... newer stories
Samstag, 28. Mai 2005
Gartenparty und die Fragen, die sie aufwirft
sid, 15:06h
Heute ist es mal wieder soweit, ich bin bei dem befreundeten Ehepaar zum Essen eingeladen, also eher so eine Art Gartenparty wird das. Glaub ich, außerdem wird das Holz verheizt, das wir da bei der Gartenarbeit so zusammengetragen haben. Jedenfalls wird wohl der Tanzschatten auch da sein. Drauf zu hoffen, daß er nicht kommt, wäre zu albern.
Draußen ist es warm. Viel zu warm. Momentan kann ich mich nicht dazu entschließen einkaufen zu gehen. Oder eher die Reihenfolge macht mir Sorgen. Duschen, einkaufen, duschen, Party? Oder nur einmal duschen, aber wann? Und die Frage aller Fragen: was zieh ich an bei dem Wetter?
Sonnenschein: Was Luftiges, Dünnes, Kurzes…
Sid: Das hab ich mir auch schon überlegt, nur das gibt’s halt ein Problem…
Sonnenschein: Hm?
Sid: Der Tanzschatten kommt auch *quängel*
Sonnenschein: Dann auf jeden Fall was Weites!
Ja, den Gedanken hab ich seit Tagen *lach* Irgendwie bin ich IMMER überfragt, wenn's ums Anziehen geht. Im Winter find ich nur die luftigen Sachen toll, bei einem Wetter wie heute find ich nur Pullover im Schrank. Hmmm.. es wär viel einfacher, wenn ich nicht davon ausgehen müßt, daß ich wieder dauervermessen werd *seufz*
Der Mamazwerg meinte, ich solle das mal ansprechen. Ja, wie? "He Du, das ewige Angestarre geht mir ziemlich auf den Geist." Erscheint mir nicht grad passend, allerdings liegt es wohl an meinem Problem nie direkt meine Meinung sagen zu können, aus Rücksicht, auf die Leute, die mich nerven.
Zumindest hab ich mein heutiges Eintreffen nicht allein geplant. Bei der Freßparty zog der Tanzschatten ziemlich beleidigt ab, um jemanden heimzufahren (Faultier hat ein wenig nachgeholfen *pfeif). Wir haben uns gestern verabredet zusammen zur Party zu gehen. Vielleicht kann ich sie dann vorsichtig ausquetschen, ob der Tanzschatten nun Interesse an ihr hegt. Es kam nämlich von ihm ein Einladungsmail – insgesamt ergäbe das dann drei Paare und mich würd stark interessieren, wen er für sich vorgesehen hat, nachdem mir der andere männliche Adressat gar nichts sagt.
Draußen ist es warm. Viel zu warm. Momentan kann ich mich nicht dazu entschließen einkaufen zu gehen. Oder eher die Reihenfolge macht mir Sorgen. Duschen, einkaufen, duschen, Party? Oder nur einmal duschen, aber wann? Und die Frage aller Fragen: was zieh ich an bei dem Wetter?
Sonnenschein: Was Luftiges, Dünnes, Kurzes…
Sid: Das hab ich mir auch schon überlegt, nur das gibt’s halt ein Problem…
Sonnenschein: Hm?
Sid: Der Tanzschatten kommt auch *quängel*
Sonnenschein: Dann auf jeden Fall was Weites!
Ja, den Gedanken hab ich seit Tagen *lach* Irgendwie bin ich IMMER überfragt, wenn's ums Anziehen geht. Im Winter find ich nur die luftigen Sachen toll, bei einem Wetter wie heute find ich nur Pullover im Schrank. Hmmm.. es wär viel einfacher, wenn ich nicht davon ausgehen müßt, daß ich wieder dauervermessen werd *seufz*
Der Mamazwerg meinte, ich solle das mal ansprechen. Ja, wie? "He Du, das ewige Angestarre geht mir ziemlich auf den Geist." Erscheint mir nicht grad passend, allerdings liegt es wohl an meinem Problem nie direkt meine Meinung sagen zu können, aus Rücksicht, auf die Leute, die mich nerven.
Zumindest hab ich mein heutiges Eintreffen nicht allein geplant. Bei der Freßparty zog der Tanzschatten ziemlich beleidigt ab, um jemanden heimzufahren (Faultier hat ein wenig nachgeholfen *pfeif). Wir haben uns gestern verabredet zusammen zur Party zu gehen. Vielleicht kann ich sie dann vorsichtig ausquetschen, ob der Tanzschatten nun Interesse an ihr hegt. Es kam nämlich von ihm ein Einladungsmail – insgesamt ergäbe das dann drei Paare und mich würd stark interessieren, wen er für sich vorgesehen hat, nachdem mir der andere männliche Adressat gar nichts sagt.
... verpflanzen (4 Kommentare) ... bewässern
Freitag, 27. Mai 2005
Monstertreffen
sid, 16:10h
Es ist soweit. Ein Jahrzehnt ist um, seit wir aus der Schule sind. Die einen mit, die anderen ohne Abschluß. So genau weiß ich das auch gar nicht, es hat mich nicht mehr interessiert. Also wer wann vielleicht doch noch Abschluß gemacht hat.
Eigentlich dachte ich schon letztes Jahr, daß das Jahrzehnt um wäre, aber das hatte andere Gründe. Um so mehr hat es mich damals erstaunt, daß die Zeit noch gar nicht rum ist. Es hatte sich schon fast wie eine Galaxie entfernt angefühlt.
"Wenn die wieder nur so husch pfusch auf den letzten Drücker was machen, dann geh ich nicht hin", sagte ich zur Kletterfreundin. Zu Godot auch.
Vor gut sechs Wochen eröffnete mir Godot, daß er an der Organisation beteiligt wär. Insgeheim mußte ich grinsen und dachte daran, was ich zu der Freundin gesagt hatte und die letzten extrem kurzfristig angesetzten Treffen (von denen ich weiß).
Das Ganze solle an einem Samstag stattfinden. Naaaaa superklasseeee… "Warum nicht am Freitag?" - "Nein, Freitag ist schlecht, da ist jeder müde von der Arbeit." – Ja genau das war ja mein Plan, mich nach einiger Zeit einfach schleichen zu können und dann vielleicht noch was viel aufregenderes zu machen. So ist einfach der ganze Samstagabend hin, für Leute, die man eh net leiden kann.
Der Sonnenschein fragt mich, warum ich da hin geh. Wieso ich mich überhaupt dem Ganzen aussetze. Hmm, gute Frage – ganz so einfach ist das ja nicht. Zum einen bin ich mächtig auf die Gschichterln gespannt. Wir haben schon eine Beerdigung (allerdings war nur ein Drittel da), mindestens eine Scheidung und ein Kind hinter uns. Außerdem ist es doch wirklich spannend zu sehen, ob die Leute immer noch so sind, wie sie waren.
Zum andren geh ich vor allem deswegen hin, weil ich hoffe, daß ehemalige Lehrer teilnehmen werden. Auf viele freu ich mich, aber paar wenige kein bißchen und langsam kommen die Magenkrämpfe wieder.
Gespannt bin ich auch auf die Heucheleien. Ah Bussi hier, Bussi da, gibst mir eh Deine Nummer, treffen wir uns eh... Jaja… Aber ich verdanke ihnen die Kletterfreundin. Die nehm ich dahin mit. Denn dieses Mal soll das Klassentreffen ganz offiziell sein, ohne Ausladungen. "Alle sind eingeladen", sagt Godot. Ja, das gibt’s bei uns auch – heimliche Treffen, damit bestimmte Leute sicher nicht kommen.
Sofern das überhaupt nächste Woche stattfindet. Insgeheim warte ich ja auf den "heute Abend" Anruf am Samstag, denn ich habe noch keine Einladung gesehen und Godot wird immer nervöser, wenn ich das Thema anschneide. Es wartet wohl noch wer auf seinen Rückruf. Und wie gesagt, auf Huschpfusch hab ich keine Lust. Mal abgesehen davon hab ich auch – wo auch immer – ein Leben und Verabredungen (Schokomensch bitte bei mir melden!) *hüstel*, die ich kurzfristig deswegen sicher nicht über den Haufen werfen werd. Wir werden sehen…
Eigentlich dachte ich schon letztes Jahr, daß das Jahrzehnt um wäre, aber das hatte andere Gründe. Um so mehr hat es mich damals erstaunt, daß die Zeit noch gar nicht rum ist. Es hatte sich schon fast wie eine Galaxie entfernt angefühlt.
"Wenn die wieder nur so husch pfusch auf den letzten Drücker was machen, dann geh ich nicht hin", sagte ich zur Kletterfreundin. Zu Godot auch.
Vor gut sechs Wochen eröffnete mir Godot, daß er an der Organisation beteiligt wär. Insgeheim mußte ich grinsen und dachte daran, was ich zu der Freundin gesagt hatte und die letzten extrem kurzfristig angesetzten Treffen (von denen ich weiß).
Das Ganze solle an einem Samstag stattfinden. Naaaaa superklasseeee… "Warum nicht am Freitag?" - "Nein, Freitag ist schlecht, da ist jeder müde von der Arbeit." – Ja genau das war ja mein Plan, mich nach einiger Zeit einfach schleichen zu können und dann vielleicht noch was viel aufregenderes zu machen. So ist einfach der ganze Samstagabend hin, für Leute, die man eh net leiden kann.
Der Sonnenschein fragt mich, warum ich da hin geh. Wieso ich mich überhaupt dem Ganzen aussetze. Hmm, gute Frage – ganz so einfach ist das ja nicht. Zum einen bin ich mächtig auf die Gschichterln gespannt. Wir haben schon eine Beerdigung (allerdings war nur ein Drittel da), mindestens eine Scheidung und ein Kind hinter uns. Außerdem ist es doch wirklich spannend zu sehen, ob die Leute immer noch so sind, wie sie waren.
Zum andren geh ich vor allem deswegen hin, weil ich hoffe, daß ehemalige Lehrer teilnehmen werden. Auf viele freu ich mich, aber paar wenige kein bißchen und langsam kommen die Magenkrämpfe wieder.
Gespannt bin ich auch auf die Heucheleien. Ah Bussi hier, Bussi da, gibst mir eh Deine Nummer, treffen wir uns eh... Jaja… Aber ich verdanke ihnen die Kletterfreundin. Die nehm ich dahin mit. Denn dieses Mal soll das Klassentreffen ganz offiziell sein, ohne Ausladungen. "Alle sind eingeladen", sagt Godot. Ja, das gibt’s bei uns auch – heimliche Treffen, damit bestimmte Leute sicher nicht kommen.
Sofern das überhaupt nächste Woche stattfindet. Insgeheim warte ich ja auf den "heute Abend" Anruf am Samstag, denn ich habe noch keine Einladung gesehen und Godot wird immer nervöser, wenn ich das Thema anschneide. Es wartet wohl noch wer auf seinen Rückruf. Und wie gesagt, auf Huschpfusch hab ich keine Lust. Mal abgesehen davon hab ich auch – wo auch immer – ein Leben und Verabredungen (Schokomensch bitte bei mir melden!) *hüstel*, die ich kurzfristig deswegen sicher nicht über den Haufen werfen werd. Wir werden sehen…
... verpflanzen (0 Kommentare) ... bewässern
Wie ich zur Kletterfreundin kam
sid, 15:40h
Die Klasse war viel zu groß. Jeder Lehrer war sehr verwundert, warum es keine Klassengemeinschaft gab. Mich hat das nie gewundert. Nach dem ersten Jahr mehr neue als alte Schüler dazuzubekommen, das nächste Jahr noch einmal fast 20 neue – ist das wirklich so verwunderlich? Die Fluktuation war erstaunlich hoch in unserer Klasse.
Aus der Originalbesetzung sind bis zum Schluß nicht einmal zehn über geblieben. Die Gründe dafür waren vielfältig. Dazu bekommen haben wir über 30 neue Leute, auf 2 Jahre verteilt. Im Grunde genommen hatte jedeR so zwei bis drei Freunde, weitere fünf bis sieben mit denen man gut war und der Rest bleibt Schweigen.
An einem Tag im ersten Semester des zweiten Jahres kamen 2 neue Mädls in die Klasse. Zum Probetag. Sehen, ob die Klasse paßt, ob man sich wohlfühlt. Ich weiß gar nicht, wie ich die eine beschreiben soll, ohne boshaft zu werden. Ich nenn sie mal A.. Sie war wohl hip. A. kam also in die Klasse, gleich der Hit, gleich im Mittelpunkt "der Neuen". (So bezeichneten wir die 20 Neuzugänge.) Die andere war unscheinbar, nicht hübsch, sie hatte nichts. Nur eine irre Portion Selbstbewußtsein. Was die andren taten prallte an ihr ab.
Sehr schnell wurde rumgetuschelt und Anweisung gegeben sich mit ihr keinesfalls anzufreunden. Sie war die Ausgestoßene, noch bevor sie die Chance hatte dazuzugehören. Im Klassenbuch wurde von A. und Konsorten eine ziemlich beleidigende Zeichnung angefertigt. Jenseits der Gürtellinie, jenseits von Geschmack.
Tja und das war dann doch der Witz. Kleinsid haßt nix mehr, als wenn jemand dem Faultier vorschreibt wer zu mögen ist und wer nicht. Kleinfaultier reagiert dann mit großer Wahrscheinlichkeit kontraproduktiv. So auch damals. Daß der Schuß nach Hinten losgehen würde, hatte niemand geglaubt. Unsere Freundschaft entwickelte sich nicht im Rampenlicht. Dafür intensiv und ohne Eifersucht. Jetzt ich eine sehr ehrliche Freundin, dank der Horrorklasse. Es gibt nicht vieles, was ich der Klasse zu gute halte, aber darüber bin ich froh.
Aus der Originalbesetzung sind bis zum Schluß nicht einmal zehn über geblieben. Die Gründe dafür waren vielfältig. Dazu bekommen haben wir über 30 neue Leute, auf 2 Jahre verteilt. Im Grunde genommen hatte jedeR so zwei bis drei Freunde, weitere fünf bis sieben mit denen man gut war und der Rest bleibt Schweigen.
An einem Tag im ersten Semester des zweiten Jahres kamen 2 neue Mädls in die Klasse. Zum Probetag. Sehen, ob die Klasse paßt, ob man sich wohlfühlt. Ich weiß gar nicht, wie ich die eine beschreiben soll, ohne boshaft zu werden. Ich nenn sie mal A.. Sie war wohl hip. A. kam also in die Klasse, gleich der Hit, gleich im Mittelpunkt "der Neuen". (So bezeichneten wir die 20 Neuzugänge.) Die andere war unscheinbar, nicht hübsch, sie hatte nichts. Nur eine irre Portion Selbstbewußtsein. Was die andren taten prallte an ihr ab.
Sehr schnell wurde rumgetuschelt und Anweisung gegeben sich mit ihr keinesfalls anzufreunden. Sie war die Ausgestoßene, noch bevor sie die Chance hatte dazuzugehören. Im Klassenbuch wurde von A. und Konsorten eine ziemlich beleidigende Zeichnung angefertigt. Jenseits der Gürtellinie, jenseits von Geschmack.
Tja und das war dann doch der Witz. Kleinsid haßt nix mehr, als wenn jemand dem Faultier vorschreibt wer zu mögen ist und wer nicht. Kleinfaultier reagiert dann mit großer Wahrscheinlichkeit kontraproduktiv. So auch damals. Daß der Schuß nach Hinten losgehen würde, hatte niemand geglaubt. Unsere Freundschaft entwickelte sich nicht im Rampenlicht. Dafür intensiv und ohne Eifersucht. Jetzt ich eine sehr ehrliche Freundin, dank der Horrorklasse. Es gibt nicht vieles, was ich der Klasse zu gute halte, aber darüber bin ich froh.
... verpflanzen (3 Kommentare) ... bewässern
Donnerstag, 26. Mai 2005
Monsterschinken
sid, 22:55h
Gestern Nacht, als ich endlich mit heißem Körnerkissen auf schmerzenden Körperstellen und mitternächtlichem Mamazwergunfugtelefonat ENDLICH schlief, kam nachfolgender Film bei uns. Videoseidank hab ich ihn verschlafen und für heute aufgehoben.
Die ersten 10 Minuten bestechen durch unglaublich dümmliche Dialoge, die schon weh tun. Nach 20 Minuten die erste Pseudosexszene, nachdem die Mieze sowieso die ganze Zeit angezogen war, als wär sie auf einem Kreuzschiff.
Folgender Text kam gleich am Anfang:
[...] Das Besondere an diesen Schlangen ist, daß sie nicht befriedigt sind, nachdem sie ein Opfer gefressen haben. Sie würgen ihre Beute heraus, um erneut zu töten und zu fressen.
Nun ja, ich versteh das nicht ganz, würgen sie die Beute raus und fressen das gleiche Opfer noch einmal? Überhaupt – fressen, daß impliziert doch auch, daß die Nahrung Richtung Verdauungstrakt wandert, oder meinen die runter würgen? Das ergäbe mehr Sinn für mich. Überhaupt sollte diese Filmschlange mal zur Therapie gehen, klingt schwer nach Bulimie. Also keine Befriedigung am Essen an sich finden, rauskotzen, wieder reinstopfen und so weiter.
Letzte Woche hab ich eine Dokumentation über Anakondas und Würgeschlangen gesehen. Nicht, daß der Beitrag brillant gewesen wäre, aber man fragt sich dann doch, wie Regisseure auf derartige Handlungen kommen. Da wär mir ein erfundenes Monstervieh viel lieber.
Nachdem ich 3x an der gleichen Stelle des Videos eingeschlafen bin, hab ich auf das normale Glotzprogramm umgeschalten: Silikonwatch. Zu meinemPech Glück bloß nur noch die letzten 20 Minuten. Mehr hat's eh nicht gebraucht. Silikon schaukel hin, Silikon schaukel daher. Dazwischen Unmengen an nackter Haut und gelifteter Kerle. Sogar Eddie Kramer war mitdabei (leider ohne Shauni) – hab ich aber erst in der Schlußsequenz entdeckt. Gefärbte Haare hatten alle und ich brauchte 3 Minuten um herauszufinden, wieso Stephanie nicht mehr selbige war. Zudem konnt ich mich noch dunkel erinnern, daß sie auf ihrem Hochzeitssegelturn ersoffen ums Leben gekommen ist. Die restliche Zeit verbrachte ich nebst wundern damit, mir zu überlegen, wer auf die Idee kommen würd, sich dieses Gesicht chirurgisch machen zu lassen. Also nix gegen das Gesicht an sich, aber muß der Überbiß sein, wenn man soviel Schmerzen über sich ergehen läßt? Allerdings Hochachtung, daß sie sich in dem wobenden Meer aus Silikon nichts hat einsetzen lassen. Aber dafür haben sie ja ihren Charakter absaufen lassen.
Silikon wär ja noch oben geschwommen. Pöses Faultier, pöses.
Die ersten 10 Minuten bestechen durch unglaublich dümmliche Dialoge, die schon weh tun. Nach 20 Minuten die erste Pseudosexszene, nachdem die Mieze sowieso die ganze Zeit angezogen war, als wär sie auf einem Kreuzschiff.
Folgender Text kam gleich am Anfang:
[...] Das Besondere an diesen Schlangen ist, daß sie nicht befriedigt sind, nachdem sie ein Opfer gefressen haben. Sie würgen ihre Beute heraus, um erneut zu töten und zu fressen.
Nun ja, ich versteh das nicht ganz, würgen sie die Beute raus und fressen das gleiche Opfer noch einmal? Überhaupt – fressen, daß impliziert doch auch, daß die Nahrung Richtung Verdauungstrakt wandert, oder meinen die runter würgen? Das ergäbe mehr Sinn für mich. Überhaupt sollte diese Filmschlange mal zur Therapie gehen, klingt schwer nach Bulimie. Also keine Befriedigung am Essen an sich finden, rauskotzen, wieder reinstopfen und so weiter.
Letzte Woche hab ich eine Dokumentation über Anakondas und Würgeschlangen gesehen. Nicht, daß der Beitrag brillant gewesen wäre, aber man fragt sich dann doch, wie Regisseure auf derartige Handlungen kommen. Da wär mir ein erfundenes Monstervieh viel lieber.
Nachdem ich 3x an der gleichen Stelle des Videos eingeschlafen bin, hab ich auf das normale Glotzprogramm umgeschalten: Silikonwatch. Zu meinem
Silikon wär ja noch oben geschwommen. Pöses Faultier, pöses.
... verpflanzen (6 Kommentare) ... bewässern
Wehrmechanismus gesucht
sid, 15:53h
Ich GLAUBE es ja nicht. Gestern hab ich mühevoll den wilden Wein an der Wand sortiert. Sprich abgestorbene Triebe entfernen, neue Triebe an frische Klettermöglichkeiten gewöhnt.
Grade gurrt es sehr typisch. Etwas zu laut für meinen Geschmack. Etwas zu nah an meinem Reich. Ich habe das nervige Taubenpärchen in Verdacht, das seit Jahren meine Nerven strapaziert.
Kopf aus der Balkontür gestreckt seh ich nur ein Vieh auf der Trennwand zum Nachbarbalkon hocken. Ich spar mir Wedeln mit den Armen, das beeindruckt die Bagage seit Jahren nimmer. Ein lautes "Gsch" hilft nur, weil der Schreckmoment auf meiner Seite ist. Vieh fliegt auf, da merk ich doch, daß das zweite in dem wilden Wein sitzt. *** Viecher!!! Elendiglich geflügelte Ratzen!!
So – wer ne Idee WIE ich die endlich los werde? Bzw. wie lange leben die denn? Sind wohl Ringeltauben. Also ich kenn das Pärchen seit gut 15 Jahren. Es ist dermaßen frech, daß man es sogar am Schwanz ziehen kann, bevor sie abhauen. Ma hab ich ne Wut, selber Schuld – ich sollte seit Stunden schon wieder draußen wühlen.
Grade gurrt es sehr typisch. Etwas zu laut für meinen Geschmack. Etwas zu nah an meinem Reich. Ich habe das nervige Taubenpärchen in Verdacht, das seit Jahren meine Nerven strapaziert.
Kopf aus der Balkontür gestreckt seh ich nur ein Vieh auf der Trennwand zum Nachbarbalkon hocken. Ich spar mir Wedeln mit den Armen, das beeindruckt die Bagage seit Jahren nimmer. Ein lautes "Gsch" hilft nur, weil der Schreckmoment auf meiner Seite ist. Vieh fliegt auf, da merk ich doch, daß das zweite in dem wilden Wein sitzt. *** Viecher!!! Elendiglich geflügelte Ratzen!!
So – wer ne Idee WIE ich die endlich los werde? Bzw. wie lange leben die denn? Sind wohl Ringeltauben. Also ich kenn das Pärchen seit gut 15 Jahren. Es ist dermaßen frech, daß man es sogar am Schwanz ziehen kann, bevor sie abhauen. Ma hab ich ne Wut, selber Schuld – ich sollte seit Stunden schon wieder draußen wühlen.
... verpflanzen (5 Kommentare) ... bewässern
Zeilenstöckchen mal 2
sid, 15:50h
Nachdem ich jetzt den Bumerang hab, und das gleich zwei Mal, überlege ich, ob ein Mal keine 3 Zeilen reichen.
Auf geht’s:
1. Der Wagen raste gegen einen Baum.
Fluchend stehen die jungen Männer drum herum. Sehen nach, was noch zu retten ist. In Gedanken schon an der Reparatur. Vorsichtig hebt einer das Auto auf, der andre trägt die Fernbedienung in die Werkstatt.
2. Die Frau setzte ihren Hut zurecht.
Zückt den phallusartigen knallroten Lippenstift. Zieht sich mit der einen die noch roten Lippen nach, in der andren Hand hält sie kokett den Taschenspiegel, den sich danach zusammenklappt. Hüftschwingend verläßt sie das Cafe und überläßt den Spatzen den nicht angerührten Keks.
3. Der Mann zündete eine Zigarette an.
Inhaliert. Verschwendet heute keinen Gedanken an die eigene Mutter. Ignoriert ihren Krebstod. Raucherkrebs, sagt jemand. Jemand, der sein schlechtes Gewissen verkörpert, ihn an seine Inkonsequenz erinnert.
Losgetreten bei Frau Pommesrot, noch mal erhalten von Frau Amy, wird es weitergegeben an: Kookie (3x hält besser ; ) ), Herrn Lividus (so er bei mir mal reinpurzelt), Frau Berenike und als Ersatzschreiberinnen (Kookie ist genug bedient ; ) ) Karsti und Sari (im Kommentarbereich ist Platz genug).
Auf geht’s:
1. Der Wagen raste gegen einen Baum.
Fluchend stehen die jungen Männer drum herum. Sehen nach, was noch zu retten ist. In Gedanken schon an der Reparatur. Vorsichtig hebt einer das Auto auf, der andre trägt die Fernbedienung in die Werkstatt.
2. Die Frau setzte ihren Hut zurecht.
Zückt den phallusartigen knallroten Lippenstift. Zieht sich mit der einen die noch roten Lippen nach, in der andren Hand hält sie kokett den Taschenspiegel, den sich danach zusammenklappt. Hüftschwingend verläßt sie das Cafe und überläßt den Spatzen den nicht angerührten Keks.
3. Der Mann zündete eine Zigarette an.
Inhaliert. Verschwendet heute keinen Gedanken an die eigene Mutter. Ignoriert ihren Krebstod. Raucherkrebs, sagt jemand. Jemand, der sein schlechtes Gewissen verkörpert, ihn an seine Inkonsequenz erinnert.
Losgetreten bei Frau Pommesrot, noch mal erhalten von Frau Amy, wird es weitergegeben an: Kookie (3x hält besser ; ) ), Herrn Lividus (so er bei mir mal reinpurzelt), Frau Berenike und als Ersatzschreiberinnen (Kookie ist genug bedient ; ) ) Karsti und Sari (im Kommentarbereich ist Platz genug).
... verpflanzen (0 Kommentare) ... bewässern
... older stories

Mit freundl. Genehmigung von
