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Donnerstag, 9. Juni 2005
Noch ein komischer Test
sid, 22:30h
| You Were Actually Born Under: |
![]() You're very compassionate and protective of those you love, sometimes too protective. Your home is really your castle, and you make sure your home is comfortable and well furnished. You don't like to argue - and you prefer a quiet, peaceful life. You are most compatible with a Goat or a Pig. |
| You Should Have Been Born Under: |
![]() No worries, you're not really pig-like in your personality. (Though you have been known to have a healthy appetite!) You are highly intelligent - forever studying and gaining knowledge. You have a heart of gold and you are appreciated by many. You are most compatible with a Rabbit or Goat. |
Wieso sollte ich dann mein Sternzeichen wechseln, wenn ich mit mir eh kompatible wär *grübel*
Also, daß ich es gerne ruhig hab im Leben, mag ja sein, aber daß ich nicht diksutiere wär meiner Umwelt neu *lach*
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Mittwoch, 8. Juni 2005
Hendi klingelt,
sid, 22:48h
Godot ruft an...
Zuerst kommt ein wenig Freude bei mir auf. Genau solange, solange ich glaube, es würde wirklich um mich geht. Oder darum mich zu hören. Es dauert nicht lange, da weiß ich, daß es mal wieder DER typische Anruf ist. Er sitzt im Auto. Somit hat er Zeit. Vor allem ist ihm fad. Das alles sagt er nicht. Zeit hat er ja deswegen auch nicht immer, aber wenn, dann klingelt er durch. Ich bin die Notlösung. Wenn alle anderen abgehackt, zurückgerufen sind. Das behaupte ich. Er würde es vermutlich bestreiten. "Du mußt mich wachhalten, sonst schlaf ich ein. Beim Autofahren wär das nicht so gescheit. Wär mir vorhin eh schon passiert.
Bist Du sauer auf mich? Du klingst so komisch…" – "Nein, nicht mal das grad. Sogar Du bist mir im Moment wurscht. Auch, daß ich vllt sauer bin." – "Ich nehm an, das Klassentreffen hat Dir nicht so gefallen." Na was soll ich DARAUF sagen? "Mir fehlen die Worte. Doch eines hab ich für Dich um es zu beschreiben. Typisch. Typisch für die Treffen, von denen Du mir kurzfristig erzählt hast. Mit der einzigen Änderung, daß ich diesmal nicht zum Kotzen nach Nikotin gestunken hab."
Er erzählt vom restlichen Abend. Wie lange sie noch fort waren. Wie betrunken sie waren. Wer was jetzt so tut. Viel erzählt er nicht. Hat er sich nicht gemerkt oder ihn nicht interessiert. Oder nur nebenher aufgeschnappt. Letztendlich waren sie dann noch zu dritt saufen. M., Godot und der dritte Kerl, der beim Treffen dabei war. Über den reden wir dann. Vieles gibt es nicht. Nichts, was ich nicht schon auf der Beerdigung mit einem Ohr mitbekommen hätte. Zu viele Drogenexperimente, dadurch ausgelöste Schizophrenie. Oder war sie schon da und durch die Drogen kamen sie raus. Ich weiß es nicht. Ich frag da auch nicht nach. Er wär in einer Anstalt in Thailand gewesen. Godot schaudert. Er will sich das nicht einmal vorstellen. Ich dachte, er wär dort im Gefängnis gewesen. Aber vllt verwechsel ich das auch nur mit einem Film.
Godot redet über NOVAROCK. Er fährt mit M. hin. Natürlich M. Immer M. M., der besoffen seine Freundin ausgezogen und Godot angeboten hat. Was soll ich dazu sagen… Daß ich es die nächsten Tage warm haben werd und nicht im Schlamm rumhupfen muß. *g* Und daß ich Peter Pan dabei viel Spaß wünsch und an sein Dosenfutter denken werd. Das alles sag ich nicht. Nächste Woche hat Godot wohl Zeit. Ich erwähne den Ausverkauf bei IKEA. Das ist das Stichwort und sein Akku gibt eine halbe Minute später auf.
Eigentlich hab ich seit Stunden Hunger. Ganz eigentlich hätt ich gern, daß mir jemand fixfertig das Essen auf den Tisch stellen. Ganz ganz eigentlich würd es schon eine Pizzamann Pizza tun. Eigentlich fühl ich mich grad wie im Jammertal.
Zuerst kommt ein wenig Freude bei mir auf. Genau solange, solange ich glaube, es würde wirklich um mich geht. Oder darum mich zu hören. Es dauert nicht lange, da weiß ich, daß es mal wieder DER typische Anruf ist. Er sitzt im Auto. Somit hat er Zeit. Vor allem ist ihm fad. Das alles sagt er nicht. Zeit hat er ja deswegen auch nicht immer, aber wenn, dann klingelt er durch. Ich bin die Notlösung. Wenn alle anderen abgehackt, zurückgerufen sind. Das behaupte ich. Er würde es vermutlich bestreiten. "Du mußt mich wachhalten, sonst schlaf ich ein. Beim Autofahren wär das nicht so gescheit. Wär mir vorhin eh schon passiert.
Bist Du sauer auf mich? Du klingst so komisch…" – "Nein, nicht mal das grad. Sogar Du bist mir im Moment wurscht. Auch, daß ich vllt sauer bin." – "Ich nehm an, das Klassentreffen hat Dir nicht so gefallen." Na was soll ich DARAUF sagen? "Mir fehlen die Worte. Doch eines hab ich für Dich um es zu beschreiben. Typisch. Typisch für die Treffen, von denen Du mir kurzfristig erzählt hast. Mit der einzigen Änderung, daß ich diesmal nicht zum Kotzen nach Nikotin gestunken hab."
Er erzählt vom restlichen Abend. Wie lange sie noch fort waren. Wie betrunken sie waren. Wer was jetzt so tut. Viel erzählt er nicht. Hat er sich nicht gemerkt oder ihn nicht interessiert. Oder nur nebenher aufgeschnappt. Letztendlich waren sie dann noch zu dritt saufen. M., Godot und der dritte Kerl, der beim Treffen dabei war. Über den reden wir dann. Vieles gibt es nicht. Nichts, was ich nicht schon auf der Beerdigung mit einem Ohr mitbekommen hätte. Zu viele Drogenexperimente, dadurch ausgelöste Schizophrenie. Oder war sie schon da und durch die Drogen kamen sie raus. Ich weiß es nicht. Ich frag da auch nicht nach. Er wär in einer Anstalt in Thailand gewesen. Godot schaudert. Er will sich das nicht einmal vorstellen. Ich dachte, er wär dort im Gefängnis gewesen. Aber vllt verwechsel ich das auch nur mit einem Film.
Godot redet über NOVAROCK. Er fährt mit M. hin. Natürlich M. Immer M. M., der besoffen seine Freundin ausgezogen und Godot angeboten hat. Was soll ich dazu sagen… Daß ich es die nächsten Tage warm haben werd und nicht im Schlamm rumhupfen muß. *g* Und daß ich Peter Pan dabei viel Spaß wünsch und an sein Dosenfutter denken werd. Das alles sag ich nicht. Nächste Woche hat Godot wohl Zeit. Ich erwähne den Ausverkauf bei IKEA. Das ist das Stichwort und sein Akku gibt eine halbe Minute später auf.
Eigentlich hab ich seit Stunden Hunger. Ganz eigentlich hätt ich gern, daß mir jemand fixfertig das Essen auf den Tisch stellen. Ganz ganz eigentlich würd es schon eine Pizzamann Pizza tun. Eigentlich fühl ich mich grad wie im Jammertal.
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Einen Film zum Entwickeln bringen,
sid, 19:45h
an den man sich eigentlich gar nicht mehr erinnert, also an den Film schon, die Fotos drauf nicht, ist spannend. Oder vielmehr das Abholen.
Irgendwie scheint entweder in Spanien die Sonne extrem anders, oder ich blicks nicht. Beim ersten Spanienfilm war schon alles so merkwürdig. Von den Farben her... Allerdings, und jetzt wird's interessant, hab ich doch TATSÄCHLICH die Kohlmeiserich Bilder gefunden (und die sind vollkommen ok). Also Bilder von ihm sind dabei gewesen. Ein wahrlich chicer kleiner Kerl. Ich muß jetzt dringend jemand mit Scanner suchen, damit zumindest Peter Pan weiß, wie der Kleine aussieht. (Wenn Godot die Bilder bekommt, dann dauert das aber vllt Jahre...)
Beim Baden hab ich ihn leider nicht erwischt, aber dafür auf der Wanne sitzend, beim Schimpfen, beim Futtern und beim Schauen : )
Irgendwie scheint entweder in Spanien die Sonne extrem anders, oder ich blicks nicht. Beim ersten Spanienfilm war schon alles so merkwürdig. Von den Farben her... Allerdings, und jetzt wird's interessant, hab ich doch TATSÄCHLICH die Kohlmeiserich Bilder gefunden (und die sind vollkommen ok). Also Bilder von ihm sind dabei gewesen. Ein wahrlich chicer kleiner Kerl. Ich muß jetzt dringend jemand mit Scanner suchen, damit zumindest Peter Pan weiß, wie der Kleine aussieht. (Wenn Godot die Bilder bekommt, dann dauert das aber vllt Jahre...)
Beim Baden hab ich ihn leider nicht erwischt, aber dafür auf der Wanne sitzend, beim Schimpfen, beim Futtern und beim Schauen : )
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Kindereien
sid, 14:50h
Donnerstag war ein ereignisreicher Tag. Der Sohn einer Kollegin hat sich den Radiergummi in die Nase geschoben und bekommt ihn nicht mehr raus. Auch der Schularzt kann nicht helfen. Dort wartet er auf seine Mutter, die sich gleich auf den Weg macht.
Am nächsten Tag erfahren wir mehr. Im Spital wurde eine Endoskopie durchgeführt, aber gefunden wurde nicht. Der Radiergummi ist weg. In der Nase steckte er um ein Mädchen zu erschrecken. Kleine Sünden, ich sag's ja.
Zwei Tage lang ist es DAS Gesprächsthema was Kinder so anstellen. Beim Essen am Freitag auch. Donnerstag war es der Coke Light Mensch. Es tun sich mir Abgründe auf. Es ist sehr amüsant zu hören, was andere so in ihrer Kindheit getan haben. Von Erbsen in der Nase um sie nicht essen zu müssen wird erzählt. Beim Essen gibt’s dann eine Geschichte von einem Spaghetto, zwischen Nase und Gaumen durch den Rachen gezogen wurde – selbige Geschichte hat der nächste auf Lager, bloß mit einem Kondom. Ich kann mich nur noch wundern…
Wir waren da etwas schlauer, als der Sohn der Kollegin. Ich war 6 oder 7 Jahre alt. Am Mittwoch durften viele Kinder früher von der Schule heimgehen. Da war Theater der Jugend. Die anderen, zu denen ich die nächsten 8 Jahre zählte, mußten so lange wie immer bleiben. In der verbleibenden Zeit wurde dann gemalt, gebastelt usw.
An dem speziellen Tag malten Kleinsid und Kumpanin eifrig. Das Wasser war schon schön verfärbt. Kleidsid gab vor das Farbwasser zu trinken. Ebenso die Kumpanin. Und dann hatten wir doch wirklich einen Dummen gefunden, der das Wasser tatsächlich trank. War das ein Theater dann. Sofort zur Krankenstation und so weiter.
Tja, wir waren halt schlauer, oder auch nur einfach sehr überzeugend : )
Am nächsten Tag erfahren wir mehr. Im Spital wurde eine Endoskopie durchgeführt, aber gefunden wurde nicht. Der Radiergummi ist weg. In der Nase steckte er um ein Mädchen zu erschrecken. Kleine Sünden, ich sag's ja.
Zwei Tage lang ist es DAS Gesprächsthema was Kinder so anstellen. Beim Essen am Freitag auch. Donnerstag war es der Coke Light Mensch. Es tun sich mir Abgründe auf. Es ist sehr amüsant zu hören, was andere so in ihrer Kindheit getan haben. Von Erbsen in der Nase um sie nicht essen zu müssen wird erzählt. Beim Essen gibt’s dann eine Geschichte von einem Spaghetto, zwischen Nase und Gaumen durch den Rachen gezogen wurde – selbige Geschichte hat der nächste auf Lager, bloß mit einem Kondom. Ich kann mich nur noch wundern…
Wir waren da etwas schlauer, als der Sohn der Kollegin. Ich war 6 oder 7 Jahre alt. Am Mittwoch durften viele Kinder früher von der Schule heimgehen. Da war Theater der Jugend. Die anderen, zu denen ich die nächsten 8 Jahre zählte, mußten so lange wie immer bleiben. In der verbleibenden Zeit wurde dann gemalt, gebastelt usw.
An dem speziellen Tag malten Kleinsid und Kumpanin eifrig. Das Wasser war schon schön verfärbt. Kleidsid gab vor das Farbwasser zu trinken. Ebenso die Kumpanin. Und dann hatten wir doch wirklich einen Dummen gefunden, der das Wasser tatsächlich trank. War das ein Theater dann. Sofort zur Krankenstation und so weiter.
Tja, wir waren halt schlauer, oder auch nur einfach sehr überzeugend : )
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Dienstag, 7. Juni 2005
Mehr als positiv
sid, 14:33h
war das heutige Telefonat mit dem Helpdesk. Das ist nicht üblich. Allerdings hat sich die Einstellung der Mitarbeiter wirklich sehr gebessert. Ich kann das beurteilen, ich bin schon länger dort Kunde, als es den aktuellen Namen gibt und hab zu viel dort erlebt. Angefangen zu zahlen hab ich noch bei Teleweb. Das war zu einer Zeit, als man ungefähr den momentanen Preis plus der Schilling-Null bezahlt hat. Mit dem Teuro wurde der Preis fast verdoppelt, an der Leistung – na ja. Ich hab soviel verschiedene Briefköpfe von der Firma erhalten, daß es jedes Mal wieder eine Überraschung war.
Jedenfalls hatten wir das eigentliche Problem nach 30 Sekunden beseitig. Da fiel mir nämlich ein, woran es das letzte Mal lag. Die nächsten 10 Minuten haben wir gemütlich geplaudert. Wirklich ein Traum, gleich eine freie Leitung zu bekommen ohne 35 Minuten lang viel zu laute nervige (Sex-)Werbung zu hören, ein superfreundlicher Mitarbeiter, extrem hilfsbereit, warme angenehme Stimme. Deutscher Akzent. Faultierschmelz.
Die Sonne scheint, meint er. Ja, hier jetzt auch.
Jedenfalls hatten wir das eigentliche Problem nach 30 Sekunden beseitig. Da fiel mir nämlich ein, woran es das letzte Mal lag. Die nächsten 10 Minuten haben wir gemütlich geplaudert. Wirklich ein Traum, gleich eine freie Leitung zu bekommen ohne 35 Minuten lang viel zu laute nervige (Sex-)Werbung zu hören, ein superfreundlicher Mitarbeiter, extrem hilfsbereit, warme angenehme Stimme. Deutscher Akzent. Faultierschmelz.
Die Sonne scheint, meint er. Ja, hier jetzt auch.
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Daß der Schraubenzieher
sid, 02:21h
zu kurz sein würde, wußte ich. Daß er mir aus der Hand rutschen würd, auch. Ebenso, daß die Zange nicht in den Ausguß passen würde. Tja, da helfen dann nur noch kurze zornige Anrufe beim Mamazwerg, zornig wegen der Hilflosigkeit und Angekotzfühlen wegen des vielen Zeugs. Die "Werkzeugkiste" ist gerammelt voll. Fast ausschließlich mit Dingen, die ich nicht und einigen wenigen, die ich selten brauche. Es gibt dann noch Sachen, die öfters zum Einsatz kommen, aber wer braucht schon wirklich 30 Schraubenzieher. Gut, gezählt hab ich sie nicht.
Es war die Idee vom Mamazwerg einen magnetischen Schraubenzieher da reinzustecken. Weil ich irgendwann in einem Anfall sämtliche Strick- und Häkelnadeln losgeworden bin und im ganzen Schrank kein Stück Draht finde.
Der nächste Anruf. Der nächste Schritt wird besprochen, nebenher räum ich die Kiste aus. Da ist auch schon die Rohrzange. Ich kenn mich ja aus. Einer der Vorzüge in einem Frauenhaushalt groß zu werden. Selbst ist das Faultier, warten auf einen Kerl ist sinnlos (siehe Godot). Bis einer mal daher kommen würd, hab ich die Arbeit 5x allein getan. Der Mamazwerg bietet Hilfe an, aber nicht mehr heute.
Der kurze Kampf unter dem Siphon geht an das Brett, dann soll der Dreck halt da bleiben. Erstaunlicherweise geht das erste Geschraube leicht. Beim zweiten Gewinde kurz die falsche Richtung erwischt, dann geht auch das auseinander. Sich genaue Gedanken machen dabei ist nicht angebracht. Siphon umdrehen um an die reingeflutschte Kette zu kommen ist zwar an sich eine gute Idee, aber ob der seltsamen Konstruktion ein längeres Unterfangen. Schließlich gelingt es doch, und der Siphon wird gleich zwecks Reinigung in die Küche entführt, ebenso die Dichtung.
Der Mamazwerg kriegt einen "danke fürs Händchenhalten"-Anruf und der Essig bekommt Arbeit. Mittlerweile ist wieder alles gesäubert an seinem Platz und dicht, die Dichtung hatte trotz Gegenwehr keine Chance gegen mich. An sich war's nicht schlecht, mal den Siphon auszuleeren, nur um diese Uhrzeit hätte es nicht sein müssen. Drin war eigentlich eh nichts, aber jetzt weiß ich das mit Sicherheit. Und das Kasterl ist auch gleich in den Genuß einer Reinigung gekommen – hatte ich sowieso vor : ) Zum Glück hab ich auch beim Telefonieren dem Mamazwerg nicht zum - ganz eigentlich und so - Hochzeitstag gratuliert. Hehe.. das wär wohl nicht gut gekommen. Ich hab leider noch nicht den Löschknopf für nicht mehr gebrauchte Daten in meinem Kopf gefunden. Dafür kann ich mit Werkzeug umgehen...
Es war die Idee vom Mamazwerg einen magnetischen Schraubenzieher da reinzustecken. Weil ich irgendwann in einem Anfall sämtliche Strick- und Häkelnadeln losgeworden bin und im ganzen Schrank kein Stück Draht finde.
Der nächste Anruf. Der nächste Schritt wird besprochen, nebenher räum ich die Kiste aus. Da ist auch schon die Rohrzange. Ich kenn mich ja aus. Einer der Vorzüge in einem Frauenhaushalt groß zu werden. Selbst ist das Faultier, warten auf einen Kerl ist sinnlos (siehe Godot). Bis einer mal daher kommen würd, hab ich die Arbeit 5x allein getan. Der Mamazwerg bietet Hilfe an, aber nicht mehr heute.
Der kurze Kampf unter dem Siphon geht an das Brett, dann soll der Dreck halt da bleiben. Erstaunlicherweise geht das erste Geschraube leicht. Beim zweiten Gewinde kurz die falsche Richtung erwischt, dann geht auch das auseinander. Sich genaue Gedanken machen dabei ist nicht angebracht. Siphon umdrehen um an die reingeflutschte Kette zu kommen ist zwar an sich eine gute Idee, aber ob der seltsamen Konstruktion ein längeres Unterfangen. Schließlich gelingt es doch, und der Siphon wird gleich zwecks Reinigung in die Küche entführt, ebenso die Dichtung.
Der Mamazwerg kriegt einen "danke fürs Händchenhalten"-Anruf und der Essig bekommt Arbeit. Mittlerweile ist wieder alles gesäubert an seinem Platz und dicht, die Dichtung hatte trotz Gegenwehr keine Chance gegen mich. An sich war's nicht schlecht, mal den Siphon auszuleeren, nur um diese Uhrzeit hätte es nicht sein müssen. Drin war eigentlich eh nichts, aber jetzt weiß ich das mit Sicherheit. Und das Kasterl ist auch gleich in den Genuß einer Reinigung gekommen – hatte ich sowieso vor : ) Zum Glück hab ich auch beim Telefonieren dem Mamazwerg nicht zum - ganz eigentlich und so - Hochzeitstag gratuliert. Hehe.. das wär wohl nicht gut gekommen. Ich hab leider noch nicht den Löschknopf für nicht mehr gebrauchte Daten in meinem Kopf gefunden. Dafür kann ich mit Werkzeug umgehen...
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