mich abgeworfen hat. Der Ort, der für die Geschichte des Landes entscheidend war. Ein Ort mit Geschichte, ein Ort der Schlachten.
Nachdem wir die schwulen Schildkröten abgeliefert und die Mägen gestärkt hatten, ging es los. Dazwischen kam noch ein Anruf, die Tochter würde nachkommen.
Meine Kindergartenfreundin. Die Freundin, die mich etliche Freundschaften gekostet hat. Die Freundin, die spitze darin ist zu fordern und zu nehmen, aber nicht zu geben. Die Freundin, der ich einmal deutlich die Meinung gesagt hab, die es nicht verstanden hat. Der einzige Mensch, mit dem ich gebrochen habe, obwohl mich das bis heute belastet, aber unterm Strich für mich das Beste war.
Das Treffen verlief sehr friedlich. Sehr unpersönlich auch, aber das war für die Situation wohl das Beste. Fünf Jahre ist es nun her. Ein wenig seltsam sie mit Kind zu sehen. Nächste Woche wird ihre Tochter ein Jahr alt. Die Zeit vergeht...
Das Beste an dem Mittelalterfest war, daß es keine Handyempfang gab. Nur an den zwei Eingängen gab es Netz, aber nur aus dem Nachbarland. Das hat viele Leute abgeschreckt, die ganze Zeit an der Gurke zu hängen. Sehr entspannend. Zudem mein Handy sowieso abgedreht war. Einmal 9 Stunden lang nichts von dem Drama, vor dem ich die letzten Abende geflohen bin, mitbekommen, mich dem ganz offiziell entziehen.
Es war ziemlich erholsam und schön, mit Menschen zusammen zu sein, die einen bedingungslos mögen.
Nachdem wir die schwulen Schildkröten abgeliefert und die Mägen gestärkt hatten, ging es los. Dazwischen kam noch ein Anruf, die Tochter würde nachkommen.
Meine Kindergartenfreundin. Die Freundin, die mich etliche Freundschaften gekostet hat. Die Freundin, die spitze darin ist zu fordern und zu nehmen, aber nicht zu geben. Die Freundin, der ich einmal deutlich die Meinung gesagt hab, die es nicht verstanden hat. Der einzige Mensch, mit dem ich gebrochen habe, obwohl mich das bis heute belastet, aber unterm Strich für mich das Beste war.
Das Treffen verlief sehr friedlich. Sehr unpersönlich auch, aber das war für die Situation wohl das Beste. Fünf Jahre ist es nun her. Ein wenig seltsam sie mit Kind zu sehen. Nächste Woche wird ihre Tochter ein Jahr alt. Die Zeit vergeht...
Das Beste an dem Mittelalterfest war, daß es keine Handyempfang gab. Nur an den zwei Eingängen gab es Netz, aber nur aus dem Nachbarland. Das hat viele Leute abgeschreckt, die ganze Zeit an der Gurke zu hängen. Sehr entspannend. Zudem mein Handy sowieso abgedreht war. Einmal 9 Stunden lang nichts von dem Drama, vor dem ich die letzten Abende geflohen bin, mitbekommen, mich dem ganz offiziell entziehen.
Es war ziemlich erholsam und schön, mit Menschen zusammen zu sein, die einen bedingungslos mögen.
... verpflanzen (0 Kommentare) ... bewässern
Donnerstag, 11. August 2005
Ich hab's beendet
sid, 09:28h
Seit Sonntag vormittag gehört mein Leben nicht mehr mir.
Es reißt mich zwischen Telefonaten und Hoppler versorgen hin und her. Was sie will, was er will und ich mitten drin (auf dem Bauch rutschend den abgeposchten Hasen suchen).
Ich hab es weder geschafft zum Arzt zu gehen, die Bank erwartet mich auch sehr dringend, das Supersonderangebot hab ich verpaßt, Wäsche waschen unmöglich, nicht mal vor den Lieblingssendungen abhängen war drin. Die Wohnung sah bis gestern Nacht aus zum Speiben.
Die Tage und die Nächte waren geprägt von den Gesprächen und den Hopplern. Mittlerweile träum ich nur noch davon.
Gestern hab ich dem ein Ende gesetzt, der Hinhalterei, dem "ihm nicht sagen, was Sache ist". Ich finde das nicht fair, auch wenn es nicht meine Sache ist, aber der Handyterror während der Arbeitszeit war nicht mehr auszuhalten. Und war ich endlich zu Hause ging's ja dort weiter. Ich hab ihm gesagt was Sache ist, nachdem sie mir zuvor erklärt hat, jemand würde es ihm am Wochenende beibringen. Sie hat es wem andren aufs Aug gedrückt, statt es selber zu machen. Herzrausreißen abzugeben find ich ziemlich scheiße.
Ich hab mein Leben wieder ein wenig an mich gerissen. Seine Warterei beendet. Den Gefallen hab ich ihm getan, nicht ihr.
Die Wohnung sieht wieder wohnlich aus. Mal sehen, ob ich heute mich endlich mal um die Pflanzen kümmern kann. Und am Wochenende bin ich nur per Anrufbeantworter erreichbar...
Es reißt mich zwischen Telefonaten und Hoppler versorgen hin und her. Was sie will, was er will und ich mitten drin (auf dem Bauch rutschend den abgeposchten Hasen suchen).
Ich hab es weder geschafft zum Arzt zu gehen, die Bank erwartet mich auch sehr dringend, das Supersonderangebot hab ich verpaßt, Wäsche waschen unmöglich, nicht mal vor den Lieblingssendungen abhängen war drin. Die Wohnung sah bis gestern Nacht aus zum Speiben.
Die Tage und die Nächte waren geprägt von den Gesprächen und den Hopplern. Mittlerweile träum ich nur noch davon.
Gestern hab ich dem ein Ende gesetzt, der Hinhalterei, dem "ihm nicht sagen, was Sache ist". Ich finde das nicht fair, auch wenn es nicht meine Sache ist, aber der Handyterror während der Arbeitszeit war nicht mehr auszuhalten. Und war ich endlich zu Hause ging's ja dort weiter. Ich hab ihm gesagt was Sache ist, nachdem sie mir zuvor erklärt hat, jemand würde es ihm am Wochenende beibringen. Sie hat es wem andren aufs Aug gedrückt, statt es selber zu machen. Herzrausreißen abzugeben find ich ziemlich scheiße.
Ich hab mein Leben wieder ein wenig an mich gerissen. Seine Warterei beendet. Den Gefallen hab ich ihm getan, nicht ihr.
Die Wohnung sieht wieder wohnlich aus. Mal sehen, ob ich heute mich endlich mal um die Pflanzen kümmern kann. Und am Wochenende bin ich nur per Anrufbeantworter erreichbar...
... verpflanzen (0 Kommentare) ... bewässern
Mittwoch, 10. August 2005
Das gebuchte Faultier #2
sid, 15:49h
Und wieder ist es soweit - Kundenausflug.
Heute gehts in den ZooVerwandteAffen schauen.
Heute gehts in den Zoo
... verpflanzen (0 Kommentare) ... bewässern
... older stories

Mit freundl. Genehmigung von
