Samstag, 2. Juli 2005
Hundecontest - letzte Anmeldungen
So, ich hab nochmal nachgesehen, wer wen bis jetzt so gemeldet hat.

Meldungen angenommen hab ich von Frau Kinky, Peter Pan (der eine Link geht nicht), Kookie, Wise.up, Sven und Spirit.

Nicht reingenommen werden alle "Hot Dog" Bilder. Einfacher Grund, eigentlich wollte ich ausgefallene Hunderassen sehen, das hab wohl bis jetzt nur ich geschafft. Na ja...

Ich würd sagen bis nächsten Samstag (9. Juli) läuft noch die Anmeldefrist, dann kommt der Contest.

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Duster
ist es draußen, ist es in mir drinnen. Mag nicht drüber reden.
Liegt auch daran, daß ich nicht sicher bin, ob mein Blog nicht entdeckt wurde. Sollte ich dann was sagen, wird die Sache noch schlimmer.

Seit einer halben Stunde versuch ich mich aus dem Loch zu ziehen. Frischen Tee hab ich gemacht. Zwischen zwei Sorten hatte ich die Wahl. Tee hab ich mehr, aber bei den zwei Sorten weiß ich, daß meine Laune besser wird. Die Entscheidung ist gefallen, ich nehme den Tee, den ich selbst entdeckt hab. Keine Abhängigkeit von wem anderen, um sich selber wieder ein wenig besser zu fühlen.

Lieblingshäferl rausgestellt, das heitert möglicherweise auch auf. Zwei Kerzerln anzünden, damit´s hier nicht so düster ist. Frühstück wird aus Ciabatta mit Orangenmarmelade bestehen. Die hilft sicher auch.
Was für ein Tag. Er kann nur noch besser werden. Ich werd mich später aufraffen und in Gesellschaft begeben. Muß auch solche Stunden geben, was soll's. Und in paar Stunden sieht die ganze Welt eh wieder anders aus.

Gerade meldet sich die Gesellschaft, wann mit mir zu rechnen ist und macht sicher gleich Druck. Fühl mich schon ein Eizerl besser.

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Freitag, 1. Juli 2005
Loch im Bein
Seit heute Vormittag. Von dem Stein im Bein.

Den haben die Schwestern mit der Pinzette herausoperiert.
Zuerst ist der Stein natürlich weiter hineingerutscht. Taktisch lag er günstig – genau auf der Schwellung, darunter ist noch zusätzlich ein Bluterguß.

Wie ein Splitter sah er aus. Deswegen wollte ich ihn auch rauswachsen lassen. No way – die Schwester hatte angebissen. Blutgeil wie ein Vampir grinste sie mich an, es gab kein Entkommen. Schon davor hat sie wild mit der Pinzette am Schorf herumgezupft. "Wah, nein das ist drunter noch nicht zu... " - Sie reißt an: "Jetzt seh ich's auch", als das Blut gleich geflossen ist.

Ich war knapp vorm Umkippen, als der Stein endlich draußen war. Schlecht war mir noch nach über einer Stunde. Wie der Eisberg von der Titanic. An der Oberfläche so unschuldig klein hinterließ er ein ziemliches Loch.

Daneben noch ein Stein (auch Rollsplitt), den haben wir aber auf Montag verschoben. Den heutigen Übeltäter hab ich mir einpacken lassen. Mal sehen, ob ich ihn mal gescannt bekomme. Immerhin darf ich offiziell an der Kruste rumzupfen und klares Wasser dran lassen. Und da die Wunde seit gestern trocken ist, werd ich heute unverschämt NICHT auf dem Rücken schlafen : )

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"Mein Vater hat sich ausgesperrt."
Entschuldigung einer Kollegin, die kurz mal zur Rettung aufbrach. Aber nicht einfach so ausgesperrt. In Unterhosen ausgesperrt.
Ich stelle mir das bildlich vor: Älteres Herr steht nur mit Unterhosen bekleidet auf dem Gang. Mit was telefoniert er dann? Gut, diese Überlegung beiseite schieben, von wem aus telefoniert er, was sagt die Person zu der beinahe Nacktheit?

Die Kollegin kehrt nach kurzer Zeit zurück. Die Nachbarin hätte geläutet, ob er auf ein paar Palatschinken rüber kommen wolle. Er habe dann die Tür offen gelassen, die später zugefallen sei.

Warum die Nachbarin keinen Reserveschlüssel hat, fragt jemand. Das wußte die Kollegin auch nicht, früher einmal hatte die Nachbarin einen. Da wär wohl vielleicht was vorgefallen, oder kein Vertrauen mehr. "Wenn er in Unterhosen zum Essen rübergeht steckt möglicherweise mehr dahinter". Schallendes Gelächter. Wenigstens haben wir es lustig in dem Zimmer, obwohl ich noch immer nicht in den Kopf bekommen, wie man sich so gut wie nackig an einen Tisch setzen kann. Nicht mal im Urlaub hab ich für so was Verständnis. Aber ich will auch mein Essen genießen und nicht sämtliche Brusthaare meines Vis-à-vis zählen oder Brüste ins Essen hängen sehen.

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Freitag, 1. Juli 2005
Ganz rot ist das Bein.
Nicht überall, nur um das Gitter herum. Heute morgen fing´s an. Ich hab nichts dagegen, daß die Wunde juckt. Das ist gut so, was juckt heilt (hat meine Oma immer gesagt).
Allerdings juckt auch die Haut. Drumherum. Das find ich weniger gut.

Heute morgen hab ich's mit Kompensationskratzen versucht. Einmal rundherum bis alles schön rot war und dann durchs Duschen abgelenkt.
Während der Arbeit hab ich mich mehrfach dabei ertappt, an der guten Hose in Kniehöhe heftig zu reiben. Nicht so gut für die Hose.

Seit ich jetzt zu Hause bin macht mich die Haut irre. Keine Ablenkung mehr. Schon drei Mal hab ich den überaus geduldigen Mamazwerg beim Packen gestört, reingeraunzt ins Telefon, dabei wild weiter gekratzt. Creme draufgeschmiert, kein Erfolg. Mit einem feuchten Tuch gewischt. Dreißig Sekunden Ruhe. Mittlerweile sicht das Sechseck wild aus. Calcium hab ich auch schon intus.

Mich wundert's ja nicht: Sonnencreme noch vom Unfalltag, vorgestern die Salbe im Spital, davor ich mit der Rescue Creme ein wenig und der ganze Mischmasch inklusive Schweiß den Temperaturen ausgesetzt. Zusätzlich war's heute so richtig fein schwül. Juhu – da muß die Haut doch überreagieren.

Jetzt sitz ich hier, Balkontür offen, und friere vor mich hin. Ich will mir nix anziehen, die Türe nicht schließen. Ganz eigentlich schon. Aber das Frieren lenkt ein wenig ab, sonst hängt morgen die Haut in Fetzen runter. Hoffentlich wird morgen die Haut gereinigt, sonst weiß ich nicht, wie ich über den Tag komm. Dieser Gedanke ist das Einzige, was noch zwischen dem Juckreiz und meinen Nägeln steht.

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